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Psychologie (Subject) / Sozialpsychologie Studien (Lesson)
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- Beispielstudie zur Auslösung von Aggression durch negative Gefühle (Rule und Kollegen, 1978) Versuchspersonen werden in Lehrer und Schülergruppen aufgeteilt Leher Vertrauter Konzepte sollen vom Schüler gelernt und vom Lehrer abgefragt werden (2 Dollar bei richtiger Antwort) willkürliche Frustation ("so ein Blödsinn") und nicht willkürlich "hab nicht richtig verstanden" Frustation führt, wenn sie vermeidbar erscheint vermehrt zu Aggression
- Beispielstudie zum Modellernen (Bandura, 1961) Kind mit Erwachsenen, die sich aggressiv gegenüber Puppe verhalten (Lernphase) Kinder werden verärgert (Imitationsphase) Ergebnis: physische und verbale Gewalt des Erwachsenen wird imitiert
- Beispielstudie zur Auslösung von Aggression durch negative Gefühle (Twenge und Kollegen, 2001) Teilnehmer sollen in verschiedenen Gruppen über Themen diskutieren einer Gruppe wird gesagt niemand will mit ihm zusammenarbeiten (soziale Zurückweisung) andere Gruppe: alle wollen mit ihm zusammenarbeiten (soziale Akzpetanz) Verlierer beim Computerspiel soll unangenehmes Geräusch vorgespielt werden (Maß Aggresion) Teilnhemer der sozialen Zurückweisung sind aggressiver
- Beispielstudie zur Karthasishypothese (Bushmann, 2002) Boxen auf einen Sandsack während an den Aggressor gedacht wird soll Aggression mindern Gegenteil ist der Fall: Ruhig auf dem Stuhl sitzen am wenigsten Aggression, boxen und an Fitness denke mitllere Aggression und Boxen an Aggressor denken meiste Aggression Erklärung: Priming, Zielspezifische Aggression erhöht Zugänglichkeit zum aggressiven Konzept
- Beispielstudie zur Karthasishypothese (Denzler und Kollegen, 2006) Der Protagonist erwischt seine Freundin beim Fremdgehen bei Wortentscheidungsaufgabe werden aggressive Inhalte verfügbar gemacht 1. geplante aggressive Rache an dem Freund scheintert 2. Protagomist nimmt erfolgreich Rache 3. Protagonist löst Konflikt friedlich Aggression wird immer weniger (manipuliert mit Wahl von aggressiven Bildern) Karthasischer Effekt ist nur zu erwarten, wenn sich die Rache an den Provokateur richtet und diese erfolgreich ist
- Beispielstudie zur Auswirkung von aggressiven Hinweisreizen auf Aggression (Berkowitz und LePage, 1967) nur männliche Teilnehmer sollen Problemlöseaufgabe lösen Lösund wird zwischen Teilnehmer ausgetauscht und Bewertung über milde Elektroschocks ausgetauscht ein Teilnehmer wird viel verärgert (viele Elektroschocks) während der ander wenig verärgert wird Schusswaffe, Badmintonschläger oder nichts liegt auf dem Tisch Höchste Aggressivität: Verärgerte Person mit aggressivem Hinweisreiz
- Beispielstudie zur Passung (Förster, 2001) Teilnehmer sollen politische Sendung bewerten Bei Zustimmung den Arm von unten (Annäherung) oder von oben (Vermeidung) gegen den Tisch drücken Konsum des Orangensaft wird ermittelt Ergebnis: Bei Annhäherungsverhalten wird mehr Orangesaft getrunken
- Beispielstudie zur Verfügbarkeitsheuristik (Schwarz et al, 1991) Personen sollen entweder 6 oder 12 Beispiele für selbstsicheres Verhalten aufschreiben Anschließend wird Selbstsicherheit eingeschätzt Ergebnis: Personen die 6 Beispiele finden sollten schätzten sich selbstischerer ein Grund: 6 Beispiele fallen schneller ein, sind verfügbarer (ease of retrieval)
