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Anatomie und Physiologie der Haustiere II (Subject) / Verdauung (Lesson)
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- Was sind die Teilaspekte der Verdauung? - Ernährung - Futteraufnahme - Verdauung - Absorption - (Intermediär-) Stoffwechsel
- Def. Verdauung Die Summe mechanische und chemischer Vorgänge, die dazu beitragen, dass die in der Nahrung enthaltenen lebensnotwendigen Stoffe in eine solche Form überführt werden, die einen Durchtrii durch die Wand des Magen-Darm-Kanals und damit den Eintritt in die Körperflüssigkeiten Blut oder Lymphe ermöglicht!
- Mechanische und Chemische Verdauungsvorgänge? 1. mechanisch = Kontraktion bestimmer Muskeln (glatte und quergestreifte) 2. chemisch = Aktivität (spezifischer) Hormone Steuerung über Nerven- und Hormonsystem
- Ernährung ist Voraussetzung für: - die Energiegewinnung des Organismus - die Synthese von Körpersubstanz und Wirkstoffen - den Ersatz von Körpersubstanzen und Wirkstoffen
- Nennen sie die drei großen Speicheldrüsen, die in die Mundhöle münden. 1. Ohrspeicheldrüse, seröses Sekret 2. Unterkieferdrüse, seromuköses Sekret 3. Unterzungendrüse, seromuköses Sekret
- Nenne sie die kleinen Speicheldrüsen, die in die Mundhöhle münden. in Lippen, Backen, Zunge, weicher Gaumen, Pharynx und Ösophagus
- Welche Funktionen hat der Speichel? - Anverdauen der Nahrung, pH Regulation - Gleitfähigmachen der Nahrung - Schutz der Mundschleimhaut
- Definition, Nährstoffe Energiereiche Substanzen bwz. Substanzgruppen, die im Organismus zu energieärmeren bzw. energielosen Verindgungen abgebaut werden können und die v.a. der Energiegewinnung (z.T. auch dem Baustoffwechsel) dienen. (KH, Fette, Proteine, Vitamine)
- Kohlenhydrate - wichtigste Energieträger - am häufigsten Glukose => Baustein der pfl. Stärke, bzw der tierische (Glykogen) - Homöostase: Blutglukosespiegel - endogene Glukosesynthese aus glukoplastischen AS
- Nennen sie 2 Funktionen des Dickdarms. 1. Absorption von H2O und Elektrolyten => Eindickung des Darminhaltes zur Bildung von Kot 2. Mikrobielle Fermentation
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- Nennen sie die verschiedenen Schleimhautregionen des Schweinemagens Kardia, Fundus, Korpus, Antrum, Pylorus
- Nennen sie 2 Hormone des endokrinen Teils der Pankreas. 1. Insulin (beta-Zellen) 2. Glukagon (alpha-Zellen)
- Nennen sie 2 typische Mischbewegungen des Dünndarms. - rhytmische Einschnürungen (Segmentation) - Pendelbewegung (Längsmuskulatur) - Peristaltische Wellen - stempelartige Bewegegungen der Darmzotten
- Nennen sie die Reihenfolge der Verdauungsorgane. Magen-Duodenum(Zwölffinger-Darm)-Jejunum(Leerdarm)-Ileum(Krumm-/Hüftdarm)
- Das mikroskopisch-anatomische Bild des Colons ist gekennzeichnet durch? Krypten mit Zahlreichen Becherzellen
- Auf welche 5 Ebenen erfolgt die Steuerung der Sekretion im Verdauungskanal? 1. Parasympathische (Zunahme Speichelsekretion) und sympathische (Abnahme) Speichelsteuerung 2. kephalische Phase, Sekretion beeinflusst von ZNS (Geruch, Geschmack, Anblick) 3. gastrische Phase, lokale Refelexe, mech. Dehnungsreize und chem. Reize 4. intestinale Phase, 5. mech. und chem. Reize
- Nennen sie drei mögliche Stimulationen der Sekretionsvorgänge im Magen 1. kephalische Phase 2. gastrische Phase 3. intestinale Phase
- Nennen sie 2 Hormone, die die Sekretion des exokrinen Pankreas stimulieren. - Sekretin - Pankreoszymin
- Warum is die Aufnahme flüssiger,mit phatogenen Bakterien kontaminierter Nahrung besonder gefährlich? - geringe Verweildauer im Magen, schnell im Darm, Salzsäure kann Bakterien nich abtöten, Ansiedeln der Bakterien im Darm
- Funktionen der Salzsäure des Magens; - Überführen von Pepsinogem in aktives Pepsin - Denaturierung von Proteinen => Abtöten von Bakterien - Einstellen eines optimale pH-Werts für die Pepsinwirkung
- Wodurch wird das Durstgefühl ausgelöst? - Neuronenpopulation im vorderen Hypothalamus steuern das Trinkverhalten - Osmorezeptoren reagiern auf Änderung der Osmolarität im Blutplasma, Anstieg der Osmolarität lösen Durstempfindung aus, sowie auch Angiotensin II und Hypokaliämie
- Orte im Verdauungskanal, die im Rahmen der körpereigenen Abwehr eine besondere Rolle spielen. - Mund: Speichel mit Lysozym, IgA ... - Magen: HCl tötet Bakterien ab - Dünndarm und Blinddarm als Lymphatische Organe - Dickdarm: mikrobielle Flora nimmt Nahrungsgrundlage der Bakterien
- Zusammensetzung des Sekrets des exokrinen Pankreas Pankreassaft enthält eiweiß-, fett- und kohlenhydratespaltende Enzyme und nukleinsäurespaltende Enzyme (Ribonuclease, Desoxyribonuclease)
