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Stoffdynamik (Subject) / Allgemeines (Lesson)

1. Semester, Studium ELW und Agrar

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  • Arten von Bindungen: 1) eine Sigma-Bindung enthalten 2) 2 Pi-Bindungen enthalten 3) C-Atom ist sp^2 hybridisiert 4) Winkel zum Nachbaratom ist 180° 1) Einfach-/Doppel-/Dreifach-Bindung 2) Dreifach-Bindung 3) Doppel-Bindung 4) Dreifach-Bindung
  • Isotope, wahre und falsche Aussagen: 1) I. haben gleiche Anzahl an Protonen 2) I. haben gleiche Anzahl an Neutronen 3) I. haben gleiche Anzahl an Elektronen 4) I. haben die gleiche atomare Masse 5) I. reagieren chemisch in gleicher Weise 6) I. 1) wahr 2) falsch 3) wahr 4) falsch 5) wahr 6) falsch 7) wahr 8) falsch 9) wahr 10) wahr
  • Elektronenegativität Welche Bindungstyp liegt vor, wenn a) Summe der EN klein, Unterschied der EN klein b) Unterschied der EN groß c) Summe der EN groß, Unterschied der EN klein a) metallische Bindung b) ionische Bindung c) kovalente Bindung
  • Ein Dünger enthält 5% S (Schwefel) in Form von Sulfat (SO42-). Wie viel kg Sulfat enthält ein 100kg-Sack? M(S)= 32,1 g/mol M(SO4)=96,1 g/mol M(SO4)/M(S)= 2,99  (Umrechnungsfaktor) also 5kg*2,99=  14,95 kg Sulfat enthalten
  • pH-Wert von Salzsäure (HCl) bei einer Konzentration von 15mM (=0,015mol/l) pH = -log(csäure) also pH= -log (0,015) = 1,82
  • Im PSE nimm die Größe der Atome im Allgemeinen a) innerhalb einer Gruppe (oben nach unten) ab/zu b) innerhalb einer Periode (links nach rechts) ab/zu a) zu b) ab
  • Im PSE nimmt... a) die Elektronegativität b) der metallische Charakter c) die Ionisierungsenergie ... von links nach rechts ab/zu? a) nimmt zu b) nimmt ab c) nimmt zu
  • "Kontaktverfahren" (2SO2 + O2 --> SO3) nach Prinzipg von Le Chatelier : a) Druckerhöhung ....... die Ausbeute b)Temperaturerhöhung ......... die Ausbeute c) Was verändert die Gleichgewichtskonstant K a) erhöht b) verringert c) - Druck- und Temperaturerhöhung verändern K    - Entfernung von SO3 oder Verwendung eines Kat verändern K nicht!  
  • Nennen Sie die konjugierte Base von a) NH4^+ b) H2SO4 c) H2O d) HCl a) NH3 b) HSO4- c) OH- d) Cl-
  • Nennen Sie die konjugierte Säure von a) SO4^2- b) Cl^- c) H2O d) NO3^- a) HSO4- b) HCl c) H3O+ d) HNO3    
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  • Wie viel Stickstoff ist in Ammoniumnitrat (NH4NO3)? M(2N)/M(NH4NO3)= 28 g/mol / 80 g/mol = 0,35 also 35% Stickstoff
  • pH-Wert berechnen Borsäure (B(OH)3), pKs=9,25, bei einer Konzentration von 15 mM pH= 0,5(pKs-logc(säure)) = 0.5 (9,25 -log(0,015)) = 5,54
  • Welche Stoffmengenkonzentration besitzt eine 85%ige Lösung von Phosphorsäure? Die Dichte beträgt 1,71 kg/l Phosphorsäure = H3PO4 in 1 Liter Lösung, m = 1,71 kg * 0,85 kg = 1,45 kg Phosphorsäure M(H3PO4) = 98 g/mol also n=m/M=1,45kg/0,098kg/mol=14,8mol c=n/v=14,8mol/1 Liter = 14,8mol/l
  • Wie nennt man die entstehenden Produkte der a) Reaktion einer Carbonsäure mit einem Alkohol b) Reaktion eines Alkohols mit einem Alkohol c) Rekation eines Aldehyds mit einem Alkohol ? a) Ester b) Ether c) Halbacetol
  • Was versteht mand unter der Primär-, Sekundär-, Tertiär- und Quartärstruktur eine Proteins? (Stichworte) Primär: Sequenz der einzelnen AS Sekundär: räumliche Anordnung der AS Tertiär: der Sekundär-Struktur übergeordneten räumlichen Anordnung der AS Quartär: Zusammenlagerung von Proteinkomplexen
  • Proteine: Welche Bindungen sind für die Ausbildung der Sekundär- und welche für die Tertiärstruktur verantwortlich? Sekundär: H-Brückenbindungen Tertiär: Disulfidbrücken, H-Brückebindungen, hydrophobe, ionische und van-der-Waals-Kräfte
  • Proteine: Zeichnen sie die Bindung, die für die Ausbildung der Primärstruktur verantwortlich ist: Peptidbindung:      H    O         H     I     II          I - C -  C - N -  C -     I           I      I    R1         H     R2  
  • a) Wodurch unterscheidet sich reduzierender Zucker von nicht-reduzierendem Zucker? b) Mit welcher Methode kann man reduzierten Zucker nachweisen? c) Geben sie je ein Beispiel für ein reduzierendes und ein nicht-reduzierendes Disaccharid (Trivia a)reduzierender Zucker hat in Lösung eine freie Adehylgruppe welche der nicht-reduzierende Zucker nicht hat b) Fehling-Probe c) reduzierendes = Maltose nicht-reduzierendes = Saccharose
