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Bodenkunde (Subject) / Bodenkunde (Lesson)
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- Welchen Bereich der Erdkruste bezeichnet man als Boden, wodurch zeichnet er sich im Vergleich zum unverwitterten Gestein aus? Der Boden ist der oberste (2 Meter), im Gegensatz zum Ausgangsgestein, biologisch belebte Teil der Erdkruste. Er ist ein äußerst komplexes Ökosystem und ein offenes, dynamisches System, welches zwischen Vegeatation und Atmosphäre auf der einen Seite und dem Ausgangsgestein auf der anderen Seite liegt.
- Was sind Kationen? Ein Kation ist ein positiv geladenes Ion.
- Was verstehen Sie beim Kationenaustausch unter „Austauschäquivalenz“ ? Unter Austauschäquivalenz versteht man den Austausch über äquivalente Kationenladung, d.h. es wird Ladung gegen Ladung ausgetausch, um so ein Gleichgewicht zu erlangen, und nicht Kation gegen Kation.
- Bodentyp Definition Als Bodentyp werden in der Bodenkunde unterschiedliche Erscheinungsformen von Böden bezeichnet ...kennzeichnen den entwicklungsbedingten Zustand des Bodens. Der Bodentyp wird anhand eines Bodenprofils (Bodenaufgrabung) ermittelt. Je nach Gesteinsuntergrund, Klima, Wasser, Relief, Vegetation und menschliche Einflußnahme haben sich unterschiedliche Bodentypen ausgebildet (siehe Bodenentstehung). Einige Beispiele sind Braunerde, Podsol, Rendzina, Schwarzerde und Pseudogley.
- Physikalische Verwitterung - Wie wird das Gestein dadurch verändert? Physikalische Verwitterung (auch: physische oder mechanische Verwitterung) ist ein breiter Begriff, der mehrere recht verschiedene physikalische Prozesse einschließt; ihre Gemeinsamkeit besteht darin, dass sie alle das harte, massive anstehende Gestein in Fragmente zerlegen, deren Größe von großen Blöcken bis zu feinem Sand und Schluff reichen kann. Durch den Gesteinszerfall infolge physikalischer Verwitterung entstehen Mineralpartikel verschiedenster Korngrößenklassen, aber auch durch die reibende und zermalmende Wirkung der Arbeit von Flüssen, Wellen und Strömungen, Wind und Gletschereis. In der Natur wirken gewöhnlich zwei oder mehr dieser Prozesse gleichzeitig auf das Gestein ein, zusammen mit chemischen Prozessen der Gesteinszersetzung.
- Chemische Verwitterung - Wie wird das Gestein dadurch verändert? Unter der chemischen Verwitterung versteht man die Gesamtheit all jener Prozesse, die zur chemischen Veränderung oder vollständigen Lösung von Mineralen führen. Durch sie werden Gesteine in ihren Eigenschaften verändert und Stoffe in deren Umgebung freigesetzt bzw. auch aus der Umgebung in den Mineralbestand eingebunden (zum Beispiel bei feuchten Bauwerken oder der Bildung von Konglomeraten). Mit der chemischen Verwitterung sind zahlreiche Prozesse von der mikrotechnischen Ätzung bis zum großräumigen Effekt des sauren Regens verbunden.
- Biologische Verwitterung Unter biotischer Verwitterung (auch biologische oder biogene Verwitterung genannt) versteht man Verwitterung durch den Einfluss lebender Organismen sowie ihrer Ausscheidungs- bzw. Zersetzungsprodukte.[3][4] Diese Wirkungen können physikalischer Natur sein (Beispiel: Wurzelsprengung) oder in einer chemischen Einwirkung bestehen. Biotische und abiotische Verwitterung ist dabei in manchen Fällen schwer abzugrenzen.[5] Die biotischen Verwitterungsvorgänge werden in der Literatur mitunter auch in den Kategorien der physikalischen bzw. chemischen Verwitterung eingeordnet.
