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KJP (Subject) / Kolloquium (Lesson)

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This lesson was created by Rieke910.

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  • Vulnerabilität: Verwundbarkeit   Vulnerable Personen werden besonders leicht emotional verwundet und entwickeln eher psychische Störungen
  • Was ist Kontingenz? Gemeinsames Auftreten zweier Merkmale bzw. die Verbundenheit zweier Ereignisse Z.B. Glocke und futter müssen kurz beieinander präsentiert werden
  • Kontiguität zeitl./räuml. Zusammentreffen von UCS und CS
  • Was ist Flooding? Konfrontation mit der am stärksten Angst auslösenden Situation
  • Was ist und was kennzeichnet Habituation? = Verringerung der Reaktionsrate auf einen wiederholt dargebotenen Reiz Die H. verlangsamt sich bei hoher Reizintensität hoher subjektiver Bedeutung des Reizes stark aktiviertem Organismus (z.B. durch Angst oder aktivierende Drogen)niedriger, schwellennaher Reizintensität
  • Premack Prinzip Das Premack-Prinzip besagt, dass ein unwahrscheinlicheres Verhalten durch ein wahrscheinlicheres verstärkt werden kann. Mit unwahrscheinlichem Verhalten ist dabei ein Verhalten gemeint, das die jeweilige Person aus verschiedenen Gründen seltener zeigt (z.B. weil sie die Aktivität nicht gerne tut). Wahrscheinliches Verhalten bedeutet genau das Gegenteil.   Beispiel "Wenn du deine Hausaufgaben (unwahrscheinliches Verhalten) machst, darfst du später raus zum Spielen (wahrscheinliches Verhalten)"
  • Diskrimination und Diskrimanationslernen   Diskrimination: Unterscheidung Diskrimanationslernen: Unterschiede unter verschiedenen Sinnesorganen erkennen (auditiv, visuell, sensorisch)  
  • Aversiver Reiz: unangenehmes widriges Ereignis der Schmerz, Angst oder Vermeidungsreaktion auslöst
  • Watson Vertreter klassische Konditionierung übertrug Tierversuche von Pawlow (Reiz-Reaktions-Modell) aud den Menschen Versuch: der kleine Albert
  • Thorndike - einer der Begründer der operanten Konditionierung - veröffentlichte wichtige Studien über die Fähigkeit von Katzen entwickelte die Puzzlebox (Dieser bestand aus einer kleinen verschlossenen Kammer, deren Tür sich durch einen simplen Mechanismus öffnen ließ. Die Aufgabe des Versuchstieres bestand darin, diesen Mechanismus zu entdecken; beispielsweise musste es an einer Schnur ziehen, einen Hebel drücken, auf eine Plattform treten oder sogar verschiedene Kombinationen dieser Verhaltensweisen ausführen. Seine Probanden bestanden hauptsächlich aus hungrigen Katzen, Hunden oder Hühnern, die nach erfolgreicher Öffnung des Problemkäfigs mit Futter belohnt wurden) - untersuchte Konsequenzen eines Verhaltens
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  • Zwei Faktoren-Theorie nach Mower Klassisch Konditioniert und operant aufrecht erhalten   Ein Individuum erlebt in einer voll besetzten U-Bahn eine übergroße Nähe von anderen Menschen (UCS), die bei ihm Gefühle der Bedrohung, Angst und Ohnmacht hervorruft (UCR). Das Milieu in der U-Bahn kann dadurch zum konditionierten Stimulus (CS) werden, was im Sinne der klassischen Konditionierung zu einer Angst vor dem U-Bahn-Fahren (CR) führen kann. Wenn der Betroffene im Verlauf das U-Bahn-Fahren vermeidet, kann es dadurch zu einer Verstärkung und Aufrechterhaltung der Angst kommen (operante Konditionierung), woraus sich schließlich eine Phobie entwickeln kann.  
