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Betriebswirtschaftliche Steuerung sowie QM (Subject) / Disposition (Lesson)
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- Welche Teilgebiete umfasst die Disposition? - Materialbedarfsermittlung (Brutto / Netto) - Materialbestandsführung (Buchen von Bestandsveränderungen) - Beschaffungsrechnung (Wie viel, wann beschaffen)
- Ziele und Zielkonflikte der Disposition - Optimierung der Lieferfähigkeit - Einhaltung Fertigungstermine - Festlegung von Fertigungs- und Beschaffungslosen - Einhaltung der Aufwands- und Kostenvorgabe
- Erklären Sie die ABC-Analyse - Mit diesem Verfahren soll herausgefunden werden, welchen Bereichen man besondere Aufmerksamkeiten schenken soll. (Material oder Lieferantenebene)
- Ziele der ABC-Analyse - Wesentliches vom Unwesentlichen trennen - Transparenz und Vergleichsmaßstäbe schaffen - Anstrengungen identifizieren, die wirtschaftlich wenig Wirkung zeigen (Steigerung Wirtschaftlichkeit)
- Welche Informationen benötigt man für eine ABC-Analyse - Jahresbedarf - Preis pro Menge = daraus ergibt sich der wertmäßige Jahresbedarf
- Beschreiben Sie die Klassifizierungen der ABC-Analyse - A: wichtig / hochwertig / umsatzstark - B: mittelwichtig / mittelwertig / mittlere Umsatzstärke - C: weniger wichtig / niedrigwertig / umsatzschwach
- Welche Aufgabe hat die XYZ-Analyse - Hier können Materialien nach Vorhersagegenauigkeiten klassifiziert werden.
- Wie wird beim Verfahren der XYZ-Analyse klassifiziert? - X: Verbrauch: gleichbleibend mit gelegentlichen Schwankungen / Vorhersage: hoch - Y: Verbrauch: unbeständig, trendmäßig / Vorhersage: Mittel - Z: Verbrauch: völlig unregelmäßig / Versage: niedrig
- Kann man die ABC- und die XYZ-Analyse kombinieren? - Ja. Hierdurch kann die Bedarfsermittlung (plangesteuert, verbrauchsgesteuert) abgeleitet werden.
- Wie sieht die Bedarfsermittlung nach ABC/XYZ-Analyse aus? - AX: deterministische Bedarfsermittlung - AZ: deterministische Bedarfsermittlung - BX: deterministische Bedarfsermittlung - BZ: deterministische Bedarfsermittlung - CX: stochastische Bedarfsermittlung - CZ: stochastische Bedarfsermittlung
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- Welche Bedarfsarten kennen Sie? - Primärbedarf - Sekundärbedarf - Tertiärbedarf - Zusatzbedarf - Bruttobedarf - Nettobedarf
- Erkläre Primärbedarf - Das ist der Bedarf an verkaufsfähigen Erzeugnissen (danach löst sie die Stückliste auf)
- Erkläre Sekundärbedarf - Das ist der Bedarf an Baugruppen, Einzelteilen, Rohmaterialien, welche zur Herstellung des Primärbedarfs benötigt werden. (Inhalt der Stückliste)
- Erkläre Tertiärbedarf - Das ist der Bedarf an Hilfs- und Betriebsstoffen welche zur Produktion benötigt werden (nicht in STL aufgeführt)
- Erkläre Zusatzbedarf - Bedarf für Schwund, Verschleiß - Mehrbedarf für Wartung, Reparatur
- Erkläre Bruttobedarf - Der Bruttobedarf ergibt sich aus Primärbedarf und Zusatzbedarf ohne die Berücksichtigung von Lagerbeständen
- Erkläre Nettobedarf - Der Nettobedarf ergibt sich Bruttobedarf und verfügbaren Bestand (Lagerbestand)
- Welche Bedarfsverläufe kennen Sie? - Konstanter Verlauf - Saisonaler Verlauf (mal steigend, mal fallend) - Trendverlauf (steigend oder fallend)
- Welche Bedarfsermittlungsmethoden kennen Sie? - Deterministische Bedarfsermittlung - Stochastische Bedarfsermittlung - Heuristische Bedarfsermittlung
- Welche Methoden werden bei der Deterministischen Bedarfsermittlung unterschieden? - Analytische Methode: Stücklistenauflösung - Synthetische Methode: Teileverwendungsnachweis (Materialverwendung)
- Welche Methoden beinhaltet die Stochastische Bedarfsermittlung? - Arithmetischer Mittelwert - Gleitender Mittelwert - Gleitender gewogener Mittelwert - Exponentielle Glättung 1. Ordnung
- Wie wird der arithmetische Mittelwert errechnet? - Er wird aus (allen) vorliegenden tatsächlichen Verbräuchen ermittelt.
- Wann sollte der arithmetische Mittelwert angewendet / nicht angewendet werden - Anwendung bei konstanten Verbrauchen mit geringen Abweichungen - Nicht angewendet werden sollte dieses Verfahren bei trendmäßigen und schwankenden Verbräuchen
- Wie wird der gleitende Mittelwert errechnet? - Die Anzahl der vorliegenden Verbräuche wird bestimmt. So sollen ältere Verbräuche nicht mehr berücksichtigt werden.
