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Sicherheitstechnik (Subject) / Fragenkatalog (Lesson)

Klausurvorbereitungsfragen

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  • 51. Wie Funktioniert ein RCD? ·         Die Summe aus hineinfließendem und abfließendem Strom muss gleich Null sein. Bei Auftreten eines bestimmten Differenzstromes wird allpolig abgeschaltet.
  • 52. Welche Sicherheitstechnische Erkenntnisliegt z. B. der 30mA Grenze zugrunde? ·         30mA sind für den Menschen kaum spürbar, vor allem aber fügt dieser Strom beim  Menschen keinen Schaden an.
  • 53. Was ist ein elektrischer Schlag? ·         Es ist ein schädigender Effekt ausgelöst durch einen elektrischen Strom, der den menschlichen Körper oder den eines Tieres durchfließt.
  • 54. Was sind gefährliche Körperströme? ·         Körperströme sind Ströme die den Körper durchfließen und die üblicherweise einen schädigenden Effekt auslösen, wie Krämpfe bis hin zu Herzkammerflimmern
  • 55. Von welchen Größen und Faktoren hängt das Ausmaß des Schadens im Menschlichen Körper statt? ·         Von der Höhe der Stromstärke, der Einwirkdauer und die Flussrichtung durch den Körper ·         Desweiteren haben die Frequenz, die Körperimpedanz, sowie Übergangswiderstände Einfluss auf das Ausmaß des Schadens
  • 56. Welche schädigenden Effekte tauchen auf? ·         Verbrennungen ·         Muskelkontraktionen ·         Herzkammerflimmern ·         Herzstillstand ·         Nervenschädigungen
  • 57. Welche Temperatur erreicht die Oberfläche einer üblichen 100W Glühlampe? ·         Je nach Lage ca. 145°C bis hin zu ca. 265°C
  • 58. Welche Gefahr besteht bei abgeschottetem Einbau? ·         Da keine Wärmeabfuhr stattfinden kann, bildet sich ein Hitzestau ·         Schädigung der Isolierung ·         Entstehung von Schwelbränden
  • 59. Unter welchen Bedingungen kann eine elektrische Leistung von 30W Leichtentzündliche Stoffe entzünden?   ·         Wenn eine Wärmeabfuhr fehlt - Bei Speicherung der Energie bspw. in einem Kondensator, kann der Funke beim Kurzschluss zu einer Zündquelle führen  
  • 60. Welche Gefahren kennen Sie bei der Verwendung von Niedervolthalogenleuchten? ·         Hoher Strom, bei falsch ausgelegten Querschnitten besteht die Möglichkeit des Durchbrennen der Leitungen ·         Hohe Wärme Schwelbrände
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  • 61. Welche Voraussetzungen müssen für einen Brand gegeben sein? ·         Zündquelle ·         Sauerstoff ·         Brennbares Medium
  • 62. Welche Voraussetzungen müssen für eine Explosion erfüllt sein? ·         Zündquelle ·         Sauerstoff ·         Brennbares Medium z.B. Gas-Luft Gemisch
  • 63. Welche Zündquellen kennen Sie? ·         Mechanische Werkzeuge ·         Elektrostatik ·         Elektrizität ·         Offenes Feuer ·         Heiße Oberflächen ·         Lichtbogen
  • 64. Was verstehen Sie unter primärem, sekundärem und konstruktivem Explosionsschutz? ·         Primärer Explosionsschutz o   Verhinderung des Entstehens explosionsfähiger Atmosphäre o   Vermeidung von brennbaren Stoffen o   Begrenzung der Konzentration mittels Belüftung ·         Sekundärer Explosionsschutz o   Verhinderung von Zündquellen o   Wärme o   Elektrische Funken o   Mechanische Funken ·         Konstruktiver Explosionsschutz o   Bei Eintritt einer Explosion dürfen o   Keine Menschen zu Schaden kommen An Gebäuden und Anlagen nur geringe Schäden auftreten
  • 65. Welche Methoden gibt es zum Erreichen der jeweiligen Schutzziels? (prmärer, sek. ... Explosionsschutz)     ·         Primär o   Inertisierung o   Isolation o   Lüftung ·         Sekundär o   Eigensichere Betriebsmittel o   Ableitfähige Teile zur Vermeidung von statischen Aufladungen ·         Konstruktiv o   Berst scheiben o   Überdruckklappen o   Einbau von Sicherheitsventilen  
  • 66. Gas-Luft Gemische treten in unterschiedlichen Konzentrationen vor. Welche 2 Gemisch Bereiche führen nicht zu Explosionen? ·         Ein zu fettes Gemisch ·         Ein zu mageres Gemisch
  • 67. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Zündenergie und der Konzentrationen eines Gas-Luft Gemisches? ·         Je weiter das Gemisch vom Zündwilligsten Gemisch entfernt ist, desto mehr Zündenergie wird benötigt um eine Explosion hervorzurufen
  • 68. Nennen Sie die 3 Schutzzonen für Gas- und den Staubexplosionsschutz ·         Gas                      Staub ·         Zone 0                  Zone 20 ·         Zone 1                  Zone 21 ·         Zone 2                  Zone 22
  • 69. Welche Wahrscheinlichkeiten des Auftretens von Zündfähigen Gas-/Staub Luft Gemsichen besteht in der jeweiligen Zone? ·         Zone 0 / 20           ständig, langzeitig oder häufig ·         Zone 1 / 21           Bereich, in dem damit zu rechnen ist, dass gelegentlich bei normalen Betrieb Ex-Atmosphäre auftritt ·         Zone 2 / 22           Bereich, in dem nicht damit zu rechnen ist und wenn dann nur kurzfristig
  • 70. Was ist eine Verpuffung, Explosion und Detonation? ·         Verpuffung: Es kommt bei einer Verbrennung zwar zur einer Volumenerweiterung, jedoch nicht zu einem relevanten Druckaufbau ·         Explosion: Druckanstieg bis zu 10bar. Knall deutlich hörbar ·         Detonation: Bei Vorkompression in z. B. in engen langen Rohren des Gas-Luft Gemisches. Ein heftiger Knall ist hörbar.
