Psychologie (Subject) / Bildung (Lesson)

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  • Träges Wissen Prüfung wiedergeben, aber unnutzbar zur Lösung realer Probleme Zentrale Ursache: Art des Wissenserwerbs (ohne Kontext, reproduktionsorientiert) Problem oder Entscheidungssitaution als Ausgangpunkt! Lösen der Probs durch Lehrende Praxis name Probleme 
  • Problem-based learning (PBL) authentische Probleme Kleingruppen, Tutoren Problembearbeitungnach Schema: Analyse, Hypothese, Indentifikation von Wissenslücken, Ziele, individuelle Bearbeitung, Zusammentragen der Info in Gruppe, Anwendung des Gelernten Empirische Ergebnisse kein Unterschied zu traditionellen Prüfungen selbstgesteuertes Lernen + Motivation: PBL überlegen Anwendbares Wissen: PBL überlegen Insellösung: ungünstige, problemorientierte Kurse, die nur Widergabe von Faktenwissen erfasst Blended-learning (WIEN) selbstgesteuertes Lernen: VO mit direkten und internetgestüzten Lehren -->Performanzlernen
  • Neue Lernumgebung Trainingseinheiten (face to face) Lesitungsfeedbacks von Lehrenden Peer-Feedbacks Vernetzung zw medialen und face to face
  • Gestaltung kompetenzorientier Studiengänge Modulare Studienorganisation Arbeitsbelastung Einheit: Credit spez Kompetenzen -->Kompetenzbeschreibung möglichst präzise/Transparenz, Lernziele, Studienwechsel erleichtern
  • Kompetenz nach Weinert Klieme und Leutner Ergebnisse und Lerprozesse        2. Kontextspezifische Leistungsanforderung
  • Ergebnisse Bologna-Prozess Kompetenzorientierung unzureichend Stärkere Kompetenzorientierung! (Ziele stärker präzisieren, Kompetenzorientierung detailierter, Sinneszusammenhang herausabreiten) Rolle der Kompetenzmessung: neue Prüfungsformen-Authenzität-kognitive Komplexität-Transparenz
  • Hochschuldidaktische Zentren Fortbildungsveranstaltungen Auswahl von Studierenden Gestaltung neuer Lehrformen Entwicklung neuer Prüfungsverfahren
  • Qualitätssicherung and Hochschulen Studentische Lehrevaluation mehrstufige Evaluationsprozesse Akkreditierungsverfahren für neue Studiengänge Evaluation ganzer Curricula (Kenntnis + Kompetenz) Lehrevaluation gängiste Form: Stduierendenevaluation, aber: fehlende Urteilskompetenz
  • Zukunft des Themas (Tertiär) EQF + ECVET Ziel: Transparenz von Bildungsabschlüssen in Europa + Durchlässigkeit online- lernen + blended-learning Qualitativ: Lernarrangementsgut aufbereiten + tutorielle Betreuung Leistungsorientierte Mittelverteilung, Qualitätsmanagement, Zielvereinbarung  Effektivität/ Effizienz von Lehre + organ Kernprozessen
  • Höheres Erwachsenenalter Gesellschaftliche Entwicklung wenig ausdiffernzierter Bereich Psyramide-Tanne-Pilz
  • Altenquotient Verhältnis von Personen, die nicht emrh erwerbstätig sind zu erwerbstätigen Alter 2007: 37% 2025: 42% 2060: 72% Zweifache Herausforderung: Volkswirtschaftliche Frage + Hohe Lebensqualität
  • Psychische Voraussetzungen Kogintive Voraussetzungen Defizitmodell der Intelligenzentwicklung heute: Mechanik und Pragmatik der Kognition Mechanik (fluid, Infoverarbeitung) inhaltsarm, universell, biologisch-genetisch Pragmatik (kristallin, erworbenes Wissen) inhaltsreich, kulturabhängig, erfahrungsbasiert Kognitive Fähigekeiten hängen deutlich von Mechanik ab-->kontinierliche Abnahme im Erwachsenenalter Pragmatische Fähigkeiten zeigen schwach positiven Zusammenhang (nach 6 Lebensjahrzehnt Abfall)