- Wann soll der gleitende Mittelwert angewendet / nicht angewendet werden? - (ähnlich wie beim arithmetischen Mittelwert) - Anwendung bei konstanten Verbrauchen mit geringen Abweichungen - Nicht angewendet werden sollte dieses Verfahren bei trendmäßigen und schwankenden Verbräuchen
- Wie wird der gleitende gewogene Mittelwert errechnet? - Das Verfahren basiert auf einer Mittelwertbildung, wird jedoch auf Vergangenheitswerten gewichtet.
- Wie fällt die Gewichtung beim gleitenden gewogenen Mittelwert aus? - Je älter ein Wert, umso geringer die Gewichtung - Je jünger ein Wert, desto stärker die Gewichtung.
- Wie rechnet man mit der exponentiellen Glättung 1. Ordnung? - Hier erfolgt der Vergleich zwischen dem Vorhersagewert und dem tatsächlichen Verbrauch der letzten Periode. Zusätzlich kommt ein Glättungsfaktor hinzu (meist 0,1- 0,4)
- Erklären Sie das Bestellpunktverfahren - Bei jedem Lagerabgang wird überprüft, ob der Meldebestand erreicht oder unterschritten wurde. Ist das der Fall, muss eine bestimmte Menge bestellt werden. - Das Verfahren ist in seinem Bestellzeitpunkt variabel, in der Bestellmenge meist fix.
- Erklären Sie das Bestellrhythmusverfahren - Hier wird in einem festgelegten Rhythmus eine Beschaffung ausgelöst. Der Bestand wird meist auf einen vorher definierten Höchstbestand ergänzt. - Das Verfahren ist in seinem Bestellzeitpunkt fix, in der Bestellmenge variabel.
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- Unter welchem Dispositionsverfahren fallen die Verfahren: Bestellrhythmus und Bestellpunkt - Stochastische Disposition
- Erklären Sie die analytische Bedarfsmengenermittlung - Die Berechnung des Sekundärbedarfs erfolgt exakt mit Hilfe einer Strukturstückliste.
- Was für Stücklisten kennen Sie noch? - Mengenübersichtstückliste - Strukturstückliste - Baukastenstückliste - Fertigungsstückliste
- Erklären Sie die Mengenübersichtstückliste - Hier werden alle Baugruppen des jeweiligen Erzeugnisses zusammengefasst und einmal in der Gesamtmenge aufgelistet.
- Erklären Sie die Strukturstückliste - Hier wird der gesamte Materialbedarf ersichtlich, d. h. in welcher Fertigungsstufe eine Baugruppe oder ein Teil verwendet wird.
- Erklären Sie die Baukastenstückliste - Es ist eine einstufige Stückliste. Sie zeigt lediglich an, welche Teile / Komponente sich in die jeweils nächsthöhere Einheit eingeht.
- Erklären Sie die synthetische Bedarfsmengenermittlung - Die Ermittlung des Bedarfes erfolgt über ein Teileverwendungsnachweis (Materialverwendung). Hier wird geprüft, in welcher Menge ein Teil in ein Endprodukt einfließt und daraus wird der Bedarf errechnet.
- Berechnung vom Brutto- und Nettobedarf Sekundärbedarf + Zusatzbedarf = Bruttobedarf - Lagerbestand - Bestellbestand + Reservierung + Sicherheitsbestand = Nettobedarf
- Definition: Rückwärtsterminierung Sie geht von einem festgelegten Endtermin eines Primärbedarfs aus und ermittelt in einer Rückwärtsrechnung den spätesten Starttermin für die Bestellung bzw. FAUF zur Deckung des Sekundärbedarfs
- Definition: Vorwärtsterminierung Hierbei startet man von einem bestimmten Startermin und berechnet den Endtermin des Primärbedarfs.
- Welche Lager(haltungs)kosten kennen Sie? - Personalkosten - Einrichtung, Miete - Energiekosten - Versicherung
- Welche Beschaffungskosten kennen Sie? - Auftragsbearbeitungskosten - Transportkosten - Mindermengenzuschläge
- Was versteht man unter optimaler Bestellmenge? - Die Optimale Bestellmenge ist die Menge, bei der die Gesamtkosten aus Bestellkosten und Lagerhaltungskosten minimal sind.
- Voraussetzungen um die optimale Bestellmenge errechnen zu können? - Bekannter Jahresbedarf - Gleichmäßiger Lagerabgang - Konstanter Preis - Konstanter Lagerhaltungskostensatz - Konstante bestellfixe Kosten
- Welche Kritikpunkte gibt es an der Optimalen Bestellmenge? - Rabatte werden nicht berücksichtigt - Lieferzeit wird nicht berücksichtigt - Lagerkapazitäten werden nicht berücksichtigt - Nichtkonstanter Bedarf wird nicht berücksichtigt - Mindermengenzuschläge werden nicht berücksichtigt