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FOM 1 (Subject) / Management Basics Definitionen (Lesson)

für die erste Klausur

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  • Cash-Flow Zufluss bzw. Abfluss von liquiden Mitteln innerhalb einer Geschäftsperiode Analyse der Ertrags- und Finanzierungskraft eines Unternehmens
  • Betriebsergebnis Alle Einnahmen aus der ordentlichen Geschäftstätigkeit abzüglich aller Ausgaben im Zusammenhang mit der ordentlichen Geschäftstätigkeit
  • Private Equity - Typ des Unternehmens / Managementunterstützung durch den EK-Geber/ Beteilgungsdauer/ Risiko/ Phase des Unternehmens/ Motive für die Finanzierung/ Typ des Unternehmens: Etabliert, verfügt bereits über ausgereifte Produkte Unterstützung: niedrig Beteiligungsdauer:Unterschiedlich (kommt auf den Finanzierungsfall und die Motive an) Risiko: Überschaubar bzw. abschätzbar Phase:Unternehmen ist bereits in einer fortgeschrittenen Entwicklungsphase Motive: Expansion, MBO/MBI, Spin-off und Pre-IPO
  • Venture Capital - Typ des Unternehmens/ Managementunterstützung durch EK-Geber/ Beteiligungsdauer / Risiko / Phase des Unternehmens/ Motive für eine Finanzierung Typ:Jung, innovativ und rasch wachsend Unterstützung: hoch Dauer: 4-8 Jahre Risiko:hoch Phase:Frühphase Motive:Start-up, Expansion, MBO/MBI und Spin-off  
  • Ablauf einer PE/VC Finanzierung ·         Erstellung eines Businessplans ·         Auswahl potentieller PE/VC-Geber ·         Kennenlernen ·         Letter of intent ·         Due diligence ·         Verhandlung und Abschluss ·         Betreuung ·         Exit
  • Management Buy Out Das aktuelle Mangement kauft die Anteile zurück
  • Management Buy In ein externes Management kauft die Anteile
  • IPO Ablauf 1. Auswahl der Berater 2. Rechtsform: AG 3. Unternehmensanalyse:bspw. wie viele Aktien sollen ausgegeben werden?) 4. Börsenplatz: je nach Standort gibt es unterschiedliche Eintrittsbarrieren 5. Marktsegment 6. Aktienherkunft:eine Eigendarstellung des Unternehmens / Erfolgsgeschichte / Positives Image stärken. Dies benötigt zeitlichen Vorlauf, damit diese Informationen sich am Markt herumsprechen. 7.Aktiengestaltung:z.B. Stammaktien, Stückaktien, Namensaktien 8. Marketing & Bookbuilding:soll den Wert der Aktie schätzen und einen Ausgabepreis festlegen 9. Emissionspreis & Zuteilung
  • Motive für einen Börsengang Exitmöglichkeit für Investoren (bisherigen Eigenkapitalgebern soll der lukrative Verkauf ihrer Anteile ermöglicht werden) Privatisierung (bei öffentlichen Unternehmen) Eigenkapitalstärkung Übernahmefinanzierung Mehr Öffentlichkeit (Dax-notierte Unternehmen genießen zumeist großes Interesse bei den Medien) Erhöhung der Unternehmensbekanntheit Mitarbeiterbeteiligung
  • Motive gegen einen Börsengang Bestimmte Zahlen und Informationen sollen nicht öffentlich preisgegeben werden (börsennotierte Unternehmen unterliegen einer strengen Informationspflicht) Keine Abhängigkeiten von Aktionären, alleinige Macht im Unternehmen soll beibehalten werden Das subjektiven Empfinden, die eigene Unternehmung sei zu klein für einen Börsengang Kosten einer Börsennotierung (Diese beträgt 4 – 10% des Emissionsvolumen)
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  • Merkmale Mezzanine Kapital ·        Nachrangigkeit: Im Insolvenzfall werden erst FK-Geber bedient ·         Rückzahlungspflicht: MK steht nur für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung ·         Höhere Renditen: MK-Geber fordern höhere Zinsen als FK-Geber ·         Geringe Mitspracherechte: MK-Geber haben so gut wie keine Mitspracherechte, aber Kontrollmöglichkeiten und Informationsrechte ·         Steuerliche Abzugsfähigkeit: die Vergütungen für die MK-Geber sind – analog zu den FK-Zinsen-steuerlich absetzbar. Im Gegensatz dazu, sind die Dividenden der EK-Geber aus der versteuerten Gewinn zu zahlen
  • stille Beteiligung (stille Gesellschaft) -Innengesellschaft -Vermögenseinlage, tritt nach außen hin nicht in Erscheinung -Haftung: nein -Entgelt: Gewinnbeteiligung + ggf. fester Zinssatz -Verlust: nur bis Einlage / Rückzahlung voriger Gewinne ; Verlustbeteiligung kann ausgeschlossen werden Mitspracherecht: nein, aber Kontollrechte Typisch: ist am Gewinn, aber NICHT an den stillen Reserven beteiligt.
