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PFI I (Subject) / Gedächtnis III (Lesson)
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- Experiment von Karl Lashley - Engramm? -Mäusen Teile des Kortex entfernt und Erinnerungsleistung geprüft -Erinnern unabhängig von entferntem Kortexteil
- Welche Hirnregionen sind an einzelnen Gedächtniskomponenten /Verarbeitungsschritten beteiligt? -viele: Zuordnung nicht mgl. -manche Hirnregionen liefern Grundbausteine f. Gedächtnis z.B. Hirnstamm: Wachheit&Aktivitätsniveau - benötigt für Aufnahme neuer Info
- Welche Hirnstrukturen sind am Gedächtnis beteiligt? Cerebellum (Kleinhirn) Cerebraler Kortex (Großhirnrinde) Amygdala Hippocampus Präfrontaler Kortex
- Wie werden Informationen weiterverarbeitet, wenn Sie Eingang ins kognitive System gefunden haben? abhängig vom Format, indem die Info gespeichert ist: -wahrnehmungsbasierte Wissensrepräsentation -bedeutungsbasierte Wissensrepräsentation
- Was ist die wahrnehmungsbasierte Wissensrepräsentation? -mentale Vorstellungen u./o. analoge Repräsentationen -strukturell wie Wahrnehmungserfahrung
- Was ist die bedeutugnsbasierte Wissensrepräsentation? -propositionale Repräsentation -abstrahieren der perzeptuellen Details der Wahrnehmungserfahrung -enkodieren Bedeutungsgehalt der Erfahrung
- Welche unterschiedlichen Repräsentationsarten der wahrnehmungsbasierten Repräsentation gibt es? -bildhafte Repräsentation (visuelle Vorstellungen) -Nachweis (Gemeinsamkeiten mit Umgang visueller und räumlicher Vorstellung)
- Experiment Shepard & Metzler - (Sind 2D abgebildete Bilder von 3d-Objekten identisch?) - Objekte unterschieden sich um 80°-Drehung - Je größer Winkeldifferenz, desto mehr Zeit zur Aufgabenlösung -Schlussfolgerung: Wahrnehmungsbasierte Repräsentationen existieren
- Hängen Repräsentationsarten von der Modalität der Reize ab? -visuelle Information: visuelles Vostellungssystem -räumliche Information: Vermittlung visuell, haptisch akustisch etc. wird modalitätsunspezifisch repräsentiert -unterschiedliche Repräsentationen weisen auf Unterschiede in Verarbeitung hin mentale Vorstellungen existieren nicht isoliert - Interaktion mit Wissen im LZG
- Wie wird ein Sachverhalt bei der bedeutungsbasierten Wissensrepräsentation repräsentiert? -bildhaft -verbal -propositional
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- Was kennzeichnet eine Proposition? -kleinste Wissenseinheit, die eine Aussage bildet oder als selbstständige Behauptung stehen kann - kann als wahr/falsch beurteilt werden - sprachübergreifende Beschreibung d. Bedeutung des Sachverhalts --Abstraktion von Details - besteht aus Argumenten & Relationen -bilden hierarchische Struktur -können andere Präpositionen als Argumente annehmen
- Was ist ein Symbol? -konzeptuelle, abstrakte Äquivalenzklasse -'steht für etwas'
- Was kennzeichnet die bedeutungsbasierte Wissensrepräsentation? -Bedeutung gefiltert, Unwichtiges vergessen -Informationen werden als propositionale Strukturen repräsentiert Gleicher Inhalt kann wahrnehmungs- oder bedeutungsbasiert repräsentiert werden - Unterscheidung nicht nach Inhalt, sondern Art und Wiese, wie Wissen gespeichert ist
- Experiment semantische Wiedererkennung von Sachs? -Vpn lasen Satz und je nach Gruppe danach nichts oder mehrere Silben. Danach Wiedererkennungstest anhand mehrer Sätze. - je mehr Silben danach gelesen wurden, desto schlechter Erinnerungsleistung - semantisch (inhaltlich) geänderte Sätze wurden nie gewählt, egal wie viele SIlben danach gewählt wurden -- semantische Bedeutung wird behalten
- Was enthält das semantische Gedächtnis? -Weltwissen -Bedeutung von Wörtern und Konzepten
