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HP für Psychotherapie (Subject) / Definition der Wahrnehmung (Lesson)
- Definition der Wahrnehmung Wahrnehmen ist ein aktiver Prozess der Auseinandersetzung mit der sinnlich erfassbaren Außenwelt. Dabei gehen biologische und psychische Prozesse ineinander über: - Sinnesorgane, reizaufnehmende Nerven... - kognitive Prozesse des Auffassens, Filterns, Interpretierens, Wertens... Wahrnehmungsinterpretationen sind auch bei ein und der selben Person nicht konstant. Diese sind abhängig von momentanen Gefühlen, Ängsten, Stimmungen...
- Qantitative Störungen der Wahrnehmung Lückenhafte oder verminderte Wahrnehmung tatsächlicher Außenreize. Diese Störung ist bei körperlichen Störungen der Sinnesorgane oder des Gehirns anzutreffen.
- Qualitative Störung des Wahrnehmens Veränderte Wahrnehmung ohne tatsächliche Außenreize, mit einem veränderten Realitätserleben.
- Vorkommen der Wahrnehmungsstörungen treten bei körperlichen begründbaren und bei endogenen Psychosen auf. Sie können jedoch auch bei gesunden Personen kurzfristig auftreten, wenn diese stark erregt oder ängstlich sind, sowie direkt vor dem Einschlafen oder direkt nach dem Erwachen ( hypnagoge Halluzinationen ).
- drei Gruppen von Wahrnehmungsstörungen - Halluzinationen ( sinnliche Wahrnehmung, für die es in der Außenwelt keine Entsprechung gibt ) - den Halluzinationen nahe stehende Störungen: - Pseudohalluzinationen ( pseudo: falsch, Schein, Lügen ) - Illusionen ( Verspottung, Täuschung; Verkennung tatsächlicher Gegenstände ) und illusionäre Verkennungen - Pareidolien ( vorhandene Gegenstände werden umgeformt - Sog. einfache Wahrnehmungsstörungen und sensorische ( die Sinnesreize betreffend ) Störungen
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