  • Genussrechte ·         Rein schuldrechtliches   Kapitalüberlassungsverhältnis ·         Begrenzte Laufzeit i.d.R. 5 Jahre ·         Kapitalgeber erhält Anteil am Gewinn ·          Mit Verlustbeteiligung ·         kein Mitbestimmungsrecht ·         Rückzahlungsanspruch ·       
  • Optionsanleihe/ Wandelanleihe -Recht auf Zinsen und Rückzahlung (wie normale Anleihe) + Recht (Option) auf Bezug von Aktien zu festegelegten Konditionen, d.h. der Käufer hat das Recht, Aktien zu Wandlungsbedingungen aufzunehmen Unterscheid zur Wandelanleihe: Bei der Wandelanleihe kann im Gegensatz zur Optionsanleihe keine getrennte Veräußerung von FK-Anleihe und Wandlungsrecht erfolgen.
  • Ablauf einer Mezzanine Finanzierung 1.Vorprüfungsphase: Entscheidung ber Weiterverfolgung 2.Detaillierte Prüfungsphase: vertiefte Unternehmensanalyse/ Unternehmenspräsentation, LOI 3.Entscheidungsphase: Due Diligence, Rating 4.Vetragsabschluss 5.Verwaltung des Kapitals, kontinuierliche Berichterstattung
  • Mezzanine Kapital benötigte Unterlagen 1. BWA, Bilanz 2.Lagebericht über aktuelle finanz. Situation 3.Produktphilosophie 4.Investitionsvorhaben 5.Kurzportrait der Aufsichtsratmitglieder und des Unternehmens, Darstellung der untern. Erfahrung 6.Gesellschaftervetrag und HR-auszug          
  • Beteiligungsfinanzierung Möglichkeiten 1. Private Equity 2. Venture Capital 3. Börsengang (=IPO) 4. Mezzanine 5. Hedgefonds
  • Schuldscheindarlehen Def.: Darlehen von Kreditgebern und Kreditnehmer gegen Ausstellung eines Schuldscheines (= Beweismittel) ohne Zwischenschaltung der Börse; Kreditvertrag Kreditnehmer: große Unternehmen erster Bonität, Kreditinstitute mit Sonderaufgaben/ Körperschaften des öffentlichen Rechts Vermittlung: direkt oder über Banken und Makler Tilgung: Raten, Tilgungsplan Volumen: i.R. zweistellige Mio. Beträge
  • Kontokorrentkredit -Überziehungskredit -kurzfristig -Inanspruchnahme bis zur Kreditlinie -sehr flexibel -Girokonto (Kontokorrentkonto)
  • Avalkredit Übernahme einer Bürgscgaft oder Garante durch den Kreditgeber.Der Avalkreditgeber stellt kein Bargeld, sondern die eigene Kreditwürdigkeit zur Verfügung (Kreditleihe).Nur dann, wenn der Avalkreditnehmer seinen Verpflichtungen gegenüber einem Dritten nicht mehr  nachkommt, muss der Avalkreditgeber hierfür einstehen.
  • Lombardkredit kurz- bis mittelfristiges Darlehen gegen die Verpfändung von marktgängigen beweglichen Sachen oder Rechten (i.d.R. Wertpapiere). Kreditaufnahme durch Verpfändung, Sicherheitsübereignung und Abtretung. Das Pfand, muss einen höheren Wert haben, als der aufgenommene Kredit. Bis zur Rückzahlung vom Kredit, verbleiben die verpfändeten Wertpapiere im Besitz der Bank.
  • Akzeptkredit -kurzfristiger Wechselkredit (max. 3 Monate) ohne Sicherheitswerte, bei dem die Bank in Form einer Wechselverpflichtung gegen Entgelt mit ihrer Kreditwürdigkeit bürgt -Bank bestätigt Kreditwürdigkeit des Kunden und bürgt für diese d.h. sie bürgt für die Einlösung des Wechsel -Bank akzeptiert einen auf sie ausgestellten Wechsel und bürgt für ihn -Geschäfte im Außenhandel -nur an juristiche Personen
  • Du-Pont-Kennzahlen-System auch Rot-Kennzahlen-System eine geordnete Menge von Kennzahlen, die miteinander in Beziehung stehen. Im Mittelpunkt des Kennzahlensystems steht die Gesamtkapitalrendite (kurz: ROI), also die Ertragsrate des ein gesetzten Kapitals.
