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Wissenschaftliches Arbeiten (Subject) / Wissenschaftliches Arbeiten (Lesson)
Wissenschaftliches Arbeiten
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- Was ist die Definition des Begriffes "Wissenschaft"? (3) 1. Der Bestand des Wissens einer Zeit 2. Der Erwerb neuen Wissens durch Forschung mit wissenschaftlichen Methoden 3. Dokumentation des neuen Wissens als wissenschaftliche Arbeit
- Welches ist das Hauptziel der Wissenschaft? (1) Die rationale, nachvollziehbare Erkenntnis von Zusammenhängen, Abläufen, Urachen und Gesetzmäßigkeiten.
- Welches sind die Hauptmerkmale der Wissenschaft? (4) 1. Wertfreiheit 2. Objektivität 3. Verallgemeinerungsfähigkeit 4. allgemeine Nachprüfbarkeit
- Arten wissenschaftlicher Arbeiten (9) 1. Referat 2. Hausarbeit 3. Bachelorthesis 4. Theoretische Arbeit 5. Empirische Arbeit 6. Masterthesis/Diplomarbeit 7. Inauguraldissertation 8. Habilitation 9. Fachartikel
- Abgrenzung: Bachelor-, Masterthesis, Dissertation Bachelor: Studenten sollen zeigen, dass sie eine wissenschaftliche Fragestellung eigenständig bearbeiten können Master: Eigene Thesenbildung, höhere Eigenständigkeit Dissertation: Vollkommen eigenständig Pflicht der neuen Erkenntnisgewinnung Pflicht der Veröffentlichung
- Nicht-legale Promotionsberatung (4) 1. Inhaltliche Überarbeitung 2. Erstellung oder überarbeitung einer Gliederung 3. Zusammenfassende Auswertung von Literatur 4. Erstellen von Texten oder Textpassagen
- Welche Arten von wissenschaftlichen Texten gibt es? (5) 1. Handbuch (von Herausgeber/n gesammelte Texte verschiedener Autoren zu einem Thema) 2. Monografie (auch: Fachbuch, vollständige Abhandlung eines Autors über ein Gebiet) 3. Bibliografie (eigenständiges Verzeichnis von Literaturnachweisen) 4. Periodikum (regelmäßig erscheinendes Druckwerk, Fachzeitschrift etc) 5. Fachlexika
- Welche Vorgehensweisen bei der Literatursuche gibt es? (2) 1. Systematische Methode (Beginn bei aktueller Literatur, von da aus zu älterer Litertur) 2. Methode der "konzentrischen Kreise" (mit beliebiger Quelle beginnen, Literaturverzeichnis nach weiterem Material durchsuchen)
- Definition: Primärliteratur - Im Allgemeinen: Originalliteratur, Schriften eines Begründers eines Fachgebietes oder einer angesehenen Persönlichkeit - Auch: Forschungsberichte, Fachartikel, Dissertationen
- Definition: Sekundärliteratur - Texte, die sich auf andere Literatur oder historische Quellen beziehen
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- Definition: Graue Literatur Texte, die nicht öffentlich zugänglich sind, z.B. Geschäftberichte, Diplomarbeiten...
- Welche Arten von Literatur gelten als zitierwürdig? (5) 1. Fachbücher 2. Fachlexika 3. Handbücher 4. Dissertationen 5. Artikel in Fachzeitschriften
- Welche Literatur gilt als bedingt zitierwürdig? (3) 1. Graue Literatur 2. Internetquellen 3. Populärwissenschaftliche Literatur
- Welche Literatur ist nicht zitierwürdig? (6) 1. Ratgeberliteratur 2. Allgemeine Lexika 3. Skripte 4. Einführungsliteratur 5. Artikel in Boulevardzeitungen 6. Allgemeine Internetseiten
- Qualitätsanforderungen an eine wissenschaftliche Arbeit (4) 1. Nutzenstiftend 2. Wissenschaftlich anspruchsvoll 3. Klar in Aufbau und Darstellung 4. Formal fehlerfrei
- Welche Arten des direkten/wörtlichen Zitats gibt es? (5) 1. Zitat bildet einen abgeschlossenen Satz (oder mehrere) 2. Zitat wird durch einen Doppelpunkt eingeleitet 3. Zitat wird mit einem Satz syntaktisch verschmolzen 4. Kürzest- und Kurzzitate (bis 40 Wörter) 5. Langzitate (41 bis max. 200 Wörter) (wird eingerückt, neue Zeile, einfacher Zeilenabstand)
- Wie können wörtliche Zitate verändert werden? (3) 1. Auslassungen: Runde Klammern - (...) 2. Anmerkungen: Runde Klammern - (der Autor selbst) 3. Grammatikalische Änderungen: Eckige Klammern - Ein[en]
- Wichtig bei Tabellen und Abbildungen (5) 1. Auf jede Abbildung muss im Text eingegangen werden 2. Darstellungen, die sich über eine Seite oder mehr erstrecken, sollten in den Anhang versetzt werden. 3. Abb werden mit Namen versehen und fortlaufend nummeriert 4. Quellenangabe in Klammern hinter den Namen 5. 1 Pt kleiner als Fließtext
- Formulierungsrichtlinien der RFH (4) 1. Keine Schachtelsätze, präzise und eindeutige Formulierung 2. Passivform (hier ist zu sehen, dass...) 3. Sachlich, keine Übertreibungen 4. Sparsame Verwendung von Fachausdrücken
- 3 Rechsformen 1. Urheberrecht (Autor schreibt einen Roman) 2. Leistungsschutzrecht (Schauspieler spielt im Film - seine Interpretation ist durch das L. geschützt) 3. Nutzungsrecht (Regisseur verfilmt Roman - benötigt dazu Nutzungsrecht vom Autor)