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Studienbrief 12 (Subject) / Allg. Infektionslehre (Lesson)
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- Infektion: Was bedeuten die 4 Grundbegriffe: Homogene- / Homonome- / Heteronome- / Heterogene Infektketten? Infektion: -Homogene Infektkette = von Warmblüter zu Warmblüter; -Homonome Infektkette = innerhalb der gleichen Spezies; -Heteronome Infektkette= unterschiedl. Spezies; -Heterogene Infektkette = Arthropoden (>also nicht warmblütige Organismen). (Arthropoden = z.B. Gliederfüßler;Insekten ...).
- Infektionslehre: Wie lauten die 4 Grundbegriffe von den folgenden Übertragungen: von Warmblüter zu Warmblüter / innerhalb der Spezies / unterschiedl. Spezies / Arthropoden? Infektionslehre: -von Warmblüter zu Warmblüter = Homogene Infektketten; -innerhalb der Spezies = Homonome Infektketten; -unterschiedl. Spezies = Heteronome Infektketten; -Arthropoden = Heterogene Infektketten.
- Infektionslehre: Welches sind die wichtigsten Eintrittpforten von Erreger (4)? Infektionslehre: Die wichtigsten Eintrittspforten von Erregern sind: -Atemwege; -Verdauungsapparat; -oberfl. Schleimhäute; -(verletzte) Haut.
- Infektionslehre: Was bedeutet der Begriff Zoonose? Infektionslehre: Der Begriff Zoonose bedeutet: Krankheiten/ Infektionen, die auf natürliche Weise zwischen Mensch und anderen Wirbeltieren übertragen werden können.
- Infektionlehre: Bei der Infektionsübertragung werden verschiedene Übertragungs-möglichkeiten unterschieden. > Wofür stehen die Begriffe: Anthroponose und Anthropozoonose / Zooanthroponose / Saprozoonose ? Infektionslehre: -Anthroponose = von Mensch zu Mensch; -Anthropozoonose = von Mensch zu Tier; -Zooanthroponose = von Tier zu Mensch; -Saprozoonose = Krankheitserreger ohne animalischem Reservoir.
- Infektionslehre: Was ist mit Erregerreservoir / Besiedlung / Kontagiosität / Seuche gemeint? Infektionslehre: Erregerreservoir: sind warmblütige Wirte o. kaltblütige Zwischenwirte, wo sich der Erreger vermehrt und dann ausgeschieden wird > ohne dass das Tier selbst daran erkrankt!!! Besiedlung: ist die Ansiedlung + Vermehrung nichtpathogener Keime auf der Haut u. Schleimhaut. Kontagiosität: ist die Fähigkeit von Erregern,direkt auf nicht infizierte Wirt überzugehen!!! Seuche: ist eine Anhäufung einer gefährlichen Infektionskrankheit in einem best. Gebiet;über eine best. Zeit.
- Mikroorganismen: Was sind die Unterschiede zwischen Bakterien und Vieren? Mikroorganismen: Bakterien: sind die kleinsten Mikroorganismen mit gesicherter Zellstruktur! >sie haben: einen eigenen Stoffwechsel + können sich vermehren (meistens über Zellteilung) + sind reizbar! >sie bstehen aus: einer Zellmembran / Zytoplasma / einem Kernäquilant= welches die DNS enthält. Viren: sind zwar die kleinsten Krankheitserreger > jedoch funktionell + strukturell einfacher organisiert als Bakterien!!! >sie haben keinen eigenen Stoffwechsel + benötigen lebende Wirte zum wachsen u. vermehren. Sie besitzen entw. DNA o. RNS, die von einer Proteinhülle umgeben ist.
- Mikrooganismen: Die Symptome von Bakterien, lösen eher unspezifische Reaktionen aus. Welche sind das z.B.? Bakterien: Symptome sind z.B.: -Fieber; -Verschiebung des weißen Blutbildes; -Blutdruckabfall; -Permeabilitätsstörungen der Gefäßwände, usw. .
- Mikroorganismen: Wodurch schädigen Bakterien den Organismus + wie ist die Wirkungsweise? Bakterien: -Bakterien schädigen den Organismus durch ihre Toxine. Toxine: -werden von sich vermehrenden Bakterien abgegeben = schwere Antigene!!! oder:beim Bakterienzerfall freigesetzt = schwache Antigene!!! >sie haben eine starke Affinität zu best. Zellen/ Gewebe; > sie sind verantwortlich für,die Erreger typischen Krankheitssymptome!
