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Ökologie (Subject) / Populationsökologie (Lesson)

Konkurrenz etc. Kurtz

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  • Population besteht aus Individuen der gleich Art im kontinuierlich bewohnten Gebiet mit ungehinderter Fortpflanzungsmöglichkeit Metapopulation = lokal abgrenzbare Teilpopulation mit geringfügigem Individuenaustausch
  • Strukturelemente von Populationen Formale Elemente:Bestandsgröße und -dichte (Abundanz)Verteilung (Dispersion)Altersaufbau (Ätilität)Geschlechtsverhältnis (Sexilität)Gesundheitszustand (Morbidität)Habitus Funktionale ElementeVerhaltenKonstitutionFruchtbarkeit (Fertilität)Sterblichkeit (Mortalität)
  • Verteilungsmuster der Individuen äquale Verteilung = regelmäßig (mehr oder weniger gleich große Abstände zwischen den einzelnen Individuen) inäquale Verteilung = ungleichmäßig, zufällig (relativ selten, nur in homogenen Umweltsitiatonen realisiert)
  • Dispersionsdynamik räumliche Verteilung/ räumliches Muster  Veränderungen möglich durch: 1. Ortswechsel2. Änderung der Umweltbedingungen3. Änderung des Sozialverhaltens4. FP und Sterbefälle
  • Altersaufbau Generationsfolge Uniätil = prinzipiell nur eine Altesklasse (viele Insektenarten) Pluriätil = mehrere Altersklassen (fast alle Wirbeltiere, Maikäfer)   Univoltin = nur eine Generation pro Jahr (dh nur einmal FP) Bivoltin = 2 Generationen im Jahr (dh 2fache FP) Polyvoltin = mehrere Generationen im Jahr (zB echte Mäuse, viele kleinere Wirbeltiere)
  • Larvalentwicklung bei Insekten 1. Hemimetabol = kein Zwischenstadium (Puppe), nach dem Schlüpfen aus dem Ei sieht das Tier immer mehr oder weniger so aus wie der Imago (Entwicklung durch mehrere Häutungen) 2. Holometabol = mit Pippenstadium und sehr unterschiedlichem Aussehen
  • Funktionale Elemente speziell Verhalten: Revierbildung  Fertilität/ Reproduktion --> Nachkommen einer Population pro Zeiteinheit  Fertilität: bezogen auf alle Nachkommen Natalität: bezogen auf (alle) Weibchen Fekundität: bezogen auf eine definierte Teilpopulation MortalitätVerschiedene Überlebenskurven:1. kaum Jugendsterblichkeit (zB Mensch, teilweise Elefant)2. gleichmäßige Abnahme (zB Vögel; so aber nicht verwirklicht)3. gleiche Prozentanteile aller Altersklassen sterben4. hohe Jugendsterblichkeit
  • Populationsdynamik WachstumskurvenExponentiell: unbegrenztes Wachstumlogistisch: begrenzt durch die Kapazität der Umwelt
  • Begrenzung des Wachstums einer Population 1. Dichteunabhängige Faktoren: Witterung, Klima2. Dichteabhängige Faktoren: Krankheiten, Intraspezifische Konkurrenz, Grenze durch Ressourcen der Umwelt
  • r- und K-Selektion r = Wachstumsrate/ K = Kapazitätsgrenzer-Selektion = Zahl der Individuen wächst bis zur Kapazitätsgrenze  Faktoren und Kriterien: Stark wechselnde abiotische Faktoren/ kleine Körpergröße/ kurze Lebensdauer/ schwankende Populationsgröße/ hohe Vermehrungsrate/ kurze Generationsfolge/ hohe Mortalität/ geringe Konkurrenzfähigkeit/ fast fehlende Selbstregulation/ frühes Sukzessionsstadium --> zB Blattlaus, Blaumeise, Feldmaus K-Selektion = Bei Erreichen der Kapazitätsgrenze, keine Massenvermehrung, Populationsgröße soll gehalten werden --> bessere "Qualität" der Nachkommen Faktoren und KriterienAbiotische Faktoren mehr oder weniger konstant/ große Körpergröße/ lange Lebensdauer/ geringe konstante Populationsgröße/ geringe Vermehrungsrate/ lange Generationsfolge/ geringe Mortalität/ große Konkurrenzfähigkeit/ feine Selbstregulation/ spätes Sukzessivstadium--> zB viele Säugetiere, Bockkäfer, Seeadler Sukzession = zeitliche Abfolge von Lebensgemeinschaften in einem Lebensraum
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