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PF AI (Subject) / Schiffsbeteiligungen (Lesson)

Maack

This lesson was created by Lothar.

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  • Welches ist die typische Rechtsform für eine Schiffsbeteiligung und warum? GmbH & Co.KG = Personengesellschaft Grund: Zurechnung der Ergebnisse auf die Investoren (Transparenzprinzip) Haftung der Einlage begrenzt Beteiligung als Kommanditist oder Treugeber
  • Kommanditist einer KG: 1.Was ist Pflichteinlage? 2.Was ist Hafteinlage? 3.Wann lebt Haftung bei Kommanditisten wieder auf? Pflichteinlage = Verpflichtung im Innenverhältnis ggü. der Fondsgesellschaft und den Mitgesellschaftern, die Beteiligungssumme einzuzahlen. Hafteinlage = Summe die im HR eingetragen wird und darüber Auskunft gibt, bis zu welcher Höhe der Kommanditist im Außenverhältnis unmittelbar ggü. Gläubigern der KG haftet, solange er die Einlage nicht erbracht hat. Die Haftung kann wieder aufleben, wenn Ausschüttungen nicht durch handelsbilanziellen Gewinn gedeckt waren (z.B. Ausschüttung aus Liquidität, Mietgarantien)
  • Besteuerung von Personengesellschaften: 1. Wie erfolgt die Besteuerung der Gesellschaft? 2. Wie erfolgt die Besteuerung des Gesellschafters? 3. Grundlage der Prüfung? 4. Welche Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung ist erforderlich? gar nicht: PersGes ist kein Steuersubjekt (Transparenzprinzip) das steuerliche Ergebnis wir jedem Gesellschafter anteilig zugerechnet und mit dessen individuellem Steuersatz versteuert ACHTUNG: Ausschüttungen stellen Entnahmen dar, die als solche keiner Besteuerung unterliegen! Steuerbilanz der Gesellschaft Gewinnerzielungsabsicht sowohl auf Ebene der Gesellschaft als auch auf Ebene des Gesellschafters (Anlegers): Das Streben nach einem positiven steuerlichen Gesamtergebnis während der Dauer der jeweiligen Gesellschaft bzw. Beteiligung des Gesellschafters.
  • Wie wird die Stellplatzkapazität bei Containerschiffen angegeben? Nenne Beispiele für schiffstypen! in TEU, der Anzahl von 20-Fuß-Containern, die geladen werden können. Feeder (klein) Bulker (Kohle) Tanker (Öl) Kühlschiff RoRo-Schiffe (Roll on - Roll off, z.B. Autos) Passagierschiffe
  • Beschreibe die Funktion eines Charterers! Der Charterer mietet das Schiff mit Besatzung und Ausrüstung an, um Frachtgut zu transportieren (Time-Charter) ... oder nur das Schiff (Bare-Boat-Charterer) -> zahlt Charterrate an Reederer und Treibstoffkosten Bonoität entscheidend: Dynamar-Rating (1-10; 1 = sehr gut)  
  • Beschreibe die Funktion des Treuhänders! Der Treuhänder übernimmt die Verwaltung und Betreuung der Kommanditeinlagen der Investoren: künftige Korrespondenz Gesellschafterversammlung Ausschüttungen
  • P) Beschreibe die Funktion des Emissionshauses! Das Emissionshaus entwickelt das Gesamtkonzept wählt Vertragspartner aus und führt diese zusammen erstellt den Emissionsprospekt in Zusammenarbeit mit WP u. RA Beurteilungskriterien: Leistungsbilanz u. Meinung anderer Marktteilnehmer
  • P) Beschreibe die Funktion des Vertragsreeders! Der Vertragsreeder Management des Schiffes Beschäftigung des Schiffes (Verwaltung) kalkuliert und managed die Betriebskosten
