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BWL & Wirtschaftspsychologie (Subject) / Investition und Finanzierung (Lesson)

Einführung in die Investitionsrechnung Finanzierung I Finanzierung II

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  • Nachteile Leasing in Bilanz aktivieren und abschreiben Erhöhung der Verbindlichkeiten Verschlechterung der Bilanzkennzahlen Verringerung des steuerrelevanten Aufwands
  • Skonto nutzen - ja oder nein r = S * 360 / z - s   r = Jahressatz in % S = Skontosatz in % z = eingeräumtes Zahlungsziel in Tagen s = vorgegebene Skontofrist in Tagen
  • Lineare Abschreibung afa= B / n   B = Basiswert n = Nutzungsdauer in Jahren
  • prozentuale Abschreibung afa = 100 * ( 1-(Rn/B)^1/n)   n = Nutzungsdauer in Jahren B = Basiswert Rn = Restwert zum Ende der Nutzungsdauer
  • Vorteile Selbstfinanzierung Unabhängigkeit Eigenkapitalbasis kostengünstig
  • Nachteile Selbstfinanzierung mangelnde Kontrolle Bilanzverschleierung
  • Möglichkeiten der Kapitalerhöhung Bei der Kapitalerhöhung handelt es sich um eine Finanzierung eines Unternehmens durch Eigenkapitalerhöhung. Dies geschieht entweder durch Thesaurierung von Gewinnen (Innenfinanzierung) oder durch externe Zuführung von weiteren Eigenkapitaleinlagen (Außenfinanzierung). Bei der Suitcase AG gibt es 2 Möglichkeiten zur Kapitalerhöhung. 1.    Umschichtung innerhalb des Eigenkapitals (erfolgt aus Gesellschaftsmitteln)   2.    Betrifft die Eigenkapitalbasis als Ganzes  Bei der zweiten Möglichkeit unterscheidet man jedoch noch zwischen 4 verschiedenen Formen:   1.    Ordentliche Kapitalerhöhung: 2.   Genehmigte Kapitalerhöhung: 3.    Bedingte Kapitalerhöhung: 4.    Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln:
  • Ordentliche Kapitalerhöhung Hier beschließen die Aktionäre der Suitcase AG neue (also junge) Aktien gegen Einlagen auszugeben. Das Ziel dabei ist die Maximierung des Emissionskurses und damit auch Maximierung der Emissionserlöse.
  • Genehmigte Kapitalerhöhung: Auch eine genehmigte Kapitalerhöhung ist für die Suitcase AG möglich. Diese muss zwar nicht aus einem konkreten Finanzierungsanlass erfolgen, jedoch zweckgebunden sein. Darüber hinaus gibt es keine Formalien wie bei ordentlicher Kapitalerhöhung. Bei dieser Form ermächtigt die Hauptversammlung den Vorstand für max. für 5 Jahre das Grundkapital um einen bestimmten Nennbetrag zu erhöhen (¾-Mehrheit muss gegeben sein). Das Management ist innerhalb von kurzer Zeit in der Lage den Finanzierungsbedarf zu stillen. Die Aufstockung ist allerdings auf 50% des gezeichneten Kapitals begrenzt.
  • Bedingte Kapitalerhöhung Diese Form ist nur für bestimmte Fälle vorgesehen: 1. Gewährung von Umtausch- oder Bezugsrechten an Gläubiger von Wandel- oder Optionsanleihen, 2. Vorbereitung des Zusammenschlusses mehrerer Unternehmen (Fusion). Daher fällt diese Option für Suitcase AG weg.
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  • Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln Im Fall der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln fließt dem Unternehmen kein zusätzliches Kapital zu (wie in den 3 anderen Fällen). Es erfolgt lediglich eine Umschichtung des bilanzierten Eigenkapitals (Passivtausch), die Höhe verändert sich dabei nicht. Hier werden Rücklagen in gezeichnetes Kapital umgewandelt.
  • Drohende Zahlungsunfähigkeit Das Unternehmen ist voraussichtlich nicht mehr in der Lage, die bestehenden Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt ihrer Fälligkeit zu erfüllen. Es handelt sich hierbei jedoch nicht nur um eine vorübergehende Zahlungsunfähigkeit, sondern um eine voraussichtliche Zeitraum-Illiquidität. 
