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siehe oben (Subject) / sozialforschung (Lesson)

grundlagen sozialforschung

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  • Empirie Theoretisch formulierte Annahmen werden an spezifischen Wirklichkeiten überprüft Muss den drei Kriterien der Wissenschaftlcihekeit genügen
  • Empirismus Ignorieren des theoriegeleiteten Forschens
  • Hypothese Vermutung über einen bestehenden Sachverhalt. Hintergrund der empirischen Sozialforschung: Merkmalszusammenhänge Aussage über einen Zusammenhang zwischen Merkmalen Beziehung zwischen 2 oder mehr Variablen
  • Deterministische Hypothese Strikter Zusammenhang "Wenn ein Student die Vorlesung nicht besucht fällt er in der Klausur durch."
  • Probabilistisch Zusammenhang mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit "wenn ein Studen die Vorlsung nicht besucht fällt er meisten durch"
  • Theorie System logisch konsistent miteinander verknüpfter Hypothesen mit empirisch überprüfbaren Zusammenhängen. Erkenntnisse zu einem Bereich von Sachverhalten werden geordnet, erklärt und vorhersagbar gemacht. Tragen dazu bei die Wirklichkeit zu erklären. Mathematisch formulierte Theorien werden als Modell bezeichnet.
  • Kontexthypothese   Bei einer Kontexthypothese wird von Kollektivmerkmalen auf Individualmerkmale geschlossen. Die Aussagen auf Individualebene müssen sich nicht zwingend auf das Kollektivmerkmal beziehen.   Je heterogener eine Schulklasse hinsichtlich Leistungs- fähigkeit, desto besser sind die Leistungen aller SchülerInnen? der schlechten SchülerInnen? der guten SchülerInnen?
  • Quantitatives Vorgehen Sorgfältig geplantes Vorgehen Hoher Standardisierungsgrad Einsatz strukturierter Erhebungsinstrumente und statistischer Methoden der Datenanalyse Ergebnisse werden zahlenmässig ausgedrückt
  • Qualitatives Vorgehen Begrenzte Anzahl an Befragten Flexible Gestaltung von Fragen und Antwortmöglichkeiten Keine Verwendung von typischen, genau durchstrukturierten Erhebungsinstrumenten Ergebnisse werden normalerweise nicht zahlenmässig ausgedrückt
  • Variablen Bestimmte Merkmale von Objekten, die in unterschiedlichen Ausprägungen vorliegen z.B. demografische Daten UV liefert Daten zur Ausprägung der AV UV---> AV
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  • Phasen der empirischen Untersuchung Formulierung und Präzisierung des Forschungsproblems Planung und Vorbereitung der Erhebung Datenerhebung Datenauswertung Berichterstattung und Umsetzung der Ergebnisse
  • Zufallsstichprobe Jeder Mensch muss dieselbe chance haben an der Befragung teilzunehmen. Eine Telefonumfrage genügt den Anforderungen daher nicht, weil nicht jeder ein Telefonanschluss hat.
  • Querschnitterhebung Verschiedene Jahrgänge zu einem Zeitpunkt befragt.
  • Längsschnitterhebung Der gleiche Jahrgang wird zu verschiedenen Zeitpunkten befragt.
  • Längsschnitterhebung Der gleiche Jahrgang wird zu verschiedenen Zeitpunkten befragt.
  • Skalierungsverfahren Skalierungsverfahren sind Verfahren, die verschiedene Dimensionen qualitativ erfassen und anhand von Skalen quantitativ messen und darstellen sollen. Das gewonnene Material wird so aufbereitet, dass es mathematisch und rechnerisch verarbeitet werden kann.
  • Messniveau Nominalskala: Geschlecht / In welchem Alter sind Sie? Erwerbsfähige Alter; Nichterwerbsfähiges Alter Ordinalskala: Stimme zu; Stimme nicht zu / Welcher Altersklasse gehören sie an? Bis 18, 19-30... Intervallskala (Willkürlicher Nullpunkt, gleichmässiger Abstand) Temperatur / In welchem Jahr sind sie geboren? Verhätnisskala Gewicht, Entfernung / Wie alt sind sie?  
