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BWL 3. Semester (Subject) / Investition (Lesson)
Investition
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- Investition - Definition und Merkmale Eine Investition ist eine für eine längere Frist beabsichtigte Bindung finanzieller Mittel in materiellen oder immateriellen Objekten, mit der Absicht, diese Objekte in Verfolgung einer individuellen Zielsetzung zu nutzen. Merkmale; Zahlung Kombination Disposition Vermögen
- Komponenten einer Investition Erfolgskomponente Liquditätskomponente Risikokomponente
- Investitionsarten Nach Grund/Zweck: 1) Ergänzungsinvestition - Erweiterungs- - Veränderungs- - Sicherungs- 2)Laufende Inv. - Ersatz Inv - Erhaltungs Inv 3) - Gründung / Initialisierung 4)Erweiterungsinvestition Nach Investitionsobjekt 1)Leistungsbereich - Sachvermögen - Anlageinvermögen - Umlaufvermögen - immaterielles Vermögen 2) Finanzbereich - Finanzinv - Forderungsinv - Beteiligungsinv
- Phasen Investitionsobjekt 1) Zielsetzung 2) Ideenfindung 3) Planung 4) Durchführung 5) Kontrolle
- Phasen Investitionsobjekt -> Zielsetzung Motive: Gewinn Rentabiliät Umsatzwachstum Steigerung Marktanteile Wettbewerbsfähigkeit Image Einfluss Mitarbeiterzufriedenheit Grund/Zweck
- Phasen Investitionsprojekt - Ideenfindung und Entscheidung - Angeregt durch: , Phasen, Angeregt durch: U.Abteilungen Unternehmensführung Extern Mitarbeiter- Einführung Ideenmanagement Selbstindifikation Phasen: Problemdarstellung Begründung Festlegung von Bewertungskriterien Bewerten und Entscheiden
- Phasen Investitionsprojekt - Ideenfindung und Entscheiden - Phasen - Bewerten und Entscheiden Welche Probleme enstehen beim Bewerten von Investitionen und wie werden diese verhindert Informationslücken bezüglich: - Anschaffungskosten - Restgewinn - Gewinn - Finanzierungsmodell - Nutzungsdauer Risikoberücksichtigung bei Investitionen: - Risikozuschläge/Abschläge: Zuschlag beim Kalkulationszinssatz Abschlag bei Nutzungsdauer, Restwert, Gewinn und Überschüssen - Sensitivitätsanalyse Selektion der sensitiven Parameter und Bewerten deren Wichtigkeit Veränderung Ein und Ausgabewerte und Bewertung Ermittlung krittischer Übergangswerte ( Break Even) Eintrittswahrscheinlichkeit messen und bewerten
- Ihr Chef beauftragt Sie über eine mögliche Investition ein Konzept zu erstellen 1) Soll eine Investition getätigt werden/ Problem gelöst werden? Was sind die Alternativen Make or Buy? Frage nach dem Nutzen 2) Ist die Idee für die Lösung des Problems geeignet? 3) Ist Sie besser als die Alternativen? Investitionsvergleichsrechnung 4) Ist die Investition wichtiger als andere Investitionen? (Investitionsprogrammplanung)
- Phasen Investitionsprojekt - Planen. Arten der Planung, Anforderungen, Risiken, Arten der Planung: - Strategische Planung Einfluss auf die Unternehmensentwicklung langfristig ausgerichtet - taktische Planung Umsetzung, Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes - Operative Planung Ausführungsplanung Routineinvestition Anforderungen: Vollständigkeit Strategiekonformität Objektivität Proffesionalität Klarheit Risiken Wirtschaftliches Erfolgsrisiko Kapitalbindung Integration Oppurtinitätsrisiko Technische Bindung Finanzierung
- Phasen Investitionsobjekt - Kontrolle - Ziele der Kontrolle und Kontrollarten Ziele der Kontrolle - Soll ist Vergleich aller relevanten Parameter - Sicherstellung der unternehmerischen Potenz - Ermöglichen zeitnahes Eingreifen bei Fehlenwicklungen - Vermindung von Manipulation - Schaffung von Anreizen für wahrhaftiges Handeln - Identifikation von Korrektur und Anpassungsmaßnahmen - Erkennen von Fehlentscheidungsmuster - Sanktionierung Kontrollarten Vergleichsgröße Soll Zielkontrolle - Wird Planfortschrittskontrolle Prognosekontrolle Ist Ergebniskontrolle Prämissenkontrolle Soll Wird Plangröße