- Beispielstudie Gasper and Clore zum globalen/lokalen Fokus (2002) In negativer Stimmung wird eher lokal verarbeitet (operationalisiert an dreieckigen Figuren) In positiver Stimmung wird eher global verarbeitet (operationalisert an viereckigen Figuren)
- Studie zur affektiven Gefühlsheuristik (Schwarz und Clore, VP werden telefonisch befragt (Frage nach der allgemeinen Lebenszufriedenheit) ohne Hinweis auf das Wetter (höhere Lebenszufriedenheit bei schönem Wetter) mit Hinweis auf das Wetter (beide Lebenszufriedenheiten gleich) Erklärung: Hinweis auf Wetter weist auf den unabhänigen Grund Wetter hin Stimmung selbst wird als Urteilsbasis verwendet
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- Studie von Strack und Kollegen, 1988 zu Gefühlen Cartoons werden lustiger beurteilt, wenn man einen Stift zwischen den Zähnen haltten muss (erzeugt Lächeln)
- Beispielstudie zur angeborenen Reiz-Reaktions Verbindung (Walk und Gibson) Baby soll über Glasplatte laufen Gesichtsausdruck von Mutter (Emotion) zeigt entweder Angst, Wut, Traurigkeit oder Freude Bei Angst krabbelt kein Baby, bei Freude 74 Prozent
- Beispielstudie Neumann zum Einfluss von Kognitionen auf Gefühle Selbstbezogene und fremdbezogene Sätze sollen zusammengestellt werden Teilnehmer werden in anderen Raum geschickt, dort steht Schild "Bitte nicht stören", geht trotzdem rein und wird angemotzt Selbstbezogene Sätze: Schuld und Scham Fremdbezogene Sätze: Ärger und Mitleid
- Studie Moreland und Beach, Mere exposure effect, 1992 Verbündeter des Versuchsleiters nimmt eine Jahr an Seminaren teil ohne sich irgendwie einzubringen oder mit anderen zu reden andere Teilnehmer bewerten sie trotzdem positver, je öfter sie sie sehen
- Studie von Ross et al zu correspondence bias, 1997 Rollen Frager, Befragter, Beobachter bei einem Quizspiel Nach dem Quiz soll Allgemeinwissen der Teilnehmer bewertet werden Sowohl Frager als auch Befragte schätzen Wissen der Fragenden größer ein
- Akteur-Beobachter Effekt (Aronson et al, 2002) Gesrpächssituation zwischen zwei Akteuren und zwei Beobachtern, jeweils einem Akteur zugewendet Die beobachtete Person (aus dem Blickwinkel ersichtlich) wird als dominanter wahrgenommen
- Diagnositizität des beobachteten Verhaltens (Jones and Harris, 1967) VP soll einen Aufsatz über Fidel Castro lesen (eindeutig für oder gegen Fidel Castro) Person sollten Meinung der Person über Fidel Castro einschätzen Meinung war entweder frei gewählt oder ihnen wurde gesagt, dass der Verfasser darüber schreiben musste Ergebnis: VPs waren in beiden Fällen davon überzeugt, dass Aufsatz persönliche Meinung des Verfassers widerspiegelt Verhalten wird als diagnostisch für die Person angesehen
- Halo Effekt (Ash, 1946) VP erhalten Liste mit Eigenschaften, die komplett gleich sind außer einem Wort (warmehrzig - kühl) Gruppe mit dem Wort warmherzig beurteilte Person besser
- Einfluss von Erwartungen (Rosenhan, 1973) 8 Mitarbeiter Rosenhans gingen in Kliniken und sagten sie hören stimmen, obwohl sie alle komplett gesund sind bei allen wird Schizophrenie diagnostiziert Nach ihrer Einweisung bemerkte niemand (außer manche Patienten), dass sie eig gesund sind Erklärung: Ärzte haben die Erwartung, dass jemand Krank ist, wenn er in die Klinik kommt
