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03402 (Subject) / methoden (Lesson)
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- Fragen zum Versuchsplan Wer wird untersucht? Werden die Teilnehmer in Gruppen eingeteilt? Ob und wie die Vl in die Untersuchung eingreifen? In welcher zeitlichen Abflolge werden bestimmte Maßnahmmen (Intervention, Treatment) und Messungen in der Untersuchung durchgeführt?
- Welche Arten von Designs gibt es? echtes Experiment quasi-Experiment Evaluationsstudie korrelatives Design Einzelfallstudie bzw. komparatives Design
- Was ist ein Experiment? Der Experimentator variiert systematisch mindestens eine unabhängige Variable und registriert welchen Effekt diese bewirkt in Bezug auf die abhängige Variable Gleichzeitig werden die Störvariablen versucht auszuschalten.
- Anforderung an experimentelle Designs Rahmenbedingungen/Settings müssen in der Versuchs-Gruppe und der Kontroll-Gruppe gleich sein, die VG und KG müssen aus derselben Grundgesamtheit stammen VG + Treatment KG (kein Treatment)
- Unabhängige Variable Das will man testen! Treatment, akustische o. optische Reize, Anwesenheit o. Verhalten bestimmter Personen, Interventionen, bestimmte Formen der Psychotherapie
- Unabhängige Variable Das will man testen! Treatment, akustische o. optische Reize, Anwesenheit o. Verhalten bestimmter Personen, Interventionen, bestimmte Formen der Psychotherapie
- Unabhängige Variable Hier will man einen Effekt sehen! Beispiele: Hilft das neue Medikament? Macht die neue Methode schlauer?
- Veränderungshypothese braucht.... Prä- und Post-Test
- Unterschiedshypothese (Mere-Exposure) braucht.... hier reicht ein Post-Test
- Was ist Konfudierung? Konfudierung heißt soviel wie Überlagerungen, so können bestimmte Effekte den eigenlich zu untersuchenden Effekt überlagern und zu falschen Ergebnissen/Annahmen führen.
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- Wie kontrolliert man Störvariablen? Eliminieren Konstanthalten durch Randominisierung (VPn per Zufall in VG und KG zuweisen wenn man mehr als 60 Personen hat) Parallelisierung (Matching, bei weniger als 60 Personen) Pair-matching, Personen mit jeweils gleicher Leistung aufteilen Entscheidung per Münzwurf wer zur VG und wer zur KG kommt
- Labor vs. Feld Labor = hohe interne Validität / geringere externe Validität Feld = geringere interne Validität / höhere externe Validität
- Notation R = Randomisierung (R) = Randomisierung einer natürlichen Gruppe (ganze Schulklassen werden einem Treatment zugeteilt, diese Gruppen kann man nicht einfach trennen und werden vom Auftraggeber oft so vorgegeben) O = observation (Test der AV, Vor- und Nachtest) X = Treatment
- within-subject-design Jede Versuchsperson nimmt an allen experimentellen Bedingungen teil
- between-subject-design Jede Vpn nimmt nur an jeweils einer experimentellen Bedingung teil
- Mehrfaktorielles Experiment Wenn mehr als nur ein Effekt (UV) variiert wird. Vor- und Nachtest können bereits als UV gelten, wenn zum Beispiel ein Lerneffekt dadruch entsteht.
- Faktorenstufen Jeder Faktor hat mindestens 2 oder mehr Stufen
- Interaktionseffekte / Wechselwirkungen Wechselwirkung von 2 oder mehr Faktoren können geprüft werden Wirkung eines Faktors (UV A) in Abhängigkeit von einem anderen Faktor (UV B) Beispiel: Gründe für Aggression - UV A Frustration / UV B Temperatur
- Kumulation von Forschungsbefunden Notwendige detailierte Beschreibung und kommentierung des Versuches um später Erklärungen und Unterschiede feststellen zu können.
