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Klinische Psychologie- & Psychopathologie (Subject) / Einführung in die Psychologie (Lesson)

Fachrichtung und Teilgebiete der Psychologie Ansatz der klinischen Psychologie

This lesson was created by Corinne.

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  • Für was dient die Psychologie für die Untersuchung des menschlichen Handelns und Erlebens.        
  • Wie wird die Psychologie oft eingeteilt? In ein Koordinatensystem aus 2 Achsen mit gegensätzlichen Endpunkten eingeordnet: 1. Achse: Untersuchung des Gesunden (Normalen) bis zum Pathologischen (Krankhafen) 2. Achse: Vom sozialen bis zum biologischen Blickwinkel    
  • Untersuchung des Normalzustands: * Kognitionspsychologie = Oberbegriff für alle mentalen Strukturen und Vorgänge, die mit der Verarbeitung von Informationen zu tun haben:Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Sprache, Wahrnehmung. Arbeitet of mit Ingenieuren und Informatikern zusammen, die das rein wissenschaftlich das normale menschliche Verhalten untersucht, mit dem Ziel, Theorien über pathologische Veränderungen des Verhaltens aufzustellen. * Entwicklungspsychologie: die verschiedenen Stadien und Schritte der meschlichen Entwicklung werden untersucht, von der Geburt an bis ins hohe Alter, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Arbeitet teilweise mit Genetikern zusammen, um die erblichen Veranlagungen für diese Entwicklung zu untersuchen und besser zwischen angeborenen und erlernten Verhalten zu unterscheiden        
  • Was ist das Fundament aller geistigen Vorgänge? Das zentrale Nervensystem (ZNS). Ohne gebe es keine psychologische Abläufe.                
  • Was wird bei der Untersuchung des biologischen Aspekts untersucht? Untersuchen das zentrale Nervenystem mit dem Gehirn        
  • WAs gehört zu den Untersuchungen des biologischen Aspekts? * Neuropsychologie: Beschäftigt sich mit den Zusammenhängen von Ursache und Wirkung, zwischen Schädigungen des Nervensystems und psychischen Störungen. Dank dem Fortschritt der bildgebenden Verfahren entwickelt (MRT, Computerprogramm usw). Ist eng mit der Neurologie verknüpft, da die Psychologen den genauen Aufbau des Gehirns kennen müssen, um den Ursprung der psychischen Störungen aufindig machen zu können.   * Psychopharmakologie: Lehre von der Wirkung eingenommener od injizierter Substanzen auf die Psyche des Menschen. Wie bei der Neuropsychologie braucht es gründliche Kenntnisse der Funktionsweise des Gehirns, insbesondere der neuronalen Verbindung. Auf Grund diese Kenntnisse konnten neue Arzneimittel gegen verschiedene psychische Krankheiten entwickelt werden: Alzheimer, schwere Depression und Parkinson.      
  • Definition Neuropsychologie Zusammenhänge von Ursache und Wirkung, zwischen Schädigungen des Nervensystems und psychischen Störungen.      
  • Definition Psychopharmakologie Lehre von der Wirkung eingenommener od injizierter Substanzen auf die Psyche des Menschen.        
  • Was konnte auf der Grundlage von Kenntnissen über neuronale Abläufe entwickelt werden? Arzneitmittel gegen verschiedene psychische Krankheiten wie: * gegen Alzheimer (cholinerges System) * schwere Depressionen (serotonineres System) * gegen Parkinson (dopaminerges System)   alles Neurotransmitter (Botenstoffe)        
  • Korsakow-Syndrom: Eine von Amnesie geprägte Form von Demenz, kommt vorallem bei Alkoholkranken vor. Patient wirkt gut gelaunt und heiter und ist sich seines Zustandes nicht bewusst.    
