49
BWLB5 (Subject) / BWLB5 (Lesson)
Absatzwirtschaft
This lesson was created by denizp85.
This lesson is not released for learning.
Advertisement
- nenne die 4 Marketinginstrumente Produkt und Sortimentspolitik Preispolitik Distributionspolitik Kommunikationspolitik
- zeitliche Abfolge der Marketingaktivitäten langfristiger Marketingplan (3 -6 Jahre) globale Basisstrategie mittelfristiger Marketingplan (1 - 2 Jahre) kurzfristiger Marketingplan (6 Monate bis 1 Jahr) bsp.: Preisveränderungsmaßnahmen, Werbeaktivitäten, Mitarbeiterschulungen
- Wie kann man Markt- und Marketingforschung unterscheiden? Zeit Retrospektiv (in die Vergangenheit forschend) und prospektiv (in die Zukunft forschend) - beides haben in der Regel einen Zeitraum von 5 Jahren. Gegenstand Ökoskopisch (Handelsobjekten - wie Marktstruktur oder Wirkungsweise der Marketinginstrumente) oder demoskopisch (Handelsubjekte - dem Menschen an sich und all das was ihn betrifft) Art Sekundärforschung oder Primärforschung
- Was beinhalten Marktforschung und Marketingforschung? Marktforschung Marktpotenziel, Käufer/Verwender, Wettbewerb, Absatzmittler Marketingforschung (beinhaltet alles was Marktforschung hat plus ...) Gesamtwirtschaftliche Faktoren, Eigenes Unternehmen, Absatzpolitisches Instrumentarium, Marketingerfolgskontrolle, Marketingkosten
- Was ist das Ziel der Markt- und Marketingforschung? Alle Informationen zu sammeln um die Marketinginstrumente so gut wie möglich aufeinander abzustimmen.
- was sind die Schritte in einem Arbeitsmodell der Planung und Realisierung im Marketing? Informationssammlung Verdichtung und Interpretation der Infos Zielsetzung Strategiewahl Festlegung des Marketingmixes Realisierung Kontrolle Siehe unbedingt Seite 12 in BWLB5.
- Merkmale der Primärforschung!? (3) eigene Beschaffung der Infos teuerste Methode Beobachtung, Befragung, Experiment (Produkttests)
- Arten der Befragung (Primärforschung)? schriftlich persönlich telefonisch standardisiert teilstandardisiert offen strukturiert offene Fragen geschlossene Fragen In Gruppe gefürht oder einzeln
- Was ist ein Panel? Langzeitbefragung - über eine längere Zeit wird in verschiedenen Zeitabständen immer der gleiche Peronsenkreis mit den gleichen Fragen befragt.
- Schwächen des Panel sind ... Panelsterblichkeit (bei Umzug) Paneleffekt (Verbraucher kaufen geschulter ein) Overreporting (Verbraucher meinen sie müssen gut bewerten) Underreporting (Verbraucher meinen sie müssen schlecht bewerten)
- Advertisement
- Woher bekommt man Infos bei der Sekundärforschung (bereits existierende Forschungsergebnisse)? Behörden Handelskammer Patentämter Bundesamt für Stat. Verbände Forschungsinstituten aus dem eigenen Unternehmen ...
- Vor und Nachteile der Primärforschung und der Sekundärforschung aufzählen! Primärforschung 1. Vorteile Unternehmensspez. Aussagekraft Aktualität 2. Nachteile Kostenaufwand Zeitaufwand Schnelle Umsetzbarkeit Die Vorteile der Primärforschung sind für die Sek.forschung die Nachteile. Die Nachteile der Primärforschung sind für die Sek.forschung die Vorteile.
- Warentests Ein unparteiisches Unternehmen testet verschiedene Produkte der gleichen Art und gibt eine Bewertung ab (Stiftung Warentest, ADAC, ...)
- Store-tests Platzierung und Präsentation des Produktes in den Regalen oder Tischen der Stores - hier wird beobachtet wie das Käuferpublikum darauf reagiert.
- Testmärkte Bevor man die Gesamteinführung eines Produktes startet, wird oft ein Testmarkt ausgewählt, das den Gesamtmarkt in "klein" darstellen kann. Hier kann man schon sehen ob Produktverbesserungen nötig sind.
