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Medizin (Subject) / niere innere patho (Lesson)
- extrakapillären Glomerulonephritis (GN) Halbmonde pathogenetisch handelt es sich um eine GN vom Anti-Basalmembran-Typ (z. B. Goodpasture-Syndrom, rapid-progressiver Verlauf)
- membranösen Glomrerulonephritis (GN) (auch: peri- oder epimembranöse GN) Immunkomplexnephritis Die Immunkomplexe befinden sich auf der äußeren, den Podozyten zugewandten Seite der Basalmembran. Immunfluoreszenzmikroskopisch finden sich körnige Ablagerungen auf der verdickten Basalmembran, die wie stachelartige Ausläufer („spikes“) imponieren.
- fokal-sklerosierenden Glomerulonephritis einzelne Glomerula und/oder einzelne Schlingensegmente betroffen. Typisch ist die Hyalinose von Schlingenanteilen mit segmentalen Immunkomplexablagerungen.
- minimal-change Glomerulonephritis die morphologischen veränderungen am glomerolum sind minimal...deßwegen minimal .... Zwischen dem Kapillarendothel und der Basalmembran findet man Proteinniederschläge. Verschmelzung der Podozytenfortsätze.
- akute Glomerulonephritis manifestiert in den Glomeruli, Relativ blutleeres Glomerulum mit einer erhöhten Anzahl von Granulozyten in den Kapillaren und einer beginnenden, jedoch noch nicht sehr weit fortgeschrittenen Endothelproliferation.
- Onkozytom langsam wachsenden, gutartigen Nierentumor (ca. 4 % aller Nierentumoren). Charakteristisch ist ein ausgeprägter Mitochondrienreichtum, der makroskopisch zu einer bräunlichen Eigenfarbe des Tumors führt. Mikroskopisch ist ein feingranuläres, eosinophiles Zytoplasma typisch. Da das Onokozytom nicht metastasiert, ist eine Tumorresektion therapeutisch ausreichend.
- Klarzellkarzinom auch Hypernephrom Nierenzellkarzinom vom klarzelligen Typ) ist mit ca. 80 % der häufigste Nierenzellkarzinomtyp. Histologisch finden sich große Zellen mit, aufgrund des hohen Glykogengehalts, hellem Zytoplasma. Die Kerne sind in der Regel klein, chromatinreich und zeigen wenige Mitosen. Da das Zytoplasma sich im abgebildeten histologischen Schnitt eosinophil und nicht hell bzw. klar darstellt, kommt das Klarzellkarzinom nicht in Frage. rühsymptome fehlen. Die sog. klassische Trias (Hämaturie, Flankenschmerzen, palpabler Tumor) findet sich nur bei 10 % der Fälle. Histologisch werden mehrere Typen unterschieden, je nachdem, von welchem Teil des Nephrons der Tumor ausgeht. Am häufigsten ist das klarzellige Nierenzellkarzinom (70–80 %). Der Name rührt von dem hohen Fettgehalt dieses Tumors her. Makroskopisch sieht man an der Niere einen gelblichen, fetthaltigen Tumor. Bei der histologischen Aufarbeitung des Schnittes wird das Fett ausgewaschen, so dass ein klarzelliges mikroskopisches Bild auffällt.
- Nephroblastom (Wilms-Tumor) ist ein insgesamt seltener Tumor, aber der häufigste Nierentumor des Kindesalters. Er entwickelt sich aus Resten des embryonalen Nierengewebes und besteht aus primitiven epthelialen Strukturen (Tubuli), kleinen dichtgelagerten, undifferenzierten Zellen (Blasten) und mesenchymalen Gewebsanteilen. Häufigkeitsgipfel liegt zwischen dem 2. und 5. Lebensjahr und betrifft Mädchen und Jungen gleich häufig. Er tritt meist einseitig auf, ein bilateraler Befall betrifft nur 5–10 % der Fälle. Klinisch äußert sich der Tumor in einer sichtbaren abdominellen Schwellung einhergehend mit abdominellen Schmerzen und einer Makrohämaturie. Die 5-Jahresüberlebensrate liegt bei diesem malignen Tumor in allen Stadien bei 85 %.
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