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  • Amnesie Gedächtnisverlust        
  • Demenz durch Hirnschädigung od Hirndegeneration verursachter Verlust erworbener intellektueller Fähigkeit        
  • Was gehört zur Untersuchung des sozialen Aspekts? *Sozialpsychologie:Betrachtung des Menschen im Rahmen seiner sozialen Gruppe bzw in Beziehungen zu anderen sozialen Gruppen. Untersucht, wie sich ein Mensch innerhalb einer Gruppe verhält und wie sich unterschiedliche Einflüsse, Motivationen und Emotionen auf diesen Menschen auswirken *Gesundheitspsychologie: Zu zeigen, dass Krankheiten Folgen von Erlebnissen im Privat- Berufs- und Familienleben sein können. (Stress) * Arbeitspsychologie: Untersuchung der persönlichen Fähigkeit und berufliche Kompetenzen eines Menschen. um eine Orientierungshilfe für den Start ins Berufsleben, für eine beruflichen Neuanfang oder für eine Strategie, für die Rückkehr ins Erwerbsleben zu geben. Analyse der Tätigkeit und Anpassung des Menschen an seinem Arbeitsplatz mit Hilfe vonn Ergonomen
  • Definition zur Untersuchung des pathologischen Aspekts: gehört zum grossen Gebiet der Psychologie, befasst sich mit allen psychichen Erkrankungen und Störungen.      
  • Was gehört zur Untersuchung des pathologischen Aspektes: Psychoanalyse Psychopathologie und klinische Pathologie      
  • Welche Techniken wurden Eder ntwicklet, um Verdrängungen bewusst zu machen? 1. Anaylse der freien Assoziation (wichtigste) 2. Tramanalyse 3. Analyse der Widerstände 4. Analyse der Uebertragung
  • Definition für Psychopathologie und klinische Psychologie Störungen werden mit Gesprächstechniken und psychometrischen Beurteilungsmethoden aufgedeckt und mittels therapeutischen Verfahren behandelt.      
  • Welchen Ansatz verfolgt die klinische Psychologie? Betrachtung des MEnschen in ihrer Gesamtheit: Der MEnch hat eine Vergangenheit, Familiengeschichte, ein Pritvat- und Berfusleben.   =Bio-psycho-sozialen Kontext        
  • Welche Regel besteht bei der Gesprächsform in der klinischen Psychologie? Die Grundhaltung des Psychologen muss warm und mitfühlend sein, damit der Patient ein Vertrauensverhältnis zu ihm aufbauen kann.          
  • Welche Hauptformen eines Gespräches gibt es? 1. das Krisengespräch: 2. das Erstgespräch 3. das Folgegepsräch        
  • Wo wird das Krisengespräch geführt: meist beim Patienten zu Hause, in der Notaufnahme der Klinik od nach traumatischen Ereignissen        
  • Welche Ziele verfolgt das Krisengespräch? 1. Die Person soll sich danach erleichtert fühlen 2. Gespräch soll helfen, das Erlebte zu verarbeiten        
  • Was wird beim Krisengespräch analysiert? Die Lage des Patienten und sein gegenwärtiges Verhalten und Erleben, das Hier und Jetzt.      
  • Welche Ziele verfolgt das Erstgespräch? 1. semiologische Analyse ( Lehre von Krankheiten od Symptomen einer bestimmten Erkrankung) 2. psychologische Diagnose        
  • Für was dient die semiologische Analyse? Der Psychologe kann so erkennen, warum der Patient das Gespräch aufgesucht hat, welches seine (psychologische und medizinische) persönliche und familiäre Geschichte ist, welche Störung in der Vergangenheit aufgetreten sind und wodurch sie ausgelöst wurden          
  • Was wird bei der semiologischen Analyse gemacht? Auflistung aller Anzeichen und Symptomen die der Patient im Laufe des Gesprächs erwähnt od gezeigt hat od von dem sein Umfeld erzählt hat.        
  • Was macht der Psychologe bei der psychologischen Diagnose? Er stellt eine Hypothese auf aus den gesammelten Informationen des klinischen Gesprächs und der für die verschiedenen psychischen Störungen geltenden Kriterien.        