- Mikroorganismen: Die Beschwerden bei einem Virenbefall sind meistens sehr allgemein. Welche Symptome treten bei einem Virenbefall z.B. auf? Viren: Die Symptome bei einem Virenbefall sind z.B.: -Schlappheit (Abgeschlagenheit); -Fieber; -evtl. Schüttelfrost; -es besteht eine Leukopenie.
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- Mikroorganismen: Wie vermehren sich Viren? Viren: -Das Virus heftet sich an die Wirtszelle und dringt in diese ein.>dabei wird das genetische Material freigesetzt. -Nun stellt das Virus die zelleigene Proteinsynthese auf das virale um.>dadurch produziert die Wirtszelle nun nach den Vorgaben der Virus- DNA / RNS selbst neue Viren.
- Mikroorganismen: Wie sind Pilze aufgebaut + wo treten Pilzerkrankungen am häufigsten auf? Pilze: -Pilze sind: chlorophyllfreie Zellen mit mehreren Chromosomenkernen. -Pilzerkrankungen, treten am häufigsten an: Haut + Schleimhaut auf.
- Abwehrmechanismen: Was und wozu dient das unspezifische Abwehrsystem? unspezifisches Abwehrsystem: -unspezifisches Abwehrsystem = natürliche; angeborene Resistenz. -dazu zählen alle Abwehrmaßnahmen die der Körper einsetzt, um schädliche Stoffe auszuschalten.>zu diesen Maßnahmen zählen: physikalischen-; chemische-; mikrobielle Arten.
- Abwehrmechanismen: Zu der Barriere des unspezifischen Abwehrsystem, zählen z.B.: die Haut; Schleimhäute; Körpertemperatur: Magen-Darm-Trakt; Dünndarm; Dickdarm; Gewebe.Durch welche Maßnahmen schützen sie vor dem Eindringen von Schadstoffen? unspezifisches Abwehrsystem: Barriere: - Schutzschicht: -Haut = Trockenheit d. Epidermis/ Verhornung/ pH-Wert ( 3-4=sauer); -Schleimhaut = Sekrete; -Körpertemp. = Fieber; -Magen-Darm-Trakt = pH-Wert im Magensaft; -Dünndarm = Gallensäure; -Dickdarm = pH-Wert durch Darmbakterien; -Gewebe = 02-Spannung.
- Abwehrmechanismen: Zu der Barriere des unspezifischen Abwehrsystems, gehören z.B.:das hormonelle Gleichgewicht; das Komplement System; Properdin; Opsonine.Mit welchen Maßnahmen, schützen sie den Körper vor Schadstoffen? unspezifisches Abwehrsystem: -hormonelles Gleichgewicht: ist die Voraussetzung für diverse,unspezifische Abwehrmechanismen; -Komplement System: es löst u.a. Entzündungsreaktionen zur Infektionsbekämpfung aus + es zerstört Bakterien direkt.>d.h.: es laufen Reaktionen ab, an deren Ende:Bakteriolyse; Zytolyse;Hämolyse stehen; -Properdin: ist ein Makromolekül= es hilft dem Komplement System einen Alternativweg zu finden.>Ziel:Aktivierung der Phagozytose+Zytose; -Opsonine: verändern die Bakterienoberfläche,so dass sie besser phagozytieren können.
- Abwehrmechanismen: Zur Barriere des unspezifischen Abwehrsystems gehören u.a.: Haut+Schleimhaut; Interferone; Phagozyten. Durch welche Maßnahmen schützen sie den Körper vor Schadstoffen? unspezifisches Abwehrsystem: -Haut/ Schleimhaut: physiologische Mikroflora=schützt durch ihre Anwesenheit+physiologisches Milieu vor pathogenen Erregern. -Interferone: dieser unspezifische Abwehrmechanismusbereich,gehört zur zellulären Abwehr. >es sind Glucoproteine,die in den Zellen gebildet werden.Sie zeigen eine bes. Wirkung gegen Viren.->sie hemmen: die virale Proteinsynthese +die Reifung u. Ausscheidung von Tumorviren +das Zellwachstum bei Tumorzellen.>zudem fördern sie: die Tumorrückbildung/ zelluläre Enzyme/ die Phagozytose.>beeinflussen die Antikörperbildung. -Phagozyten: gehören auch zur zellulären Abwehr.>Es werden: die Mikrophagen+Makrophagen gezählt.>Frei beweglich sind: polymorphkernige Granulozyten; Monozyten; Thrombozyten. >Organgebundene Phagozythosezellen sind: Histiozyten; Monozyten; Retikuloendothelzellen. ->Aufg.:bereiten die spezifische Abwehr vor .Die Gefahr liegt in der Verschleppung der Erreger in andere Organe.
