Arbeits- und Organisationspsychologie (Subject) / gemischt (Lesson)
There are 54 cards in this lesson
Begriffe zu Arbeit, Organisationen, Gruppen etc.
This lesson was created by liesbell.
- Definition Arbeit menschl., zielgerichtete Tätigkeit Kräfte einsetzten (körperlich, geistig) gesellschaftlich organisiert und strukturiert schafft Gebrauchswert bewusst befriedigt Bedürfnisse
- Definition Organisation strukturiertes, soziales System besteht aus Gruppe von Einzelpersonen --> Erreichung gemeinsamer Ziele (Organisationsziel) --> Aktivität der Mitglieder auf Ziele ausgerichtet (zweckgerichtete Strukturen)
- Gegenstand der A&O-Psycho psychologische Auswirkung der Arbeit auf das Individuum wie wird Arbeit verrichtet Arbeitsumgebung erlebtes Verhalten in Organisationen Ziele: Verbesserung Effizienz von Org. Humanisierung der Arbeitswelt
- Organisationstheorien Taylorismus idealtypische Bürokratiekonzeption Humanistische Theorie Modell der überlappenden Gruppen Konzeption der Lernenden Org. systemtheoretisches Modell der Org. Strukturmodell deduktive Theorie Theorie des Verhaltens in Org.
- Taylorismus --> Konezpt der Tätigkeits- und Arbeitsgliederung Ineffizienz von Arbeit reduzieren Initiative und Eigeninteresse des Arbeiters verknüpfen Initiativsystem: Entgeld als Belohnung --> Pensumidee: Pensum erledigt, dann Prämie
- Bürokratiekonzeption durch Max Weber hierarchisch organisiert allg. Rechensschaftsprlicht für MA alle Vorgänge aktenkundig gemacht Entscheidungsbefugnisse festgelegt hohes Maß an Spezialisierung Qualifikation der MA relevant
- Humanistische Theorie von McGregor neoklassischer Ansatz Management für Produktivität verantwortlich Theorie X: Mensch nur durch Anreize gesteuert, Management durch Autorität Theorie Y: Mensch übernimmt Verantwortung, Management durch Selbstkontrolle und Integration
- Modell überlappender Gruppen von Likert Gruppensystem: unterstützende Bez. (--> Entscheidungsprozesse), regelmäßige Besprechungen Qualitätszirkel überlappende Arbeitsgruppen: Verbindung hierarchischer Ebenen -->linking pins flache Hierarchie Spezialisierung der Arbeitsteilung weite Kontrollspanne Dezentralisierung
- Konzeption der Lernenden Organisation von Argyris & Schön Reaktion auf äußere Veränderungen -->kontinuierliche Anpassung Aneignung und Anpassung von Umwelten single-loop-learning: Anpassung an vorgegebene Organisationsziele double-loop-learning: Zielgröße an veränderte Bedingung angepasst -->weitere Schleife zw. Handlung und Sollgröße
- systemtheoretisches Modell der Org. von Katz & Kahn offene Systeme: Systeme als Energiezyklen --> Zufuhr von Energie, Transformation von Energie, Output möglichst stabiles Gleichgewicht negative Entropie --> Org. führen mehr von außen zu Aufrechterhaltung der Funktionstüchtigkeit einer Org. durch: Import - Export - Untersysteme Produktionsuntersysteme Integrationsuntersysteme (Schulung, Blohnung, Bestrafung) adaptive Untersysteme (Marktforschung) Führungsuntersystem
- Strukturmodell von Pugh gehört zur Anston-Gruppe Spezialisierung Formalisierung (Arbeitshandbücher) Standardisierung Zentralisierung (wer stellt ein, wer entlässt) Flexiblilität
- deduktive Theorie von Blau & Schönherr zunehmende Größe führt zu strukturelle Differenzierungen Einfluss auf Differenzierungsgrad nimmt ab -->Druck der Koordination erhöht sich -->eher Reduktion der Differenzierung je größer Org. desto größer Kontrollspanne
- Theorie des Verhaltens in Org. von Naylor Vorhersagen von individuellem Verhalten Bedingungen für das Eintreten bestimmter Ereignisse -->Verhalten von Umgebung am Arbeitsplatz und Gesamtumgebung der Organisation abhänig Handlung = Resultat von motivationalen Prozessen Lernverhalten auf 3 Ebenen: Wahrnhemung Selbst Verhalten Kontingenzen (Übereinstimmungen)
- Assessment Center gruppenbasiertes, multimethodales Verfahren bei Bewerbung bis 3 Tage Postkorbaufgabe Arbeitssituationen mit Entscheidungsproblemen Kurzvorträge Rollenspiel Tests Selbstvorstellungen
- Berufwahl- differential Psycho Ansatz Persönlichkeitsmerkmale -->Berufwahl Beruferfolg und -zufriedenheit durch Übereinstimmung von beruflichen Anforderungen und individuellen Merkmalen
