Ökologie (Subject) / Grundlagen (Lesson)

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  • Unterdisziplinen 1. Auto-Ökologie (Individuen bzgl. Aussehen, Verhalten, Morphologie) 2. Populationsökologie  3. Ökologie der Lebensgemeinschaften (zB Konkurrenzfähigkeit) 4. Ökosystemforschung (Strukturen, Prozesse, Stoffkreisläufe, Energiefluss) 5. Biogeochemie (gesamte Erde als Ökosystem)
  • Biozönose Lebensgemeinschaft verschiedener Arten in einem abgegrenzten Bereich 
  • Biotop Lebensraum der Biozönose  Biotop + Biozönose = Ökosystem
  • Umweltfaktoren physikalisch-chemische Eigenschaften der Umwelt, die durch die Aktivitäten von Lebewesen nicht verbraucht werden  Physikalisch: Druck, Readioaktivität, Elektromagnetismus, etc.  Chemisch: Feuer, pH-Wert, Salzgehalt, etc.
  • Ressourcen werden von Lebewesen verbraucht (Nahrung, Wasser)
  • Reaktionsnorm und ökologische Amplitude und Optimum Reaktionsnorm = Grenzen, innerhalb denen Organismen Umweltfaktoren tolerieren können (genetisch festgelegt) ökologische Amplitude = Schwankungsbereich Optimum/ Präferendum = Bereich, in dem ein Lebewesen am besten gedeihen kann
  • Umweltfaktor Temperatur I kaltstenotherm und eurytherm kaltstenotherme Organismen = Existenz nur im engen Bereich niedriger Temperaturen (bspw. an Quellen) Euryherme Organismen = bei verschiedenen Temperaturen lebensfähig, wiederstandsfähig gegenüber schwankenden Temperaturen   
  • Umweltfaktor Temperatur II Temperaturen im See dimiktischer See Epilimnion = Oberflächenwasser Metalimnion = Sprungschicht Hypolimnion = Tiefenschicht Zirkulation eines dimiktischen SeesSommerstagnation: Duchmischung des Epilimnions durch Wind, aber keine Durchmischung mit den anderen Schichten, aufgrund der Thermokline (= unterschiedliche Temperaturen der Schichten -> Wasser unterschiedlicher Temperaturen mischt sich nicht gut, aufgrund der Dichteunterschiede)Frühlings-/Herbstzirkulation: Thermokline löst sich auf -> Zirkulation des gesamten Wassers durch Wind -> gleichmäßige NährstoffverteilungWinterstagnation: evtl. Eisbildung an der Oberfläche -> keine Durchmischung durch Wind der unteren Schichten 
  • Umweltfaktor Strömung limnophil = strömungsmeidendrheophil = strömungsliebend Strömungsschutz: 1. durch Abflachung (zB Strudelwurm) 2. durch Anheftung (zB Hakenkäfer) 3. durch Verstecken (zB im Totwasserbereich zwischen Steinen, durch geringe Körpergröße)
  • Sauerstoff Konzentration im Jahresverlauf Tracheenkiemen während der Frühjahres-/ Herbstzirkulation: gleichmäßige Verteilung des Sauerstoffs in allen Schichten während der Sommer-/ Winterstagnation: Hypolimnion hat niedrige O2-Konzentration, Metalimnion etwas höher, Epilimnion am höchsten Tracheenkiemen:geschlossenes TracheensystemVergrößerung der respiratorischen OberflächeNutzen des im Wasser gelösten molekularen SauerstoffDünnwandig Atmungspigmente bei Besiedlern O2-armer Lebensräume
  • Raum(angebot) Schichten unter dem See/ Fluss FlusswasserHyporheal (direkt unter dem Flusswasser)Grundwasser (kann fehlen)undurchlässige Schicht  
  • Interstitialfauna und -bewohner Im Hyporheal Bewohner:Charakterisika: blind/ pigmentlos/ relativ klein/ relativ kurze Beine/ häufig langgestrecke Körperform/ häufig schlängelnde Bewegung/ verlangsamter Stoffwechsel/ geringer O2-Bedarf/ längere Lebensdauer--> Lebensraumspeziatäten unspezifische Ernährungsweise/ unspezifische Räuber-Beute-Beziehung/ kurze Nahrungsketten --> Ernährungsgeneralisten
  • ökologische Nische Gesamtheit der Umweltfaktoren, die für einen Organismus zum Überleben obligatorisch sind (N-dimensionaler Raum) fundamentale ökologische Nische = Wachstum und Überleben bestimmt durch abiotische Umweltffaktoren und Ressourcen (--> Nischenraum, in dem eine Art leben könnte) realisierte ökologische Nische = Wachstum und Überleben zusätzliche durch Konkurrenz eingeschränkt (--> ist Teil der fundamentalen Nische)