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- Was liefert eine Investitionsrechnung? relative Vorteilhaftigkeit absolute Vorteilhaftigkeit Ich sehe wie sensibel einzelne Kriterien eine Rolle spielen monetärer Vergleich
- Verfahren der Investitionsrechnungf Statistiches Verfahren zeitliche Unterschiede im Auftreten von Ein- und Auszahlungen werden nicht berücksichtigt. Bildung von Durchschnittwerten und periodisierten Erfolgsgrößen + einfache und mit geringen Kosten durchführbare Anwendung - zeitliche Unterschiede beim Anfall werden nicht berücksichtigt - keine Berücksichtung von Auf und Abzinsen Kostenvergleichsrechnung Gewinnvergleichsrechnung Rentabilitätvergleichsrechnung Armotisationsrechnung Dynamisches Verfahren Ein und Auzahlung werden über die gesamte Nutzungsdauer erfasst. Die Werte an unterschiedlichen Zeitpunkten werden durch Auf und Abzinsen vergleichbar gemacht - zeitaufwendiges Verfahren -komplexes Verfahren - genauer Zuordnung der Kosten ist nicht immer möglich Kapitalwertmethode Methode des internen Zinsfußes Annuitätenmethode li { list-style: none; margin: 0; } p { margin: 0; } span.l { color: red; font-weight: bold; } a.mapnode:link {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:visited {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:active {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:hover {text-decoration: none; color: black; background: #eeeee0; } Anwendungsgebiete Investitionen mit zeitlich schwankendem Kapitalfluss (Auszahlungs- und Einzahlungsreihen) zeitlich erheblichem Auseinanderfall von Finanzmittelbedarf und Rückfluss der Finanzmittel keine Referenzperiode bildbar knappen oder nicht ganz klaren Aussagen der statischen Investitionsrechnungsverfahren Nachteile aller Verfahren - keine Kenntnisse über die Zukunft - Gewichtung der Parameter individuell - Methodisches Know-How erforderlich
- Statistisches Verfahren - Kostenvergleichsrechnung Die jeweiligen Kosten einer Investitions werden gegenüber gestellt. Es erfolgt daraufhin die Auswahl des Objektes mit den geringsten Kosten. Rechnung: Betriebskosten + kalkulatorische Abschreibungen (Wiederbeschaffungswert-Restwert / ND) + kalkulatorische Zinsen ( AK + Restwert / 2 *i) = Gesamtkosten Vorteile: - Einfach Handhabbar Nachteile: - Nachteile statistische Kostenrechnung - Nichtberücksichtigung der Erlöse - Aufteilung der Kosten nicht immer einfach - Keine Aussage über die Rendite des Kapitals
- Statistische Methode - Gewinnvergleichsrechnung Bei gleicher mengenmäßiger oder mengenmäßig genutzter Leistung folgt die Auswahl per Vergleich des erwarteten Periodengewinnes und Gewinnvergleich pro Leistungseinheit Rechnung: Erlöse - variable Kosten - fixe Kosten = Gewinn Nachteile: - Rentabilität des Kapitaleinsatzes bleibt hier außer Acht - Nachteile aus der Statistischen Methode - Entwicklung der Kosten und Gewinne bleibt unberücksichtigt
- statistische Rentabilitätsvergleichsrechnung Einbeziehung des Kapitaleinsatzes. Ausweis der durschnittlichen jährlichen Verzinsung des eingesetzten Kapitals Rechnung: R=(E-K)/D*100 R = Rentabilität in % E = Erträge hier im Sinne von Erlösen/PeriodeK = Kosten/Periode D = Durchschnittlicher Kapitaleinsatz Eingesetzte Kapital = AK + Anschaffungsnebenkosten + Restwert/2 Mit Einbeziehung unterschiedlicher Anschaffungskosten: Gewinn+ Gewinndifferenz /( (Anschaffungskosten + Anschaffungskostendifferenz)/2)*100 Vorteil Einbeziehung des Kapitaleinsatzes Nachteil Die Notwendigkeit der Einbeziehung von Differenzinvestitionen bei deutlich abweichenden Anschaffungskosten und deren problematische Einschätzungen. Die Wahl einer repräsentativen Periode ist Voraussetzung für eine sinnvolle Aussage, praktisch aber häufig problematisch Die Zurechenbarkeit der Erträge ist häufig nicht eindeutig möglich.
