Entwicklung und Funktionen menschlichen Denkens und Wissens

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  • Deklaratives Wissen = Wissensgedächtnis
  • semantisches Wissen: - Weltwissen, allgemeine Fakten
  • episodisches Wissen: - Wissen über Ereignisse und Tatsachen aus eigenem Leben
  • Prozedurales Wissen = Verhaltensgedächtnis
  • Modell von Kintsch - Oberflächenrepräsentation - Propositionale Repräsentation - Situationsmodell oder mentales Modell
  • Oberflächenrepräsentation = - wahrnehmungsbasierte Repräsentation   - bei verbaler Information kaum Erinnerung an genauen Wortlaut - bei visueller Information kaum Erinnerung an physikalische Beschaffenheit eines Bildes
  • Propositionale Repräsentation = bedeutungsbezogene Repräsentation
  • Proposition = - kleinste Einheit deren Wahrheitswert man überprüfen kann
  • Lincoln, der Präsident der Vereinigten Staaten, befreite die Sklaven. Propositionen: - Lincoln war Präsident der Vereinigten Staaten  - Lincoln befreite die Sklaven
  • Begriffe sind als... ...Knoten realisiert, die miteinander verbunden sind
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  • die Bedeutung eines Begriffs... ...ist in der Verbindungsstruktur enthalten
  • 2 Arten von Verbindungen: - Eigenschaftsrelation  - Zugehörigkeitsrelation
  • Hierarchie: - Prinzip der kognitiven Ökonomie - Vererbung
  • Zugriff: Satzverifikation über Inferenz
  • Kritik Hierarchische Gedächtnisstruktur: - testbare Vorhersagen sowohl über Struktur als auch über Prozesse des Zugriffs - Weiterentwicklung notwendig  - nicht alle Vögel tragen gleichermaßen bestimmte Merkmale - Wissen ist nicht hierarchisch geordnet - es gibt verschiedene qualitativ unterschiedliche Relationen
  • Semantische Netzwerke: - sind gerichtete Graphen, deren Knoten die Wortkonzepte und deren Kanten dieRelationen zwischen den Konzepten repräsentieren
  • Untersuchung semantischer Netzwerke --> (Semantisches) Priming
  • Schemata: - repräsentieren, was an bestimmten Dingen in der Regel gemeinsam ist.
  • Schemata auch als Ereigniskonzepte = Skript
  • Menschen gehen davon aus, dass ein Objekt... ..die default-Werte seiner Objektklasse (=Schema) besitzt, solange sie nicht explizit etwas anderes feststellen 
  • Zusammenfassung Schemata: 1) In Schemata werden typische Zusammenhänge repräsentiert 2) Schemata beinhalten Slots/Leerstellen 3) Schemata sind hierarchisch organisiert 4) Schemata beeinflussen Aufmerksamkeit, Erwartungen und Erinnerungen
  • Reproduktion der Geschichte führt(e) zu - Auslassungen - Rationalisierung - Transformation von Einzelheiten
  • Jede Reproduktion ist ein... ...konstruktiver Prozess:  Das, was erinnert wird, wird mit dem vorhandenen  Schema zusammengebracht um eine kohärente Geschichte zu konstruieren
  • Vorwissen... ...beinflusst die Wahrnehmung ...beeinflusst Menge und Qualität von Gedächtnisleistungen
  • Drei Phasen beim Erwerb von Fertigkeiten nach Fitts und Posner (1967) 1) Kognitive Phase - deklarative Enkodierung der Fertigkeit - Einprägen von Fakten   2) Assoziative Phase Assoziative Phase - Fehler werden aufgedeckt und eliminiert - Elemente der Tätigkeit miteinander verbunden --> Prozedur zur Ausübung der Fertigkeit Prozedur zur Ausübung der Fertigkeit   3) Autonome Phase - Prozedur wird immer automatisierter und schneller - benötigt weniger Aufmerksamkeitsressourcen
  • Prozeduralisierung = = Prozess, bei dem… explizite Verwendung deklarativen Wissens --> (automatische) Anwendung prozeduralen Wissens