  • Mechanik&Pragmatik nicht unabhängig Investment-Theorie von Catell Mechanik ist Voraussetzung für Pragmatik Interindividuelle Unterschiede in der fluiden Intelligenz (Mechanik) schlagen sich im Erwerb kristaliner Intelligenz (Pragmatik) nieder -->keine kristaliene Leistung ohne Investment fluider Fähigkeit
  • Trainierbarkeit der kog Mechanik grundsätzlich möglich aber: begrenzt im Verlgeich zur Pragmatik pragmatische Leistungsfähigkeit kann genutzt werden, um Mängel der Mechanik teilweise zu kompensieren erste Hinweise: Leistungszuwachs in der Mechanik nicht nur durch kompensierende Wirkung der Pragmatik, sondern durch Veränderung der Mechanik selbst 
  • Relevante Altersänderungen Abnahme der Arbeitsgedächtnisleistung Abnahme der kog Kontrolle Abnahme der Geschwindigkeit der INformationsverarbeitung -->Ausgeprägtes Wissen und Erfahrung in Inhaltsgebieten können kompensieren
  • Motivationale Voraussetzungen (Alter) Anpassung an gesellschaftliche Erfordernisse weniger im Vordergrund Freude an Weiterbildungsaktivität - intellektuelle Neugier
  • Selbstkonzeptforschung (Alter) zentrale Inhalte des Selbstkonzepts: Gesundheit, körperliche Funktionsfähigkeit, Freizeitinteresse Aktivität, Gesundheit, Lebensziele/sinn 
  • Mechanismen der Selbststeuerung (Alter) Selbstwirksamkeitserwartung (Selbstvertrauen) aufgaben-erfolgsbezogene Zielorientierung Metakognitive Steuerung von Lernprozessen Einsatz von Lernstrategien Ziel: Konsistenz der eigenen Persönlichkeit trotz: Verluste, Anpassung möglich --> Niveau/Maßstäbe verändern
  • Sozio-kognitive und emotionale Voraussetzung Ältere sind Jüngeren überlegen (Zunahme) psy ausgeglichener höhere soziale Kompetenz  besser mit Stress mit Ressourcen/ Beschränkungen besser zurecht
  • Big Five Neurotizismus nimmt ab Offenheit für Erfahrung nimmt ab Gewissenhaftigkeit nimmt zu Verträglichkeit nimmt zu
  • Produktivität älterer Menschen persönliche Netzwerke emotional bedeutsame Kontakte Entfaltung außerhalb des privaten Umfelds fördern intergenerationales Lernen
  • Soziologische Voraussetzungen Verlust wichtiger Rollen Disengagement Theorie Rückzug + Aufgeben von sozialen Rollen im Ruhestand unvermeitlich Aktivitätstheorie Rückgang sozialer Rollen durch Gesellschaft bedingt + Unterscheiden sich nicht von mittleren Erwachsenenalter Ressourcenkonzept Kriterien für "erfolgreiches" Altern-->Bedeutung des Erhalts wichtiger Ressourcen
  • Lebenslauf als soziale Institution zeitliche Struktur + chronologisch Dreiteilung Individualisierung wiederholt Bildungs/ Erwerbs/ Erholungsphasen über den Lebenslauf verteilt
  • Effekte von Bildung :individuelle Bedeutung prädikativer Wert des Schulabschlusses nimmt ab kog Leistungsniveau Prädikator für: Beschäftigungssicherheit, Einkommen, Gesundheit direkt (Bildung Einfluss auf gesundes Verhalten) indirekt (Bildung hängt mit Einkommen zusammen -->gesünderer Lebenstil)
  • Biologisches Altern unaufhaltsam, aber beeinflussbar Demenz (Zusammenhang mit geringer Bildung)