- Statistische Armotisationsvergleichsrechnung Wieviel Perioden brauch das Kapital um wieder zuzufließen Die Vorteilhaftigkeit einer Investition wird an einer möglichst kurzen Amortisationszeit gemessen; dies ist der Zeitraum, in dem das Kapital in das Unternehmen zurückgeflossen ist = ROI Bedingung: Rückfluss deutlich unter der wirtschaftlichen Nutzungsdauer des Investitionsobjekte Rechnung: TW= (a- RW) / Durschnittlichen Rückfluss tw = Amortisationszeit in Jahren a = Kapitaleinsatz = Anschaffungskosten + Anschaffungsnebenkosten RW = Restwert ØRückfluss = Jahresgewinn + kalkulatorische Abschreibungen) Vorteile li { list-style: none; margin: 0; } p { margin: 0; } span.l { color: red; font-weight: bold; } a.mapnode:link {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:visited {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:active {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:hover {text-decoration: none; color: black; background: #eeeee0; } gibt gute Hinweise auf die finanzwirtschaftlichen Risiken von Investitionen Nachteile li { list-style: none; margin: 0; } p { margin: 0; } span.l { color: red; font-weight: bold; } a.mapnode:link {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:visited {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:active {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:hover {text-decoration: none; color: black; background: #eeeee0; } Sie bezieht sich in der Praxis meist nur auf nächste Vorhersagezeiträume. Bei einer Kumulierung der Rückflüsse ist die Aussage besser zu bewerten. Das Problem der Zurechenbarkeit der Erträge besteht auch hier Nichtberücksichtigung der Rückflüsse nach Ende der Amortisationszeit li { list-style: none; margin: 0; } p { margin: 0; } span.l { color: red; font-weight: bold; } a.mapnode:link {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:visited {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:active {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:hover {text-decoration: none; color: black; background: #eeeee0; } Nichtberücksichtigung unterschiedlicher Nutzungsdauern, damit ist häufig keine Vergleichbarkeit bei deutlich abweichender Nutzungsdauer der Investitionsobjekte gegeben
- Dynamisches Verfahren - Kapitalwertmethode- Net present Value NPV li { list-style: none; margin: 0; } p { margin: 0; } span.l { color: red; font-weight: bold; } a.mapnode:link {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:visited {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:active {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:hover {text-decoration: none; color: black; background: #eeeee0; } Details Durch Abzinsung auf den Beginn der Investition werden Zahlungen, die zu beliebigen Zeitpunkten anfallen, vergleichbar gemacht Barwert ist umso geringer, je höher der unterstellte Kalkulationszinsfuß ist Beitrag von Einzahlungsüberschüssen aus späteren Perioden ist abgezinst eher gering: • Zinssatz 8 %, 1 Jahr: 1 / 1 + i = 1 / 1,08 = 0,925926 • Zinssatz 10 %, 1 Jahr: 1 / 1 + i = 1 / 1,1 = 0,90909090 Einnahmen: Geschätzter Liquidationserlös (RW) Voraussichtliche und der Investition direkt zurechenbare Einnahmen, + - Ausgaben: • Anschaffung (Preis, Montage, Schulung9 • Transport • Versicherung • Laufende Ausgaben (Betrieb, Löhne, Energie, Reparaturen) • Kalkulatorische Abschreibungen sind Kosten, aber keine Ausgaben • Auch kalkul. Zinsen sind keine Ausgaben + - Kalkulationszinnsatz Finanzierungskosten Fremdkapital Mindestverzinsungsvorstellung des Investors Opportunitätsrendite Branchenübliche Verzinsung Durchschn. Unternehmensrendite Erwartete Inflationsrate Voraussichtliche Steuerbelastung Aufschlag für besondere Risiken Nachteile: Zuordnung der Zahlenreihen zu einzelnen Investitionsprojekten Ungewissheit der Zahlenreihen (Schätzungen). Konsequenz: Relativierung der Ergebnisse über ergänzende „Kritische Wert-Rechnungen“ oder Sensitivitätsanalysen Vergleichbarkeit der Investitionen, z.B. bei unterschiedlichen Nutzungszeiträumen und Anschaffungsauszahlungen
