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WiWi (Subject) / Definitionen Mikroökonomie (Lesson)

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  • Was sind unvollkommene Märkte? -Unterscheidung zwischen 9 verschiedenen Marktformen (nach COURNOT) entsprechend der Anzahl von Marktteilnehmern auf Angebots- und Nachfrageseite (Einfluss auf Marktmacht) -Angebotsseite (unterschiedliche Grade an Marktmacht): (1)Polypol: viele Anbieter und viele Nachfrager auf dem Markt, d.h.kein Anbieter auf dem Markt kann den Preis beeinflussen, sondern ist Preisnehmer (vollst.Konkurrenz) ->gilt als vollkommener Markt (2)Oligopol: wenige Anbieter und viele Nachfrager (Duopol:2 Anbieter),d.h. es gibt Konkurrenz zwischen wenigen Anbietern ->Wettbewerbsbeschränkung (3)Monopol: 1 Anbieter und viele Nachfrager, d.h. der Produzent kann den Preis beeinflussen durch Variation der angebotenen Menge ->Monopolrente, Wohlfahrtsverlust -> (2) & (3) sind unvollkommene Märkte aufgrund der asymmetrischen Marktmacht [Nachfrageseite:Polypson,Oligopson (Duopson),Monopson] -Staat soll die Marktmacht bei (2) und (3) beschränken durch Wettbewerbspolitik (Kartellrecht)
  • Definiton BIP -der monetär gemessene Wert aller in einer VWL erzeugten Sachgüter und Dienstleistungen, der innerhalb einer Wirtschaftsperiode produziert wurde -Maßstab für Leistungsfähigkeit und Wohlstand Zusammensetzung: Y=C+I+G++NX  [C=Konsum;G=Staatsausgaben;I=Investition;NX=Nettoexporte] -Erfassung in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) über verschiedene Wege: Entstehungsrechnung: BIP als Summe aller Wertschöpfungen (Value Added) in Unternehmen -Verwendungsrechnung: BIP als Summe der Komponenten der Güternachfrage (vgl.obige Gleichung) -Verteilungsrechnung: BIP als Summe des bei der Produktion entstandenen Volkseinkommens
  • Warum ist das BIP kein perfekter Indikstor der gesellschaftlichen Wohlfahrt? -BIP berücksichtigt u.a. keine Umweltzustände und Aktivitäten, die außerhalb eines Marktes stattfinden -bsp.wird der Wert einer sauberen Umweltm der Wert der Freizeit oder der Wert der Arbeit von Hausfrauen nicht erfasst
  • versunkene Kosten (sunk costs) -sind Kosten, die selbst durch geschickte Optionswahl nicht wiedergewonnen werden können, denn sie sind Bestandteil aller Optionen (bspw. die Kosten beim Kauf eines Buches, bevor die Entscheidung über seine Lektüre getroffen wird) -Entscheidungen werden nciht allein auf die versunkenen Kosten gegründet, tauchen in allen "Ergebniskästchen" auf    
  • Entscheidungsbaum -stellt die verfügbaren Optionen aks Pfade dar, die zu einem bestimmten Resultat führen -Pfade kommen durch Verzweigungen an bestimmten Punkt (Knoten) im Entscheidungsprozess zustande -Individuen wählen die Option(en), die für sie den größten Wert besitzt(en) -dazu sind Optionen zu bewerten, etwa in Frm von Auszahlungen (monetären Beträgen,Payoffs)
  • Risiko -bedeutet, dass ein zukünftiges Ereignis nicht mit Sicherheit eintreten wird, sondern nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit -Wahrscheinlichkeiten für zukünftige Ereignisse sind entweder bekannt oder man bildet bestimmte Erwartungen pber die Eintrittswahrscheinlichkeit zufünftiger Ereignisse -Entscheidungen über zukünftige Ereignisse werden anhand von sogenanntenErwartungswerten getroffen -der Erwartungswert ist die Summer aller möglichen Ereignissem jeweils multipliziert mit ihren Eintrittswahrscheinlichkeiten [Formel]
  • Marktgleichgewicht -der Markt im im Gleichgewicht,wenn die angebotene und die nachgefragte Menge übereinstimmen -der Preismechanismus sorgt für ein Gleichgewicht -der Marktpreis ist ein Gleichgewichtspreis und räumt dern Markt -jeder Anbieter kann zum Marktpreis die von ihm angebotene Menge verkaufen -Jeder Nachfrager kann die von ihm gewünschten Mengen erwerben und konsumieren [Bei Preisen über dem Gleichgewichtspreis gibt es einen Angebotsüberschuss, bei Preisen darunter einen Nachfrageüberschuss; durch die Preisanpassungen von Konsumenten und Anbietern stellt sich der Gleichgewichtspreis ein
  • komparativer Vorteil -maßgeblich für einen komparativen Vorteil ist die Höhe der Opportunitätskosten in der Produktion eines Gutes -produziert ein Akteur in der gleichen Zeit relativ mehr von Gut 1 (im Verhältnis zu Gut 2) als die Konkurrenz, so besitzt er einen komparativen Vorteil in der Produktion von Gut 1 (während die Konkurrenz über einen komparativen Vorteil in der Produktion von Gut 2 verfügt)
  • Was misst die Preiselastizität der Nachfrage? -die relative Veränderung der Nachfragemenge eines bestimmten Gutes, die durch eine bestimmte relative Preisänderung des gleichen Gutes bewirkt wird
  • Gesetz der großen Zahlen -tritt das zufällige Ereignis nicht nur wenige Male, sondern sehr häugif auf, dann nähert sich sein Ergebnis stark dem Erwartungswert an (z.B.beim Münzwurf tritt in der Hälfte der Fälle "Kopf" ein, falls er sehr oft, theoretisch uenndlich oft, wiederholt wird) -dieses Gesetz ist hilfreich für die Diversifikation von Risiken (etwa im Falle von Versicherungen)
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  • gleichwertige Strategien -gleichwertige Strategien sind Strategien dann, wenn keine der beiden Spieler merh davon abweichen möchte
  • Was misst das nominale BIP? -den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr in einer Volkswirtschaft produziert wurden, bewertet zu laufenden Preisen
  • realer Zinssatz (inflationsbereinigt) nominaler Zinssatz-Inflationsrate