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Ernährungsberater ILS (Subject) / Ernährung bei Funktionsstörungen im Magen-/Darmbereich (Lesson)

Ernährung bei Funktionsstörungen im Magen-/Darmbereich

This lesson was created by anja1966.

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  • Was sind die häufigsten Störungen im Darmbereich? - Verdauungsstörungen (Verstopfung und Durchfall) - Reizdarm - Divertikulose - Darmkrebs  
  • Wodurch zeichnet sich eine Verstopfung aus? - zu lange Verweildauer des Stuhls im Darm (selten) - zu hohe Konsistenz des Stuhls (hart) - geringes Stuhlvolumen (wenig) - Proleme beim Absetzen  
  • Wie oft ist Stuhlgang normal? - zwischen 3 x am Tag bis 3 x in der Woche - seltener als 3 x pro Woche bedeutet Verstopfung - bei gesunder, bellaststoffreicher Kost ist töglicher STuhlgang die Regel  
  • Welche Ursachen hat eine akute Verstopfung? - Reisen - Bettlägerigkeit nach Krankheit/OP - Darmverschluss - Hömorriden - hormonelle Veränderungen (Wechseljahre, Pupertät, Schwangerschaft) - Medikamente (Schmerz- oder Hustenmittel)  
  • Was ist die Hauptursache für Verstopfung? - in westlichen Industrieländern ungenügende Ballaststoffzufuhr  
  • Welche Faktoren begünstigen eine Verstopfung? - ungenügende Ballaststoffzufuhr - zu wenig Flüssigkeit - zu wenig pflanzliche Kost - zu viel tierische Kost - zu fett - mangelnde Bewegung - Stress - Überforderung - andere ERkrankungen - Bettlägerigkeit - Reisen - Abführmittelmissbrauch  
  • Warum sollte eine Verstopfung ernst genommen werden? - könnte ein Tumor sein - beeinträchtigt das Wohlbefinden: Blähungen, seelische Belastung, Hautprobleme, Divertikulose, Hämorriden, Bildung von Kotsteinen, Schmerzen im Unterbauch  
  • Was ist eine wesentliche Voraussetzung für eine optimal funktionierende Verdauung? - gesunde, ballaststoffeiche ausgewogene ERnärhung - genügend Flüssigkeit  
  • Welche Ernährungsregeln sollte man bei Verstopfung beachten? - gesunde, ballaststoffreiche, vollwertige Kost - gut kauen - beim Essen Zeit lassen - mehrere Mahlzeiten - ausreichend trinken - hochwertige Fette - fettarme Nahrung - weniger tierische Produkte - viel pflanzlich - verdauungsanregende Kräuter - milchsaures Gemüse - Sauermilchprodukte  
  • Wieiviel Ballaststoffe sollten täglich mit der Nahrung zugeführt werden? - mindestens 30 g / Tag - besser 40 - 50 g täglich  
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  • Nenne 7 schnell wirkende Hausmittel bei Verstopfung! - 1 Glas warmes Wasser auf nüchternen Magen - Feigen und Trockenpflaumen in Tasse Wasser einweichen über Nacht, morgens essen und trinken - Müsli und Milchzucker - Sauerkraut ( 1 Glas Saft oder einige Gabeln roh essen) - Kefir und Joghurt (evtl. mit Leinsamen und Keimen essen, 1 Glas Wasser dazu) - Bauchmassage - Apfelessig (nüchtern 1 Glas Wasser, 1 Eßl. Apfelessig) - Einlauf  
  • Wie vermeidet man stressbedingte Verstopfung? - morgens genügend Zeit zum Frühstücken und Toilettengang nehmen - sparsam mit Kaffee, schwarzem Tee, Nikotin und Alkohol umgehen - Mahlzeiten in Ruhe einnehmen - abends entspannen - oft spazierengehen - ausreichen schlafen (7 Stunden)  
  • Was bewirken Abführmittel (Laxanzien?) - beschleunigen die Darmpassage und führen zur Darmentleerung - fördern nicht die Verdauungsleistung  
  • Was tritt bei chronischem Abführmittelmissbrauch ein? - Gewöhnung, d.h. um eine Stuhlentleerung zu erreichen, müssen ständig Laxanzien genommen werden  
  • Nenne Füll- und Quellmittel als Abführmittel (3)! - Leinsamen - Kleie - Flohsamen - Zelluloseabkömmlinge  
  • Nenne Vor- und Nachteile von Füll- und Quellmittel als Abführmittel! Vorteil: - lokale Wirksamkeit im Darm - wird nicht resorbiert (gelangen nicht ins Blut) - keine Nebenwirkungen (viel trinken) Nachteil: - keine Wirkung bei organischen Erkrankungen des Damrs - Blähungen  
  • Nenne osmotisch wirkende Abführmittel (4)! - Glaubersalz (Natriumsulfat) - Bittersalz (Magnesiumsulfat) - Lactose (Milchzucker) - Lactulose  
