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Ernährungsberater ILS (Subject) / Fasten für Gesunde (Lesson)
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- Für wen ist Heilfasten nicht geboten? - Kranke, Personen mit Essstörungen - Schwangere und Stillende - Kinder
- Nenne 5 Erkrankungen, bei denen nicht gefastet werden sollte! - Herz-Kreislauferkrankungen - Nierenerkrankungen - Depressionen - Essstörungen - ausgeprägte Schwächezustände - Infektionskrankheiten (Tuberkulose, Aids)
- Sollte im Berufsalltag gefastet werden? - nein, Reaktionen sind langsamer, Konzentration und Reaktion ist herabgesetzt - Kreislauf kann geschwächt sein - Sehschärfe lässt nach, schwierig am PC - emotional empfindlicher gegenüber Stress udn negativen Situationen
- Nenne die 5 Fastenregeln nach Dr. Lützner! - Nichts essen - viel trinken - weglassen, was nicht lebenswichtig sit - Ausscheidung fördern - Bewegungs- und Ruhepausen - sich vom Alltag und Beruf lösen
- Warum muss beim Fasten durch Einlauf/Glaubersalz regelmäß9g abgeführt werden? - Leber scheidet viele Giftstoffe über den Darm aus - Darm wird gereinigt - Entgiftungsfunktion des Körpers wird verbessert
- Eine stark übergewichtige Frau möchte mitels Fasten Gewicht abnehmen. WElchen allgemeinen Rat kann man ihr geben? Zur Gewichtsabnahme nur dann geeignet, wenn danach die Ernährungsgewohnheiten dauerhaft umgestellt werden.
- Warum sollte man sich bei Personen, die Fasten möchten, nach regelmäßiger Medikamenteneinnahme und bestehenden Erkrankungen erkundigen? - bei manchen Erkrankungen darf nicht gefastet werden - Arzt sollte unbedingt gefragt werden bei Einnahme von Medikamenten
- Frau F. hat Bluthochdruck, darf sie dennoch fasten? - Ja, unter ärztlicher Aufsicht oder - in einer Fastenklinik, stationär
- Über welche Organe entgiftet der Körper beim Fasten? - Darm (über Leber) - Nieren - Haut - Lunge
- Bei welchen Erkrankungen ist Schleimfasten besser als Wasserfasten? Bei Personen mit empfindlichen Magen und Darm
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- Wie können die einzelnen Organg in ihrer Entgiftungsfunktion unterstützt werden? Darm: Einlauf mit Glaubersalz Nieren: viel trinken Haut: Bürstenmassagen, Bewegung im Freien Lunge: Atemübungen, Bewegung an der frischen Luft
- Was sagt die DGE zum Fasten - nicht zur Gewichtsreduktion allein - positiver Impuls zur Veränderung des Lebensstils und Essgewohnheiten - notwendige Therapie nicht ersetzbar - Entschlackung nciht nötig, da ein gesunder Körper keine Schlacken ansammelt. Diese werden über Nieren und Darm bei genügender Flüssigkeitszufurh ausgeschieden - möglichst nur stationär oder unter ärztlicher Aufsicht fasten - Achtung: Medikamentenwirkung kann beeinflusst werden - Anpassung oder Reduzierung der Dosis - nicht fasten sollten: Schwangere, Stillende, Kinder und Personen mit Essstörungen
- Warum sollten Menschen mit erhöhten Harnsäurespiegel nicht fasten? - Risiko eines akuten Gichtanfalles ist groß - nur mit Rücksprache des Arztes
- Wann sollte Fasten nur unter ärztlicher Aufsicht stattfinden? - bei regelmäßiger Medikamenteneinnahme - chronischen Erkrankungen - Diabetes- Patienten nur unter stationären Bedingungen
- Wieivel kann man beim Fasten abnehmen? Worauf muss geachtet werden? - nach 1 Woche : 4 - 5 Kg - 2 Wochen: 8 - 10 Kg bei Männern, Frauen etwas weniger wegen Hormonhaushalt - Ernährungsgewohnheiten grundlegend ändern, sonst kommt es zum Jo-Jo-Effekt