  • Auf was konzentrieren sich die Folgegespräche? auf ein spezielles Einzelproblem, bsp. mentale Verfassung, psychische Struktur, Vorgeschichte, Umfeld, neuropsychologscher Zustand          
  • Auf welchen 3 Säulen basiert die klinische Psychologie? * Zweck: die Linderung es psychischen Leidens des Patienten * Mittel: Die Ârt, wie gewährleistet wird,dass der Patient seine Form der Behandlung vollständig erhält: Die therapeutische Beziehung und die therapeutische Patientenschulung * Kriterium: Psychologe muss die entsprechende Ausbildung haben, somit die Kompetenz besitzen, das fragliche Therapieverfahren anwenden zu können      
  • Aus was beruht die psychoanalytische Therapie und was ist das Konzept? Auf der Persönlichkeits- und Krankheitslehre der Psychoanalyse.   Zentrale Konzept ist, dass unbewusste Konflikte, die der Mensch in seinem Leben nicht verarbeiten konnte, zu Hindernissen in seiner Entwicklung werden.    
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  • Methode der psyschoanlytischen Therapie? Das Gespräch (meisten Einzelgespräch, kann auch Gruppen, Familiengespräch).      
  • Wie soll die Grundhaltung des Therapeuten sein bei der psychoanlytischen Therapie? Die Annerkennung der individuellen Eigenart und das Schicksals Wertschätzung seiner positiven Möglichkeiten und Bewältigungsleistungen, vorurteilsfreie Offenheit für das Problem, Aengste, Konflikte    
  • Wie können die Krankheitserscheinungen gelockert werden? die unbewussten Konflikte bewusster erlebbar werden. Die früheren Ereignisse besprochen und aufgearbeitet werden. So wird der Weg frei für neue Einstellungen und Lösungsmöglichkeiten.        
  • WAs ist eine Besonderheit bei der psychoanalytischen Therapieform: Dass verdrängte Konflikte sich in allen Beziehungen und als Verzerrung von Wahrnehmungen und Einstellungen äussern können=Uebertragung von Konflikten. Vorallem bei Kindheitserlebten. Auf diese Weise kann der Patient die Bedeutung verstehen und nicht nur Bemerken.      
  • Auf welchem Prinzip arbeitet die psychoanalytische Therapie hauptsächlich: Verstehen und der Einsicht.          
  • Welche Formen gibt es in der psychoanalytischen Therpie: 1. Die klassische Pyschoanalyse therapeutische Gespräche (freien Assoziation), kann sehr lange dauern. Für eine tiefgreifende Weiterentwicklung der gesamten Persönlichkeit auch möglich 2. psychoanalytische Psychologie Gleiches Ziel wie 1. 3. psychoanalytische Kurztherapie od Kurzpsychotherapie Ein bewusster Konflikt wird analysiert, ohne Einfluss auf die Persönlichkeitsveränderung. Dauert nicht länger als rund 30 Sitzungen.    
  • Was sind die Ziele bei der psychoanalytischen Therapien? Die Persönlichkeit neu zu strukturieren, damit er nicht mehr den Konfrontationen mit seinen unbewussten Konflikten ausgesetzt ist.        
  • Welche Ansätze gibt es bei der Kognitions- und verhaltenspsychologischen Therapie? Kognitiver Ansatz: Das man das Verhalten, die Reaktionen, Emotionen und Annahmen beobachtet und diese weiter Entwickelt, so dass man mit psychischen Phänomenen (Stress, Depression, Aggressio) besser umgehen kann. Verhaltenstherapeutischer Ansatz: Konzentriert sich auf das Erlernen von Verhaltensweisen, die den Situationen angepasst sind, Erwerb von Fähigkeiten, Problemlösung und Kommunikation), Veränderung der Lebensführung, Erlernen von Verhaltensmuster im Umgang mit psychischen Störungen.      
  • Wo bewährt sich die kognitions- und verhaltenstherapie? Behandlung von Phobien, Angstattacken, Stimmungs-, Persönlichkeits- und Esststörungen.        
  • Weiter Therapieformen: Familien-, Gruppentherapien: Wenn das Problem in der Interaktion ( konfliktbeladenen) Umfeld ist. Soziale Rehabilitation: Wir als Ergänzung zu anderen Therapien empfohlen. Patienten mit Stressempfindlichkeit Schwierigkeiten bei der Eingliederung in die Gesellschaft haben. Kognitive Rehabilitation: Unterentwickelte kognitive (gedankliche) Funktionen werden behandelt (Sprach- od Gedächtnisstörungen), um anschliessend Strategien zur Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu erarbeiten.