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Unternehmensführung (Subject) / Lektion 6.3 / Strategien der Internationalisierung (Lesson)

Wertschöpfungsstrategie

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  • Vorteile lokal konzentrierter Wertschöpfung (****) a) Gegenüber international dezentraler Wertschöpfung Größenvorteile in den jeweiligen Wertschöpfungsbereichen durch Skalen-/Synergie- und Lernkurveneffekte Vermeidung länderübergreifender Koordination innerhalb der Aktivitäten Ggf. Standortvorteile, wenn lokale Faktorpreis- und/oder Faktorqualitätsvorteile bestehen b) Gegenüber intern. konzentrierter Wertschöpfung Vermeidung länderübergreifender Koordination zwischen den Aktivitäten    
  • Vorteile international dezentraler Wertschöpfung (#) a) Gegenüber lokal konzentrierter Wertschöpfung Differenzierung der Wertschöpfung im Hinblick auf die länderspezifischen Besonderheiten leichter realisierbar Risikostreuung (Standort-, Wechselkursrisiken) b) Gegenüber intern. konzentrierter Wertschöpfung Vermeidung länderübergreifender Koordination zwischen den Aktivitäten Risikostreuung (Standort-, Wechselkursrisiken)
  • Vorteile international konzentrierter Wertschöpfung (\) a) Gegenüber lokal konzentrierter Wertschöpfung Möglichkeit zur Ausnutzung von wertschöpfungsspezifischen Standortvorteilen Möglichkeit zur Risikostreuung b) Gegenüber intern. dezentraler Wertschöpfung Vermeidung länderübergreifender Koordination innerhalb der Aktivitäten Größenvorteile in den jeweiligen Wertschöpfungsbereichen durch Skalen-/Synergie- und Lernkurveneffekte
  • Determinanten der tatsächlichen Vorteilhaftigkeit der strategischen Optionen: Tatsächliche Möglichkeit zur Realisation von Größenvorteilen innerhalb der Wertschöpfungsaktivitäten Tatsächlich bestehende Standortunterschiede (Lohnniveaus, Ressourcenverfügbarkeit…) Tatsächlich vorhandene Risiken Herausforderungsgehalt der länderübergreifenden Koordination (Abstimmungsbedarf, interkulturelle Unterschiede…)
  • Gestaltung in der Praxis Forschung und Entwicklung Aufgrund von Konsteneinsparpotentialen + Tradition häufig im Heimatland zentralisiert (z.B. BASF) Zusätzlicher intern. Forschungslabors zur Entwicklung länderspezifisch differenzierter Produkte (z.B. F&E von E-Automobilen in China) Fachkräftemangel => F&E-Aktivitäten z.T. auch komplett ins Ausland verlagert Beschaffung An die Produktion gekoppelt (Normal) Tendenz von Zulieferern, internationalen Produktionsstandorten zu folgen führt zur „Internationalisierung“ der Beschaffung (z.B. Automobilindustrie) Internationale Konzentration = benötigte Rohstoffe in bestimmten Regionen (z.B. Diamanten De Beers) Produktion: Häufig im Heimatmarkt zentralisiert, aber bis zu einer gewissen UNgröße (z.B. deutsche Maschinen&Anlagenbauer) Steigerung der UNöße, Transportkosten => Internationaler Produktionsstätten  (Chemieindustrie, Automobilbau) Hohe Standortunterschiede (z.B. Lohnniveau) => Verlagerung der kompletten Produktion ins Ausland (Textilindustrie, AEG) Vertrieb: Zentralisierung bei internationalen Unternehmen nur über lokale Vertriebspartner möglich (z.B. Microsoft Partner Network, Red Bull) In der Regel internationale Vertriebseinheiten in den jeweiligen Ländern
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