- Studie zur Introspektion (Nisbett und Wilson, 1977) VPs wählen häufiger Kleidungsstücke aus, die rechts liegen obwohl beide identisch sind Erklärung der VPs warum sie dies gemacht haben, sind qualitative Unterschiede Inrospektion ist keine gute Informationsquelle
- Fehlattribution von Erregung (Dutton and Aron, 1974) Männliche Teilnehmer trafen attraktive Frau im Park während sie über sichere oder wacklige Hängebrücke liefen Frau interviewte sie und gab ihnen ihre Telefonnummer Teilnehmer, die zuvor erregt waren (durch die gefährliche Hängebrücke) riefen eher zurück (Erregungstransfer)
- Effekt der Überrechtfertigung (Green et al, 1976) Vier und Fünftklässler sollen sich mit mathematischen Spielzeugen beschäftigen Beschäftigung mit dem zuvor sehr beliebten Spielzeug wird belohnt nachdem keine Belohnung mehr gegeben wurde, wurde sich weniger gern mit dem zuvor sehr beliebten Spielzeug beschäftigt intrinische Motivation kann von extrinischer Motivation zerstört werden
- Selbbstwertbedrohung (McGregor, Liebermann et al., 1998) VP sollen Aufsatz zur politischen Lage der USA schreiben Danach entweder Gedanken an den eigenen Tod aufschreiben (EG) (Selbstwertbedrohung) oder Gedanken an nächste Prüfung (KG) VPs lesen Aufsatz von Teilnehmer mit widersprechender oder gleichen Ansicht VPs mit Selbstwertbedrohnung gaben Teilnehmer mit widersprechendem Aufsatz mehr scharfe Soße auf den Teller (aggressiver)
- Selbstwahrnehmung bei Witzen (Olson, 1992) VPs wurden verschieden Witzbücher vorgelegt, bei einem wurden Lachkonserven eingespielt mitgeteilt wurde die Wirkung der Lachkonserven: hinderlich, keinen Einfluss oder Amüsiertheit bei erleichterdem Einfluss der Lachkonserven wird sich mehr mit dem Buch ohne Lachkonserven beschäftigt bei keinem Einfluss mit beiden gleich Selbstwahrnehmungsprozesse beinflussen Rückschlüsse über den humoristischen Gehalt von Witzen
- Handlungsrechtfertigung (Festinger und Carlsmith, 1959) VPn sollen zuerst äußerst monotone Aufgabe erledigen anschließend sollen sie den anderen Teilnehmern erzählen es wäre ein sehr interessante Aufgabe manipuliert wurde ob die VPn 1 oder 20 Dollar für die Lüge erhielten Dann wird gefragt wie interessant die Teilnehmer Studie tatsächlich gefunden haben Ergebnis: Bessere Bewertung von Teilnehmern, die geringe Rechtfertigung (1 Dollar) Personen mit hoher Belohnung erlebten also keine Dissonanz
- Subliminale Botschaften (Murphy and Zajonc, 1993) Teilnehmer sollen chinesische Schriftzeichen bewerten zuvor wurden Reize subliminal eingeblendet eine Gruppe bekam einen positiven Reiz (Lachen) unbewusst eingeblendet andere Gruppe ein negatives Gesicht Teilnehmer der lachenden Bedindung gefiel das Schriftzeichen besser Darbietung von unterschwelligen Botschaften kann eine nachfolgende Bewertung beeinflussen
- Subliminale Darbietung (Karremans, Stroebe und Claus, 2006) VPn wurden in zwei Gruppen eingeteilt (durstig und nicht durstig) Dann unterschwelliger Reiz mit Lipton IceTea Kontrollgruppe neutraler Reiz Dann wurde den Teilnehmern Softdrink angeboten Lipton Ice Tea wurde in der durstigen Bedinung von 80 Prozent der Teilnehmer mit subliminalen Reiz gewählt