  • Zahlungsunfähigkeit Das Unternehmen ist bereits zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Zahlungsunfähigkeit liegt allerdings nur dann vor, wenn die Zahlung fällig ist (sie muss nicht bereits angemahnt worden sein) und der Schuldner diese nicht leisten kann
  • Überschuldung Das Vermögen des Schuldners deckt nicht mehr die bestehenden Verbindlichkeiten. Es ist jedoch ein mehrstufiges Prüfungsverfahren vorzunehmen. Hier werden die Strategien und Marktchancen des Unternehmen geprüft, also wie die Fortführungsprognose steht. Ist die Prognose negativ, dann wird ein Insolvenzantrag gestellt.
  • Kritische Menge Kfix + kvar * x = Kfix + kvar * x    Kfix = Fixe Gesamtkosten + kalk. Abschreibung + kalk. Zinsen   Kvar = Var. Gesamtkosten / Kapazität
  • Soll die Investition durchgeführt werden (Begründung nach optimaler Nutzungsdauer) Der Kapitalwert ist bei allen sechs Perioden positiv. Deswegen sollte die Investition auf jeden Fall durchgeführt werden. Bei einem positiven Kapitalwert erhält der Investor sein eingesetztes Kapital zurück und eine Verzinsung der ausstehenden Beträge, die den Kalkulationszinssatz übersteigen. Darüber hinaus kann man in jeder Periode ohne Verlust aus dem Projekt aussteigen und die Produktionsanalage für einen Restwert verkaufen.   Negativ anzumerken sei allerdings, dass der Kapitalwert von einem vollkommenen Kapitalmarkt ausgeht (Überschüsse können in beliebiger Höhe zum Kalkulationszinssatz angelegt werden und Unterdeckungen können in beliebiger Höhe zum Kalkulationszinssatz finanziert werden). Diese Vorstellung ist jedoch eher unrealistisch. 
  • Leasing - Erklärung Es handelt sich hierbei um ein indirektes Mietgeschäft, also eine Fremdfinanzierung. Die Kosten sind im Voraus bekannt und somit kalkulierbar. Die Leasingraten sind als Betriebsausgaben absetzbar und man hat die Möglichkeit immer die neusten Produktionsanlagen zu erhalten. 
  • Factoring - Erklärung Unter Factoring versteht man den Ankauf von Forderungen aus Lieferung und Leistungen eines Unternehmens bei oder zumeist vor Fälligkeit durch eine Factoring-Gesellschaft. Da der Kauf dieser Forderungen sofort bezahlt wird, kann das Factoring zur Steuerung der Liquidität verwendet werden.
  • Cash Flow (direkte Methode) = Betriebliche Einzahlungen - Auszahlungen
  • Investitionsarten Investitionsgegenstand (Sach-, Finanz und immaterielle Investition)   Investitionsmotiv (Ersatz-, Rationalisierungs-, Errichtungs- und Erweiterungsinvestition)   Strategische Zielsetzung (Ausbau technologischer Kompetenz, Erweiterung der vorhanden Kapazitäten sowie Entwicklung neuer Produkte)
  • Fahrplan zur Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1. Beschluss zur Umwandlung durch Dreiviertelmehrheit der Anteilseigener 2. Bewertung des Unternehmens (Due Diligence)   3. Erstellung eines Umwandlungs- und Gründungsbericht und Information des Betriebsrates 4. Auswahl eines Emissionsplatzes mit Hilfe der begleitenden Emissionsbank 5. Durchführung der Emission 
  • Interner Zinssatz 1. Zinssatz r1 suchen der NPV1 < 0 liefert 2. dazu sucht man sich beispielsweise 20% aus. Ergibt dies einen positiven Wert muss man einen höheren Zinssatz auswählen. Beispielsweise 30%. 3. Ergibt dies einen negativen NPV sucht man mit dem Mittelwert von 20% und 30% (25%) den nächsten NPV. 4. So nähert man sich dem internen Zinssatz immer näher mit dem Mittelwert an, bis der NPV1 < 0 ergibt, der nur eine Abweichung von -0,3 und 0,3 ergibt
  • Berechnung Value at Risk 1. Verzinsung des Darlehens auf den Betrag berechnen 12% von 75 Mio = 9 Mio 2. Zinssteigerung auf den Betrag berechnen 20% von 75 Mio = 15 Mio 3. Differenz berechnen 15-9 = 6 Mio 4. Wahrscheinlichkeit des Value at Risk der Differenz berechnen 30% von 6 Mio = 1,8 Mio 5. Das Ergebnis durch 1, Verzinsung teilen 1,8 / 1,12 = 1,607 Mio