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BSS (Subject) / Trampolin (Lesson)

Hier geht es darum, wie Menschen mit einer Behinderung das Trampolinspringen für sich entdecken können

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  • Nenne Regeln, die mit den Schülern beim Trampolinspringen vereinbart werden sollten nur unter Aufsicht springen keine Gegenstände in den Taschen niemand darf unter das Tuch Barfuss springen nur bei ganz engmaschigen Tüchern Besondere Sprünge anmelden lange Kleidung um Abschürfungen an der Haus zu verhindern Mund muss leer sein Vom Trampolin steigen NICHT SPRINGEN Mit Schmuck, Ringen, Halsketten oder Armbanduhren darf nicht gesprungen werden
  • Welche Emotionalen Erfahrungen macht man auf dem Trampolin? Selbstvertrauen Angstüberwinden (Anastasios) Sich-lösen-Können (Stäbler) Selbstwirksamkeit (kein Einfluss des Lehrers beim Springen, sondern lediglich Zusammenspiel eigener Körper mit den Wirkungen des Tuches) Konzentrationsschulung, durch Selbst- und Fremdbeobachtung Indirekte Schulung der Kritikfähigkeit Erfolgserlebnisse führen zur Antriebssteigerung  
  • Welche Sozialerfahrungen werden beim Trampolinspringen gemacht? -          An Wartezeiten gewöhnen und Reihenfolgen beachten -          gemeinsames Absichern -          Gruppenaufgaben auf dem Trampolin o       Zulassen von Körperkontakt o       Anpassung und Auseinandersetzung mit dem Partner  
  • Welches sind die wichtigsten Körpererfahrungen, die man beim Trampolinspringen machen kann? o       Zusammenspiel von Ziel- und Stützmotorik o       Spannungszustände des Körpers o       Orientierung in verschiedenen Raum-Lage-Situationen bei Sprungformen
  • Welche Materialerfahrungen werden gemacht? -          Wirkung des Sprungtuches -          Bekanntes Material (Ball, Ring, Seile) können ganz neu entdeckt werden -          Auf- und Abbau des Trampolins -          Sofortige Rückmeldung über die Beine und den restlichen Körper -          Taktile Erfahrungen bei den unterschiedlichen Landepositionen
  • Nenne mögliche Ziele, die durch das Trampolinspringen erreicht werden können! Sammeln und Erweitern von Bewegungserfahrungen Lustempfinden für Bewegung über Schwingen und Springen Verbesserung der Orientierungsfähigkeit Verbesserung der Balance- und Koordinationsfähigkeit Anpassung an nichtalltägliche Bewegungssituationen Zusammenarbeit taktiles, vestibuläres (Gleichgewicht) und propriozeptives (Wahrnehmung der eigenen Körperlage) System werden verbessert Kooperation bei Partner- und Gruppenübungen
  • Welche zwei diagnostischen Aspekte können bei TKT beobachtet werden? A)    Bewegungsdiagnostische Aspekte a.       Trampolin hat Lupenwirkung bei bewegungsauffälligen Kindern B)    Haltungsdiagnostischer Aspekt a.       Haltungsschwächen werden auf dem Trampolin zu erkennbaren Schwierigkeiten
  • Nenne drei Vorteile des TKT! - kein großer Aufwand - nur 2 min lang - Probanden sind motiviert
  • Warum eignet sich das Trampolin besonders gut als Diagnoseinstrument für Bewegungsauffälligkeiten? -          das Trampolin stellt eine außergewöhnliche Situation dar, die eine möglichst rasche Anpassung an neue Gegebenheiten erfordert. Minimale hirnorganische Dysfunktionen treten hier eher zu Tage, als bei alltäglichen, optimal eingeschliffenen Bewegungsmustern
  • Nenne mögliche Haltungsschäden! - ausfahrende grobmotorische und feinmotorische Impulse - drehende Extrabewegungen - Instabilität in der Körpersenkrechten - Asymmetrische Seitenbetonungen - dysfunktionale Gleichgewichtskontrolle - Hyper- und Hypotonie der Muskulatur - Dyskoordination der Arme  
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  • Was sind fürs Trampolinspringen relevante Besonderheiten von MmgB? -          das motorische Lernen (langsam, hohe Wiederholungszahl) berücksichtigen -          auf Anfallsleiden achten -          optimale Vermittlungstechniken einsetzen -          bei Fehlerkorrektur den Hauptfehler aufgreifen -          im Bereich der Koordination lassen sich gute Verbesserungen erzielen