- Was sind Konzepte? -mentale Repräsentation von Klassen --- Objekte, Vorstellunge, Beziehunge zu Klassen zusammenfassbar -umfassen Menge aller Eigenschaften, die mit Objekt (Substantive)-, Beziehungs (Verben)- oder Eigenschaftsklassen (Adjektive & Verben) verbunden werden Konzepte sind inhaltliche Basis der Sprache
- Was ist Kategorisierung? -Zuweisung eines Objekts zu einem Konzept -Kategorisierung kann zur Verzerrung von Gedächtnisinhalten führen -Objekte werden aufgrund ihrer wahrgen. Eigenschaften kategorisiert: --Objekt werden andere Eigenschaften des Konzepts zugeschrieben --Informationsgewinn --erhöhtes Fehlerrisiko
- Was kennzeichnet ein semantisches Netzwerk? - Vernetzen von Wissen/Konzepten - Kategorien sind hierarchisch angeordnet - jeder Kategorie sind Eigenschaften zugeordnet (kategoriespezifisch unf nicht für Oberkategorie) - Merkmale am oberstmöglichen Begriff und an Unterkategorien vererbt (Kognitive Ökonomie) -- Ausnahmen an untergeordneten Begriff
- Experiment semantische Netzwerke (Collins & Quillian) - Vpn sollten Aussagen über Vögel verifizieren oder falsifizieren - Vpn greifen auf ein semantisches Netzwerk zurück da die Dauer der Verifikation/Falsifikation einzelner Aussagen unterschiedlich lang ausfiel. - am schnellsten verifiziert: Unterebenen - am langsamsten: Oberebene Problem: -stärkere Assoziationen die eigtl Oberkategorien angehören werden auch Unterkategorien zugeordnet
- Was ist der Typikalitätseffekt? schnellere Verifikation von Aussagen, wenn repräsentative Vertreter einer Kategorie auftreten.
- Zusammenfassende Erkenntnis semantischer Netzwerke - häufige Information über ein Konzept --wird zusammen mit dem Konzept gespeichert --desto stärker wird Info mit dem Konzept assoziiert - es dauert lange Aussagen über Tatsachen zu verifizieren , die nicht direkt bei einem Konzept gespeichert sind
- Welche Kenntnis gibt es über Prototypen? - beste Exemplare einer Kategorie -nicht existent - repräsentieren Gruppendurchschnitt -keine definierenden Merkmale für Kategorien -- Vertreter -Zugehörigkeit eines Objekts zu ener Kategorie wird über die Ähnlichkeit des Prototyps bestimmt Grenzen der Konzepte unscharf Prototypen werden leichter aus dem Gedächtnis abgerufen
- Was ist ein Schemata? -enthält konzeptuelles Wissen , aber andere Art von Struktur der Objekte/Ereignisse -- Konzept=Konfiguration von Merkmalen -- Merkmal: gibt Ausprägung (Wert) des Objekts auf einer Merkmals- variablen (attribut) an -Schema: Struktur von slots (Merkmale): -- in die slots können Ausprägungen d. Exemplare eingesetzt werden -- Merkmale haben unterschiedliche Repräsentationsformate
- Wie sind Schemata organisiert? -Teil-Ganzes Hierarchie
- Was sind Ereigniskonzepte? -lassen sich anhand von Schemata darstellen - Wissen über stereotype wird anhand einzelner Bestandteile enkodiert
- Welchen Einfluss haben Schemata auf das Gedächtnis? - Wissen wird gespeichert durch Eingliederung in vorhandenes Wissen - Wiedergabe ist Rekonstruktion wodurch es zu Verzerrung /Fehlern kommt
- Befunde zur Verzerrung von Loftus & Palmer? - sofortiges freies Abfragen annähernd korrekt - späteres Abfragen: Fehler - durch spätere Infos wird Gedächtnisspur verändert (Retroaktive Interferenz)
- Was ist Erinnern? Mischung aus: -wirklicher Erfahrung -eigene Gedanken über Erfahrenes -Information zum Zeitpunkt des Abrufs
- Zusammenfassung Lernen III - Lernen/Erinnern aktive Prozesse -Prozesse beinhalten Suche nach Bedeutung und Veränderung des Lernmaterials - Menschen passen zu lernendes Material an ihrem Wissensbesitz an - Wissen ist wahr-, bedeutungsbasiert oder konzeptuell repräsentiert