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Medizin (Subject) / Arbeits-/Sozialmedizin (Lesson)

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  • Anthropozoonosen -> Infektöse Berufskrankheiten Orthopoxyvirus Kuhpocken, beim Melken
  • Anthropozoonosen -> Infektöse Berufskrankheiten HV 7 Metzgerwaren -> Schmierinfektion von Fischfleisch
  • Anthropozoonosen -> Infektöse Berufskrankheiten Erysipelothrix rhusiopathie Schweinerotlauf -> Tierkontakt
  • Anthropozoonosen -> Infektöse Berufskrankheiten Leptospiren Schweinehüterkrankheit -> Tierkontakt
  • Anthropozoonosen -> Infektöse Berufskrankheiten Burkholderia mallei Rotz -> Pferdeausscheidungen
  • Anthropozoonosen -> Infektöse Berufskrankheiten Coxellia buretii Q-Fieber -> Inhalation von kontaminiertem Staub (Schafhirten)
  • Anthropozoonosen -> Infektöse Berufskrankheiten Chlamydiophila psittacii Ornithose/Psittakose(Papageienkrankheit -> Inhalation vo Geflügelkot (Taubenzüchter)
  • Anthropozoonosen -> Infektöse Berufskrankheiten Bacillus anthracis Milzbrand/Anthrax -> Tierkontakt
  • Anthropozoonosen -> Infektöse Berufskrankheiten Francisella Tularämie/Hasenpest -> kontaminiertes Wasser/Staub, blutsaugende Parasiten
  • Anthropozoonosen -> Infektöse Berufskrankheiten Listeria Listeriose -> kontaminierte Lebensmittel (Rohmilchprodukte), Tierkontakt
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  • Anthropozoonosen -> Infektöse Berufskrankheiten Brucella Brucellose/Maltafieber -> unpasteurisierte Milch/Käse, Tierkontakt
  • Was ist der DCO-Anteil? Anteil der Krebserkrankungen, die nur über den Totenschein gemeldet wurden (vorher nicht bekannt/nicht gemeldet) -> Death Certification Only
  • Gase, die ein interstitielles Lu-Ödem verursachen & Therapie Ozon, Nitrose-Gase (NOx), Phosgen Therapie: vorsogrlich Glukokortikoide, 24h-Überwachung, Thx-Rö
  • Healthy-Worker-Effect Busfahrer, Schichtarbeiter im Gesundheitswesen Arbeitende sind in bestimmten Bereichen gesünder als die durchschnittliche Gesamtbevölkerung -> dies ist jedoch eigentlich nicht vergleichbar, da in diesen Berufen nur sehr gesunde Menschen arbeiten (dürfen)
  • Was klassifiziert die ICF? Interantionale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit Standardisierte Beschreibung von Krankheitsfolgen und aktuellen Fähigkeiten
  • Beschreibe Primär-, Sekundär-, Tertiärprävention! Primär: Maßnahmen zur Verhinderung von Krankheiten Sekundär: Maßnahmen zur rechtzeitigen Erkennung von Krankheiten Tertiär: Maßnahmen zur Verhinderung einer Verschlechterung bei bereits bestehenden Krankheiten
  • Ermittlung der Strahlenbelastung 4 Parameter:   Strahlenqualität: weiche beslastender Feldgröße: je größer das Areal, desto größere Belastung Expositionszeit Fokus-Haut-Abstand: Strahlenbelastung nimmt nach quadratischem Abstandsgesetz ab Strahlenschutzbereiche: Sperrbereich -> Kontrollbereich -> Überwachungsbereich  
  • Definitionen zur Schallbelästigung Schalldruck: Amplitude einer Schwingung (Pa=n(m2) Schallleistung: Leistung eines Schallsenders zum Aussenden von Schallwellen Schallintensität: Leistung pro Fläche (w/m2) Schalldruckpegel: Maß der Lautstärke (dB)
  • Ab wieviel dB ist es Lärm? Ab wieviel dB tut es weh? Ab wann Gehörschutz? 90 dB Lärm 120-140 dB Schmerzgrenze Gehörschutz ab 85 dB vorgeschrieben Zunahme um 10 dB führt zur Schallbelästigung
  • Schwingungen/Vibrationen Forstarbeiter-Kettensäge, Schreiner - Schleifmaschine Wahrnehmungsstärke: K-Wert -> vasospastische Durchblutungsstörungen!