- Dynamisches Verfahren - Annuitätenmethode li { list-style: none; margin: 0; } p { margin: 0; } span.l { color: red; font-weight: bold; } a.mapnode:link {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:visited {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:active {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:hover {text-decoration: none; color: black; background: #eeeee0; } Details Die dynamische Rentabilitätsvergleichsrechnung • Die Annuitätenmethode analysiert den Periodenerfolg Die zum Gegenwartwert bewerteten durchschnittlich jährliche Einnahmenüberschusse - Ich verteile den Kapitalwert auf die Nutzungsdauer • durchschnittliche jährliche Einnahmen werden den durchschnittlichen jährlichen Ausgaben geegnübergestellt • Der auf diese Weise ermittelte Kapitalwert kann in gleiche jährliche Überschüsse (Annuitäten) aufgeteilt werden, in dem er mit einem Kapitalwiedergewinnungsfaktor multipliziert wird Anwendbar bei zeitlich unbegrenzt nutzbaren Investitionsobjekten mit gleichbleibenden Überschüssen (etwa Grundstücke und Gebäude) li { list-style: none; margin: 0; } p { margin: 0; } span.l { color: red; font-weight: bold; } a.mapnode:link {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:visited {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:active {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:hover {text-decoration: none; color: black; background: #eeeee0; } Nachteile Identisch zur Kapitalwertmethode: • Zurechenbarkeit der Zahlenreihen • Ungewissheit/Verwendung von Schätzdaten • z.T. auch hinsichtlich der Vergleichbarkeit der verschiedenen Investitionen, z.B. bei verschiedenen Nutzungszeiten etc.
- Dynamisches Verfahren - dynamische Armotisationsrechnung li { list-style: none; margin: 0; } p { margin: 0; } span.l { color: red; font-weight: bold; } a.mapnode:link {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:visited {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:active {text-decoration: none; color: black; } a.mapnode:hover {text-decoration: none; color: black; background: #eeeee0; } Details Berücksichtigung der zeitlichen Unterschiede bei erwarteten Zahlungsströmen. Fragestellung: Innerhalb welcher Zeitdauer fließt das eingesetzte Kapital nebst Verzinsung zurück? Rechnung: Eine systematische Vorgehensweise besteht darin, die Barwerte derEinzahlungsüberschüsse so lange zu addieren, bis die Summe dieAnschaffungsauszahlung erreicht oder übertrifft. Erreicht ein Projektdie dynamisch errechnete Wiederge-winnung nicht, so lässt dies denzwingenden Schluss zu, dass die Rendite des Projektes unter dem deszugrundgelegten Kalkulationszinses liegt.
- dynamische Verfahren - interne Zinssatzmethode Bei welchem Zinssatz wird der Kapitalwert 0 • Wahl zweier „Versuchszinssätze“. • Ermittlung der Barwerte der Investition wie bei Kapitalwertmethode beschrieben. • Rechnerisch oder graphisch kann dann die reale Verzinsung dieser Investitionen festgestellt werden. • Näherungswerte möglich • Bei Auswahlproblem: Wahl der Investition ausgewählt mit dem größten internen Zinsfuß. Näherungsmethode = i1 – KW1*(i2-i1)/(KW2-KW1) Die Interne Zinsfußmethode ist eine Rentabilitätsrechnung, mit der die effektive Kapitalverzinsung aus einem Investitionsprogramm berechnet wird Ziel: Ermittlung des Zinssatzes, bei dem der Kapitalwert den Betrag Null annimmt =Barwert der Einzahlungsüberschüsse entspricht genau den Anschaffungsauszahlungen Dieser Zinssatz ist dann die interne Verzinsung der Investition (r) = Maximale Verzinsung, bei der sich die Investition gerade noch rechnet + - Nachteile Identisch zur Kapitalwertmethode: • Zurechenbarkeit der Zahlenreihen • Ungewissheit/Verwendung von Schätzdaten • z.T. auch hinsichtlich der Vergleichbarkeit der verschiedenen Investitionen, z.B. bei verschiedenen Nutzungszeiten etc.
