7
WiWi (Subject) / Kapitel 1: Einführung (Lesson)
Einführung in die Wiwi
This lesson was created by Alixobert.
This lesson is not released for learning.
- Ausgangspunkt homo oeconomicus: rationale Eigennutzmaximierung Maximierung eigener Vorteile unter Restriktionen Optimierungsproblem bei verschiedenen Optionen Entscheidungen aufgrund individueller Präferenzen
- Mikroökonomie Kern: Verhalten einzelner Wirtschaftssubjekte Entscheidungstheorie: optimale Entscheidungen von Individuen Haushaltstheorie: Nutzenmaximierung einzelner Konsumenten Produzententheorie: Nutzenmaximierung einzelner Unternehmen Spieltheorie: Interaktion zwischen wenigen Individuen (Interdependenz) Marktanalyse: Interaktionen zwischen vielen Individuen bei vielen Akteuren haben Individuen keinen Einfluss auf das Ergebnis (Marktpreis bei vollständiger Konkurrenz)
- Makroökonomie Kern: Gesamtsystem der Wirtschaft Zusammenhänge zwischen makroökonomischen Größen (Aggregate) in Form von Kausalabhängigkeiten makroökonomische Größe: Aggregat gleichartiger mikroökonomischer Gößen (volkwirtschaftlicher Konsum ist Summe des Konsums der Haushalte) Kausalabhängigkeiten: Erklärung + Prognose ökonomischer Phänomene Phänomene werden auf Ursache zurückgeführt:- Inflation auf Höhe der Geldmenge- volkswirtschaftlicher Konsum/Output auf Höhe des BIP- Arbeitslosigkeit auf Arbeitslosenquote- Außenwirtschaft auf Exporte, Importe
- Problemstellung der Mikroökonomie Allgemein unterwelchen Bedingungen führt indidviduelle Optimierung zu Maximierung der gesellschaftlichen Wohlfahrt gesellschaftliche Wohlfahrt: Aggregat der individuellen Nutzen Allokationsproblem: bestmögliche Verwendung von Produktionsfaktoren Verwendungskonkurrenz Procedere: Benchmark-Szenario: optimale Allokation Implementierung: optimale Koordinationsmechanismen (Märkte, Instititionen)
- Problemstellung der Mikroökonomie Anreizproblematik mithilfe ökonomischer Anreize gewünschtes individuelles Verhalten erzeugen statt Verbote Bsp.: Transferzahlungen, Subventionen, Steuern, Eigentumsrechte
- Problemstellung der Mikroökonomie Fehlerhafte Koordinationsmechanismen (3) Tragedy of the Commons: Übernutzung von Kollektiv-/Allmendegütern Kollektivgüter: - gleichzeitige Mehrfachnutzung möglich - bei Kapazitätsgrenzen Übernutzung möglich Bsp: Verkehrsstau
- Problemstellung der Mikroökonomie Markt als Koordinationsmechanismus (4) kompetive Märkte mit vollständigem Wettbewerb: gut funktionierende Koordinationsmechanismen Wettbewerb kann zu Preissenkung führen (Vorteil für Konsumenten) Invisible Hand (Adam Smith): Akteure handeln im Sinne des Gemeinwohls, obwohl die eigene Ziele verfolgen Märkte müssen dazu ideal sein: vollkommener Markt
Advertisement