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Phantom I (Subject) / Werkstoffkunde (Lesson)
MoGu Legierungen und Kunststoff
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- 7 Anforderungen an MoGu Legierungen was schont die Haltezähne? 1. Dünnflüssigkeit der Schmelze 2. ausreichende Härte/Biege u Zugfestigkeit (Kaubelastung von 80kp standhalten) 3. geringen Dehn/plastische Verformbarkeit (Duktilität, hohe Dehngrenze=geringe Gefahr plastischer Verformung) 4. geeignetes E-Modul (ausreichend hoch --> dünne Teile = ausreichend Festigkeit --> nicht zu hoch = Klammern zwar lösbar verankert, aber müssen Position halten) 5. Korrosionsbeständigkeit 6. feinkörniges Gefüge 7. Biokompatibilität --> ideal: hohe Festigkeit/Zugfähigkeit und Elastizität zur Schonung der Haltezähne
- Was ist die Standard Legierung in der Modellgußprothetik, welcher Stoff hat welchen Prozentanteil, wie nennt man dieses System, welche weiteren Stoffen sind in geringen Menge enthalten? Nichtaufbrennfähige Kobalt-Basislegierung Kobalt (63,9 m%) - Chrom (28,9 m%) - Molybdän (5,5 m%) (KoCrMo) --> Dreistoffsystem geringe Mengen: Titan, Silizium, Kohlenstoff, Eisen, Nickel geringste Mengen: Phosphor, Schwefel, Stickstoff, Tantal, Platin, Magnesium, Uanadium
- Welche Eigenschaften hat Kobalt? - Dünnflüssigkeit - Oxidbildung= Passivierung
- Chrom Eigenschaften Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit
- Eigenschaften Molybdän - Verbesserung der korrosionsbeständigkeit - Verbesserung Dehnbarkeit - Kontrolliert thermischischen Ausdehnungskoeffizienten - bindet kohlenstoff - hoher Schmelzpunkt= Feinkörnigkeit - wirkt stabilisierend
- Eigenschaften Titan/Tanatal Stabilisatoren
- Eigenschaft Silizium Erhöht Dünnflüssigkeit Oxidationssschutz Härte
- Eigenschaften Kohlenstoff UNVERMEIDBAR--> immer schlecht möglichst gering halten
- Wann werden EM / Titan Legierungen verwendet, was ist problematisch, was haben diese für Folgen? verwendet bei Allergien Problematisch zT nicht so dünnflüssig (etwas schlechtere Detailwiedergabe) --> nicht so grazil nicht so fest und hart e-modul nur 100 Gpa (KoCrMo=200GPa) = begrenzter einsatz Gerüste müssen massiver gestaltet werden= sind schwerer, störern Taktilität der Weichteile korrosionsbeständig= bewährt als Klammerdrähte
- Wie verhält es sich nicht der Biokompatibilität, Korrosion der Legierung? wenn Chrom7Molybdän Gehalt hoch genug= biokompatibel meisten Metalle oxidieren= Passivschicht schützt vor korrosion Kontaktkorrosion bei Kontakt verschiedener Metalle möglich
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- Wie ist die durchschnittliche Liquidustemperatur bei KoCrMol? ca 1350°C
- Verarbeitung fehler der Legierung (8) (einbetten) d="back">1. Fehler beim Einbetten beeinflussen Passgenauigkeit 2. präzise, hochkomplexe Modellastion (stabil-grazil) nötig --> idr Einstückguss 3. Schichtdicke d Einbettmasse sollte für Präzisionsguss einheitlich sein --> Kerneinbettung vor Gesamteinbettung --> richtige Einbettmasse 4. KoCrMol Leg nicht mehrmals vergießen 5. Fehlerquellen durch Standartisierung des Gußablaufes Vermeiden 6. Hochfrequenzschleuder/Schmelzen unter Edelgassschicht sinnvoll 7. Chromanteil nicht unter 25% 8Abkühlung Chromanlagerung an der Oberfläche darunter Verarmungschicht) 8. keine Kohlenstoffzufuhr
- Was eine Reaktion findet bei der Kunststoffherstellung statt Polyreaktion
- Was ist der Ausgangstoff bei Kunststoff, was entsteht? Ausgangsstoff= Monomer =Methylmethacrylat (MMA) durch Polymerisation: Polymer = PMMA
- Welche weiteren Substanzen Enthält Kunststoff? (4) Initiatoren Füllstoffe Pigmente Adiitive (Stabilisatoren, UV-Stabilisatoren, Weichmacher)
- Was sind initiatoren? bilden unter Energieeinfluss Radikale --> lösen Polymerisation aus nehmen an Reaktion teil und werden verbraucht (Heiß, Kalt, Lichtpolymerisation)
- Was sind Radikale reaktive Moleküle mit freiem Elektron lösen radikalische Polymerisation aus
- Was sind katalysatoren setzen Aktivierungsenergie herab =Reaktion kann ungehindert laufen+ nimmt nicht an reaktion teil
- Welche stoffe sorgen beim Kunststoff für die wesentlichen physikalischen Eigenschaften? (3) Füllstoffe, Pigmente, Additive