  • Balanced Score Card Startegisches auf Kennzahlen basierendes Planungsinstrument Ausgangspunkt: Visionen und Strategien des Unternehmens Betrachtung des Unternehmens aus 4 Perspektiven: Finanzperpektive (Cash-Flow, Rentabilität ) , Kundenperspektive ( Wiederkaufsrate) interne Perspektive (Ausschussquote ) Innovationsperspektive (Produktinnovationsrate) Ursache-Wirkungs-Beziehungen Soll-Ist-Vergleich
  • P-Konto Pfändungssicheres Konto -Umwandlung Girokonto -> P-Konto (keine Rückumwandlung) -ist weiterhin ein funktionierendes Girokonto -bei Kontopfändung ist ein Guthaben von 1.028,89 EUR geschützt + Unterhalt/Kindergeld usw. -man kann nur ein einziges P-Konto haben -Nachteil: Bonität, bekommt kein Darlehen / Kreditkarte -keine Sperrung des Kontos
  • 1/5 Regelung Bei der Fünftelregelung für Abfindungen rechnet man so, als würde an 5 Jahre lang 1/5 der Abfindung erhalten. Außergewöhnliche Einkünfte §34 EStG.
  • bilaterales Netting vertragliche Vereinbarung zwischen zwei Vertragsparteien, welche die Tilgung von wechselseitigen Forderungen durch ein vertraglich vereinbartes Aufrechnungsverfahren beinhaltet.
  • multilaterales Netting Netting zwischen mehreren Vertragspartnern im Rahmen eines institutionalisierten Abrechnungsverfahren
  • Währungsrisiko Risiken, die durch unrwartete Wechselkursveränderungen entstehen. Man unterscheidet: Transaktionsrisiko, Translationsrisiko, ökonomisches Risiko
  • Massegläubiger Kosten des Insolvenzverwalters, Gerichtskosten, Verfahrenskosten sind zuerst zu begleichen
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  • Insolvenzgläubiger Gläubiger, die zur Zeit der Eröffnung des Verfahrens einen Vermögensanspruch gegen den Schuldner haben. Die Forderungen werden quotenmäßig aus der verbleibenden Masse bedient (nicht: Zinsen, Bußgelder, SäumnisZ.)
  • Neugläubiger Gläubiger, die nach Eröffnung des Verfahrens Geschäfte mit dem Verwalter gemacht haben
  • Balanced Score Card Vorteile  1.Eine Balanced Scorecard hilft Ihnen kritische Erfolgsfaktoren an einer Strategie auszurichten, und zwar auf allen Ebenen ihres Unternehmens.  2.Eine Balanced Scorecard vermittelt dem Management einumfassendes Bild der Geschäftstätigkeit. 3. Die Methode der Balanced Scorecard vereinfacht dieKommunikation und das Verständnis von Geschäftszielen undStrategien auf allen Ebenen einer Organisation. 4.Das Balanced Scorecard Konzept ermöglicht strategischesFeedback und Lernen.  5.Die BSC geht über die einseitige Betrachtung des Du-Pont-Kennzahlensystems hinaus.
  • Balanced Score Card Nachteile  1.Umfassende Marktkenntnisse sind erforderlich. 2. Umfangreiche Überzeugungsarbeit ist im Vorfeld notwendig. 3. Hochmotivierte, zukunftsorientierte Mitarbeiter sind eine Voraussetzung.  4.Das mittlere Management muss hoch qualifiziert sein, denn eshat eine wichtige Aufgabe im Rahmen der BSC: die Vermittlung der Visionen und Strategien an die Mitarbeiter. 5.Der qualitative Aspekt ist nicht angemessen berücksichtigt.
  • Risiken Leverage Effekt Zinsen müssen unabhängig von der betrieblichen Situation gezahlt werden (Kreditausfallrisiko steigt)! Ungewiss, ob die erwarteten Gewinne (Rendite) tatsächlich eintreffen! Durch den höheren Verschuldungsgrad sinkt die Bonität (Kreditwürdigkeit)! Die Fremdkapitalgeber könnten versuchen “Einfluss” auf das Unternehmen zu nehmen!
  • Du-Pont System Vorteile 1.Trägt dem Rentabilitätsziel Rechnung 2.Ermöglicht Planung, Kontrolle und Steuerung 3.Enge Verzahnung und Kompatibilität des operativen und strategischenControllinginstrumentariums4.Es enthält die bedeutendsten Kennzahlen aus allen Bereichen5. Besitzt gute Frühwarneigenschaften zur Schwachstellenanalyse Übersichtlichkeit bei Informationsoptimierung
  • du Pont System Nachteile 1.innovationshemmend 2.Übergreifende, ganzheitliche, wertsystemorientierte Untersuchungs- und Führungsperspektive nicht möglich
  • Handlungsvollmacht eine durch einen Kaufmann oder Prokuristen an Mitarbeiter erteilte, auf das Handelsgeschäft begrenzte geschäftliche Vertretungsmacht.
  • inferiores Gut Güter, deren Nachfrage sich ändert, wenn sich die Einkommenssituation der Konsumenten ändert Beispiel: Supermarkt-Brot
  • Sperrminorität Möglichkeit einer Minderheit, bei Abstimmungen einen bestimmten Beschluss zu verhindern. Sperrminoritäten entstehen dort, wo qualifizierte Mehrheiten verlangt werden.