  • Klassisches Konditionieren behavioristische Lerntheorie Lernprozess bei dem durch die Kopplung eines ursprünglich neutralen Stimmuluses an einen natürlichen, also unkonditionierten Stimulus (UCS) eine bestimmte Reaktion (UCR/CR) hervorgerufen wird. Der konditionierte Stimulus (CS) dient nach erfolgter Konditionierung, also Koppelung and den UCS als Hinweisreiz auf die Auftretenswahrscheinlichkeit der Reaktion (CR) Bsp: Pavlov => Hund Bsp: Watson => Little Albert  
  • Extinktion Wird der bedingte Reiz (CS) wiederholt ohne nachfolgenden unbedingten Reiz (US) dargeboten, so wird die Reaktion (CR) immer schwächer und bleibt schließlich ganz aus: Der CS hat seinen Signalcharakter für den US verloren, diesen Vorgang bezeichnet man als Extinktion (Löschung). Wird jedoch der Vorgang mit dem bedingten Reiz (CS) zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt, so tritt häufig erneut die bedingte Reaktion auf (sogenannte „spontane Erholung“), wenn auch in geringerer Intensität als vor der Extinktion. Aus Pawlows Theorie folgt streng genommen, dass ein einmal gelernter Reflex niemals komplett gelöscht werden kann. Er wird durch das Ausbleiben des US lediglich schwächer. Diese Hemmung ist zunächst nicht dauerhaft, dadurch kommt es zum Phänomen der spontanen Erholung des Reflexes.
  • Definition Operantes Konditionieren Definition Operantes Konditionieren Rückseite Lernprozess bei dem die Auftretenswahrscheinlichkeit von Verhalten durch die daraus resultierenden Konsequenzen verändert wird.
  • Definition Verstärker Reiz, der die Häufigkeit des Verhaltens modifiziert positive Verstärker: auf ein pos. Verhalten erfolgt ein pos. Reiz primäre Verstärker: Befriedigung physiologische Bedürfnisse (Hunger, Durst) sekundäre Verstärker: Geld, Ehre
  • Definition Shaping beim operanten Konditionieren (gemäß Dr. Eckert) Erlernen komplexer verhaltensweisen durch herausschälen der gewünschten Verhaltensweise: Es wird gewartet bis durch Zufall die richtige Teilfertigkeit gezeigt wird und diese wird dann verstärkt A Dann wird gewartet bis durch Zufall die verstärkte Teilfertigkeit mit der nächsten teilfertigkeit verknüpft wird: A-B dies wird entsprechend fortgesetzt: A-B-C.....  
  • Definition Chaining beim operanten Konditionieren (gemäß Dr. Eckert) Definition Chaining beim operanten Konditionieren(gemäß Dr Eckert) Rückseite Erlernen komplexer Verhaltensmuster durch Bildung von Ketten der unterschiedlichen Teilabschnitte: Es wird zunächst wahllos verstärkt: B-A-D-C-E dann werden nur noch richtig verknüpfte Teilabschnitte verstärkt: A-B D-E B-C dann wird nur noch das richtige Verhalten verstärkt: A-B-C-D-E  
  • Prompting verbale Anweisung der dem gesagt wird was jemand tun soll. kind zeigt erlerntes Verhalten in rlevanten Situationen nicht, da es z.B. nicht erkennt, dass es in einer bestimmten Situation gefordert wird (Z.B. Türen schließen) durch Anweidungen könne neue erhaltensweisen oder Abfolgen von Verhaltensweisen gelernt werden Prompting ist die verbale Alternative zu Chaining und Shaping
  • Verstärkerarten Generalisieren von Verstärkerzeizen materielle Verstärker: Geld, Spielsachen, Süßigkeiten soziale Verstärker: angenehmer, zwischenmenschlischer Kontakt (z.B Lob, streicheln, zurücklächeln) Handlungsverstärker Durchführung angenehmer Handlungen (Lesen, Basteln, Spielen, Fernsehen) primäre/sekundäre Verstärker
  • Kontingenzmanagement Eine weitere Variante eines Verstärkungsplans wird als Kontingenzmanagement bezeichnet. Hier werden keine Spielmarken verwendet und keine intermittierende Verstärkung, sondern es wird festgelegt, auf welch genau definiertes Verhalten hin eine ebenfalls genau definierte Verstärkung erfolgt. Zwischen Reaktion und Verstärkung muß eine eindeutige, explizite Beziehung bestehen, d.h. für die verstärkte Person muß ohne jeden Zweifel klar sein, daß eine bestimmte Verhaltensweise für das Auftreten der Verstärkung verantwortlich ist. Ein typisches Beispiel wäre der Fall eines Schülers, der mit seinen Eltern vereinbart hat, das er nur dann, wenn er seine Hausaufgaben erledigt hat, mit seinen Freunden spielen darf.
