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Ernährung / Prüfungsvorbereitung (Subject) / Ernährung / Diätetik 2 Stoffwechselstörungen (Lesson)

Diätetik II: Stoffwechselstörungen Inhalte: - Adipositas - Fettstoffwechselstörungen - Bluthochsruck - Diabetes Mellitus - Arterioslerose - Gicht

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  • Metabolisches Syndrom Folgen: Aus Fehlernährung, Bewegungsmangel und Stress => Trombophilie und Hyperinsulinismus Folge: - Arteriosklerose - Herzinfarkt - Schlaganfall
  • Metabolisches Syndrom (Modernes Krankheitsbild) Definition: Das metabolische Syndrom ist ein Symptomkomplex aus: - Diabetes mellitus Typ II - androider Adipositas (Übergewicht, erhöhtes Bauchfett, Fettsucht) - Fettstoffwechselstörungen, gestörtem Kohlehydratstoffwechel und - Hypertonie (Bluthochdruck) - Gicht Zusätzlich liegen zwei von vier weiteren Faktoren vor (Seit 2005) - Hohe Triglyceride - Ein niedriges HDL-Cholesterin - und ein zu hoher Nüchternglukosewert PRÄVALENZ: Betroffen ist jeder fünfte Erwachsene in Deutschland!
  • Ursachen für ein Metabolisches Syndrom - Bewegungsmangel - Überernährung/Fehlernährung - Stress
  • Was transportiert Blut? - Sauerstoff - Nährstoffe - Ausscheidungsprodukte - Hormone - Abwehrzellen - Gerinnungsstoffe
  • Was gibt es zur Beurteilung von Gewicht - Body-Mass-Index (BMI) - Taillenumfang - Körperzusammensetzung (Körperfettanteil)
  • Taillenumfang Richtwerte/bzw. Genzwerte Umfang in cm bei Männern und Frauen Bei Männern: - Erhöht: Größer als 94 cm - Deutlich erhöht: Größer als 102 cm Bei Frauen: - Erhöht. Größer als 80 cm - Deutlich erhöht: Größer als 88 cm
  • Optimaler Körperfettanteil Männer:+++++++++++++++++++++ Frauen: - 20 Jahre = 17 - 22 %+++++++++++ 22 - 27 % - 20 - 30 = 18 - 23% +++++++++++++23 - 28 % - 30 - 40 = 19 - 24 % ++++++++++++24 - 29 % - 40 - 50 = 20 - 25 % ++++++++++++25 - 30 % - über 50 = 21 - 26 % ++++++++++++26 - 31 %
  • Klassifikation des Gewichts anhand des BMI (nach WHO 2000) - Unter 18,5 = Untergewicht - 18,5 - 25,0 = Normbereich - 25,0 - 30,0 = Übergewicht - 30,0 - 35,0 = Adipositas Grad I - 35,0 - 40,0 = Adipositas Grad II Über 40,0 = Adipositas Grad III  
  • Empfohlene Referenzbereiche für den BMI (National Research Council 1991, S. 564) - 19 - 24 Jahre = BMI 19 - 24 - 25 - 34 Jahre = BMI 20 - 25 - 35 - 44 Jahre = BMI 21 - 26 - 45 - 54 Jahre = BMI 22 - 27 - 55 - 65 Jahre = BMI 23 - 28 Über 65 Jahre = BMI 24 - 29
  • Tagesenergiebedarf einer weiblichen Person von 19 - 24 Jahre? Und wie hoch eines männlichen gleichen alters? Weiblich => 2200 kcal Männlich => 2600 kcal
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  • Tagesenergiebedarf 25 - 50 Jahre? Weiblich 2000 kcal Männlich 2400 kcal
  • Tagesenergiebedarf 51 - 64 Jahre? Weiblich 1800 kcal Männlich 2200 kcal
  • Tagesenergiebedarf ab 65 Jahre? Weiblich 1700 kcal Männlich 1900 kcal
  • Tagesenergiebedarf Schwanger ab dem 4. Monat? Tagesenergiebedarf stillende Mütter? 2400 kcal 2850 kcal
  • Der individuelle Weg! Kriterien für ein erfolgreiches Ernährungsprogramm? - Abwechsungsreicher Speiseplan - Flexible Speiseplangestaltung - Berücksichtigung von Vorlieben - Keine Verbote - sättigende Lebensmittel - gesunde Lebensmittel - guter Geschmack - leichte Durchfürbarkeit - Berücksichtigung des Lebensstils
  • Ernährung bei Hypercholesterinämie? - Normalgewicht anstreben - Nur 30% der Energie als Fett - Gesättigte Fette auf 7-10% der Energiezufuhr begrenzen - Überwiegend Öle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Oliven oder Rapsöl - Täglich 5 Portionen Obst, Gemüse und Salat sowie Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte (Hafer!!!) - Cholesterinzufuhr < 300 mg/Tag Zusätzlich bei Hypertriglyceridämie? - Verzicht auf Alkohol! - Meiden von Zucker, Süßigkeiten und Zuckeraustauschstoffen - Zwei mal Seefisch verzehren.