- Erkläre den Prozess der Informationsgewinnung Zuerst fängt jedes Unternehmen an mit der Bestimmung des Untersuchungsziels. Dann wird immer die Sekundärforschung angewandt - wenn die Infos nicht reichen, wird als zweites die Primärforschung angewandt. Als nächstes Interpretiert, Verdichtet und Verifiziert die Daten. Ganz am Ende kommt es zu der Informationsverwertung!
- was ist Produktpolitik? es sind alle Maßnahmen, die zur Gestaltung des Produktprogramms eines Unternehmens beitragen.
- Welche Marktformen gibt es? bilateraler Monopol (ein Anbieter & ein Nachfrager) beschränktes Monopol (Wenige Nachfrager & ein Anbieter) Monopol (Ein Anbierter & viele Nachfrager) bilateriales Oligopol (wenige Nachfrager & weniger Anbieter) Oligopol (wenige Anbieter & viele Nachfrager) Monospon (viele Anbieter & ein Nachfrager) Oligospon (wenige Nachfrager & viele Anbieter) Polypol (viele Anbieter und viele Nachfrager)
- Schritte der Produktentwickung. Produktidee - Impulse von Innen (Verbesserung eines vorhandenen Produktes oder Vorschlagswesen) oder von Aussen (Kundenwünsche) Screening - Bewertung der Produktideen Produktionskonzeption und Entwicklung - nach dem Screening werden die besten Vorschläge umgesetzt, dabei wird die Zielgruppe befragt (Akzeptanztests bzw Konzepttests), Umsatzpotenzial wird errechnet, Marktanteile werden prognoszitiert und Erträge eingeplant. Bei der Entwicklung geht es um Skizzen. Danach Prototypen (Eignung für Serienfertigung...). Während der Entwicklung werden auf Formgebung, Verpackung & Namensnennung untersucht. Produktgestaltung - hier geht es nicht um den Grundnutzen des Produktes, sondern um die Erfüllung anderer Anforderungen, die in Verbindung zum Produkt stehen.
- Produktentwickung - Was sind USP, Besonderheiten und Zusatznutzen? Unique Selling Proposition - sind Alleinstellungsaussagen bzw. Herraustellen einer besonderen Produkteigenschaft (um sich 100%ig von der Konkurrenz abzuheben) Besonderheiten - wie kann unser Produkt besonders aussehen - sich von der Konkurrenz abheben/unterscheiden? Durch Material (Beispiel: Goretex, ), Marke (Converse, Adidas,...) oder Stilrichtung (Ökorichtlinie) Zusatznutzen - sind Massnahmen/Zusatzprodukte, die zusätzlich zum Grundnutzen dazukommen und den Käufer bei seiner Kaufentscheidung beeinflussen.
- Produktlebenszyklus - Gründe! Technischer Fortschritt Marktsättigung Verändertes Konsumverhalten Wettbewerb Gesetze
- Produktlebenszyklus - Nenne alle Zyklusphasen! Einführung Wachstum Reife Sättigung Rückbildung
- Erkläre kurz die Zyklusphasen! Einführung: rote Zahlen, Höchstpreisstrategie, Einführungsrabatte, Anbieter hat monopolartige Stellung, viel Werbung Wachstum: Gewinnzone wird erreicht, Umsätze steigen stark an, neue Kunden, Webrung kann reduziert werden, ... Reife: Wettbewerb ist nun stärker, sehr hoher Preisdruck, Deckungsbeitrag und Gewinn werden immer geringer Sättigung: Deckungsbeitrag und Umsatz sinken drastisch, alle die das Produkt mit Begeisterung betrachteten neigen sich vom Produkt ab, Relaunches aus der Reife-Phase greifen nicht mehr. Nun wird es Zeit für ein neues Produkt. Rückbildung: Deckungsbeitrag und Umsatz sind fast ganz unten, absolut keine Werbung mehr, Produkt aus dem Markt nehmen!
- Produktentwickung und Produktlebenszyklus - alle Phasen im Überblick mit der richtigen Reihenfolge erwähnen. Ideenentwicklung & Ideenbewertung Überprüfung der Dürchführbarkeit (wirtschaftlich, technisch, markseitig, rechtlich) technische Forschunsarbeit und Ideenfortentwicklung bis Angebotsreife Erforschung Marktchancen Vorbereitung der Produktion Markttests Produktionsaufnahme / Einführung Wachstum Reife Sättigung Rückbildung
- Unterschied Produktinnovation und Produktvariation? Produktinnovation - ist die Erweiterung des Sortiments Produktrvariation - ist die Änderung eines bereits bestehenden Produktes, das entweder weiter vertrieben wird oder ganz aus dem Markt genommen wird (Beispiel Ipad 3) - dies könnnen für ein Produkt Lebensverlängernd wirken.