  • Generalisieren zur Auslösung einer konditionierten Reaktion bedarf es nicht zwingend den gleichen UCS Pawlow stellte in einr Untersuchung fest, dass auch die ähnlichen Reizen eien Raktion ausgelöst wird z.B auch Reaktion auf Flöten oder Gong beim Pawlowschen Hund es bedarf keine zusätzliche Konditionierung um eine UCR auszulösen
  • Verstärker differenziert nach der zeitlichen Wiederkehr / Auftreten der Verstärker Kontinuierliche Verstärkung / Immer-VerstärkungJedes Zeigen der gewünschten Verhaltensweise führt zu einer Belohnung (Verstärker). Kontinuierliche Verstärkung bedeutet jedes Mal zu verstärken, wenn das gewünschte Verhalten gezeigt wird. Der Erwerb veränderter Verhaltensweisen erfolgt zwar schnell, die Stabilität ist jedoch gering, d.h. das Verhalten wird schneller wieder verlernt.Beispiel kontinuierliche Verstärkung:- Y. bekommt für jeden Handgriff im Haushalt ein kleines Stückchen Schokolade.- S. wird für jede Form der Höflichkeit gegenüber Fremden gelobt. Intermittierende Verstärkung / Manchmal-Verstärkung / Partielle Verstärkung Das erwünschte Verhalten wird ab und zu verstärkt. Es wird nicht nach jeder gewünschter Verhaltensweise verstärkt, sondern von Zeit zu Zeit.Veränderte Verhaltensweisen werden zwar langsamer erlernt, bleiben jedoch langfristiger erhalten und sind nicht (wie bei der kontinuierlichen Verstärkung) von einer permanenten Verstärkung abhängig.Beispiel intermittierende Verstärkung:- Der Hund A. wird mit zunehmenden Alter immer seltener gestreichelt, wenn er auf den Befehl 'Komm!' auch zu seinem Herrchen gekommen ist. Der Verstärker (Streicheln) wird unregelmäßig erteilt. Unterteilung in: Quotenverstärkung Ein gewünschtes Verhalten wird mit einer mathematischen Quote verstärkt.Z.B. muss eine Taube zehn mal dieses Verhalten zeigen, um einmal verstärkt (belohnt) zu werden ('10:1 Häufigkeitsverstärkung').   Intervallverstärkung Verhalten wird in bestimmten Zeitintervallen belohnt. Eine feste Anzahl von Verstärkern wird auf eine bestimmte Zeitspanne verteilt. Z.B. soll eine Verhaltensweise (sofern sie denn auch gezeigt wird) 3 mal pro Stunde verstärkt werden - nicht häufiger."Bei der fixierten Intervallverstärkung wird vom Tier verlangt, jeweils nach Ablauf einer festgelegten Zeit zu picken, um dann belohnt zu werden. Alle Reaktionen innerhalb des vorgegebenen Zeitraumes werden, wie häufig sie auch sein mögen, nicht belohnt."        
  • Meichenbaums Ziele Ziel der Methode des Inneren Sprechens ist es, die Aufmerksamkeit zu fokussieren, selbständiges Bearbeiten von Aufgaben zu ermöglichen und die positiven Ergebnisse zu verstärken. Meichenbaum entwickelte das Selbstinstruktionstraining ursprünglich für verhaltensauffällige (hyperkinetische) Kinder und geht von der Annahme aus, dass der Problematik ein kognitives Defizit zugrunde liegt. Er nimmt an, dass diese Kinder das Wesentliche einer Aufgabe nicht erkennen, ihr Verhaltensrepertoire nicht spontan anwenden können und ablaufende Prozesse, wie z. B. Aufmerksamkeit nicht gezielt gesteuert und kontrolliert werden können. Er sieht die Lösung im Lernen eines inneren Monologs zur Planung und Regulation von Verhalten, welches in fünf Schritten erfolgt. Die wesentlichen Inhalte des inneren Sprechens betreffen die Problembestimmung, Bestimmung der Anforderungen, Planung des Vorgehens und Überprüfung der Ergebnisse sowie Selbstbekräftigung und Umgang mit Frustration.    