  • Nenne Vor- und Nachteile osmotisch wirkender Abführmittel! Vorteil: - kurzfristige Darmentleerung - völlige Entleerung (gut vor OP`s) Nachteile: (d. Mineralsalze): - Vitamin- und Mineralstoffverluste - Abschwächung von Medikamenten (z.B. Pille) - werden vom Körper aufgenommen - viele Kontraindikationen (z.B. Bluthochdruck)  
  • Was ist eine wichtige Vorsorge um ein Dickdarmkarzinom zu vermeiden? - Verstopfung vermeiden durch ausreichende Ballaststofzufuhr - ausreichende Trinkmenge - viel Bewegung  
  • Was führt zum Auftreten von Dickdarmkarzinomen? - geringer Verzehr von ballaststoffeichen Lebensmitteln - Fett- und Fettzusammensetzung - hoher Fleischkonsum (Proteingehalt) - hoher Alkoholkonsum (Enddarmkrebs) - genetische Faktoren  
  • Welche Rolle spielt die Zusammensetzung des Fettes bei Dickdarmkrebs? - gesättigte Fette tierischen Ursprungs oder mehrfach ungresättigte Omega-6-Fettsäuren (z.B. Maiskeimöl) fördern Krebsenstehung stärker als pflanzliche gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren (Olivenöl) - mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren (inFischöl) wirken schützend, da sie Polypenbildung hemmen  
  • Was wirkt eher schützend vor Krebs? - hohe Kalziumzufuhr - Vitamin C - Vitamin D  
  • Welche Faktoren sollten bei der Entstehung von Darmkrebs eine Rolle spielen? - Verstopfung - faserarme Kost - jahrelange Fehlernährung - genetische Veranlagung - Fettzufuhr - entzündliche Darmerkrankungen - wenig antioxidative Vitamine in der Nahrung  
  • Nenne Ernährungsempfehlungen zur Verhinderung des Krebsrisikos von der GDE (5)! - Gemüse undVollkornprodukte in größeren Mengen essen, Hauptbestanteil der Nahrung - Fisch und Geflügel statt rotes Fleisch - 20 g /Tag Alkohol nicht überschreiten - exzessive Energieauanhme vermeiden - körperliche Aktivität  
  • Welche Faktoren wirdken "günstig" auf Magenkrebs? - schlechte Lebensmittelhygiene - hoher Verzehr von Gesalzenem, gepökeltem, geräuchrertem Fleisch und Fisch - hoher Kochsalzkonsum  
  • Warum gilt die chronische Gastritis als Vorbote des Magenkarzinoms? - durch Gastritits wird die Magensaftsekretion reduziert - eine Besiedelung mit Keimen wird erleichtert  
  • Warum fördert geräucherter und gepökelter Fisch / Fleisch Magenkarzinome? - Teerbestandteile, die sich bei mräuchern auf Lebensmittel niederschlagen haben stark krebserregendes Potenzial - heute wird schonender geräuchert, weniger Benzopyrene werden gebildet  
  • Welche Art von Keimen können sich bei unzureichender Magensaftsekretion ansiedeln, was bewirken sie? - Keime, die das aufgenommene Nitrat in Nitrit umwandeln, aus dem Nitrosamine gebildet werden, diese sind krebserregend - viel Salz fördert Bildung von Magenkrebs  
  • Welche Beschwerden treten bei Magenkrebs auf? - ähnlich wie beim Magengeschwür: - Gewichtsabnahme - Leibschmeren - Erbrechen - Völlegefühl - Nahrungsverweigerung  
  • Welche Maßnahmen beugen Magenkrebs vor? - Versorgung mit Vitamin C und E, Betacarotin durch Obst und Gemüse - wenig gesalzene, gepökelte und geräucherte Lebensmitteln (Speck, Schinken, Kassler, Räucherfisch) - wenig Kochsalz - gute Lebensmittelhygiene  
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  • Welche Fragn stellt man einem Patienten, der Verstopfung hat? - Was und wieviel trinken Sie? - tägl. Ernärhugn bezüglich pfalnzlicher Kost - Essen Sie Vollkornprodukte - Wieivel Fleisch essen Sie in der Woche? - Fetteinsatz - Viel Stress? - Bewegen Sie sich? - Haben Sie Divertikel im Darm? - Hatten Sie bereits eineDarmerkrankung? - Nehmen Sie Medikamente? - NehmenSie Abführmittel? - Wie oft Stuhlgang? - Welche körperlichenAktivitäten?  
  • Nenne Ernährungsfaktoren, die für die Entstehung von Darmkrebs verantwortlich sind! - jahrelange ballaststoffarme Kost - Fehlernährung - zu fette Kost, viel Salz - wenig Frisches - wenig antioxidative Vitamine (E und C) - wenig Mineralstoffe/Spurenelemente - entzündliche Darmerkrankungen - jahrelange Verstopfung