Java (Subject) / Imperative Sprachkonzepte Teil 1 (Lesson)

There are 14 cards in this lesson

Diese Lektion beschreibt die Grundlagen der Programmiersprache Java. Ein Programm in Java wird nicht umgangssprachlich beschrieben, sondern ein Regelwerk und eine Grammatik definieren die Syntax und die Semantik.

This lesson was created by diogenes59.

Learn lesson

  • Was sind Token? Ein Token ist eine lexikalische Einheit, die dem Compiler die Bausteine des Programms liefert. Der Compiler erkennt an der Grammatik einer Sprache, welche Folgen von Zeichen ein Token bilden. Beispiele: Bezeichner Schlüsselwörter 1982
  • Was bedeutet Whitespace?   Whitespace sind Wortzwischenräume Bspl: Leerzeichen, Tabulatoren, Zeilenvorschub- und Seitenvorschubzeichen Sie können in beliebiger Anzahl auftreten Sie machen den Programmcode besser lesbar  
  • Was versteht man unter einem Bezeichner und wozu wird er verwendet? Bezeichner sind Namen für Variablen, Konstanten, Methoden, Klassen und Schnittstellen. An Hand dieser Namen werden die entsprechenden Bausteine im Programm identifiziert. Bezeichner werden daher auch Identifizierer (von engl. identifier) genannt.
  • Was gilt für einen Bezeichner? Ein Bezeichner ist eine Folge von Zeichen, die fast beliebig lang sein kann (die Länge ist nur theoretisch festgelegt). Die Zeichen sind Elemente aus dem Unicode-Zeichensatz, und jedes Zeichen ist für die Identifikation wichtig. Das heißt, ein Bezeichner, der 100 Zeichen lang ist, muss auch immer mit allen 100 Zeichen korrekt angegeben werden.
  • Wie ist ein Bezeichner aufgebaut? Jeder Java-Bezeichner ist eine Folge aus Java-Buchstaben und Java-Ziffern, wobei der Bezeichner mit einem Java-Buchstaben beginnen muss. Ein Java-Buchstabe umfasst nicht nur unsere lateinischen Buchstaben aus dem Bereich »A« bis »Z« (auch »a« bis »z«), sondern auch viele weitere Zeichen aus dem Unicode-Alphabet, etwa den Unterstrich, Währungszeichen – wie die Zeichen für Dollar ($), Euro (€), Yen (¥) – oder griechische Buchstaben.
  • Was versteht man unter einem Literal Ein Literal ist ein konstanter Ausdruck. Es gibt verschiedene Typen von Literalen: die Wahrheitswerte true und false integrale Literale für Zahlen, etwa 122 Zeichenliterale, etwa 'X' oder '\n' Fließkommaliterale, etwa 12.567 oder 9.999E-2 Stringliterale für Zeichenketten, wie "Paolo Pinkas" null steht für einen besonderen Referenztyp.
  • Was sind Schlüsselwörter und wieviele besitzt Java und welche kennst Du?   Schlüsselwörter sind als Bezeichner unzulässig, da sie vom Compiler besonders behandelt werden. Schlüsselwörter bestimmen die »Sprache« eines Compilers.     abstract continue for new switch assert default goto (tot) package synchronized boolean do if private this break double implements protected throw byte else import public throws case enum instanceof return transient catch extends int short try char final interface static void class finally long strictfp volatile const (tot) float native super while  
  • Welche Kommentararten gibt es in Java? Zeilenkommentare:  // Blockkommentare:  /* */ dürfen nicht verschachtelt werden JavaDoc-Kommentare:  /** */ generieren später die API-Dokumentation  
  • Was versteht man unter einer Klassendeklaration? Klassen stellen einen Rahmen dar, in dem die Anweisungen und Variablen gepackt werden, aus denen sich das Programm zusammensetzt. Diese Rahmen bzw. die Klasse bezeichnet man auch als Kompilationseinheit (engl. compilation unit). Sie deklariert eine Klasse mit ihren Variablen und Methoden. Programmlogik außerhalb von Klassen ist nicht erlaubt.   Der Klassenname darf grundsätzlich beliebig sein. Jedoch muss bei einer mit public definierten Klasse der Klassenname und der Dateiname identisch sein.
  • Es gibt in Java eine ganz besondere Methode, die sich vor allen anderen auszeichnet. Wie ist die genaue Signatur dieser Methode und worin zeichnet sie sich aus?   public static void main (String[] args) { }   Die Methode main() wird von der Laufzeitumgebung als erstes ausgeführt. -> Eintstiegspunkt  
  • Was macht die Funktion println()? Wie wird sie verwendet bzw. aufgerufen? println() ist eine Methode, die eine Meldung auf dem Bildschirm (der Konsole) ausgibt. Innerhalb der runden Klammern können Argumente an die Funktion übergeben werden. println() erlaubt als Argumente Zeichenketten bzw. Strings.  Ein String ist eine Folge von Buchstaben, Ziffern oder Sonderzeichen in doppelten Anführungszeichen. Beispiel: public class Application {   public static void main( String[] args )   {     // Start des Programms     System.out.println("Hallo Java-Welt");     // Ende des Programms   } }
  • Warum ist Java eine statisch typisierte und streng (stark) typisierte Programmiersprache? Jede Variable hat einen vom Programmierer vorgegebenen festen Datentyp, der zur Übersetzungszeit bekannt ist und der sich später nicht mehr ändern lässt. Java achtet stark darauf, welche Operationen bei dem jeweiligen Datentyp erlaubt sind. Java kennt auch von jedem Ausdruck spätestens zur Laufzeit den Datentyp.
  • Was sind primitive Datentypen? Die primitiven (einfachen) Typen sind die eingebauten Datentypen für Zahlen, Unicode-Zeichen und Wahrheitswerte.
  • Was sind Referenztypen? Referenztypen sind Datentypen, mit denen sich Objektverweise etwa auf Zeichenketten, Dialoge oder Datenstrukturen verwalten lassen.