- Chemische Verwitterung - 2 Arten Wollsackverwitterung Wenn die chemische Verwitterung in das anstehende Gestein eindringt, werden die kluftbegrenzten Blöcke im Gesteinsverband von allen Seiten angegriffen. Von den Klüften her rückt die Zersetzung in das Innere des Blocks vor und erzeugt dabei konzentrische Schalen weichen Gesteins, die sich bei weiterer Verwitterung zwiebelschalenförmig absondern und dem noch unverwitterten Kern des kantig begrenzten Blocks eine gerundete, wollsackähnliche Form geben – daher die Bezeichnung Wollsackverwitterung. Kohlensäureverwitterung Karbonatgesteine (Kalkstein, Marmor) sind besonders anfällig für die Wirkung der in Regenwasser und besonders in Bodenwasser enthaltenen Kohlensäure. Mineralisches Calciumcarbonat (Calcit) wird gelöst und zerfällt dabei in Ionen von Calcium und Hydrogencarbonat. In Regionen mit großem Wasserüberschuss werden diese Ionen in Fließgewässern weggeführt. Die Reaktion der Kohlensäure mit Kalkgestein erzeugt viele interessante, meist relativ kleine Oberflächenformen. Die Oberfläche entblößten Kalksteins ist typischerweise mit einem komplexen Muster von Pfannen, Rillen, Furchen und anderen Vertiefungen überzogen. An einigen Stellen erreichen sie das Ausmaß tiefer Furchen und hoher, wandartiger Gesteinsrippen, die von Mensch und Tier nicht mehr in normaler Weise überquert werden können. Durch sie entstehen die bizarren Karrenfelder im Karst und in den Kalkalpen. In den feuchten Klimaten der niederen Breiten wird mafisches Gestein, insbesondere Basaltlava, intensiv von größtenteils biogenen Bodensäuren angegriffen. Dabei entstehen Landformen, die eine große Ähnlichkeit mit den durch Carbonatisierung massiven Kalksteins in Feuchtklimaten der höheren Breiten erzeugten Formen besitzen. Die Effekte der Abfuhr von Basaltlava in Lösung zeigen sich in den eindrucksvollen Furchen, Felsrippen und –türmen an den Hängen tiefer Bergnischen in Teilen der Hawaii-Inseln. Die Wirkung der Kohlensäure ist ein dominierender Faktor für die Denudation in Kalksteingebieten mit feuchtem Klima wegen der dort intensiven biotischen CO2-bildenden Prozesse. Die Untersuchung eines in Kalkstein eingeschnittenen Tals in Pennsylvania ergab, dass die Landoberfläche allein durch die Wirkung der Kohlensäure im Durchschnitt um 30 cm in 10.000 Jahren erniedrigt worden ist. Wie zu erwarten, liegen in feuchten Klimaten unter den großen Talzonen und anderen Bereichen niedrigen Geländes häufig Carbotnatgesteine im Gegensatz zu anderen, weniger anfälligen Gesteinen, aus denen benachbarte Rücken und Plateaus bestehen. Das umgekehrte trifft auf Trockenklimate zu; dort sind die Verwitterungseinflüsse wegen der geringeren biotischen Aktivität sehr viel geringer und Kalkstein und Dolomit bilden die hohen Rücken und Plateaus. Die Ränder des Grand Canyon und die angrenzenden Plateaus zum Beispiel sind von Dolomitschichten unterlagert. Sandsteinschichten aus Quarzkörnern, die durch Calciumcarbonat miteinander verkittet wurden, verwittern in einem Trockenklima ebenfalls nur geringfügig. Die Einwirkung der Kohlensäure führt auch tief unter der Landoberfläche zur Wegführung von Carbonatgestein und damit zur Bildung von Höhlen und Höhlensystemen im Kalkgestein. An diesem Prozess ist die Grundwasserbewegung maßgeblich beteiligt.