- Abwehrmechanismen: Wofür steht das spezifische Abwehrsystem + was sind allg. ihre Aufgaben? spezifisches Abwehrsystem: -spezifisches Abwehrsystem = ist eine erworbene,erlernte Immunität. -Aufg.: es ist ein hochspezialisiertes Abwehrsystem.Es reagiert gegen schädl. Stoffe (=Antigene),mit der Bildung eines spezielles Antikörpers. x Antikörper werden auch als Immunglobulin bezeichnet.
- Abwehrmechanismen: Was versteht man unter dem Schlüßel-Schloß Prinzip? spezifisches Abwehrsystem: Antigene + Antikörper = sind wie Schlüssel und Schloß.>d.h. gegen ein bestimmtes Antigen, muss ein best. Antikörper gebildet werden.
- Abwehrmechanismen: Wie reagiert die spezifische Abwehr bei wiederholtem Eindringen von dem selben schädl. Stoff spezifische Abwehr: der spezifische Teil, ist in der Lage sog. "Gedächtniszellen (T-/B-Lymphozyten) zu bilden. >diese haben die Fähigkeit schon einmal eingedrungene Schadstoffe wieder zu erkennen und diese unschädlich zu machen.
- Abwehrmechanismen: Was ist der Unterschied zwischen Immunität un Immunisierung + was ist die Resistenz? spezifisches Abwehrsystem: -Immunität: ist die Unempfindlichkeit des Organismus gegen einen best. Erreger! -Immunisierung: ist der Vorgang der zur Immunität führt! -Resistenz: wird die ererbte Erregertyp-antigenspezifische Unempfindlichkeit best. Tierarten/ Rassen/ Linien, genannt.
- Abwehrmechanismen: Welche (7) Übertragungsarten gibt es? Übertragungsarten: Es gibt: -Tröpfcheninfektion: Ansteckung durch kl. keimhaltige Tröpfchen. -Kontaktinfektion: Ansteckung durch direkten Kontakt. -Schmierinfektion: es kommt zur Verschleppung von Erregern in: Stuhl; Urin; Blut; Eiter. -Staubinfektion: Ansteckung durch Einatmen von kothaltigem Staub. -infiziertes Futter: Keimvermehrung durch fehlerhaftes Haltbarmachen o. Aufbewahren von Futtermitteln. -Austausch von Körpersäften: nur bei Paarung übertragbar;(>manche Erreger sind außerhalb des Körpers nicht lebensfähig). -Verschleppung im Körper: wenn im Darm vorkommende Escherichia coli, in die Harnwegeverschleppt werden,wirken sie dort pathogen.
- Abwehrmechanismen: Als was bez. man Keimträger/ Welche Ursachen können z.B. dafür sorgen,dass Erreger (noch) nicht ausbrechen? Abwehrmechanismen: -Keimträger: sind Tiere,die Erreger in sich tragen, aber (noch) nicht erkranken. >denkbar ist: -die Inkubationszeit läuft noch; -der Verlauf inapparent (=unauffällig) ist; -eine Immunität besteht.
- Abwehrmechanismen: Was sind Dauerausscheider? Abwehrmechanismen: -Dauerausscheider: sind Tiere, die durch eine Infektion mit einem Erreger Immun geworden sind,aber dennoch dauernd Erreger mit dem: Stuhl; Harn; Speichel etc. ausscheiden.
- Bekämpfung von Infektionskrankheiten: Was besagen §9 und §10 des Tierseuchengesetzes? Infektionskrankheitsbekämpfung: -§ 9 des Tierseuchengesetzes: regelt die Seuchenmeldung. -§ 10 des Tierseuchengesetzes: nennt die anzeigepflichtigen Seuchen.
- Infektionskrankheitsbekämpfung: Worin besteht der Unterschied, zwischen anzeige-/ meldepflichtigen Tierseuchen? Infektionskrankheitsbekämpfung: -anzeigepflichtige Tierseuchen: diese Seuchen werden staatlich bekämpft. -meldepflichtige Tierseuchen: diese Seuchen unterliegen einer ständigen Kontrolle.>sie werden nicht stattlich bekämpft.