- Berufswahl - Entwicklungsansatz Berufswahl ist alsterstypische Aufgabe Leistung des Jugendalters
-
- Berufswahl - Super Präferenzen und Qualifikationen ändern sich --> Selbstkonzept Prozess der beruflichen Entwicklung ist Prozess der Entwicklung des Selbstkonzeptes --> Kompromissprozess
- Theory of vocational choice (Holland) versch. Persönlichkeits- und Umwelttypen Personen suchen nach Berufen und Umwelten, die sie für korrespondierend halten Verhalten lässt sich durch Interkation mit Persönlichkeitsstruktur mit Umwelt erklären
- Sozialisationshypothese Einstieg in Org. ist Sozialisationsprozess versch. Einarbeitungsprogramme: Patensystem, Mentorensystem, Trainnee-Programme
- Selektionshypothese Persönlichkeitsmerkmale für Wahl des Berufes verantwortlich
- Berufswahl - Moser & Schmook geschlechtspezifische Laufbahnmuster
- Berufswahl - Metaanalyse von Schmidt & Hunter für Einstellung ohne Berufserfahrung --> allg. Intelligenz höchste Validität: kognitive Fähigkeiten, Arbeitsproben, strukturierte Einstellungsinterviews, peer ratings, Fachkenntnisse
- Definition Arbeitslosigkeit Person die arbeitsfähig und -willig ist, aber dennoch kein Beschäftigungsverhältniss findet für Statistik, nur wer bei BA gemeldet --> verdeckte Arbeitslosigkeit nicht in Statistik: Hartz VI EMpfänger Personen in einer subventionierten ABM 1€ Jober Personen in Umschulungs- oder Sprachkursen Altersteilrentner Übergangsgeldempfänger Kurzarbeiter Arbeitsunfähige
- Arten der Arbeitslosigkeit friktionelle AL (Wechsel von einer Stelle zur nächsten) saisonale Schwankung konjunkturelle Schwankung strukturelle AL Sockelarbeitslosigkeit (Anteil der Arbeitslosen, der bestehen bleibt, selbst wenn sich Konjunktur erholt)
- Reduktion von Arbeitslosigkeit Arbeitszeitflexibilisierung Individualisierung des Überganges in den Ruhestand Modelle der flexiblen Jahresarbeitszeit Verminderung der wöchentlichen Arbeitstag im rollierenden System Job-Sharing (Teilzeit) Einführung 35, 30 Stundenwoche Outplacement ("Ausßenvermittlung")
- Outplacement einvernhemliche Trennung von Unternehmen und Führungskraft durch Personalberater Hilfe um aus alten Verhältnis anderweitige Position zu finden sozial verantwortbarer Personalwechsel
- physische und psychische Folgen der AL Geschlecht: arbeitslosen Männer 4x schlechter als berufstätigen AL rauchen häufiger, mehr Schlaf- und Beruhigungsmittel, weniger Sport, seltener Zähne putzen, seltener Vorsorge erhöhte Suizidraten häufiger affektive, somatoforme oder Angststörungen geringere mentale Gesundheit (--> Länge der AL und Zeit des Eintritts) geringere Lebenszufriedenheit geringeres Ausmaß an Zufriedenheit in Ehe und Familie
- Gesundheit AL - Metaanalyse von McKee-Ryan geringe mentale Gesundheit (Länge der Arbeitslosigkeit, Zeit des Eintritts (größte Auswirkung auf Schulabgänger)) geringe Lebenszufriedenheit geringe Zufriedenheit in Ehe und Familie Verbesserung, wenn neue Arbeit Arbeitslosenquote und staatliche Hilfsmaßnahmen keine Auswirkungen
- psychische Folgen AL - Paul 2005 AL deutlich mehr Symptome von Stress und psychischen Unbehagen Depression (0,5) Angst (0,4) Selbstwertgefühl (0,45) Gesundheit ist nicht mehr nur Abwesenheit von Krankheit --> Salutogenes-Konzept --> soziale und personale Ressourcen wichtig Kohärenzgefühl
- Kohärenzgefühl vermittelt zw. Gesundheitsgefühl und Stressbewältigung Verstehbarkeit -->Umwelt strukturiert oder chaotisch? Bewältbarkeit -->wer hat Einfluss auf Umwelt Sinnhaftigkeit
- gesundheitsrelevante Verhaltensweisen - Alameda County Studie 7-8 Stunden Schlaf nicht rauchen regelmäßig frühstücken mäßiger Alkoholkonsum keine oder wenige Zwischenmahlzeiten max. 10% Übergewicht
- Demand-Control-Modell Arbeitsbelastung und Handlungsspielräume in Vierfeldertabelle am ungünstigsten --> geringer Spielraum und starke Belastung
-
- Work-Life-Balance Zusammenspiel von Familie und Berufsleben Ziel -->Maximierung der Lebensqualität stress- und ressourcentheoretische Ansätze tätigkeitsanalytische Ansätze entwicklungs- und biografieorientierte Ansätze geschlechtspezifische Untersch.