  • Fettstoffwechsel! Beschreibe den Kreislauf (von der Leber bis zur Leber) 1. Die Leber gibt Cholesterin als VLDL ins Blut 2. LDL kann den wichtigen Baustein Cholesterin an Zellen im ganzen Körper abgeben. 3. Haben die LDL-Monoküle zuviel Cholesterin, so laden sie es in die Gefäßinnenwände ab (arteriosklerotische Plaque) 4. HDL können überschüssiges Cholesterin aus den Zellen aufnehmen. 5. Das "gute"HDL-Cholesterin: HDL können Cholesterin auch direkt aus den Plaques herauslösen und somit das Risiko für einen Gefäßverschluß senken. 6. Sind die HDL mit Cholesterin vollständig beladen, übertragen sie das Cholesterin auf LDL 7. Die Leber entzieht dem Blutstrom LDL und wandelt das darin enthaltende Cholesterin in Gallensäuren um, die über die Gallenwege ins Duodenum abgegeben werden.
  • Was heißt VLDL, LDL und HDL? VLDL: Very Low Density Lipoproteins LDL: Low Density Lipoproteins HDL: High Density Lipoproteons
  • Wie sieht eine 3 Monatsdiät aus bei maximaler Cholesterinsenkung über Ernährung? 1.) + 2,0 g PHYTOSTERINE: 5 TL angereicherte Margarine oder 1 Drink angereicherter Joghurt 2.) + 25 g SOJAPROTEIN: 100 ml Sojamilch (3,5 g) und 50 g Tofu (22 g) 3.) + 20 g BALASTSTOFFE: 30 g Haferflocken (2,6 g), 100 Vollkornbrot (10 g), 1 Banane (2,3 g), 200 g Bohnen (6 g) 4.) + 25 g NÜSSE: 10 Haselnüsse und 3 Wallnüsse 5.) - Gesättigte Fettsäuren (Nicht zu sich nehmen!) z.B. Fleisch, Wurst, Backwaren, Streichfette) = Senkung des LDL um 30% (Entspricht Senkung durch Statine)
  • Klassifizierung der Hypertonie Kategorie Optimal: < 120 (SYSTOLISCH kurz S) < 80 (DIASTOLISCH kurz D) Normal: < 130 (S) < 85 (D) Hochnormal: 130 - 139 (S) 85 - 89             
  • a.)Was enthalten Tierische Fette? b.)Was passiert mit den Blutgefäßen? c.)Was verschlimmert es? a.) Arachidonsäure b.) Erhöht die Entzündungsneigung, Erhöht die Klebrigkeit der Blutplättchen und verengt die Blutgefäße c.) Arthritis, Allergien, Athereosklerose, hoher Blutdruck, Ekzem, prämenstruelles Syndrom und Vergrößerung der Prostata
  • a.) Nachtkerzenöl ist eine gute Quelle von? b.) Vermindert welche "Krankheit" c.) GÜNSTIGE Wirkung auf? a.) Gammalinolensäure b.) Vermindert entzündungsneigung c.) Arthritis, Allergien, Athereosklerose, hoher Blutdruck, Ekzem, prämenstruelles Syndrom und Vergrößerung der Prostata
  • a.) Kaltwasserfische (Fischöle) sind reiche Quellen von? b.) Verhindern welche "Krankheiten"? c. Haben eine GÜNSTIGE Wirkung auf? a.) Omega -3- Fettsäuren b.) vermindert Enzündungsneigung, Vermindert die Klebrigkeit der Blutplättchen und erweitert die Blutgefäße. c.) Arthritis, Allergien, Athereosklerose, hoher Blutdruck, Ekzem, prämenstruelles Syndrom und Vergrößerung der Prostata
  • Typ -2- Diabetis a. Kennzeichen a. Verminderte Insulinwirkung, Insolinresistenz, verzögerte Insulinabgabe  
  • Wo wird VLDL produziert und was ist das? VLDL ist ein Fett-Taxi, was in der Leber produziert wird (Ohne Fett-Taxi würde das Fett im Körper verklumpen, weil Fett & Fett sich anzieht)
  • Was ist LDL? ("Schlechtes Cholesterin") Fett-Taxi voll mit Cholsterin das die Zellen versorgt. (Cholesterinversorger) Überschüssiges Cholesterin wird in den Gefäßwänden abgeladen. ***
  • Was ist HDL und was bewirkt es? HDL: "Gutes" Cholesterin (Fett-Taxi, was fast leer ist = Straßenkehrer) Es kann die abgelagerten Fette "aufsammeln" und auch direkt aus dem Plaques herauslösen und somit das Risiko für einen Gefäßverschluss senken.