  • 71. Welche Bedingungen liegen diesen Abläufen zugrunde? (Verpuffung, Explosion, Detonation) ·         Zündquelle, Brennbarer Stoff und Sauerstoff ·         Detonation: Vorkompression ·         Explosion: geschlossene Räume ·         Verpuffung: Das Gemisch muss zudem Zündwillig sein
  • 72. Welche Verbrennungsgeschwindigkeiten werden jeweils erreicht? ·         cm/s ·         m/s ·         km/s
  • 73. Nennen Sie die Einteilung elektrischer Betriebsmittel im Einsatz Explosionsgefährdender Bereiche in Explosionsgruppe und Temperaturbereich ·         Gruppe I: für den Betrieb in Schlagwettergefährdenden Bereichen ·         Gruppe II: für den Betrieb in Explosionsfähiger Atmosphäre ·         Die Gruppe II wird in 3 Gasgruppen unterteilt ·         Temperaturklasse T1 – T6 abgestuft von 450°C bei T1 bis 85°C bei T6
  • 74. Welche Zusätzlichen Schutzauflagen müssen Betriebsmittel der Gruppe 1 zusätzlich zum Gasexplosionsschutz erfüllen ·         Die Oberflächentemperatur muss unter 150°C liegen, da ab dieser Temperatur Kohlenstaub anfängt zu glimmen
  • 75. Zündschutzarten Explosionsgeschützter elektrischer Betriebsmittel und ihre Schutzprinzipien ·         i: Eigensicherheit o   Ein eigensicherer Stromkreis ist ein Stromkreis, indem kein Funke oder thermischer Effekt die Zündung einer bestimmten Explosionsfähigen Atmosphäre verursachen kann ·         d: druckgekapselte Gehäuse o   Durch Explosion im Inneren eines Gehäuses wird durch Einhaltung von Spaltmaßen die nach Außen geführte Atmosphäre abgekühlt. Nach einer Explosion im Inneren eines Gehäuses darf keine Deformation stattfinden. Das Gehäuse muss wieder in seinen Ursprungszustand finden. ·         o: Ölkapselung o   Durch Einschließung in Öl wird sichergestellt, dass eine ex-Atmosphäre über der Oberfläche nicht zum zünden gebracht werden kann ·         q: Sandkapselung o   Durch Füllung des Gehäuses durch Feinkörniges Füllgut wird verhindert, dass Lichtbögen eine Ex-Atmosphäre um das Gehäuse nicht zünden kann. ·         p: Überdruckkapselung o   Das Eindringen von Ex-Atmosphäre von Außen ist durch den erhöhten Überlagerungsdruck im Inneren eines Gerätes oder Gehäuses nicht möglich ·         e: erhöhte Sicherheit o   Durch einen Erhöhten Grad der Sicherheit wird verhindert, dass Lichtbögen oder erhöhte Oberflächentemperaturen entstehen. o   Hauptbetriebsmittel sind z. B. Klemmen, Leuchten, Transformatoren ·         m: Vergusskapselung o   ist eine Zündschutzart, in der die Teile, die in Ex-Atmosphäre zünden können in Widerstandsfähigem Vergussmaterial eingebettet sind
  • 76. Beispiele für IP-Gehäuseschutzarten, IP-Kürzel und die dazugehörige Erklärung in Prosa. ·         Kennziffer            erste Ziffer                  erste  Ziffer                 zweite Ziffer Berührungs-S.            Fremdkörper-S.         Wasserschutz 0                      kein Schutz                kein Schutz                kein Schutz     1                      mit Handrücken         Fremdk.Ø 50mm       senkrecht tropfendes Wasser 2                      mit Fingern                 Fremdk.Ø 12,5mm    schräg (15°) tropfendes Wasser 3                      mit Werkzeugen         Fremdk.Ø 2,5mm      schräg (60°) Sprühwasser 4                      mit Draht                    Fremdk.Ø 1mm         Spritzwasser aus allen Richtungen 5                      mit Draht                    Staubschutz               Strahlwasser 6                      mit Draht                    Staubdicht                  starkes Strahlwasser 7                                                                                            zeitweiliges Untertauchen 8                                                                                            dauerndes Untertauchen
  • 77. Welche Merkmale kennen Sie für den Staubexplosionsschutz von Betriebsmitteln? ·         Oberflächentemperatur unter Zünd- oder Glimmtemperatur des vorhandenen Staubes ·         Vermeiden von Funken an elektrischen Teilen wie Schalter, Kontakte ·         Vermeidung von Speicherung elektrostatischer Energie ·         Vermeidung mechanischer Reib- und Schlagfunken