  • wässrige, gleichkonzentrierte Lösungen der beiden Hydroxy-Verbindungen Ethanol und Phenol vor sich & stellen unterschiedliche pH-Werte fest. a) In welchem pH-Bereiche liegen die pH-Werte der beiden Lösungen? b) Worin liegt der Unterschied? a) Ethanol-Lösung ist neutral und Phenol-Lösung ist sauer b) Ethanol hat starke Bindung zwischen O und H in der OH-Gruppe, H+ dissoziiert sehr schwer Phenol, H+ dissoziiert wesentlich leichter, da das am O zurückgelassene e- im promatischen Pi-Elektronensystem aufgenommen werden kann und durch Mesomerie stabilisiert werden kann
  • 1) Was ist der isoelektrische Punkt (IEP) einer Aminosäure? 2) Nennen sie eine besondere Eigenschaft von AS am IEP. 1) der pH-Wert, an dem in der AS gleich viele Säuergruppen negativ geladen (deprotoniert) sind, wie Aminogruppen positiv geladen (protoniert) sind. Die AS liegt am IEP als Zwitterion vor 2) geringste Wasserlöslichkeit oder auch; keine Wanderung im elektrischen Feld
  • großtechnischen Darstellung von Salpetersäure, wichtige Grundchemikalie bei Düngermittelherstellung Vervollständigen Sie die Reaktionsgleichung __ NH3 + __O2 --> __NO + __ H2O 4 NH3 + 5 O2 --> 4 NO + 6 H2O
  • Bei Einleitung von NO2 in Wasser enstehen Salpetersäure &Stickstoffmonoxid. Vervollständigen Sie die Reaktionsgleichung: __NO2 + ___ H2O --> __HNO3+ + __NO b) besonder Redoxrekation, welche? 3 NO2 + 1 H2O --> 2 HNO3+ + 1 NO b) Disproportionierung
  • Welche Reaktion (sauer, alkalisch, neutral) zeigen Lösungen folgender Gase in Wasser? a) CO2 b) NH3 c) N2 a) sauer, CO2+H2O -->H2CO3 (Kohlensäure), H2CO3=H++HCO3- b) alkalisch, NH3 + H2O --> NH4+ +OH- c) neutral
  • a) Zeichnen Sie Trichloressigsäure b) Säurestärke der Säure ist im Vergleich zur Essigsäure (niedriger, höher, gleich) c) Antwort in b) begründen a)        Cl            O             I            // Cl -     C -     C             I            \           Cl             O - H b) höher c) Chloratome üben negativen induktiven Effekt aus, d.h. sie ziehen durch ihre hohe EN die e- vom Sauerstoff an, wodurch die Bindung zum H+ geschwächt wird und diese daher leichter abdissoziieren kann
  • Wird alpha-Glucose in Wasser gelöst, ist der Drehwinkel erst 112,2° und nimmt dann kontinuierlich ab, bis 52,7° a) Erläutern, wodurch das Verhalten hervorgerufen wird b) Wie nennt man dieses Phänomen? a) Beim Lösen von α-D-Glucopyranose (=cyclisches Halbacetal) stellt sich ein Gleichgewicht ein mit der offenkettigen Form und der β- D-Glucopyranose. Die α-Form hat einen anderen Drehwinkel als die β-Form. Durch die Gleichgewichtseinstellung ändert sich daher beim Lösen spontan der Drehwinkels, solange bis das Gleichgewicht erreicht ist. b) Mutarotation
  • Säure-Base-System Ammonium/Ammoniak hat pKs 9,2 a) Stoffmengenverhältnis von Base Ammoniak und ihrer korresp. Säure, wenn pH 8 b) welche pH wert muss die Gülle haben, damit Stoffmengenanteil von Ammoniak 0,1% der Gesamtmenge ist? a) pH = pKs + log(csäure/cbase) also csäure/cbase= 10pH-pKs = 108-9,2= 0,063 b) 0,1% heißt 1 Ammoniak Molekül von 1000 also pH=pKs+log(1/999)=9,2 -3 = 6,2
  • a) Strukturformel und Benennung eines einwertigen/ zweiwertigen und dreiwertigen Alkohols b) Strukturformel und Benennung eines primären, sekundären und tertiären Alkohols a) einwertig: Methanol zweiwertig: 1,2-Ethandiol = Glycol dreiwertig: 1,2,3-Propantriol = Glycerin b) primär: Ehtanol sekundär: 2-Propanol tertiär: 2-Methyl-2-Propanol
  • Welche formalen Oxidationsstufen hat der Kohlenstoff, Methan, Methansäure (Ameisensäure), Methanol und Methanal?   Mehan --> Methanol --> Methanal ---> Ameisensäure
  • Zeichnen Sie die Strukturformel von D-Glucose in der Fischerprojektion              O            H                 \\        / H -------------I------------OH HO-----------I-------------H H-------------I-------------OH H-------------I-------------OH                    I               CH2OH
  • Benennen Sie 3 natürlich vorkommende Polysaccharide. Wie sind die aufgebaut, wo kommen sie hauptsächlich vor?     Name 1.Stärke 2. Glykogen 3. Cellulose Monosaccharide 1. Alpha-D-Glucose 2. Alpha-D-Glucose 3. Beta-D-Glucose Verknüpfung 1. Alpha-1,4-glykosidisch verknüpft und alpha-1,6-glykosidisch 2. Alpha-1,4-glykosidisch verknüpft und alpha-1,6-glykosidisch (stärker verzweigt als Stärke) 3. Beta-1,4-glykosidisch verknüpft Vorkommen 1. Pflanze (Speicherstoff) 2. Mensch&Tier (Speicherstoff) 3. Pflanze (Gerüstsubstanz)