  • Was ist ein Emulgator? Ein Hilfsstoff (Mischstoff) der ÖL und Wasser miteinander verbindet. ***
  • Was ist ein Glykämischer Index (GI)? Beschreibt die Wirkung eines Lebensmittels auf den Blutzucker im Vergleich zu Glukose. Der GI von Glukose beträgt 100° Den höchsten GI hat also Maltose *** Rascher Blutzuckeranstieg: Instant Kartoffelpürree, Minutenreis, Weißbrot, Cornflakes, Limonaden Mittlerer Blutzuckeranstieg: Graubrot, Müsliriegel, Salzkartoffeln, ungesüßte Obssäfte, Haushaltszucker, Honig Geringer Blutzuckeranstieg: Milche, Vollkornbrot, Joghurt, Nudeln aus Hartweizen, Hülsenfrüchte
  • Was ist Bluthochdruck? (Warum? Was ist passiert) Die Gefäße sind verengt, darum wird der Druck immer höher = Blut "schießt" nur noch durch dadurch werden die Organe nicht mehr gut versorgt.
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  • Wie sieht ein normaler Blutdruck aus? 120/80 ***
  • Blut = Was transportiert Blut? - Sauerstoff - Nährstoffe (wie Vitamine, Mineralstoffe, Glucose, Tryglyceride/Cholesterin, und Arminosäuren) - Ausscheidungsproduckte (Harnpflichtige Substanzen zb. Harnstoff/Harnsäure) - Hormone (Botenstoffe) - Abwehrzellen - Gerinnungsstoffe - Enzyme (Katalysieren Stoffwechselprozesse hochspeziefisch)
  • Was ist Hyperurikämie? Was ist Gicht? Als eine Hyperurikämie wird eine Erhöhung des Harnsäurespiegels im Blut bezeichnet. Sie kann zu einer Gicht führen. (Harnsäure schädigt Gefäßwände) GICHT: - Der Purinabbau ist gestört. - Die Gicht (Urikopathie) ist eine Purin-Stoffwechselerkrankung - Ablagerungen von Harnsäurekristallen - Knorpelveränderungen - durch langfristige Schädigung des Ausscheidungsorgans Niere letztlich zur Niereninsuffizients führt - Die Schädigung der Nieren geschieht schmerzlos, ist aber das größere Problem als die schmerzhaften Gichtattacken an den Gelenken.  
  • Welche Nahrungsmittel sind bei Gicht verboten? Was ist erlaubt? Verboten: - Innerreien wie Niere, Leber, Bries - Krustentiere - größere Mengen Alkohol - Erbsen, weiße Bohnen und Linsen Erlaubt ist: - Wöchentlich bis 3500 mg Harnsäure - Maximal 1x täglich 100 g Fleisch - Eiweiß in Form von Milch ect. - 1 Glas Wein oder Bier - Tee, Kaffee, Kakao VIEL TRINKEN! MIND. 2 LITER FLÜSSIGKEIT PRO TAG!  