- Physikalische Verwitterung - 2 Arten Frostverwitterung Die Frostverwitterung wird durch Frostwechsel hervorgerufen, d.h. durch das wiederholte Wachstum und Schmelzen von Eiskristallen in den Poren oder natürlichen Spalten des anstehenden Gesteins, und gehört zu den wichtigsten Prozessen der physikalischen Verwitterung. Natürlich ist ihr Auftreten auf jene Klimate der mittleren und höheren Breiten beschränkt, deren Winter kalt sind, sowie auf kalte klimatische Höhenstufen in hohen Gebirgen. Dabei können Drücke von über 200 MPa auftreten. Bei –5 °C beträgt der Druck 50 MPa. Bei –22 °C ist mit 211,5 MPa das Druckmaximum erreicht. Dabei kommt es zu einer Volumenvermehrung von bis zu 9 %. Bei noch höherem Druck geht das Eis in eine andere, weniger Raum beanspruchende Form über.[2] Nahezu überall ist das anstehende Gestein von Spalten durchzogen, den sogenannten Klüften. Erstarrungsgesteine sind nur selten frei von Klüften, durch die das Wasser ins Innere des Gesteins gelangen kann (Spaltenfrost). In Sedimentgesteinen bilden die Schichtflächen eine natürliche Serie von Ebenen relativ geringer Widerständigkeit im Gestein; die Schichtflächen und die Klüfte kreuzen sich im rechten Winkel zueinander. Vergleichsweise geringe Kräfte genügen, um von Klüften und Schichtflächen begrenzte Blöcke aus dem anstehenden Gesteinsverband zu trennen, während viel mehr Kraft vonnöten ist, um im festen anstehenden Gestein neue, frische Spalten zu erzeugen. Der Prozess der Abtrennung von Blöcken aus dem Anstehenden heißt Blockzerfall. Wenn grobkörniges Erstarrungsgestein durch chemische Zersetzung geschwächt wird, kann Wasser längs der Grenzflächen zwischen den Mineralkörnern in das Gestein eindringen; hier kann das Wasser gefrieren und durch den starken Druck der dabei auftretenden Volumenvergrößerung die Mineralkörner voneinander trennen. Dieser Prozess wird körniger Zerfall genannt. Das dabei entstehende Produkt ist ein Feinkies oder grober Sand, in dem jedes Korn aus einem einzelnen Mineralpartikel besteht, das von seinen Nachbarn längs der ursprünglichen Kristall- oder Korngrenze getrennt worden ist. Die Wirkung der Frostverwitterung ist in allen Klimaten zu beobachten, die eine winterliche Jahreszeit mit vielen Frostwechseln besitzen. Wo das anstehende Gestein an Felsen und Berggipfeln entblößt ist, werden Blöcke durch Wasser, das in den Klüften gefriert, von Gestein abgetrennt. Unter besonders günstigen Bedingungen, wie sie an hohen Berggipfeln und in der arktischen Tundra vorkommen, sammeln sich große, kantige Gesteinsbrocken in einer Schuttschicht an, die das darunterliegende anstehende Gestein völlig zudeckt. Der Name Felsenmeer bezeichnet solche ausgedehnten Decken aus groben Gesteinsblöcken. Von Felswänden im Hochgebirge trennt die Frostverwitterung Gesteinsfragmente ab, die zum Fuß der Wand hinunterfallen. Wo die Produktion dieses