  • Welche für das Trampolinspringen relevanten besonderen Voraussetzungen bringen Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten mit? -          bei starker Hyperaktivierung vor dem Trampolin austoben lassen -          das Warten bis zum „Dran-Sein“ kann problematisch werden, evtl. Zusatzaufgaben in der Zeit lösen lassen -          Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten weisen z.T. gute motorische Fertigkeiten auf, sodass auch Saltos möglich sind
  • Welche Besonderheiten weisen MmkB auf? -          bei Amputierten auf die Gleichgewichtsfähigkeit bei Übungen im Stand achten -          bei Spastik Koordination bedenken
  • Bei welchen Leiden ist kein Trampolinspringen sinnvoll? -          Herz-Kreislauf-Geschädigte -          Bandscheibengeschädigte -          Meniskusgeschädigte
  • Welche methodischen Prinzipien gelten beim Trampolinspringen, um das Trampolin langsam anzubahnen und Verletzungen zu vermeiden? -          von passiv zu aktiv -          von einfach zu komplex -          von niedrig zu hoch -          von Einzel- zu Partnerübungen
  • Welche methodischen Anpassungen sollte man für MmgB vornehmen? -          mehr Lernschritte und Teillernschritte einführen -          einzelne Sprünge nicht üben, z.B. Bauchsprung -          Sprungform in Grob möglich, jedoch auf Feinformen verzichten -          Besondere Bedeutung der Fehlerkorrektur unter Berücksichtigung des motorischen Lernens bei Behinderten, Ausprägung von Bewegungsmustern -          Lernen neuer Bewegungsabläufe und Schaffen von Bewegungserfahrungen insbesondere unter dem Gesichtspunkt Zusammenhang von Motorik und Intelligenz  
  • Welche Formen der Bewegungsvermittlung gibt es beim Trampolinspringen? - verbale Anweisung - bildliche Darstellung - Vormachen/Nachmachen - Bewegungsaufgabe methodische Übungsverfahren
  • Nenne Übungen zur Tuchgewöhnung! - Transport von Gegenständen über das Tuch - Turnmatte aufs Tuch legen, um Federwirkung abzubremsen -  vielfältige, tierische Bewegungsformen über das Tuch wählen - Gehübungen mit dem Partner (Dreibeinlauf)
  • Welche Spiele zur Tuchgewöhnung fallen dir ein? - Verfolgungsrennen - Haltet das Tuch frei - Eierlauf - Hund bewacht Knochen  
  • Wie kann man den Sitzsprung anbahnen? - Lehrer läuft um sitzenden Schüler herum, dieser soll Gleichgewicht halten. Der Schüler erkennt die stützende Funktion der Arme  
  • Welche Hilfestellungen für den Sitzsprung gibt es? - hinter dem Sitzenden stehend und Impuls auf Schulter geben - vor dem Sitzenden sitzen und Beine einklemmen und Hände halten - Tennisringe - neben dem Sitzenden stehend, mit einem Knie den Rücken stabilisierend und mit der Hand den Sitzenden in den Stand führen
  • Wie wird die Bankposition angebahnt? Schüler macht Bank und Lehrer versetzt Tuch in Schwingung, Schüler soll gleichgewicht halten
  • Welche besondere Schwierigkeit gibt es beim Banksprung? - Schüler muss auf allen vier Landepunkten gleichzeitig aufkommen
  • Welche Sprungformen im Standsprung gibt es? - Grätschsprung - Hochsprung - Hocksprung
  • Welche Hilfestellungen gibt es für den Salto? - Longe, Bankschlinge und Klettergurt Aufgabe der Hilfestellung ist es, den Drehimpuls zu verstärken und eine Landung auf dem Kopf zu verhindern, d.h. Hüfte hoch halten
  • Welche hinführenden Übungen gibt es für den Salto? - Rolle vorwärts - eingesprungene Rolle - Stand-Bank-Rückenlandung als Vorübung
  • Welche Begründungen gibt es für Partnerübungen auf dem Trampolin? - Gerät wird intensiver genutzt - verkürzte Wartezeit - soziales Lernen mit Körperkontakt, jede Bewegung des einen wird über das Tuch auf den anderen übertragen - wenig bewegungsfähige Schüler können eingebunden werden - erlernen von bestimmten Sprüngen (Hilfestellung erfordert Partnersprung)