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Entwicklung und Funktionen menschlichen Denkens und Wissens (Subject) / 13 - Wissen (Lesson)
Entwicklung und Funktionen menschlichen Denkens und Wissens
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- Deklaratives Wissen = Wissensgedächtnis
- semantisches Wissen: - Weltwissen, allgemeine Fakten
- episodisches Wissen: - Wissen über Ereignisse und Tatsachen aus eigenem Leben
- Prozedurales Wissen = Verhaltensgedächtnis
- Modell von Kintsch - Oberflächenrepräsentation - Propositionale Repräsentation - Situationsmodell oder mentales Modell
- Oberflächenrepräsentation = - wahrnehmungsbasierte Repräsentation - bei verbaler Information kaum Erinnerung an genauen Wortlaut - bei visueller Information kaum Erinnerung an physikalische Beschaffenheit eines Bildes
- Propositionale Repräsentation = bedeutungsbezogene Repräsentation
- Proposition = - kleinste Einheit deren Wahrheitswert man überprüfen kann
- Lincoln, der Präsident der Vereinigten Staaten, befreite die Sklaven. Propositionen: - Lincoln war Präsident der Vereinigten Staaten - Lincoln befreite die Sklaven
- Begriffe sind als... ...Knoten realisiert, die miteinander verbunden sind
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- die Bedeutung eines Begriffs... ...ist in der Verbindungsstruktur enthalten
- 2 Arten von Verbindungen: - Eigenschaftsrelation - Zugehörigkeitsrelation
- Hierarchie: - Prinzip der kognitiven Ökonomie - Vererbung
- Zugriff: Satzverifikation über Inferenz
- Kritik Hierarchische Gedächtnisstruktur: - testbare Vorhersagen sowohl über Struktur als auch über Prozesse des Zugriffs - Weiterentwicklung notwendig - nicht alle Vögel tragen gleichermaßen bestimmte Merkmale - Wissen ist nicht hierarchisch geordnet - es gibt verschiedene qualitativ unterschiedliche Relationen
- Semantische Netzwerke: - sind gerichtete Graphen, deren Knoten die Wortkonzepte und deren Kanten dieRelationen zwischen den Konzepten repräsentieren
- Untersuchung semantischer Netzwerke --> (Semantisches) Priming
- Schemata: - repräsentieren, was an bestimmten Dingen in der Regel gemeinsam ist.
- Schemata auch als Ereigniskonzepte = Skript
- Menschen gehen davon aus, dass ein Objekt... ..die default-Werte seiner Objektklasse (=Schema) besitzt, solange sie nicht explizit etwas anderes feststellen
- Zusammenfassung Schemata: 1) In Schemata werden typische Zusammenhänge repräsentiert 2) Schemata beinhalten Slots/Leerstellen 3) Schemata sind hierarchisch organisiert 4) Schemata beeinflussen Aufmerksamkeit, Erwartungen und Erinnerungen
- Reproduktion der Geschichte führt(e) zu - Auslassungen - Rationalisierung - Transformation von Einzelheiten
- Jede Reproduktion ist ein... ...konstruktiver Prozess: Das, was erinnert wird, wird mit dem vorhandenen Schema zusammengebracht um eine kohärente Geschichte zu konstruieren
- Vorwissen... ...beinflusst die Wahrnehmung ...beeinflusst Menge und Qualität von Gedächtnisleistungen
- Drei Phasen beim Erwerb von Fertigkeiten nach Fitts und Posner (1967) 1) Kognitive Phase - deklarative Enkodierung der Fertigkeit - Einprägen von Fakten 2) Assoziative Phase Assoziative Phase - Fehler werden aufgedeckt und eliminiert - Elemente der Tätigkeit miteinander verbunden --> Prozedur zur Ausübung der Fertigkeit Prozedur zur Ausübung der Fertigkeit 3) Autonome Phase - Prozedur wird immer automatisierter und schneller - benötigt weniger Aufmerksamkeitsressourcen
- Prozeduralisierung = = Prozess, bei dem… explizite Verwendung deklarativen Wissens --> (automatische) Anwendung prozeduralen Wissens