- stress- und ressourcentheoretische Ansätze Rollenstressperspektive -->viele Rollen erhöhen Konflikte und vermindern Wohlbefinden, aber: hohe Zahl Rollen, hohes Selbstbewusstsein Spillover --> Transfer von einem Lebensbereich zum anderen
- tätigkeitsanalytische Ansatz Zeitbudgetanalysen inhaltliche Qualitäten von Tätigkeiten
- Entwicklungsansätze längerfristige Balancierung versch. Lebensbereiche Thema der Lebensspanne, Zukunftsorientierung
- geschlechtsspezifische Untersch. Männer und Frauen beide Lebensbereiche für wichtig Männer bevorzugen noch traditionelles Ernährermodell Frauen präferieren 1,5-Verdiener-Methode
- pos. und neg. Aspekte der Vereinbarkeit von Fam. und Beruf Störung der Fam. durch Beruf oder Auswirkung von Konflikten in Familie auf Beruf
- Definition Stress Stress häufig unter allg. Belastungs- und Beanspruchung subjektiver, unangenehmer Spannungszustand --> Befürchtung dass Situation nich vollständig kontrollierbar ist --> subjektive Vermeidung der Situation erscheint aber als wichtig Stressoren, Stressreaktion, Stresssituation
- Stress - Verfahren und Instrumente AET -->Arbeitswissenschaftliches Erhebungsverfahren zur Tätigkeitsanalyse ISTA -->Instrument zur stressbezogenen Tätigkeitsanalyse VERA -->Verfahren zur Ermittlung von Regulationshindernissen in der Arbeitstätigkeit TAI --> Tätigkeits-Analyse-Verfahren RHIA --> Verfahren zur Ermittlung von RegulationsHindernissen in der Arbeitstätigkeit (nicht Büro oder Verwaltung)
- Stressmodelle Stress als neg. Umwelteinfluss -->SItuationsmodelle, Reizmodelle Stress als Reakt. des Einzelnen -->Reaktionsmodelle Stress als Prozessgröße --> Prozessmodelle
- transaktionales Stressmodell (Lazarus) Aufeinanderfolge von Bewertungsprozessen 1. Ereignisse einschätzen (irrelevant, pos., stressend) 2. eigene Bewältigungsfähig und -möglichkeiten 3. Bewertung Bewertung kann auch erneut durch geführt werden
- Job-Strain-Modell (karasek) zweidimensionales Anforderungs-Kontroll-Modell Arbeitsanforderung und Handlungsspielraum
- Rollenstress (Kahn) Stress als Konsequenz von Rollenkonflikten rollenbezogene Überforderung
- Stressreduktion - Stressimpfungstraining kognitive Fehler erkennen Entspannungsübungen Realtivierungen
- Mobbing Angriffe auf Möglichkeit sich mitzuteilen Angriffe auf sozialen Bez- Angriffe auf soz. Ansehen Angriffe auf Qualität von Berufs- und Lebenssituationen Angriffe auf die Gesundheit
- Leymanns-Phasenmodell 1. Konflikte, einzelne Unverschämtheiten 2. Übergang zu Mobbing und Psychoterror 3. Rechtsansprüche durch Übergriffe der Personalverwaltung 4. stigmatisierende Diagnosen 5. Auschluss aus der Arbeitswelt
- Definition Commitment Einstellung zum Unternehmen/zur Organisation Bindung, Verbundenheit im Untersch. zur AZ eher affektiv
- Commitment-Modelle Komponenten-Modell Modell der Seitenwette Bedeutung moralischer Wertvorstellungen
- Definition Führung Prozess der Beeinflussung der Aktivitäten einer oragnisierten Gruppe in Richtung Zielsetzung/Zielerreichung
-