- Nutzwertanalyse Neben quantitativen Kriterien spielen qualitative bei derBewertung von Investitionen eine Rolle:Welchen Nutzwert bringt ein Investitionsvorhaben? Vorteil:• Einbeziehung qualitativer Kriterien• Einfache Anwendbarkeit• Objektivierung subjektiver Erfahrungen und Wertvorstellungen• Bedingt Reproduzierbarkeit Vorgehen: 1. Zielkriterien bestimmen (Wirt, Techn, Rechtl, Sozial) Grundsätze: Operationalität, Hierarchiebezogenheit, Unterschiedlichkeit 2. Skalierung des Kriteriums festlegen3. Zielkriterien gewichten4. Teilnutzenbestimmung5. Nutzwertermittlung6. Beurteilung der Vorteilhaftigkeit
- Das Konzept der „Kritischen Werte“ Feststellung, in welchem Umfang Abweichungen der Werte das Ergebnis „Drehen“ Vorgehen:1. Selektion, welche Daten als besonders unsicher angesehenwerden2. Höchst- oder Mindestwert berechnen, bei denen sich dieInvestition gerade noch lohnt • Soll der kritische Wert mit Hilfe der Kapitalwertmethode ermittelt werden, so ist der Kapitalwert der betreffenden Investition gleich Null zu setzen.• Soll der kritische Wert nach der internen Zinsfuß-Methode errechnet werden, so ist die betreffende Variable so zu bestimmen, dass der Kalkulationszinssatz gleich dem internen Zinsfuß wird.
- Investitionsprogrammentscheidungen: Auswahl von Projekten, die gemeinsam durchgeführt werden sollen. • Investitionsprogramme: Kombinationen sich nicht gegenseitig ausschließender Investitionsprojekte• Mindestanforderung an die Entscheidung: Optimierung einesFinanzmittelkontingentes:1. Festlegung der Finanzmittel2. Auswahl der Projekte Beeinflusst durch: Berechnungen Wettbewerbsdruck Intuition Auflagen (Gesetze, Normen) Als Ordnungskriterium kann der interne Zinsfuß verwendetwerden: Vorgehen:1. Berechnung des internen Zinsfußes für alle Investitionsprogramme.2. Ordnung der Investitionsprogramme absteigend nach dem internenZinsfuß.Das Ergebnis ist eine Prioritätsliste nach dem internen Zinsfuß, diesich graphisch als Kapitalnachfragefunktion darstellen lässt.3. Danach ist für jedes Finanzierungsprojekt der interne Zinsfußauszurechnen (Interpretation als Finanzierungskosten bzw. Renditeder Alternativanlage 4. Sortierung der Finanzierungsprojekte nach deren internenZinsfüßen:Nr. 1 = Projekt mit kleinsten KapitalkostenErgebnis: Prioritätenliste der Finanzierungsprojekte, die sichgraphisch als Kapitalangebotsfunktion darstellen lässt.5. Ableitung des optimalen Investitions- und Finanzierungsprogrammsaus beiden Prioritätenlisten:Schrittweises aufnehmen von Programmen, bis der interne Zinsfußdes nächsten Investitionsprojekts kleiner wird als des nächstenFinanzierungsprojekts (rI < rF).Vor diesem Schritt bricht man die Programmbildung ab. (Cut-Off-Rate)
- Nennen Sie die generellen Vorteile der dynamischen gegenüber den statischen Verfahren der Investitionsrechnung. - Ein- und Auszahlung werden mit dem Zeitwert berücksichtigt. Problematische Durchschnittsbildungder statischen Verfahren fällt weg.- Berücksichtigung des Risikos im Zinssatz.- Prognosen für die Ein- und Auszahlungen.- Prognose/Bestimmung des risikogerechten Zinssatzes.
- Nehmen Sie an, Sie würden den Investitionsentscheid für Variante A oder B aufgrund der Kapitalwertmethode treffen, welchen Einfluss hätte dann die Höhe des Zinssatzes auf den Entscheid „Kauf“ oder „Leasing“? Je höher der Zinssatz, umso weniger Wert haben heute die zukünftigen Cashflows. Da bei Variante „Leasing“ die Ausgaben zu einem späteren Zeitpunkt anfallen als bei der Variante „Kauf“, haben sie auf heute abdiskontiert weniger Wert. Ebenfalls verkleinert sich der abgezinste Liquidationswert beim „Kauf“, je höher der Zinssatz ist. Daraus lässt sich folgern, dass je höher der gewählte Zinssatz ist, desto besser schneidet die Variante „Leasing“ ab.