  • SOC Konzept "Selective optimization with compensation" Verluste kompensieren durch Auswahl von Zielen, Optimieren der Mittel
  • Gesellschaftliche Bedeutung (Alter) Bildung häufig Voraussetzungen für Produktive Tätigkeit-->Prädikatoren für eherenamtliche Tätigkeit Bildung bleibt im höheren Erwachsenenalter eine wichtige "volkswirtschaftliche Investition"
  • Angebotsstrukturen + Formen des Lernens formale (zertifiziert) nicht-formale informelle -->Hauptanbieter formaler oder teil-formaler Bildung: Volkshochschulen, Seniorenakademie, Universitäten Bsp: Weiterbildenes Studium für Senioren (Dortmund)
  • Ausblick Erhöhung der Beteilungsquote+ Erreichen bildungsferner Personen oder besonderer Zielgruppen leicht zugängliche Infrastruktur
  • Erwachsene Entwicklung physische Reifung gesellschaftliche Erwartung individuelle Zielsetzung + Werte Bsp: Menopause, Elternschaft
  • Erwachsene Kritische Lebensereignisse nicht normative Einschnitte   Bsp: Arbeitslostígkeit, Scheidung, Tod
  • Erwachsene Plastizität plastisch, veränderbar, optimierbar Variabilität: Aufgaben, Ressourcen, Kompetenzen differenzieren sich + werden mehr!
  • Erwachsenen Körper abnehmende Leistungsfähigkeit der Sinnesorgane -->körperliche + hormonelle Veränderung
  • Erwachsene Kognition Fähigkeit Aufmerksamkeit zu teilen nimmt ab Kompensation: Übung + Erfahrung + Gedächtnisstrategien   Theorie des selektiven Optimierung mit Kompensation (Freund&Balters) Elektive Selektion Optimierung Verlustbasierte Selektion Kompensation 
  • Kontrollierte Autonomie (Erw) mehr Erwachsene investieren Potenziale und Ressourcen in das Arbeitshandeln -->steigende "Entgrenzung" zw Arbeit, Lernen, Leben
  • Modell arbeitsbezogenen Lernens Lernen durch Abrietshandeln im realen Arbeitsprozess Lernen durch systematische Unterweisung am Arbeitsplatz Lernen durch Integration von informellen/formellen Lernens Arbeitsorierntiertes Lernen --> Informelles Lernen wichtige Ergänzung, aber nicht Ersatz für formelles
  • Bildungsziele (Erw) selbst setzbar Qualifikationen + Kompetenzen (eigenverantowrtliches Handeln + Selbstorganisation) Kompetenanforderung des OECD Kompetenz zur interativen Anwendung von Medien Interaktion in heterogenen Gruppen Autonome Handlungsfähigkeit
  • Grundlegende psy Bedürfnisse basic psychological needs Deci&Ryan: 3 angeborene psy Bedürfnisse: Bedürfnis nach Kompetenz + Wirksamkeit Autonomie soziale Eingebundenheit 
  • Einflussfaktoren auf Bildungsprozess Voraussetzungen, Kontexte, Ziele -->wollen erfahrungsbasiert lernen + selbst steuern
  • Lernen mit + von anderen Lernen häufig sozial vermittelt Gruppenbildung + Kooperation eigene Qualität der Gruppe (Orientierung, Differenzierung, Arbeitsfähigkeit, Trennung)
  • Bildungsmotitoring Bildungsvoraussetzungen: Personen fördern Bildungskontexte: Umgebung gestalten Bildungsziele: zielorientiert fördern Bildungsprozesse: prozessorientiert fördern
  • Konstruktivistisches Modell der Erwachsenenbildung cognitive Apprenticeship= "Reflexion + Exploration", anleitende Elemente anchored Instruction= anwendungsorientiert, Förderung eigeneständiger Problemfindung goal-based senarios= Fälle, konkrete Arneitsaufträge learning communities: Gemeinschaft, Verknüpfung von kog/moti Zielen und konreten WIssenbeständen