- Produktelimierung? Herausnahme des Produktes aus dem Markt. Zeitpunkt ist entscheidend: zu früh würde heißen wir verpassen wir Potenziale. Zu spät heißt, dass wir unserem Image oder unserer Wettbewerbsfähigkeit schaden können.
- Wie kann man den richtigen Zeitpunkt einer Produkteliminierung bestimmen? Instrumente? ABC-Analyse (Umsatzanteil messen) Deckungsbeitragsrechnung Altersanalyse
- Sortimentsgestaltung im Handel? Großhandel: Abgabe nur an Wiederverkäufer Warenhaus: breites Sortiment Fachhandel: tiefes Sortiment/Markenanteil hoch Discounter: Preisaggressivität Frischeartikel: nur Naturprodukte/Obst/Gemüse Handwerkshandel: Bäker, Metzger, Florist, ...
- Markenpolitik - Welche Frage stellt man sich? Und welche Aussage kann man machen? Frage: Wann sprechen wir von einer Marke? Was soll mit ihr (besser) erreicht werden? Aussage: Marke ist Change und Verpflichtung zugleich. Change - Indentifikation (man hebt sich aus der Masse heraus) Verplichtung - wenn man mal ein gewissen (hohen) Standardangeboten hat, muss man dafür sorgen, dass es so bleibt.
- Der Markenname muss wie sein? unverwechselbar einigartig leicht kommunizierbar
- Advertisement
- Unterschied Billigmarke und Zweitmarke?! Billigmarke: Produkt aus unserem Unternehmen, dass qualitativ wie auch preislich unter dem Hauptprodukt liegen. Man kann den Dicountern "Paroli" bieten. Zweitmarke: Man für das gleiche Produkt unter einem anderen Markennamen. Umsatz bleibt bei uns und mehr Marktanteile bei uns.
- Warum Servicepolitik? In dem heutigen Markt können wir entweder über Preis oder Service den Kaufentscheid beeinflussen - deshalb sollte man sich über die Sonderform der Produktpolitik, der Servicepolitik gedanken machen.
- Serviceleistungen aus dem Service-Katalog (Produktpolitik, Sonderform: Servicepolitik) Garantie - hohe Qualität heißt lange Garantie = Eigenwerbung! Beratung, Einweisung -x-Mann Tage nach dem Kauf Gebrauchsanweisung / Handbuch - gute Handbücher, die die Konkurrenz nicht hat, können ein Pluspunkt bei der Kaufentscheidung sein. Kundendienst, Service - dieser Aspekt kann den Kunden binden und Folgegeschäfte erleichtern. Umtauschgarantie - Beispiel: Footlocker bietet Schuheinlagen, die man eintauschen kann sobald sie abgenutzt sind. Warenrücknahme - Beispiel: Garhammer - zur Probe mit nachhause nehmen uns probieren - Ware wird dann später gekauft.
- Was ist die Aufgabe der Preispolitik? Preisangebot bieten, das perfekt dem Marktniveau entspricht Preisangebot, das Konditionen beinhaltet, die nach Aussen logisich und Konsequent sind Preisangebot, das nach innen zu unserer Kalkulation passend ist
- Auf was hat die Preispolitik einflussen? Marketingziele, Unternehmensziele: Gewinnoptimierung, Wettbewerbsverdrängung, Absatzforcierung, ...
- Preispolitik - Preisbildung - Was sind mögliche Wege der Preisfindung? Kostenpreis - aus der Kalkulation Marktpreis - Marktsituation bestimmt den Preis (Kalk. muss hier übereinstimmen - wenn nicht: Kalkulationsfaktoren ändern!) Nutzenpreis - wenn der Käufer im Produkt einen hohen Nutzen sieht lassen sich sich hier hohe Preise erzielen, die weit höhe sind als der Kostenpreis.
- Preispolitik - Erkläre Prei-Absatz-Funktion! Regel: Wenn Preis sinkt steigt die Nachfrage / sinkt das Angebot. Diese Regel trifft aber nicht grundsätzlich ein - es kommt auf die Marktformen an (Monopol, Polypol, ...), auf die Produkte (Nahrungsmittel, die man regelmässig kauft), ...
- Preispolitik - was hat es mit den Marktformen auf sich? Jede Marktform (Monopolist, Oligopolist, ...) hat sein eigenes Preisbildungsverhalten.