- Funktionen von Salzsäure im Magen - Überführen von Pepsinoge in aktives Pepsin - Denaturierung von Proteinen => Abtöten von Bakterien - Einstellen eines optimalen pH-Wertes für Pepsinwirkung
- Zusammensetzung+Funktion, Magensaft HCl: überführt Pepsinogen in Pepsin, Denaturierung von Proteinen, tötet Bakterien ab Pepsinogen => Pepsin: Spaltung Proteine in Peptide Magenschleim (Muzin): Überzieht Magenwände => Schutz vor Selbstverdauung Intrinsic factor: macht intestinal Resorption von Vitamin B12 möglich
- Rezeptoren, die bei der Auslösung des Hungergefühls eine Rolle spielen - Glucoserezeptoren (Leber, Magen-Darm-Trakt) - Dehnungsrezeptoren in Magenwand - innere Thermoregulation - Liporezeptroen (erfassen gespeicherte Fettreserven)
- Die Abschnitte des Dünndarms 1. Duodenum (20-30cm) 2. Jejunum (1,5m) 3. Ileum (2m)
- Unterschied; Schleimhaut Dickdarm und Dünndarm Dünndarm hat; Zotten, Mikrovilli, Krypten, Kerckring Falten Dickdarm hat; keine Zotten und Mikrovilli, aber Krypten die bes. tief und dicht nebeneinander sind, Epithel der Krypten und Oberflächen besteht hauptsächlich aus Becherzellen (produzieren Schleim) und ein Teil der oberflächlichen Zellen hat Bürstensaum für Resorption
- Die Speichelsekretion: - kann NICHT durch Reizung des Sympathikus auf Maximalwerte gesteigert werden - unterliegt psychischen Einflüssen - wird durch paraysmpathische Nerven gefördert - kann durch chem. Reize in der Mundhöhle gefördert werden - beträgt beim Menschen ca. 1-1,5l/Tag
- In welcher Schleimhautregion des einhöhligen Magens wird der spez, Magensaft gebildet? - Drüsenschleimhaut, Fundusdrüsen, Belegzellen
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- Durch welchen Nerv wird die Magenmotorik stimuliert? Nervus vagus
- Nennen sie zwei typische Bestandteile und ihre Funktion des stimulierenden Magensekrets 1) Pepsinogen => aktiviert mit HCl Pepsin zur Eiweißspaltung 2) HCl => überführt Pepsinogen in Pepsin pH-Regulation, Denaturierung von Proteinen
- Nennen sie jeweils ein Hormon, das die Produktion von Magensaft und Pankreassaft stimuliert Magensaft => Histamin Pankreassaft => Sekretin
- 2 Funktionen, die bei der Magenentleerung in den Dünndarm eine Rolle spielen - peristaltische Kontraktion im Andrum - gleichzeitges Öffnen des Pylorus
- In welchem Verdauungstraktes werden Pankreassaft und Galle abgegeben? Duodenum
- Nennen sie 2 Hormone, die die Sekretion der Bauchspeicheldrüse stimulieren- - Sekretin - Pankreozymin
- Warum infeziert man sich durch verunreinigte Getränke leichter als durch verunreinigte Nahrung? -flüssige Nahrung ist Speichel nur sehr kurz ausgesetzt und somit kann die antibakterielle Wirkung nicht wirken und auch Verweildauer im Magen ist verkürzt, somit kann HCl Bakterien nicht abtöten
- physiologische Reize für die Anregung der Darmbewegung - Nervus vagus - Dehnung der Darmwand
- 3 Elemente die das Hungergefühl im Hypothalamus aktivieren 1. Geruch, Geschmack, Optik 2. Glucosespiegel im Blut 3. Dehnungsrezeptoren in Darmwand
- 3 Elemente die das Durstgefühl im Hypothalamus aktivieren 1. Wassermangel im Blut (Anstieg Plasmaosmolarität 2. Angiotensin II 3. Hypokaliämie
- 3 Hormone, die die Motilität von Teilen des Magen-Darmkanals aktivieren 1. Serotonin regt Darmperistaltik an 2. Cholecystokinin stimuliert Motorik des Dünn-/Dickdarms 3. Gastin stimuliert glatte Muskulatur
- Funktionen der Darmflora - töte Bakterien aus der Nahrung ab - schützt vor Krankheitserregern, deren Eindringen ins Blut wird erschwert - Mikrobielle Fermentation
- Aufgaben des Mundspeichels bei Wiederkäuern 1. Regualtion Pansen-pH 2. Anverdauen, Sekretion von Phosphat und Bicarbonat 3. Nahrung gleitfähig machen 4. erste Keimabtötung
- Funktionen der Leber im Eiweißstoffwechsel - aufgenommen AS werden zu Proteinen synthetisiert - AS werden umgebaut - Plasmaproteine werden synthetisiert
- Nennen sie je einen Stoff aus dem Protein- (a), Fett- (b), und KHstoffwechsel (c) (a) Albumin (b) Cholesterin (c) Glucose
- Funktion Leber im Fettstoffwechsel - aufgenommene Fette werden zu tierartspezifischen Fettsäuren umgebaut - große Mengen KH werden zu Fett umgebaut
- Funktion Leber im KHstoffwechsel - Speicherung der KH als Glykogen - Glycogenabbau = Abgabe von Glucose
- Beziehung der Leber zum Stoffwechsel der Steroidhormone . Cholesterin wird hier synthetisiert = Grundbaustein für die Steroidhormone
- Aus welchen Komponeten der Erythrozyten wird das Bilirubin gebildet? aus dem Hämoglobinmolekül
- Durch welche Syntheseprodukte hat die Leber Einfluss auf die Blutgerinnung? - Albumin - Fibrinogen - Prothrombin