  • Paarvergleich Skalierung Jeweils zwei Marken werden verglichen und die attraktivere markiert
  • Rangordnungsverfahren Verschiedene Kriterien werden nach ihrer Wichtigkeit beurteilt Rang 1-5 Produktqualität Kundendienst Preis ...
  • Konstantsummenverfahren Mehrere Faktoren z.B. eines Produktes werden nach ihrer Wichtigkeit für den Kauf beurteilt. Insgesamt ist die Summe von 100 Punkten zu vergeben.
  • Likert Skala Befragung mittel positiv und negativformulierter Items Wie zufrieden sind sie mit dem Produkt? sehr zufrieden O    O      O      O      O      O    O sehr unzufrieden
  • Semantisches Differential Beurteilung anhand bipolarer adjektivpaare   schnell                     langsam freundlich                unfreundlich
  • Stapelskalierung Beurteilung anhand von unipolaren adjektiven die in einer Abstufung von stimme zu bis stimme nicht zu auf die Ausprägung des Merkmals bezogen werden.
  • Einfluss der Skala auf das Ergebnis beginnt die Skala im negativbereich wird viel wahrscheinlicher ein positiver und somit höherer Wert gewählt (bei -5 bis 5 ein Wert > 5) 13% der Antworten liegen in der unteren Hälfte. Beginnt die Skala bei 0 liegen 34% der Antworten in der unteren Hälfte.
  • Konfidenzintervall Der Wertebereich, in dem man den interessierenden Parameter der Grundgesamtheit mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit erwartet, bezeichnet man als Konfidenzintervall
  • Stichproben Bewusste Auswahl Willkürliche Auswahl Konzentrationsverfahren Typische Auswahl Quotenauswahl Zufallsauswahl Einfache Zufallsauswahl Geschichtete Zufallsauswahl Klumpenauswahl
  • Einfache Zufallsauswahl Jede Untersuchungseinheit hat die gleiche Chance in die Stichprobe zu gelangen. Ist nur möglich, wenn die Grundgesamtheit homogen bezüglich der zu untersuchenden Merkmale, sowie vollständig bekannt ist (vollständige Adresslisten etc.).
  • Geschichtete Zufallsauswahl Empfiehlt sich wenn die Grundgesamtheit heterogen bezüglich der interessierenden Merkmale (also aus verschiedenen Schichten) ist. Die Stichprobe wird aufgeteilt und aus jeder Schicht wird eine einfache Zufallsstichprobe gezogen. Sind die Schichten innerhalb homogen also haebn eine kleine Standardabweichung bringt die Methode einen großen Genauigkeitsgewinn.
  • Klumpenstichproben (auch Flächenstichproben) Klumpen von nebeneinander liegenden Untersuchungseinheiten werden in die Stichprobe miteinbezogen. Die Untersuchungseinheiten können entweder auf einer Liste nebeneinander stehen oder räumlich nebeneinander liegen, wie zB Nachbarn.
  • Quotenauswahl Ähnlich der geschichteten Zufallsstichprobe Unterschiedliche Verteilung der zu untersuchenden Merkmale in der Grundgesamtheit. Daher wird die Gesamtheit in verschiedene Quoten aufgeteilt (nach Alter, Bildung, Einkommen etc.). Vorher müssen die prozentualen Anteile der Quoten an der Gesamtheit bestimmt werden. Dann wird die beabsichtigte Stichprobe auf die einzelnen Quoten verteilt.
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  • Willkürliche Auswahl Bei der willkürlichen Auswahl handelt es sich genau genommen nicht um ein Auswahlverfahren, da sie keinen definierten Regeln folgt. Die Entscheidung, welche Einheiten in die Untersuchung aufgenommen bzw. welche Personen befragt werden, liegt alleine beim Durchführenden. Da es keinerlei Auswahlkriterien gibt, ist der Auswahlprozess vollkommen subjektiv und führt demnach zu einer nicht-repräsentativen Auswahl
  • Konzentrationsverfahren Das Konzentrationsverfahren kann angewandt werden, wenn wenige Elemente der Grundgesamtheit bereits einen hohen Erklärungsbeitrag für den zu untersuchenden Sachverhalt liefern können. Beispielhaft hierfür ist die Befragung der umsatzstarken Großabnehmer sowie einiger Vertreter aus der großen Gruppe der Kleinabnehmer im Rahmen einer Untersuchung der Umsatzentwicklung.