  • Wozu dient das Arbeitsschutzgesetz? Gesetz über die Durchführung von Maßnahmen des Arbeitschutzes zur Verbesserung der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes durch die Beschäftigten bei der Arbeit -> Verpflichtung des Arbeitgebers seine Mitarbeiter regelmäßig zu unterweisen
  • Entgeltfortzahlungsgesetz Bei unverschuldeter Erkrankung Ab dem ersten Krankheitstag, egal wann die AU vorlag 6 Wochen 100%ige Lohnfortzahlung Danach üernimmt die gesetzliche Krankenkasse (bzw. gesetzl. Unfallversicherung bei Arbeitsunfall) für max. 72 Wochen innerhalb von drei Jahren = Krankengeld, 70& Netto/90%Brutto des zuletzte gezahlten Lohns wiederholter Krankheitsfall nur erneute Lohnfortzahlung, wenn er mindestend 6 Monate wieder gearbeitet hat Das alles gilt nur für Arbeitnehmer, die seit mindestens 4 Wochen angestellt sind -> ansonsten zahlt Sozialkasse Unbezahlte Freistellung bei kranken Kinder zahl die gesetzliche Krankenkasse
  • Jugendarbeitsschutzgesetz Alle in Ausbildung/beruf <18 Jahre max. 8h/d, max. 40h/Woche 7-20 Uhr, Ausnahmen z.B. für Bäckereien Verbot für Tätigkeit mit besonderer Gefährdung Erstuntersuchung vr Arbeitsantritt und Nachuntersuchung nach einem Jahr durch Haus- oder Betriebsarzt -> PFLICHT! Während Vollzeitschulplficht: Nur max. 2 Stunden leichte Arbeit pro Tag  
  • Anforderungen an eine Bildschirmarbeitsplatz min. 50cm Abstand zum Bildschirm Oberste Zeile auf Augenhöhe Blickrichtung parallel zum Fenster genügend Arbeitsfläche, keine spiegelnde Oberfläche Gute Bildschärfe vor Beginn fachkundige augenärztliche Untersuchung
  • Arbeitsmedizinische Untersuchungszeitpunkte Erstuntersuchung: vor Beginn Nachuntersuchung: während der Tätigkeit, z.B. nach einem Jahr Nachgehende Untersuchung: nach Ausscheiden, insb. im Zusammenhang mit kerbserregenden Arbeitsstoffen
  • Behinderung behindert: 20% schwerbehindert: 50% Festlegung des Grades durch Gesamteurteilung unabhängig von Arbeits- oder Erwerbsfähigkeit Schwerbehindertenausweis kann sich der Behinderte selbst beim Versorgungsamt holen, nicht Aufgabe des Arztes! Arbeitgeber >20 Mitarbeitern müssen min. 5% Schwerbehinderte verpflichten, sonst Strafzahlung! Sonderregelungen für Behinderte: nach min. 6 Monaten besonderer Küdnigungsschutz, 5 zusätzliche Urlaubstage im Jahr
  • Klimamaße Basiseffektivtemperatur: Temperturempfindung mit freiem Oberkörper Normaleffektivtemperatur: Temperaturemfpindung mit Straßenbekleidung Korrigierte Normaleffektivtemperatur: berücksichtig auch die mittels Globe-Thermometer ermittelte Wärmestrahlung = Abgabe von Körperwärem an die Umgebung -> je besser ein Arbeiter an hohe Temperaturen adaptiert ist, desto mehr schwitzt er auch in Ruhe
  • Giftstoffe Blei Herstellung von Betterien, Farben, Glas -> Verminderung der Nervenleitgeschwindigkeit, Anämie, Leistungsabfall, Abgeschlagenheit, GI-Störungen Trias= Anämie, Darmkoliken, Lähmung des N. radialis -> bei Schwangeren mentale Retardierung des Kindes
  • Giftstoffe Organische Lösungsmittel IMPP: Lackierer -> symmetrische handschuhförmige/strumpfförmige Polyneuropathie, wesensverändernde Enzephalopathie Psychologisches Testverfahren
  • Giftstoffe Aluminium Metallverarbeitung, Schweißer -> Lungenerkrankung mit Emphysemneigung, rezdivierende Pneumothoraces
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  • Giftstoffe Organophosphate: E605, E600 Parathion (605) -> Parathon (600) = indirektes Parasympathomimetikum Anidot: Obidoxim führt über Atemlähmung zum Tod, Symptome parasympathomimetisch
  • Giftstoffe Arsen Abbeizen von Metallen, Auflösen von Zinkabfällen und Säuren -> akut: Bauchschmerzen, Ü/E, Atemnot, intravasale Hämolyse, Hämoglobinurie bis Anurie -> chronisch: Hyperkeratosen, maligen Hautveränderungen (Basaliome) Knoblauchgeruch!