  • Was versteht man unter Tonnagesteuer, rechtliche Grundlage? Grundlage und Höhe der Besteuerung? Bedingungen? Seit 1999 haben Schiffsgesellschaften die Möglichkeit, zu einer pauschalen Gewinnermittlung zu optieren (unabhängig vom tatsächlichen Ergebnis). Keine eigene Steuerat, sondern Methode d. Gewinnermittlung § 5 a EStG, Schiffartsanpassungsgesetz 0,23 - 0,92 Euro je 100 NRZ gestaffelt = weniger als 1% Bedingungen: Inländisches Schiffsregister Bereedung und Geschäftsführung im Inland Einsatz des Schiffes in internationalen Gewässern unwiderrufliche Beantragung (in ersten 3J seit Infahrtsetzung) -     10 Jahre Bindung!!  
  • P) 1. Wann muss der Unterschiedsbetrag versteuert werden? 2. Wie wird er ermittelt? 3. Wo ersichtlich? Wegfall der Vorraussetzungen der Tonnagesteuer Verkauf des Schiffes oder des Gesellschafteranteils Wechsel der Gewinnermittlungsart Unterschiedsbetrag = Buchwert* ./. Teilwert* d. Schiffes (incl. stiller Reserve) *Teilwert= Betrag den Erwerber d. ganzen Unternehmens für Teil ansetzt *Buchwert = fortgeschriebene Anschaffungskosten (./. AfA)  gem. Stbil. "gesondertes Verzeichnis"
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  • P) Def. Covernants! Loan-to-value Klausel! Welche Sanktionsmechanismen hat der Kreditgeber, was bei Verzicht? Covernants bezeichnen nicht standardisierte Darlehensbedingungen. Sie verpflichten des DN, bestimmte Handlungen vorzunehmen bzw. zu unterlassen. Für DG bedeuten sie verschlechterung der Bonität des DN. Insbes. Loan to value Klausel = Verhältnis Sicherheiten zu Darlehen. Sanktionmechanismen: Nachverhandlung des Kreditvertrags Einfrierung der Kreditlinien Kündigung des Kreditvertrags Verzicht auf Kündigung oftmals in Kombination mit: Bearbeitungsgebühr (Weaver Fee) Ausschüttungssperre und Nachbesicherung, zusätzliches EK Anpassung Kondition und Auflagen
  • Nenne Beurteilungskriterien von Schiffsbeteiligungen! a) formal b) inhaltlich a) formal BaFin-Gestattung Steuergutachten Prospektprüfungsbericht Leistungsbilanz des Emissionshauses b) inhaltlich Wertgutachten zum Kaufpreis des Schiffes Bonitätsnachweis des Charterers (Dynamar, Lloyd's) Kalkulation d. Schiffsbetriebskosten, Zinsen, Charter nach Fest... Fremdfinanzierung Währungskongruent oder Dtrittwährung Kalkulation des Veräußerungserlöses
  • Nenne Einflussgrößen des Marktes auf eine Schiffsbeteiligung! Art des Schiffes / Fonds Einkaufspreis Charterrate Veräußerungserlös Wechselkurse Betriebskosten Schiffshypothek (Zins und Tilgung) Weltwirtschaftsentwicklung
  • Nenne Partner einer Schiffsbeteiligung! Eigentümer / Zeichner Treuhand / Management Emissionshaus finanzierende Bank Vertrieb / Makler Reeder Charterer
  • Wer haftet für die Aussagen im Prospekt? Nenne die wichtigsten Stellen im Prospekt! Der Initiator für die Richtigkeit der Angaben, nicht für wirt.Erfolg Zusammenfassung der Beteiligung Wesentliche Risiken und Chancen der Anlage Investitions- und Finanzierungsplan Ertragsprognose Sensitivitätsanalyse vertragliche Rahmenbedingungen steuerliche Rahmenbedingungen Abwicklungshinweise
  • Nenne "harte" und "weiche Kosten bei der Schiffsbeteiligung! harte Kosten: Erwerbskosten + Erwerbsnebenkosten bzw. Baukosten + Baunebenkosten Initiatorvergütung Treuhandkosten Steuerberatungskosten Vertriebsprovision Fondsprojektierung Geschäftsbesorgung Platzierungsgarantie EK-/ Einzahlungsgarantie Zinsgarantie Höchstkostengarantie Finanzierungsbeschaffung Mietgarantie Maklergebühren
  • Nenne mögliche Stellschrauben einer Beteiligung! der kalkulatorische Ansatz der Einnahmen und Ausgaben Zinssatzannahmen bei Prolongation der Fremdfinanzierung Tilgungsmodalitäten Währungskursannahmen Relation EK / FK Fremdfinanzierung in anderer Währung Kalkulation der Anschlussbeschäftigung Kalkulation der Ausfalltage des Schiffes (Dockung) Liquiditätsreserve