- Validitätsaussage - Schlussfolgerung relative und vorläufig abschliessende Aussage, ob sich eine Hypothese zutrifft oder nicht. Keine absolute Wahrheit! Gütekriterien: interne, externe, Konstrukt- und statistische Validität local molar causal validity Shadish et al. local - nur das bestimmte Treatment molar - "Paket" Treatment, verbale und non-verbale, Gruppendynamik (diese kann man nicht völlig eliminieren)
- Nullbefund Wenn kein signifikanter Unterschied zwischen VG und KG festgestellt wird. Treatment hat keinen Effekt auf die AV Hypothese muss verworfen werden Aber Vorsicht, auch hier könnten Störvariablen den wahren Effekt verdeckt haben, also prüfen!
- Externe Validität Ist das Ergebniss auch auf andere Populationen übertragbar, auf die gesamte Menschheit? Ist das Treatment auch auf andere Treatments übertragbar? Sind die Ergebnisse auch für andere Operationalisierungen der erhobenen Variablen gültig? Gelten die Ergebnisse auch unter anderen situativen Bedingungen und kulturellen Kontexten?
- Konstruktvalidität Sind die theoretischen Konzepte der Hypothese in der Untersuchung angemessen erfasst worden? Betrifft nicht nur Messverfahren, auch Reaktivität der VPn ---> Beispiel sozial erwünschte Antworten im Fragebogen
- Systematik von Ströfaktoren Rekrutierung - externe Validität (Reräsentativität) Zuweisung in VG/KG - interne V.(Randomisierung) Dropouts - beides (allgemein und Gruppenspezifisch) Testeffekte interne V. (Solomon Viergruppenplan) Wechselwirkung zwischen Vor- u. Nachtest (Solomon 4) Veränderung der Hilfmittel sind zu vermeiden! Reaktive Effekte - beides Zwischenzeitliche Geschehen: Politik, Gesellschaft Reifung: Müdigkeit, Hunger, altern wenn nicht beide Gruppen VG und KG gleichmaßen davon erfasst werden - externe V. Hawthorne-Effekt Pygmalion/Rosenthal-Effekt Placebo-Effekt HILFE: Standadisiertes Verhalten der Vl, Doppelblindversuch Statistische Regression zum Mittelwert durch extreme Ausreiser Gruppen die durch zeitliche oder räumliche Rahmen einen Informationsaustausch untereinander tätigen vermeiden, oder in das Design eingliedern.
- Milgramm AV = max. Stromstärke UV = Autorität des Versuchleiters Variationen räumliche Distanz Art der Bestrafung (per Schalter, Handauflegen) Feedback des Bestraften (Schreie, Hämmern, nichts) Versuchsleiter verlässt den Raum Rollentausch Versuchsleiter u. Schüler 2 Versuchsleiter widersprüchliche Befehle 2 Personen die gegen die Befehle protestieren Täuschungen der Vpn durch: Zweck der Untersuchung Rolle Schüler als Zufall Realität der Elektorschocks Schmerz des Schülers
- Was ist ein Quasi-Experiment? ohne Randomisierung! insbesondere bei Evaluationenforschung Treatment von Auftraggeber vorgegeben u.dauert meist länger (Schulung) Felduntersuchung (natürliche Settings) standardisierung des Treatments! Kontrolle der Strörfaktoren durch den Vl
- Evaluation systematische Beruteilung Momentaufnahme
- Evaluationsforschung Zusammenhang zwischen bestimmter Maßnahme und erwarteten Effekten. Welche Effekte hat Maßnahme X?
- Evaluationsforschung Ziele und Ablauf beruflicher Handlungsbereich (Psychos und Sozios) hohe Verantwortung - durch Schlussfolgerungen kaum kausale Schlussfolgerung möglich (begrenzte interne Validität) durch wiederholte Messungen kann Fehlervarianz eliminiert werden!