- Studie zur sozialen Erleichterung und Hemmung (Michael und Kollegen, 1982) Billiardspieler (überdurchschnittlich und unterdurchschnittlich) sollten vor Publikum Leistung zeigen In Anwesenheit von Publikum verbesserte sich die Leistung der guten Spieler und die der schlechten Spieler verschlechtere sich
- Studie zum autokinetischen Effekt (Sherif, 1935) Bewegt sich das Licht oder nicht? Teilnehmer näherten sich mit ihrer Meinung über die 4 Tage einander an
- Studie zum normativen Einfluss (Ash, 1951) Welche Linie ist genauso lang wie die Referenzlinie Eindeutige, leichte Aufgabe 5 Personen vor VP sagen die falsche Antwort Mehrheit übernimmt die falsche Aussage
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- Minderheiteneinfluss (Moscovici, 1969) Farbe von blauem Quadrat mit leichtem Grünstich soll bewertet werden Gemessen wird Anteil der Grün Urteile Bei konsistenter Minderheit werden mehr Prozent beeinflusst als bei inkonsistenter Minderheit
- Studie foot in the door (Freedman und Fraser, 1966) Anruf bei Hausfrauen: kleine Bitte (Frage zum Seifengebrauch beantworten) danach große Bitte (mehr Leute stimmen zu als wenn direkt große Bitte)
- Studie zur Deindividuation (Johnson und Dawling, 1979) Versuchspersonen tragen Uniformen vom Ku Klux Klan, Krankenpflegeruniformen und normal gekleidet Gemessen wird Intensität des Schocks, der nach Frustation gegeben wird Krankenpfleger < normal gekleidet < Ku-Klux Klan
- Studie zur Stereotypenaktivierung (Darley und Gross, 1983) VP werden Videos von Hannah bei Leistungssituation gezeigt Eine Gruppe sieht Hannah mit niedrigem Einkommensniveau, die andere Hannah mit hohem Einkommensniveau Abschneiden von Hannah wird bei niedrigem Leistungsniveau schlechter bewertet stereotype Informationen können die Informationsverarbeiteung beeinflussen (schemageleitete Enkodierung)
- Studie zur Stereotypaktivierung (Bargh, Chen und Burrows, 1996) Durch Priming aktivierte Stereotype wirken sich auf Verhalten aus langsames Gehen mit altersstereotypen Begriffen
- Studie zur Stereotypaktivierung (Greenberg und Pysczynski, 1985) Bewertung von schwarzem und weißem Diskussionsteilnehmer Bei rassistischem Kommentar fällt Bewertung deutlich schlechter für den Schwarzen aus
- Robbers-Cave Experiment (Sherif et al, 1965) Ferienlagerteilnehmer (Rattlers und Eagles) sollen Wettkampf gegeneinander austragen feindliche Gesinnung gegenüber Realer Konflikt um materielle Ressourcen (in dem Fall Taschenmesser nach Sieg) führt zu Feindseligkeiten Teil 2 des Experiments: Teilnehmer sollen zusammen defekten LKW ziehen Kooperation und gemeinsame Ziele schwächen Feindseligkeiten und Vorurteile ab
- Studie zum Kaufverhalten (Hornik, 1992) Wenn Verkäufer während der Promotions Aktion potentielle Käufer am Arm berührt, kaufen diese eher etwas
- Beispielstudie zur kreativen Problemlösung (Isen et al., 1987) "Duncker-Aufgabe" Material: Schachtel mit Reißnägel,Kerze & Streichholzbrief Aufgabe: so an Korkwand anbringen, dass kein Wachs auf Tisch/Boden tropft lustigen Film gesehen: 75% finden richtige Lösung ( Kerze m. Wachs in Schachtel kleben & dann mit Reißnägeln an die Korkwand stecken) neutralen Film gesehen: 20% finden richtige Lösung