- Wofür sorgen Füllstoffe im kunststoff (10) nenne 2 organische und ein anorganischen! 1. Abrasionsstabilität 2. Polymerisationsschrumpfung 3. chemische Beständigkeit 4. Farbe 5. Festigkeit 6. Konsistenz 7. Polierbarkeit 8. thermische Ausdehnung 9. transparenz 10. Röntgenopazität organisch: Perlpolymere, Splitterpolymere anorganisch: Siliziumoxid
- Was sind additive, was tun sie? bereits geringe Mengen beeinflussen eigenschafte zB Stabilisatoren oder Weichmacher
- Was sind Stabilisatoren fangen radikale ab, verhindern nicht gewollte Polymerisation dienen lagerstabilität von Monomeren können Reaktion verzögern wichtig Hydrochinon (monomethylether)
- Was sind Weichmacher? verleihen Weichheit und Elastizität bei Raumtemperatur senken Schmelzpunkt und EModul legen sich wie ein Gleitmittel zwischen Makromoleküle
- Was ist die Polymerisationsreaktion? Reaktion ungesättigter Verbindungen --> Monomere werden zu Polymeren /Makromolekülen
- Welche Struktur hat Totalprothesenkunststoff? oelfine Struktur
- Aus welchen Stoffen besteht Kunstoff zum Großteil? Wie sehen die Moleküle aus organischen Charakter (C-O-H) lange, fadenförmige Moleküle
- Was sind vernetzer? Bi-oder höherfunktionelle Methacrylate --> monofunktionelle Metthacrylate können nur 1 Fadenmolekül bilden
- Wie findet Kettenwachstum statt (Kettenreaktion) 1. Initiatoren (Startermoleküle) oder Katalysatoren lösen die Raktion aus --> Radikale werden gebildet , diese reagieren leicht und schnell mit einem ungesättigtem Monomermolekül 2. radikalische Reaktion= aus Initiatorradikal und ersten Monomerbaustein --> neue Radikalmoleküle werden gebildet --> greifen Doppelbindung eines neuen Monomerbausteins an usw
- Wie kommt es zum Abbruch der Kettenreaktion (4) 1. Biradikal/ rekombination 2. Monomer ist verbraucht 3. Energie der restlichen Monomermoleküle ungenügend für Reaktion 4. ein Inhibitor als Radikalfänger fungiert
- Stoffeigenschaften Kunststoff (allg, Pulver, Flüssigkiet) für Zahngarnituren, was ist wichtig? (6) - stark vernetzte Polymere - Mischung PMMA mit sehr hoher Molmasse und anderen Polymeren -Pulver: Pigmente und Siliziumoxid -Flüssigkeit: 1ß-30%iger Vernetzer -Inhibitor: (Dibenzylperoxid) in PMMA oder MMA müssen biologisch verträglich sein (Toxizität=keine giftigen Substanzen, Allergien durch Restmonomer, nicht verbrauchte Substanz des Initiatorsystems oder Pigmente)
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- Wie wird ein Heißpolymerat verarbeitet? 1. 1 Teil Monomer vorlegen, 2-3 Teile Polymer zügig einstreuen und vermischen (reduziert Polymerisationsschrumpfung bei 3 Teilen Pulver von 20V% auf 5V%) 2. auf Herstellerangaben achte 3. Porzellanbecher abdecken --> Kein Eintritt von Luftfeuchtigkeit während der Quellphase (Ausbildung der Netzwerke 4. Verarbeitungszeit wird von Raumtemperatur beeinflusst 5. Gipsoberfläche mit Seperier vorbehandeln
- Wichtig bei Heißpolymerisaten bei richter Konsistenz sofort verarbeiten (stopfen/pressen) --> heiß polymerisieren und unter Druck langsam abkühlen
- Wichtig bei Kaltpolymerisaten --> zum Anpolymerisieren --> bei richtiger Konsistenz sofort auf die mit Monomer befeuchtete Kunststoffoberfläche auftragen und im Drucktopf polymerisieren
- Verarbeiteungsfehler (4), wie kommen sie zustande? 1. Marmorierung --> Zutritt Feuchtigkeit in Quellphase --> Verzögerung bei Verarbeitung 2. Porösitäten --> vorzeitige Verarbeitung --> Wasserschaden beim Heißpolymerisieren --> fehlender Druck bei Kaltpolymerisation 3. Craquelierung --> sofortiges Abkühlen im kalten Wasser 4. Verwerfung /Verfärbung/ stumpfe Oberfläche --> Hitze/ Wärmeeinfluss
- Wie zeigen sich Alterungsprozesse (8) beim Kunststoff wie entstehen sie (4) ist dies vermeidbar? Kreiden, Oberflächenrisse, Verfärben, Verlust der Tranparenz/des Glanzes, Verschlechterung der mechanischen Eigenschaften, Verspröden 1. mechanisch (Dauerdruckbelastung) 2. phsikalisch (Depolymerisation durch Licht /Wärme) 3. chemisch (Wasser, Säure, Lauge, org. Lösungsmittel, Fette, reduktions/Oxidationsmittel) 4. biologisch (Mundmilieu) --> unvermeidbar