Schutts mit einer hohen Rate geschieht, sammeln sich die Fragmente am Fuß der Felswände zu Schutthalden an. Frostverwitterung ist ein vorherrschender Prozess in der arktischen Tundra und ein Faktor in der Entwicklung einer großen Vielzahl verschiedener dort vorkommender Bodenstrukturen und Landformen. Salzverwitterung Der Wirkung der Frostverwitterung durch wachsende Eiskristalle sehr ähnlich ist der Effekt des Wachstums von Salzkristallen in Spalten und Poren des Gesteins. Dieser Salzsprengung genannte Prozess ist in trockenen Klimaten weit verbreitet. Während langer Trockenperioden wird Wasser aus dem Inneren des Gesteins durch Kapillarkräfte an die Oberfläche gezogen. Dieses Wasser enthält gelöste Mineralsalze. Bei seiner Verdunstung bleiben winzige Salzkristalle zurück. Der Wachstums- oder auch Kristallisationsdruck dieser Kristalle ist imstande, den körnigen Zerfall der äußeren Gesteinsschale zu verursachen. Das Auskristallisieren aus übersättigten Lösungen erzeugt eine Druckwirkung von 13 MPa, und beim Wachstum von Salzkristallen 4 MPa. Denselben Prozess kann man auch an Bausteinen und Beton in den Städten beobachten. Streusalz, das im Winter auf Straßen ausgestreut wird, führt zu beachtlichem Zerfall des bodennahen Bereichs von Stein- und Betonbauten. Sandsteinfelswände sind für Gesteinszerfall durch Salzsprengung besonders anfällig. Tritt am Fuß einer Sandsteinwand Sickerwasser aus, da es nicht in eine dichtere, undurchlässige Gesteinsschicht (Tonschiefer zum Beispiel) eindringen kann, hinterlässt die dort auftretende andauernde Verdunstung dieses Wassers die mitgeführten Salze in den oberflächennahen Poren des Sandsteins. Der Druck der wachsenden Salzkristalle reißt vom Sandstein kleine Schuppen und Splitter ab. Abgetrennte Sandkörner werden von Windstößen weggetragen oder von Regenwasser weggespült, das über die Felswand abläuft. Mit dem Zurückweichen des Wandfußes entsteht dort allmählich eine Nische oder flache Höhle. In den südwestlichen USA (zum Beispiel im Mesa-Verde-Nationalpark) waren viele solcher Nischen von Indianern bewohnt; mit Steinmauern schlossen sie die natürlichen Hohlformen ein. Diese Felsnischensiedlungen (englisch: cliff dwellings) waren nicht nur vor schlechtem Wetter geschützt, sondern auch vor feindlichen Angriffen. Die Salzverwitterung wird meist mit ariden Klimaten in Verbindung gebracht, da dort die große Hitze zu sehr starken Verdunstungen führt. Man kann diese Form der Verwitterung aber auch an Küsten sehr gut erkennen, besonderes bei Mauern oder Felsen, die in das Meer ragen. Sie weisen oft kugel- bis nierenförmige Hohlräume mit einem Durchmesser von wenigen Zentimetern bis zu einem halben Meter auf, die der Form eines Bienenwabenmusters gleichen. Diese Tafoni genannte Verwitterungsform entsteht durch gleichzeitige chemische und physikalische Verwitterung durch das Salzwasser.
