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Fertigungstechnik (Subject) / 3d Generative Fertigungsverfahren (Lesson)
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- 3 Elemente von Rapid Technology erläutern Rapid Prototyping (in Phase der Produktentwicklung) Herstellung von Modellen und Prototypen (vom physischen Bauteil ohne Produktcharakter) weisen nur besonders repräsentative Eigenschaften aufRapid Manufacturing (in Phase der Fertigung) Herstellung von Bauteilen, die die Eigenschaften von Endprodukten aufweisen Rapid Tooling generative Herstellung von Werkzeugeinsätzen
- Grundlagen + Motivation Generativer Fertigungsverfahren + Möglichkeiten der Digitalisierung + 2 Besondere Kennzeichen Grundlagen: Auf- oder Aneinanderfügen von Volumenelementen meist schichtenweise (2 ½ D Verfahren) gewährleisten direkte Umsetzung vom virtuellen zum physischen Bauteil Besondere Kennzeichen Generierung aus 3D-CAD-Daten+ leich skalierbar Motivation Reduktion der Herstellkosten komplexer Bauteile bei kleinen Stückzahlen Verkürzung der Entwicklungszeiten schnelle Visualisierungshilfe im Prototypenstadium Realisierung von auf anderem Wege nicht herstellbaren Strukturen Möglichkeiten der Digitalisierung CAD-Konstruktion: direkte Konstruktion; gängigste Methode Digitalisieren von realem Modell:
- Genereller Verfahrensablauf generativer Fertigungsverfahren 1. Generieren einer Schicht (x-y-Ebene) 2. Verbinden mit der vorheriger Schicht (z-Richtung) Verklammerung in z-Richtung genau wie in x-y-Ebene notwendige Energie so bemessen, dass auch Teile der vorherigen Schicht beeinflusst werden und so mit neuer Schicht verbunden werden
- 3 Grundlegende Physikalische Verfahren o Generieren aus flüssiger Phase o Generieren aus fester Phase o Generieren aus Gasphase
- Problematik durch Schichtaufbau Formgebung in x-y-Ebene, 3. Dimension durch Schichtaufbau -> stufiges Schichtmodell Prozesse in Bauebene x-y sehr genau Genauigkeit in z-Richtung durch Schichtdickte bestimmt -> Orientierung der geometrischen Objekte extrem wichtig reduzierte Schichtdicken erhöhen Prozesszeit
- Verfahrensarten Flüssig nennen lokale Polymerisation von flüssigem Kunstharz durch geeignete Energieträger o Laserstrahl im Fokus (Laser-Scanning-Verfahren) o Kreuzen von zwei jeweils unterkritischen Laserstrahlen (Mikrotechnik) o starke UV-Lampe (Projektionsverfahren) o Wärme (Thermal Polymerization)
- Was ist bei der Polymerisation mittels Laserstrahlung zu beachten? Energieverteilung im Laserstrahl inhomogen verfestigte Volumina durchdringen sich (Overcure) -> Festigkeit Belichtungsstrategie für zu verfestigende Flächen o zunächst Randkurven (Borders) o anschließend geeignete Schraffuren im Innern (Hatches)
- Vorteile & Nachteile Laser-Scanning genauestes aller generativen Fertigungsverfahren Hohlräume möglich (Drainageöffnung) Wiederverwendung von nicht vernetztem Monomer Zusammenfügen großer Bauteile möglich verfahrensbedingt an photosensitives Material gebunden 2-stufiges Verfahren bei freien Strukturen Stützen notwendig
- Strahlschmelzen erläutern Pulver oder Granulate werden durch Energiequelle an- oder aufgeschmolzen und erstarren nach Abkühlung zu festem Körper Energiequellen: Laserstrahl, Elektronenstrahl, Infrarot Flächenstrahler meist verbreitetes Verfahren: Lasersintern (LS)
- Vor und Nachteile Strahlschmelzen mögliches Materialspektrum besonders geeignet für massive, große Bauteile schnell bezogen auf das Bauteilvolumen kontinuierliche Konturierung in z-Richtung möglich keine Stützkonstruktionen notwendig stark heterogene Materialeigenschaften innen liegende Bereiche müssen manuell entfernt werden hoher Nachbearbeitungsaufwand Maschinen meist nur für eine Schichtdicke ausgelegt
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- Erläutern Fused Layer Modelling und nennen der 2 grundlegenden arten Aufschmelzen aus der festen Phase und definiertes Aufbringen auf das Bauteil Erstarren des Materials auf dem Bauteil durch Wärmeleitung Unterteilung in o extrudierende Verfahren (bedeutender): Fused Deposition Modeling (FDM) o ballistische Verfahren Werkstoffe: Wachse oder thermoplastische Kunststoffe mit geringer Wärmeleitfähigkeit
- Vor und Nachteile von Fused Layer Modelling Materialien den Produktionswerkstoffen sehr ähnlich einfache technische Umsetzung vollständige Materialnutzung unterschiedliche Materialien gleichzeitig verwendbar Aufstellen in Büroumgebung möglich darstellbarer Detaillierungsgrad Ansetz bei Beginn der Extrusion verbleibt Reinigungsmechanismus der Düsen notwendig
- Erläuterung 3-D-Printing Pulver-Binderverfahren erzeugt feste Schichten durch Verkleben von Granulaten mit flüssigem Binder (entweder chemisch oder thermisch) Werkstoffe: Pulver (theoretisch alle Materialien); Binder (meist wasserbasierte Systeme, Kunstharze)
- Vor und Nachteile 3-D Printing mögliches Materialspektrum unterschiedliche Binder im Prozess möglich Möglichkeit auch Pulver im Prozess zu variieren nicht belastetes Pulver kann wieder verwendet werden Festigkeit lediglich gestaffelt -> 2-stufiges Verfahren Robustheit der Druckköpfe