- Evaluationsforschung Dilemma und Gütekriterien Dilemma Auwahl: Dilemma Wissenschaflichkeit Dilemma der Allgemeinheit vs. Konkretheit Kontroll-Dilemma Gütekriterien Hager (2000) als Orientierungshilfe Standards (Nützlichkeit, Durchführbarkeit, Fairness u. Genauigkeit)
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- Evaluationsforschung wenn Effekt schon eingetreten ist? Ex-post-facto-Untersuchung
- Standards Deutsche Gesellschaft für Evaluation (2002) Nützilichkeit Durchführbarkeit Fairness Genauigkeit
- Randomisierung bestehender Gruppen (Quasi-Experiment) Vorstest! Um Haupteffekt des Treatments auf aV kontrollieren Falls man genaug Vpn hat kann man per Zufall in Gruppen einteilen...
- Standardisierung des Treatments (Evaluation) Standardisierung kann inhaltlich nützlich sein aber es verkompliziert
- Zeitreihenanordnung Hier wird statt die Gruppen mit einem Vorstest zu vergleichen, das Treatment über zeitversezte Punkte verglichen
- Zeitreihenanordnung Hier wird statt die Gruppen mit einem Vorstest zu vergleichen, das Treatment über zeitversezte Punkte verglichen Längschnittdesign / Panelstudie
- Zeitreihenanordnung Hier wird statt die Gruppen mit einem Vorstest zu vergleichen, das Treatment über zeitversezte Punkte verglichen Längschnittdesign / Panelstudie Hinweis: gilt nicht für Laboruntersuchungen wie etwa physiologische Reaktionen, dann haben wir Diagnosen, wenn auch mehrere!
- Zeitreihenanalyse vielfach wiederholte Messungen (n>9) statistisches Verfahren Fokus: intraindividuelle Schwankungen der Messwerte
- Zeitreihenanalyse vielfach wiederholte Messungen (n>9) statistisches Verfahren Fokus: intraindividuelle Schwankungen der Messwerte korrelieren zeitversetzt Variable y1 mit y2?
- Einfache Zeitreihenanordnung Nur eine Versuchsgruppe Problem = interne Validität!
- mehrfache Zeitreihenanordnung sehr gute quasi-experimentelle Anordnung
- mehrfache Zeitreihenanordnung sehr gute quasi-experimentelle Anordnung mehrere Gruppen werden im Längsschnitt getestet. möglichst häufige Erfassung da sonst vielleicht Abklingen des Effektes, Vergessen, Überlagerung
- Korrelationsforschung Zusammenhänge zwischen 2 oder mehreren Merkmalen (Inteligenz u. Berufserfolg?) linear und nicht linear Querschnitt u. Längschnitt (Veränderungsprozesse)
- Korrelationsforschung Grenzen der Kontrollierbarkeit hier können viele Merkmale verglichen werden insbesondere Persönlichkeitsmerkmale
- Korrelative Zusammenhänge nicht kausal interpretierbar Nachteil: Korrelative Zusammenhänge sind stochastisch und dami tnur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zutreffend! Nicht jeder der "Alt" ist ist gewissenhafter!
- bivariate Zusammenhangshypothese Assoziation zwischen 2 Merkmalen (Alter u. Internetnutzung)
- gerichtete und ungerichtete Zusammenhangshypothesen gerichtet: hohes Alter geht mit großer Gewissenhaftigkeit einher (spezifisch) ungerichtet: Alter und Gewissen (unspezifisch)
- Positiver o. negativer linearer Zusammenhang wenn z.B. Internetnutzun in Bezug auf Alter ansteigt, oder fällt. positv = er steigt im Alter negativ = er fällt im Alter
- Nicht-linearer Zusammenhang wenn Internetnutzung zum mittleren Alter steigt, dann abfällt und dann wieder ansteigt.
- Kriteriumsvalidität Zusammenhang zwischen dem Testergebnis und einem Kriterium ausserhalb der Testsituation, z.B. kann der Test mit einem anderen klinischen Test korrelieren. Am besten eine hohe korrelation zu anderen vergleichbaren Tests.