- Gesteine nehmen auf die Entwicklung von Böden Einfluss - Wie lauten die 3 Hauptgruppen von Gesteinen? - WIe sind diese Entstanden? - Geben Sie bitte für jede dieser Hauptgruppen ein Beispiel an. Natursteine lassen sich entsprechend ihrer Entstehung (Genese) in drei Gesteinsklassen unterteilen. Anstelle von ‚Geisteinsklasse‘ wird häufig die Bezeichnung ‚Gesteinsart‘ verwendet. In der Geotechnik und zahlreichen verwandten Wissenschaften wie der Bodenkunde unterscheidet man Gesteine grundsätzlich in zwei Gruppen, die Festgesteine und die Lockergesteine. Im technischen Sinne (bei der Verarbeitung) wird in Hartgestein und in Weichgestein unterschieden. Magmatische Gesteine (Magmatite) Magmatische Gesteine (Erstarrungsgesteine) entstehen durch das Erkalten und Auskristallisieren heißen geschmolzenen Materials aus dem Erdinneren, des so genannten Magmas. Die Nomenklatur von magmatischen Gesteinen nach ihrem Mineralbestand findet sich im Streckeisendiagramm. Findet das Erkalten unterirdisch (tiefer als 5 km) statt, spricht man von Plutoniten oder Intrusivgesteinen (Tiefengestein). Durch die verhältnismäßig gute Wärmeisolation der aufliegenden Gesteine kühlt sich die Magmaschmelze nur langsam ab, so dass große Mineralkristalle entstehen können. Beispiele für plutonische Gesteine sind Granit, Granodiorit, Syenit, Diorit oder Gabbro. Das Magma kann riesige Gesteinsmassen bilden, die so genannten Plutone, die oft mehrere Tausend Kubikkilometer Gestein umfassen. Magma kann jedoch auch in flüssigem Zustand zu Tage treten. An der Erdoberfläche im Kontakt mit Luft erkaltet es schnell und bildet dann die so genannten Vulkanite oder Extrusivgesteine (Ergussgesteine). Durch die rasche Abkühlung kommt es nur zur Bildung sehr kleiner Kristalle wie etwa beim Basalt oder Andesit. Weitere Beispiele sind Rhyolith und Trachyt. Oft existiert sogar überhaupt keine kristalline Ordnung, und es entsteht vulkanisches Glas wie beispielsweise Obsidian. Ganggesteine bilden die Zwischenglieder von Plutoniten und Vulkaniten. Sie dringen in Spalten zwischen Magmakammer und Erdoberfläche ein, und erkalten dort als Gänge. Typisch für diese Gesteine ist das so genannte porphyrische Gefüge. Die relativ schnelle Abkühlung im Gang führt zur Herausbildung einer einheitlichen Grundmasse (Matrix). Allerdings haben sich schon auf dem Weg dort hin, in der Magmakammer, genau wie bei den Plutoniten, Kristalle herausgebildet. Diese Kristalle sind dann, wie z.B. beim Granitporphyr, als größere Einsprenglinge in der Grundmasse sichtbar. Weitere Beispiele für Ganggesteine sind z.B. Pegmatite, Aplite und Lamprophyre. Metamorphe Gesteine (Metamorphite) Metamorphe Gesteine (Umwandlungsgesteine) entstehen aus älteren Gesteinen beliebigen Typs durch Metamorphose, das heißt durch Umwandlung unter hohem Druck beziehungsweise hoher Temperatur. Bei der Umwandlung ändert sich die Mineralzusammensetzung des Gesteins, weil neue Minerale und Mineralaggregate gebildet werden; der Gesteinschemismus bleibt aber weitgehend gleich. Daneben wird auch das Gesteinsgefüge transformiert. Beispielsweise entsteht aus Quarzsanden durch Rekristallation und die Ausbildung eines feinen Zements zwischen den Kristallkörnern das metamorphe Gestein Quarzit, aus Kalksteinen entsteht Marmor. Weiträumige Metamorphose von Gesteinen findet meist in großer Tiefe statt, lokale Transformationen können aber auch nahe der Erdoberfläche auftreten, meist