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Bankmanagement (Subject) / Grundlagen (Lesson)
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- Intermediationsansatz Einlagen als Input (Produktionsfaktoren) und Kredite als Output
- Produktionsansatz Kapital und Arbeit als Input, Einlagen und Kredite als Output
- Was versteht man unter Bankmanagement Die zielgerichtete Führung einer Bank unter Rendite-/Risikogesichtspunkten und Beachtung der relevanten Rahmenbedingungen oder Die nachhaltige Steigerung der Werthaltigkeit einer Bank unter Beachtung der relevanten Rahmenbedingungen
- Bankenrolle aus makroökonomischer Sicht reibungslose versorgung der Wirtschaft mit Zahlungsmitteln Aufrechterhaltung des gesamtwirtschaftlichen Geldkreislaufs Unterstützung der optimalen Allokation der Ressourcen in der Volkswirtschaft durch Lenkung des Kapitals in seine optimale Verwendung
- Bankenrolle aus mikroökonomischer Sicht Angebot von Finanzierungsleistungen Angebot von Anlageleistungen Angebot von Zahlungsverkehrsleistungen sonstige Dienstleistungen der Kreditinstitute (z.B. Bürgschaften, Depotverwaltung)
- Bankensystem einstufiger Sektor Aktienbanken/Bankiers Landeshypothekenbanken Bausparkassen Sonderbanken (z.B. OeKB)
- Bankensystem zweistufige Sektoren Sparkassensektor (Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG als Spitzeninstitut; Sparkassen als zweite Ebene2. Volksbankensektor (österreichische Volksbanken AG als Spitzeninstitut; Volksbanken als zweite Ebene
- Bankensystem dreistufiger Sektor Raiffeisensektor (Raiffeisen Zentralbank Österreich AG als Spitzeninstitut; Raffaissenbundesbanken als zeite Ebene und Raiffeisenbanken als dritte Ebene.
- Bank für Internationalen Zahlungsausgleich Gegründet: 1930 als AG in Basel; sie ist dem Völkerrecht unterworfen "Zentralbank der Zentralbanken" Organe: Generalversammlung, Verwaltungsrat, Präsident und Direktion Tätigkeiten: Clearer in internationalen Zahlungsvereinbarungen Verwaltung von Währungsreserven Gewährung von Zahlungsbilanzkrediten Kooperationszentrum in allen Zentralbankfragen (bsp: Basler Ausschuss)
- Internationale Währungsfond (IWF engl IMF) Gründung: 1944, im Zuge der Konferenz von Bratton Woods zur Aufrechterhaltung der Dollar-Gold Konvertibilität und des sog. Paritäten-Systems (bis1973) mit Sitz in Washington DC. Ende der 90er Jahre hatter der IWF 182 Mitgliedsländer Verrechnungseinheit: Sonderziehungsrechte, die einen Währungskorb darstellen Aufgaben der IWF: Förderung der internationalen Währungspolitischen Kooperation Unterstützung des Wachstums und des Welthandels Förderung der Wechselkursstabilität Unterstüzung der Herbeiführung eines international freien Zahlungssystems Bereitstellung von Hilfen bei vorübergehenden Zahlungsbilanzproblemen Antizipierte Hilfe vom IWF kann Moral Hazard induzieren
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- Weltbank/Weltbankgruppe Gründung: 1944 im zuge der Konferenz von Bretton woods mit Sitz in Washington DC. Die Weltbankgruppe umfasst: International Bank for Reconstruction und Development (IBRB; Weltbank9 International Finance Corporation (IFC) International Development Association (IDA) Multilateral Investment Guarantee Agency (MIGA) Aufgaben: Kreditvergabe an Mitgliedsländer für qualitativ hochwertige Projekte die keinen privaten Geldgeber finden und der wirtschaftlichen Entwicklung dienen (insb. Infratsrukturprojekte; Umweltschutzprojekte sowie Umschuldungsprogramme); auch Kofinanzierungsprojekte werden angestrebt Kreditempfänger: Regierungen und staatliche Institutionen der Mitgliedsländer
- Sonstige internationale Organisationen Interamerikanische Entwicklungsbank Afrikanische Entwicklungsbank Asiatische Entwicklungsbank Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung Europäische Investitionsbank Pariser Club (Verbund öffentlicher Gäubiger) Londoner Club (Verbund privater Banken)
- Leistungsspektrum von Banken Qualitative Transformation von Ansprüchen: Laufzeit, Teilbarkeit, Verfügbarkeit, Risiko Transformationsleistungen von Banken: Losgrößentransformation Fristentransformation Risiotransformation Informationstransformation Vermittlungsleistungen (Brokerage): Transaktionsleistungen; Beratung; Sichtung und Zertifizierung; Anbahnung; Emission
- Aufsichtsstruktur der Bank relevante Gesetze: Bankwesengesetz, Börsengestz, Kapitalmarktgesetz Bankenaufsicht: unabhäbgige Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) gem. mit OENB Börsenaufsicht: FMA umfasst: Bankenaufsicht, Versicherungsaufsicht, Wertpapieraufsicht und Pesionskassenaufsicht
- Institutionen des internationalen Finanzsystems ESZB/EZB und Nationale Zentralbanken Aufgaben: Geldversorgung/Geldpoltik/Zahlungsverkehr Status: hochgradig vom politischen Tagesgeschäft abhängig Instrumente: Hauptrefinanzierungsgeschäfte(einmal wöchentlich, Laufzeit: 3 Monate) längerfristige Refinanzierungsgeschäfte (monatlich, Laufzeit: 2 Wochen) Spitzenrefinanzierungsfazilität, Einlagenfazilität, Feinsteuerungsoperationen, Mindestreserven