  • Erkläre Arteriosklerose Unter Arteriosklerose umgangssprachlich oft auch Arterienverkalkung oder Arterienverhärtung genannt, versteht man eine Systemerkrankung der Schlagadern (Arterien), die zu Ablagerungen von Blutfetten, Thromben (Gerinsel), Bindegewebe und in geringeren Mengen auch Kalk in (und nicht etwa an) den Gefäßwänden führt. Wörtlich übersetzt heißt Arteriosklerose bindegewebige Verhärtung der Schlagadern
  • Was fördert die Entstehung der Arteriosklerose - Bluthochdruck - Nikotin - Übergewicht - Bewegungsmangel - Alter - Depression, Angst, Misstrauen, Chronischer Lebensstress
  • was ist bei Diabetis? Typ II Diabetiker haben vermehrt Insulin im Blut, durch den hohen Insulin nimmt man immer mehr zu, weil der Körper immer mehr Fett produziert. Die Bauchspeicheldrüse produziert ständig und zuviel Insulin.
  • Was ist absolut verboten bei erhöhtem Tryglyzeritspiegel? (Viel bei Diabetikern Typ II) Alkohol ***
  • a.) Was passiert bei Hypoglykamisches (koma)? b.) Was ist Hyperglykämie? a.) Zu wenig Zucker im Blut b.) Zuviel Zucker im Blut ***
  • Zielwerte der Stoffwechseleinstellung? 80-100mg/dl nüchtern BZ max. 140 mg/dl nach dem Essen Postprandial (pp) (1-2 Std. nach dem Essen)  
  • Insolinresistenz? Blockiert, versteht das Insolin nicht mehr = BZ (Blutzucker) wird nicht in die Zelle "transportiert". Es wird vermehrt. Auch Zucker produziert Fett, Fett bleibt auch in der Leber = Dann Fettleber.
  • Was ist die Speicherform von Zucker? Glykogen! ***
  • Blutzucker (Blut-)Zucker ist der Hauptversorger der Zellen Steuerrung des BZ ist Insolin, Insolin senkt den Insolinwert. Insolin schleust den BZ in die Zellen = Glykogenaufbau (in der Leber) Leber kann aus Zucker Fett machen. Insolin ist ein Hormon und Signalisiert den Zellen, dass Zucker verarbeitet werden kann. Glukagon sorgt dafür das Glykogen in der Leber abgebaut wird. = Kurzzeitspeicher Glukagon: Erhöht den Blutzuckerspiegel Adrelanin : erhöht den Blutzucker = Muskelglykogen wird abgebaut
  • Was sind Phytosterine? Cholesterin der Pflanze = Fettpflanzen können den Cholesterinspiegel senken. ZB. Sonnenblumenkerne Phytosterine werden z.B. Margarinen oder Joghurt zugesetzt, weil es über die Ernährung nicht zu schaffen ist soviel Phytosterine zu essen, dass eine Cholesterinsenkung erreicht wird.  
  • Normalerweise werden nur 10 % Gallensäuren ausgeschieden, Was muss ich tun um mehr auszuscheiden? Mit Ernährung von löslichen Ballaststoffen (zb. Haferkleie) kann die Ausscheidung auf bis zu 20 % erhöht werden.
  • Was ist wenn man Hypercholesterinamie hat? Man hat zuviel Cholesterin im Blut. ***
  • Was ist wenn man Hypertriglyceridamie hat? Man hat zuviel Triglyceride im Blut. ***
  • Kann Cholsterin abgebaut werden. Cholesterin wird vom Körper verbraucht, es bleibt im Kreislauf und kann nicht abgebaut werden 10 % Gallensäure wird normalerweise ausgeschieden. Mit Ernährung von reichlich löslichen Ballaststoffen, (wie Obst und Gemüse und Haferkleie und Haferfocken) wird die Ausscheidung auf 20 % Gallensäuren erhöht. = Um neue Gallensäuren zu produzieren braucht der Körper Cholsterin.
  • Was ist Triglycerid? Neutralfett ***
  • Nenne die 4 Fett-Taxi im Blut Chylomikronen (Lipoprotein) = Haben immer einem Fettkern, der besteht aus Triglyceriden und wenig Cholesterin und eine Schutzhülle/Mantel aus Proteinen und Phosphorlipiden. Nach der Versorgung der Zellen bleibt HDL über, das ist sozusagen ein leerer Straßenkehrer der Fette im Blut aufnimmt und arteriosklerotisches Plaque abbaut. VLDL (bildet die Leber) LDL HDL (Fett-Taxi im Darm = Micelle)