  • Giftstoffe Cadmium in Batterien enthalten, Farben, Zigarettenrauch, Lebensmittel -> Nierenschäden mit Proteinurie, Lungenemphysem, Osteoporose, Anosmie, Gelbfärbung der Zahnhälse (Cadmiumsaum) Proteinurie und ß2-Mikroglobulun im Urin
  • Giftstoffe Beta-Naphtylamin aromatische Amine -> Harnblasen-CA
  • Giftstoffe Kaliumdichromat In Zement, Bauarbeiter -> Kontaktekzeme v.a. der Hände
  • Giftstoffe Dioxine (TSDD, Seveso-Gift) hochpotentes Gift, sehr gut fettlöslich, sehr stabil -> Chlorakne nach 2-4 Wochen, Laryngtis, Bronchiti, Trachetis, KEIN Lungenödem
  • Giftstoffe PAKs unvollständige Verbrennungen, Dieselruß aus Dieselmotoren
  • Giftstoffe Lindan Halogenkohlenwasserstoff - Insektizid, NICHT wasserlöslich -> Einfluss auf Blutbildung, Muskelschmerz, KM-Schädigung
  • Giftstoffe Para-tertiäres Butylphenol Kontaktdermatitis = Vitiligo, Hepatose, Struma
  • Giftstoffe Trichloreth(yl)en farblos, Lösungsmittel in Druckindustire und Metallverarbeitung -> kanzerogen -> Keimzelltumoren, stark narkotisierend -> akut: Hirnschäden, Erblindung, Verlust von Geschmack & Geruch Trichloressigsäure im Urin
  • Giftstoffe Vinylchlorid Chemiindustrie: Monomer aus PVC -> Leberschädigung: Hämangioendothelsarkom, Splenomegaie, Raynaud, Sklerodermieartige Hautverädnerunge, Akreosteolyse der PIP
  • Giftstoffe Vanadiumpentoxid Reizgas -> akut: Zungenbrennen, Schleimhautreizung, Grünschwarz-Färbung der Zunge -> chronisch: bronchiale Beschwerden, Parkinsonismus
  • Giftstoffe Phosgen lipophiles Reizgas -> toxische Schödigung der Alveolarmembran mit Lu-Ödem nach mehreren Stunden = 24h-Überwachung trotz Beschwerdefreiheit!!!
  • Giftstoffe Nitrobenzol Farben, Lacke, Sprengstoff, Unkrautvernichtung -> Methämaoglobinbildner, Müdigkeit, Atmenot, Cephalgien Heinz-Innen-Körperchen in Erys (denaturiertes Hb)
  • Giftstoffe Benzol Hoomologon, gutt fettlöslich -> akut: Anreicherung im ZNS mit Erregung + Narkose (Rausch) -> chronisch: Schädigung der Hämatopoese mit verschiedensten Veränderungen aller drei Zellreihen, Gefahr einer hämorrhagischen Diathese Aplastische Anämie
  • Giftstoffe Dimethylformamid Lösungsmittel, farblose Flüssigkeit -> Leberzellscgädigung (Fettleber) mit Transaminasenrhöhung, Ü/E, Appetit- & Gewichtsverlust
  • Giftstoffe Steinkohleteer -> Phototoxische Dermatitis (Pechbrand), CAVE Ca-Risiko
  • Giftstoffe d-Phenylendiamin Haarfärbemittel -> Friseure! Allergisches Kontaktekzem
  • Giftstoffe Flusssäure Inhalation giftiger Dämpfe -> Osteoporose und Verkalkung der Bänder in Becken und WS durch Störungen des Calcium- und Kohenlhydratstoffwechsels
  • Giftstoffe Zinkchromat Kanzerogen Chromatgeschwüre, Exantheme -> KEINE Komedone