  • Typische Auswahl Bei diesem Verfahren werden nach eigenem Ermessen des Durchführenden einzelne Elemente aus der Grundgesamtheit ausgewählt, die dem „typischen“ oder „durchschnittlichen“ Element zu entsprechen scheinen. Aus der Verteilung der Merkmale und Merkmalskombinationen in der Gruppe dieser typischen Fälle wird dann auf die Merkmalsverteilungen in der Grundgesamtheit geschlossen.
  • Repräsentativität Verteilung der relevanten Merkmale in der Stichprobe wie in der Grundgesamtheit.
  • Beobachtung Ist das systematische Erfassen, Festhalten und Deuten von sinnlich wahrnehmbaren Verhalten.   Kritik: Der Beobachter beeinflusst möglicherweise das Geschehen. Ethische Vertretbarkeit
  • Bestandteile der Beobachtung Beobachtungsfeld Beobachtungseinheiten (Was, wer) Beobachter (Partizipationsgrad: Gefahr des going native) Beobachtete ( wissen sie, dass sie beobachtet werden?)
  • Klassifikation von Beobachtungsformen Drei Kriterien: Strukturiertheit Offenheit Teilnahme
  • strukturierte Beobachtung vorab erstelltes Schema Gute Kenntnisse zum Beobachtungsfeld und konkrete Forschungshypothesen +hoher Grad an                  Quantifizierbarkeit Kontrollierbarkeit Vergleichbarkeit +geringe Subjektivität - Trennschärfe der Beobachtungskategorien - Verhalten das von den Kategorien nicht erfasst wird wird auch nicht aufgezeichnet - Gefahr des Ethnozentrismus  
  • Unstrukturierte Beobachtung Hypothesen werden entwickelt. Sozusagen die Vorphase der strukturierten Beobachtung.
  • Allgemeine Empfehlungen  Verwendung einfacher Woerter Fragen kurz halten (keine doppelte Verneinung) Fragen sollen konkret sein Keine Wertungen Vermeidung von Mehrdimensionalitaet einer Frage Balancierte Fragen (positive und negative Antwortmoeglichkeiten enthalten) Definition von Antwortkategorien (selten gelegentlich etc.) Sensible und demographische Fragen ans Ende des Interviews Keine direkten Fragen bei sensiblen Themen (besser Antwortkategorien) Logik der Fragenreihenfolge sicherstellen (Filterfragen) Gliederung in inhaltliche Themenkomplexe (Ueberleitungsfragen)  
  • Funktionen der Inhaltsanalyse Diagnostische Funktion Bedingungen aus denen Texte hervorgegangen sind (bspw. Flugblätter zur Beschriebung einer politischen Auseinandersetzung) Prognostische Funktion Zukünftiges Verhalten der Textquelle (Schluss von Berichterstattung einer Zeitung auf zukünftige Art der Berichterstattung) Kommunikationstheoretische Funktion Wirkungszusammenhang zwischen Sender und Empfänger (Untersuchung der Auswirkungen von Fernsehkonsum auf bestimmte kindliche Verhaltensweisen)    
  • deduktiv vom Allgemeinen auf das Besondere schliessen Theorie --> Feld Ich bin ein Mensch Menschen sind sterblich Ich bin sterblich
  • induktiv vom Besonderen auf das Allgemeine schliessen Feld --> Theorie Ich bin ein Mensch Ich bin sterblich Menschen sind sterblich
  • Befragung Befragung bedeutet Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Personen. Durch verbale Stimuli werden Reaktionen hervorgerufen: Dies geschieht in sozialen Situationen und unterliegt gegenseitigen Erwartungen. Antworten beziehen sich auf erlebte und erinnerte soziale Ereignisse und stellen Meinungen und Bewertungen dar. Mit dem Mittel der Befragung wird nicht soziales Verhalten insgesamt, sondern lediglich verbales Verhalten als Teilaspekt erfasst. s   -    o   -   r