  • Meichenbaum: Schritte des inneren Sprechens   Fünf Schritte des Inneren Sprechens am Beispiel einer Schulaufgabe Aufgabenanalyse: Fragen: „Was soll ich tun?“; Lesen der Aufgabenstellung Wiederholung des Arbeitsauftrages in eigenen Worten (Arbeitsauftrag klar? – Wenn nicht: zurück zu Schritt 1.) Ausführen des Arbeitsauftrages: Schritt für Schritt zur Lösung; dabei laut denken Selbstkontrolle: „Habe ich alles richtig gemacht?“ (Wenn nicht: zurück zu Schritt 3 bzw. 1.) Selbstverstärkung/Eigenlob: „Das habe ich gut gemacht!“
  • Beck Bandura Ellis Meichenbaum Seligmann Beck = kognitive VT Bandura = sozialkognitive VT Ellis = Rational emotive VT Meichenbaum = kognitive VT Seligmann = Schematherapie
  • Spiegelneuronen Im Gehirn repräsentierte Neuronen, die beim Betrachten z.B. einer Geste das gleiche Muster aufweisen, wie wenn die Handlung selber aktiv ausgeführt würde
  • Klassische Konditionierung Als klassische Konditionierung bezeichnet man eine Form des Lernens, in der ein Reiz (z.B. ein Glockenton oder ein Lichtsignal) ein bevorstehendes Ereignis ankündigt und dadurch eine Reaktion auslöst.    
  • Instrumentelle Konditionierung Instrumentelle Konditionierung wurde erstmals durch Thorndikes Puzzle-Boxen erforscht, in denen Katzen sich durch das Lösen eines Puzzles aus ihren Käfigen befreien sollten. Führte eine bestimmte Verhaltensweise (die Lösung des Puzzles) zur erwünschten Konsequenz (der Befreiung), so erhöhte sich die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Verhalten zukünftig wieder auftritt. Die Katzen hatten gelernt, dass ein bestimmtes Verhalten eine erwünschtes Ziel zur Folge hat.   heißt deshalb "instrumentell", weil das Verhalten selbst das Instrument oder Mittel ist, das die entsprechende Konsequenz hervorruft. In der Regel wird erst durch häufig wiederkehrende, gleichförmige Konsequenzen allmählich ein stabiles instrumentelles Verhalten gelernt (Lernen).      
  • Unterschied zwischen instrumenteller und operanter Konditionierung Instrumentelle Konditionierung: Mittel zum Zweck; Das Verhaltens eines Lebewesens wird von den Konsequenzen gesteuert Mit Verstärkung sind alle Reize gemeint, die die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Reaktion erhöht. Bei der instrumentellen Konditionierung betrachtet man das Verstärken oder Abschwächen von instrumentellem Verhalten: Das Lebewesen will mit seinem Verhalten ein bestimmtes Ziel erreichen und hat entweder Erfolg oder nicht. Je nach dem Resultat (outcome) wird es beim nächsten Mal wieder dasselbe oder eher ein anderes Verhalten an den Tag legen. Bei der operanten Konditionierung betrachtet man beliebiges spontanes Verhalten, das vom Lebewesen auch unbeabsichtigt oder rein zufällig gezeigt werden kann und ohne weitere Bedingungen (wie z.B. das Vorhandensein eines Problems) wiederholt werden kann.  