in Zusammenhang mit Vulkanismus oder seichten Granitintrusionen. Auch Meteoriteneinschläge führen zu Gesteinsmetamorphosen. Regionalmetamorphose steht in Zusammenhang mit Gebirgsbildungen und ist häufig druckbetont. Die damit verbundene Faltung von Gesteinen durch Kompression führt zu Rekristallisation und Einregelung von Mineralen und der Ausbildung einer Schieferung. Ein Beispiel ist die Umwandlung von tonigen Sedimenten in Schiefer, oder von magmatischen Gesteinen in Gneis. Kontaktmetamorphose bezeichnet die Gesteinsumwandlung durch Wärmeeinwirkung aus dem umgebenden Gestein heraus, entweder in lokalem Maßstab durch Aufheizen des Gesteins um kleinere magmatische Gänge herum bis hin zu großen Transformationszonen, sogenannten Aureolen, die sich um große, tiefsitzende plutonische Granit-Intrusionen herum bilden Sedimentgesteine (Sedimentite) Sedimentgesteine (Ablagerungsgesteine) entstehen durch Verwitterung und Erosion von Gesteinen durch Wind (zum Beispiel Löss), Wasser (zum Beispiel Ton und Sand) oder Eis (zum Beispiel Tillit), die Lösung, den Transport und die nachfolgende Ablagerung ihrer Bestandteile, daneben auch durch biochemisch induzierten Niederschlag (zum Beispiel Kalk und Kreide) oder durch Verdampfung (Evaporit). So werden sie je nach Art der Genese in klastische, chemische oder organogene Ablagerungsgesteine unterschieden. Werden diese durch Sedimentation weiteren Materials bedeckt, verdichten sie sich durch Druck, Bindemittelzufuhr und erhöhte Temperatur, unter zunehmendem Wasserverlust, immer mehr, bis durch Neukristallisation und Kompaktion aus dem weichen Sediment das harte, spröde Sedimentgestein entstanden ist. Darin werden die einzelnen Minerale und Gesteinsbruchstücke durch eine feinkörnige Grundmasse, die Matrix, zusammengehalten. Diese Veränderungen nach der primären Sedimentation bezeichnet man als Diagenese. Beispiele von Sedimentgesteinen sind Sandstein, Kalksandstein, Kalkstein, Konglomerate und Brekzien. Sedimente lagern sich meist kumulativ in einer Abfolge horizontaler Schichten ab; durch die Reihenfolge der Ablagerung sind von Ausnahmefällen abgesehen höherliegende Schichten jünger als tieferliegende, eine Erkenntnis, die als Superpositionsprinzip oder Lagerungsgesetz auf den dänischen Arzt und Geologen Nicolaus Steno zurückgeht. Nach ihrer Entstehung können Sedimentgesteine starken Kräften unterliegen, infolge derer die ehemals flachen Schichten gefaltet und gekippt werden, so dass die Lage des Gesteins im Raum so stark verändert sein kann, dass die ursprüngliche Schichtfolge lokal umgekehrt ist. Sedimente lassen sich grob in die terrestrischen Land- und die marinen Meeressedimente unterteilen. Zu ersteren zählt man auch die Ablagerungen in Süßwasserseen oder Flüssen, die aus Sand oder Schlamm entstanden sind, sowie die organischen Pflanzenreste, aus denen die Kohle hervorgegangen ist. Auch Wüstensedimente sowie Ablagerungen von Gletschern werden dieser Gruppe zugeteilt. Ein Grenzfall zwischen Vulkaniten und Sedimenten sind vulkanische Aschen und Tuffe. Meeressedimente können durch Ablagerung von Erosionsmaterial anderer Gesteine auf dem Meeresgrund, durch von biochemischen Vorgängen verursachte Ausfällung zum Beispiel von Karbonaten und durch Ablagerung anorganischer Skelette von Mikroorganismen wie Foraminiferen, Coccolithophoriden (Haptophyta), Strahlentierchen (Radiolaria) oder Kieselalgen (Bacillariophyta) entstehen.