- Preispolitik - Grundregel bei Preisvergabe! Ein Preis muss kostendeckend sein! Instrumente um die Kostendeckung zu ermitteln: Teilkostenrechnung: Nur Variable Kosten werden auf den Kostenträger verrechnet. Vollkostenrechnung: Es werden ALLE angefallenen Kosten auf den Kostenträger verrechnet.
- Preispolitik - Deckungsbeitragsrechnung Deckungsbeitrag = Differenz zwiwchen Erlöse und variable Kosten Sie kalkulation auf Seite 29!!
- Formen der Preisdifferenzierung räumliche Preisdifferenzierung zeitliche Preisdifferenzierung personenbezogene Preisdifferenzierung produktbezogene Preisdifferenzierung (Sondermodelle eines Autos) mengenmässige Preisdifferenzierzung (Mengeabsprachen) verwendungszweckbezogene Preisdifferenzierung (Heizöl und Diesel)
- Preispolitik - Psychologische Gesichtspunkte psychologische Preisgrenze (9,98 € statt 10,- €) Teure Preise durch Markenname (Mercedes, Apple, Nespresso, ...) - der Käufer ist bereit mehr zu zahlen, weil er in der Marke einen Mehrwert sieht.
- Nenne die Preispolitischen Strategien. Höchstpreisstrategie (meinstens bei Neueinführungen von Produkten) Mittelpreisstrategie Niedrigpreisstrategie Preispolitische Ausgleichsstrategie (wenn ein Artikel erst Verluste macht und später die Verluste mit Gewinnen wettmachen soll - oder ein Produkt macht Verluste und das andere macht soviel Gewinne, dass es sich ausgleicht)
- Ein anderes Instrument der Preispolitik: die Mehrstufige Preispolitik - Zähle sie auf. Preisempfehlung (Hersteller empfiehlt dem Händler einen Preis - den er halten kann) Preisbindung (Der Händler bekommt vom Hersteller die Preise und muss , sich daran halten: Bücher, Zeitschriften,....) Vertreibsbindung (Hersteller versucht bei einem Händler zu bleiben das einen Höchstpreisstatus hat um hohe Preise verlangen zu dürfen - Apotheke: Vicky, Claire Fischer)
- Preispolitik - Konditionskatalog Nachlässe Lieferbedingung Zahlungsbeding Rabatte
- Zähle die Rabattarten auf. Mengenrabatt Bonus Zeitrabatt (Saisonrabatt, Abverkaufsrabatt, Einführungsrabatte) Folgende Rabatte werden nur Absatzmittllern weitergegeben / nicht dem Verbraucher/Endkäufer Funktionsrabatte (Listungsrabatt: wenn der Händler neue Artikel in sein Sortiment aufnimmt + Aktionsrabatt um den Händler bei Werbeaktionen zu unterstützen) Delkredere (Ausfallbürgschaft - Richtet sich an Einkaufsverbände, Handelsgruppen, Absatzmittler, ..., die als Zentralregulierer und Hafter für die offen stehenden Rechnungen von Händlern geradestehen)
- Welche Preiskonditionen sind nicht da damit der Käufer die Ware kauft bzw einen Vertrag mit dem Hersteller eingeht? Werbekostenzuschuss (wird vom Hersteller an der Händler gezahlt - der Händler kann im Endeffekt machen was er) Listungsgebühren (der Hersteller zahlt Regalmeter an den Händler)
- Distributionspolitik - nennen die Direkten Absatzwege! Direktvertrieb (Bofrost, Brauereien, ...) Messeverkauf (Weinkellereien, Schmuck, ...) Fabrikverkauf (Outlets) Original Equipment Manufacturer (Verkauf zum Weiterverarbeiter - Automotive-Teile werden gekauft und vom Autohersteller in das Auto eingebaut) Key Account Management (betreut exakt die Kundengruppe, die das Fertigprodukt kauft um seine eigenen Produkte damit zu produzieren) Internet
- Distributionspolitik - Nenne die indirekten Absatzwege! Großhandel (verkauft nur an Einzelhändler) Einzelhandel / Fachhandel Absatzmittler (Komissionär: im eigenen Namen aber fremder Rechnung; Makler: vermittelt Geschäfte und bekommt Provision; Handelsvertreter ist wie der Kommissionär aber muss aber sich um den Abschluss von Geschäften bemühen) Franchise / Lizenzen (McDonals)