  • Thorndike Instrumentelle Konditionierung Gesetz der Wirkung zahlreichen Studien mit dem sogenannten Problemkäfig („Puzzle Box“). Dieser bestand aus einer kleinen verschlossenen Kammer, deren Tür sich durch einen simplen Mechanismus öffnen ließ. Die Aufgabe des Versuchstieres bestand darin, diesen Mechanismus zu entdecken; beispielsweise musste es an einer Schnur ziehen, einen Hebel drücken, auf eine Plattform treten oder sogar verschiedene Kombinationen dieser Verhaltensweisen ausführen. Seine Probanden bestanden hauptsächlich aus hungrigen Katzen, Hunden oder Hühnern, die nach erfolgreicher Öffnung des Problemkäfigs mit Futter belohnt wurden. drei bedeutende Gesetzmäßigkeiten für das Lernen: Gesetz der (Aus-)Wirkung (law of effect): Wird in einer bestimmten Situation eine bestimmte Reaktion von befriedigenden Konsequenzen (Belohnung) gefolgt, dann wird die Assoziation zwischen der Situation (den anwesenden Reizen / Stimuli) und der Reaktion gefestigt bzw. verstärkt. Kommt der Organismus erneut in diese oder eine ähnliche Reizsituation, wird er die Reaktion mit einer größeren Wahrscheinlichkeit als zuvor zeigen. Der Umkehrschluss wird auch als Negative Law of Effect bezeichnet: Wird ein Verhalten in einer bestimmten Situation von negativen (aversiven) Konsequenzen gefolgt, sinkt die Auftretenswahrscheinlichkeit dieser Reaktion in der Situation. Gesetz der Bereitschaft (law of readiness): Es werden verschiedene Reaktionen verknüpft, um ein spezifisches Ziel zu erreichen. Gesetz der Übung (law of exercise): Je öfter eine Lernaufgabe wiederholt wird, desto eher kann man sich den Lernstoff einprägen.
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  • Skinner Skinner setzte die grundlegende Arbeit von Edward Lee Thorndike fort und prägte die Bezeichnung operanten Konditionierung in Abgrenzung zur klassischen Konditionierung entscheident für ein Verhalten sind die Konsequenzen S ⇒ R ⇒ C (hinzu kommt: Consequence; Konsequenz) Im typischen Fall besteht eine Skinner-Box aus einem vollständig leeren Käfig mit glatten Wänden, in dem ein kleiner Hebel (zum Beispiel für Ratten) oder eine kleine Pickscheibe (zum Beispiel für Tauben) angebracht ist, ein Ausgabeschacht für Futter sowie häufig zusätzlich eine kleine Lichtquelle. Die Hebel oder Pickscheiben sind mit einer Vorrichtung verbunden, die sowohl die Anzahl als auch die zeitliche Abfolge der Hebeldrücke oder des Pickens auf die Scheibe registriert. Die Versuchsanordnung ist denkbar einfach: Ein mit der Skinner-Box gänzlich unvertrautes, hungriges Tier wird in die Box gesetzt – und der Testleiter wartet ab, was geschieht. Die „Bausteine“ der Apparatur können in derartigen Lerntests zum Beispiel wie folgt miteinander verschaltet sein: So lange die Lichtquelle aufleuchtet, führt ein Hebeldruck oder das Berühren der Pickscheibe dazu, dass etwas Futter in den Ausgabeschacht fällt; leuchtet die Lichtquelle nicht auf, hat das Berühren von Hebel oder Pickscheibe keine Futterausgabe zur Folge    
  • Verhaltenstherapie Allen Formen ist gemeinsam, dass die Hilfe zur Selbsthilfe für den Patienten im Mittelpunkt steht, ihm nach Einsicht in Ursachen und Entstehungsgeschichte seiner Probleme Methoden an die Hand gegeben werden, mit denen er zukünftig besser zurechtkommt. Im Mittelpunkt der Behandlung mit Verhaltenstherapie steht dabei die Modifikation des Verhaltens durch Prozesse wie Neulernen, Umlernen und Verlernen. Jede Verhaltenstherapie zielt darauf ab, neue Einstellungen und Verhaltensweisen zu erarbeiten, die eine bessere Lebensqualität ermöglichen. In der Verhaltenstherapie wird zwar auch auf „Ursachen” in der Kindheit geschaut; es wird jedoch eher von einem lerngeschichtlichen Hintergrund ausgegangen. Aktuelle (Fehl)-Verhaltensweisen oder dysfunktionale Denkmuster stehen im Vordergrund.