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- Kartieranleitung -Kurzzeihen für mittel toniger Schluff Ut3 http://de.wikipedia.org/wiki/Bodenart
- Kartieranleitung - Namen für Bodenart Sl2 schwach lehmiger Sand
- Welche Schichten hat die Erde? - Erdkruste (10 - 70 km tief) - Oberer Mantel (geht bis 1000 km in die Tiefe) - Unterer Mantel (geht bis 2900 km in die Tiefe) - Äußerer Kern (geht bis 5000 km in die Tiefe; Radius ca. 2100 km; flüssig) - Innerer Kern (geht bis 6300 km zum Erdmittelpunkt in die Tiefe; Radius ca. 1300 km; fest)
- Was ist Bodenkunde und Podologie? Die Wissenschaft von den Eigenschaften, der ENtwicklung und der Verbreitung der Böden. Untersucht die ökologischen Wechselbeziehungen zu den anderen Umweltsystemen, sowie die Möglichkeit der Nutzung un Verbesserung der Böden durch den Menschen
- Was ist eine Biosphäre? = belebte Umwelt besteht aus: - Luft..........Atmosphäre - Boden.....Pedosphäre - Gestein...Lithosphäre (unbelebt) - Feuer......Energie - Wasser...Hydrosphäre
- Wesen und Bedeutung des Bodens - oberste (2m), im Gegensatz zum Ausgangsgestein, biologisch belebte Teil der Erdkruste - äußerst komplexes Ökosystem - offenes, dynamisches System, welches zwischen Vegetation und Atmosphäre auf der einen Seite und dem AUsgangsgestein auf der anderen Seite liegt - Quelle und Senke für Nähr- und Schadstoffe, wirkt stabilisierend - Lebens- und Versorgungsraum für Pflanzen, Tiere und letztlich auch für den Menschen
- Wasservorräte in der Hydrosphäre Alle 21 Tage sind die Wasservorräte erneuert. Wasserdampf steigt in die Atmosphäre auf und regnet wieder ab auf dem Boden
- Böden im Blick der Gesellschaft 1. Böden sind Privateigentum 2. Böden sind nicht einsehbar 3. Bodenbelastungen haben keine dramatischen Merkmale 4. Keine Niedlichkeit/Schönheit 5. Emotional negativ besetzt 6. Böden haben allgemein keine direkte Alltagsbedeutung 7. Zu geringe Beachtung der historischen und aktuellen Kultur- und Sozialfunktion 8. Unzureichende Berücksichtigung in Schule und Weiterbildung
- Was ist eine Astionsphäre? Als Astionsphäre bezeichnet man die aufgeschmolzene Gesteinsschicht unter der Erdkruste. DIe Temperatur beträgt hier 1200 - 1300 °C. Da die flüssigen Gesteine der Astionsphäre schwerer als die Erdkruste sind, schwimmt die Erdkruste sozusagen auf der Astionsphäre.
- Die beiden Kräfte die die Erdkruste verändern - Wie heißen sie und wie wirken sie? Endogene Kräfte - von innen heraus - Sie wirken auf die Erdoberfläche, sie wölben auf -> Es entstehen Berge und Schluchten Exogene Kräfte - wirken aus der Atmosphäre, - SIe wirken einebend und sind der Gegenspieler der endogenen Kräfte - Würden die Exkogenen Kräfte überwiegen, dann würde das Wasser die ganze Erde überschwemmen
- Tektonik - Unterpunkt der Endogenen Kärfte = Plattenverschiebung - Bewegung in der Erdkruste - Die plattentektonische Theorie geht davon aus, dass die Erdkruste wie eine Eierschale gesprungen ist.Die Erdplatten (ca. 24-25) schwimmen auf der Atmosphäre. - Bei der Tektonik unterscheidet man die Epirogenese und die Orogenese
- Epirogenese - Eine Art der Tektonik (Endogene Kräfte) = ganz langsames Heben und Senken der Erdplatten - Skandinavien steigt zum Beispiel auf, die Drehachse ist die Ostsee. Deshalb seknt sich der Küstenbereich langsam ab - Nachweisbar durch Veränderungen im MeeresspiegelTransgrassion = Aufsteigen des MeeresspiegelsRegression = Absinken des Meeresspiegels