- Bei welchen Erkrankungen kann Heilfasten hilfreich sein? - Rheuma - Gelenkserkrankungen - Hauterkrankungen (Neurodermitis, Psoriasis, Ekzeme) - Fettsucht (Umstellung der Ernährungsgewohnheiten anschließend) - Verdauungstörungen /Darmstörungen - Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen (Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen) - allgemeine Erkrankungen (Heuschnupfen, Allergien)
- Was darf beim a) Molkefasten b) Früchtefasten zu sich genommen werden? Molkefasten: 1 Liter Molke über den Tag verteilt und Kräutertees und Frischpflanzensäfte (Diätkurmolke aus Reformhaus erlaubt) Früchtefasten: - ausschließlich Obst- und Gemüsesäfte
- Was darf zu sich genommen werden beim a) Schleimfasten b) Saftfasten? Schleimfasten: Getreide- und Haferschleimsuppen - für Magenempfindlich geeignet, das Schleimhäute schützend eingehüllt werden Saftfasten: 3-5 x täglich 1 Glas frisch gepresster Obt- oder Gemüsesaft, sonst Wasser
- Was darf zu sich genommen werden bei a) Wasserfasten b) Teefasten c) Nulldiät? Wasserfasten: 2 Liter Wasser täglich Normalgewichtige 2-3 Liter für Übergewichtige Teefasten: 3 x täglich 2 Tassen Kräutertee ohne HOnig Vorteil: warme und basenreiche Getränke werden aufgenommen Nulldiät: Wasser mit Zugabe von Vitamin- und Mineralsalztabletten
- Was fördert die Entgiftung beim Fasten? - Salze und Harnsäure werden aus GEwebe ausgeschieden - überschüssiges Cholesterin und Proteine werden aus Gefäßwänden ausgeschieden - im Bindegewebe eingelagerte Substanze (oft als Verhärtungen spürbar) werden aufgelöst - nach einigen Tagen scheidet Haut und Lunge stark übelriechende Stoffwechselprodukte aus - Gallenblase entleert sich undscheidet Schleim, Grieß, Steine und fettlösliche Ausscheidungen in den Darm ab - regelmäßige Einläufe stellen Darmentleerung sicher
- Inwiefern normalisiert sich die Verdauung beim Fasten? - säuregehalt des Magensaftes verringert sich - Gallenproduktion verstärkt sich erst, um später dann abzunehmen - Darmschleimhau regeneriert sich und begünstigt die Afunahme von Nährstoffen später
- Wodurch kann die Ausscheidung beim Fasten gefördert werden? - Einnahme von Glaubersalz, dadurch wird der Darm entleert - mindert Hungergefühle - Körper schaltet schneller in den Fastenstoffwechsel
- Wie verläuft die Energiebereitstellung beim Fasten? - nachdem Glykogenreserven in den ersten Tagen aufgebraucht sind, verbrennt der Körper zunehmend mehr Fette - entstehende Ketonsäuren werden verbrannt - überschüssige Ketonsäuren sowie andere Säuren (Harnsäuren) werden über den Urin ausgeschieden
- Wie wird das medizinische Fasten definiert? Umfasst Verzicht auf Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit (fünf Tage bis mehrere Wochen), reichlich Bewegung und Flüssigkeitszufuhr sowie regelmäßige Darmentleerung
- Wozu dient das Fasten? - um innere Klarheit und seelisches Gleichgewicht wiederzufinden - Organismus körperlich zu reinigen - Gewicht zu verlieren - Heilprozesse anzuregen
- Welche Vorteile bieten das Fasten dem Körper? - abnehmen - Körper entgiften - Abwehrkräfte stärken - Magen-Darm-Trakt sanieren - Fasten betrifft Körper- Seele-Geist
- Wie oft darf/sollte gefastet werden? - 1-2 x pro Jahr - 1 Woche lange
- Beschreibe eine Fastenwoche nach Buchinger! - 1 vegetraischer Entlastungstag, dann 5 Tage lang Tee, Gemüsebrühe, viel Wasser - jeden 2. Tag Darmreinidung (z.B. Glaubersalz) - Leberwickel, Spaziergänge, Atemübungen, zur Unterstüzung der Entgiftung ist wichtig - allmähliche Nahrungsaufbau innerhalb von 3 Tagen