16
BSS (Subject) / Klettern (Lesson)
Hier gehts drum, wie man MmgB das Klettern vermitteln kann
This lesson was created by kaikasus.
Advertisement
- Was bedeutet Klettern? - Grundform menschlicher Bewegung - Möglichkeit der Bewegung mit der Räume und Hindernisse überwunden werden können, wenn der aufrechte Gang auf zwei Beinen nicht mehr ausreicht.
- Welche Besonderheiten bei MmgB sind bei der Vermittlung von Klettertechniken zu beachten? motorische Einschränkungen Koordinationsfähigkeit eingeschränkt oder verlangsamt Sicherheitsmaterial gibt nicht automatisch ein Sicherheitsgefühl Lernschritte klein halten Beeinträchtigung der Wahrnehmung Beeinträchtigung des Gleichgewichts und Körpergefühls Eingeschränkte Sprachverarbeitungsfähigkeit geringe Muskelspannung
- In welchen Bereichen können MmgB durch das Klettern gefördert werden? - Bewegungsapparat - Selbstbewusstsein - Sozialkompetenz - Emotionale Erlebnisfähigkeit
- Nenne kletterspezifische Vorübungen! - Sprossenwand - eingehängte Leiter um überkopf zu Klettern - Schwebebalken zur Gleichgewichtsschulung und Quergangsklettern - Strickleiter zum dynamischen Klettern - Abseilen von der Sprossenwand oder zunächst von eingehängter Langbank
- Welche kletterspezifischen Kompetenzen sollten durch Klettervorübungen angebahnt werden? - Erfahrung mit Höhe - Grob- und Feinkoordination der Motorik - Gleichgewicht - Körpergefühl - Sicherungsmaterial kennenlernen
- Welche Vorteile bieten künstliche Kletteranlagen bei der Arbeit mit MmgB? - unkomplizierte Erreichbarkeit - bessere Aufsichtsmöglichkeiten - Ausschluss alpiner Gefahren - Veränderbare Schwierigkeitsgrade
- Was kann beim Bouldern gelernt werden? - Kennenlernen der Tritt- und Griffstrukturen - Kletterspezifische Bewegungsabläufe - Experimentieren mit der eigenen Körperhaltung - Bewegung und Korrektur kann zeitlich eng beieinander erfolgen - Bewegung und Korrektur kann noch veranschaulicht werden - Umsetzen erster Handlungspläne
- Welche Spiele an der Boulderwand kennst du? - blind klettern - mit Zusatzgewicht klettern - Transport von Wasser - mit Glöckchen am Arm klettern - Schatzsuche - zusammengebunden mit Partner klettern
- Welche Verhaltensweisen beim Sturzvorgang sollten geübt werden? - Erfahrung der Sicherung durch das Seil machen - Hände an den Einbindepunkt, um nach-hinten-kippen zu vermeiden - mit Füßen von Wand abstoßen - Körperspannung halten - Sturz und Ausruhen dürfen nicht negativ interpretiert werden
- Was bezeichnet die Koordination und welche Unterkategorien gibt es? - Zusammenspiel von Nerven, Gehirn und der arbeitenden Muskulatur innerhalb eines gezielten Bewegungsablaufs - Auge-Hand-Koordination - Auge-Fuß-Koordination
- Advertisement
- Welche Faktoren können das Klettern beeinflussen? - Psyche (Nervosität, Impulsivität) - Motivation - Angst (Versagen, Höhe) - Motorik - Konzentrationsfähigkeit - Wahrnehmung
- Nenne Beispiele für Lamprechts kritische Sicht auf Behinderung - technische Fertigkeiten dürften nicht das Ziel bei MmgB sein - leistungsfreie Lernbedingungen - ein richtiges Felsgefühl lässt sich bei MmgB jedoch nur eingeschränkt erreichen
- Nenne kritische Punkte beim Klettern als Schulsport - kaum Bezug zum Felsklettern - in Fachliteratur geht es meist nur um Einführungsstunden - kaum alternative Vermittlungswege, wie problemorientierte Verfahren - kaum Differenzierungsangebote, die auf eingeschränkte Ausstattung oder mangelnde Schülermotivation eingehen
- Was meint Wagnis im pädagogischen Kontext? - Ungewissheit daüber eine Situation motorisch meistern zu können - bewusste Entscheidung sich durch mögliche negative Folgen zu exponieren
- Was sollte bei der Wagniserziehung beachtet werden? - gewissenhafte Vorbereitung und Kontrolle des Wagnisses - kein Leichtsinn - realistische Selbsteinschätzung - Respekt vor unterschiedlichen Wagnisgrenzen
- Welchen didaktischen Dreischritt sollte man bei einer Stunde zur Wagniserziehung einhalten? - Aufsuchen, d.h. Parcour aufbauen - Aushalten, d.h. bewältigen, ggf. mit Hilfe - Auflösen, d.h. Reflexion von Erlebnissen und Emotionen, Verbesserungsvorschläge