- Transgression Aufsteigen des Meeresspiegels
- Regression Absinken des Meeresspiegels
- Orogenese - Eine Art der Tektonik (Endogene Kräfte) - Erfolgt schneller als die Epirogenese - Es kommt zu einer Faltung, wenn sich Platten aufeinander zu bewegen - z.B. Mittelmeer: Afrika bewegt sich auf Europa zu -> Alpenentstehung -> Plastisch verformbares Gebirge (junges Gebirge)
- Kennzeichen/Merkmale von Faltgebirgen - Schroffe Abhänge - Entstehung von Mulden (flache Vertiefungen) - und von Sätteln (Senke in einem Bergrücken)
- Bruchbildung - Orogenese Stoßen 2 Platten zusammen, die auf Grund ihres Alters nicht mehr plastisch verformbar sind, reagieren sie nicht mit Faltung, sonder brechen auf. - Beispiele: Sauerland, Harz, Erzgebirge Horste: Hebung Gräben: Absenkung
- Magmatismus Man unterscheidet Vulkanismus und Plutonismus
- Vulkanismus - hängt auch mit der Plattentektonik/endogene Kräfte zusammen - Es treffen eine terrestische und eine marine Platte zusammen - Es führt zu einer Druckerschütterung - Der Druchausgleich findet dort statt, wo der geringste Widerstand ist, deshalb der Vulkanausbruch - Beispiel: Die pazifische und südamerikamishe Platte treffen aufeinander. -> Es kommt zur Aufschmelzung
- Plutonismus - hängt mit der Plattentektonik/ endogenen Kräften zusammen - Gleiches System wie bei Vulkanismus;Unterschied: Das Magma schafft es nicht bis an die Kruste aufzutreten; - Es kommt zur Blasenbildung (Plutone) - Größter Pluton in Nordeuropa liegt unter Bramsche -Klassisch: Der Pluton ist halbgewölbt, ohne schroffe Veränderung
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- Exogene Kräfte Einebend - Auswirkung ist der Abtrag, z.B. von Gebirgen - Würden keine exogenen Kräfte wirken, wäre der Himalaya heute doppelt so hoch als er ist - Der Abtrag muss transportfähig gemacht werden. Das nennt man VERWITTERUNG (Voraussetzung für den Abtrag). Nach der Verwitterung wird im Senkungsbereich der Kruste sedimentiert. Verwitterung (Zersetzung) -> Abtrag (Beseitigung) -> Sedimentation (Ablagerung)
- Erosion Abtrag: Beseitigung durch Wasser als weseltliche Transportkraft z.B. Grand Canyon
- Deflation Abtrag: Transport durch WInd in Form von Staubwolken
- Entstehung der Gesteine - hängt im hohen Maß mit endo- und exogenen Prozessen zusammen 1. Vulkanismus -> Vulkanite 2. Plutonismus -> Plutonite 3. Sedimentation -> Sedimentite 4. Vulk.+Plut.+Sedim.+ Druck und hohe Temp. -> Metamophite
- Plutonite - zeichnet sich durch Steinschmelzen aus - Abkühlung: von 1200°C dauert es z.T. jahrtausende bis sich die Plutonite an die Umgebungstemperatur angepasst haben - Es entstehen große Kristallgitterbausteine, diese haben eine hohe Festigkeit - Es entsteht oft (fast immer) Granit
- Verwitterungsverhalten der Granite Verwittern physikalisch leicht, chemisch sehr schwer, Das führt zu tiefgründigen, sandigen Böden
- Welche Gesteine gehören zu den Plutonen? - Granite - Dionite - Gabbro -------------------------> Sandige Böden
- Vulkanite Bei einem Vulkanausbruch kommt er zur Gesteinsschmelze und nach dem Ausbruch erfolgt ein nahezu schlagartiges Abkühlen. - Kristallgitterbausteine bilden sich schlecht aus -> feinkristalline Struktur oder keine Kristallausbildung
- Welche Gesteine gehören zu den Vulkaniten? Basalt Diabas Porphyr