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Volkswirtschaftslehre (Subject) / VWL (Lesson)
Alle Fragen des Fragenkataloges Jena
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- Bedürfnis Psychologischer Spannungszustand, der das Bestreben auslöst diesen abzubauen.
- Mittel Ökonomisches knappes Gut, welches der Bedürfnisbefriedigung dient.
- Knappheit Verwendungskonkurenz zwischen mind. zwei unterschiedlichen sich ausschließenden Verwendungsmöglichkeiten. Knappheit ist relativ.
- Opportunitätskosten Kosten des Verzichts auf die nächstbeste Alternative, d.h. der entgangene Nutzen. Auch Alternativkosten genannt.
- Worin besteht das ökonische Problem und wie wird es gelöst? Das ökonomische Problem besteht darin, wie man die knappen Güter verteilen/verwenden sollte, da nicht alle Bedürfnisse befriedigt werden können. gelöst wird es mit dem Minimalprinzip ( gegebenes Output --> Minimierung des Inputs) und dem Maximalprinzip (gegebene Inputs --> Maximierung des Outputs)
- Warum ist Bildung Sicherheit und Gesundheit ein ökonomisches Gut? Es müssen knappe, physische Güter zur Produktion aufgewandt werden, wodurch diese immateriellen Güter reale Kosten verursachen. Personal. Gebäude... etc.
- sie von 2 Individuen aus, die jeweils eine Ressource zur Herstellung von Gut A und für Gut B verwenden können. (1)-Zeichnen sie 2 Unterschiedliche Transformationskurven. Welche Aussage hat eine solche Kurve? (2)-Begründen Sie, welches Individuum be zu (1) Eine Transformationskurve stellt alle technisch effizient herstellbare Güterbündel da. Die Steigung sind die Opportunitätskosten. zu (2) Adam hat bei Gut A einen komparativen Vorteil, weil seine Opportunitätskosten für A geringer sind. Analog dazu hat Eva einen komparativen Vorteil bei dem Gut B. zu(3) Durch Spezialisierung ist das insgesamt herstellbare Güterbündel größer als ohne Spezialisierung. Durch Tausch können beide von dem Spezialisierungsvorteil profitieren.
- Was versteht man unter Allokation? Aufteilung knapper Mittel auf alternative konkurrierende Verwendungsmöglichkeiten.
- " Wettbewerb als Entdeckungsverfahren" Charakterisieren sie die Vorstellung v. Hayeks Es existiert ein zentrales Informationsproblem über Bedürfnisse. Wie sollen die knappen Mittel aufgeteilt werden? Spontane Ordnung durch die Selbstorganisation des Marktes durch relative Preise. Erosion der Unternehmensgewinne durch Nachahmung anderer Markteilnehmer, wodurch der Unternehmer gezwungen ist neue Produkte zu erfinden.
- :" Wettbewerb als Entdeckungsverfahren" welche Rolle spielt der Staat? Der Staat soll die Funktionsfähigkeit sicherstellen, indem er in den Markt eingreift, wenn Aufgrund von z.b. Kartellbildung der Marktmechanismus außer Kraft gesetzt wird.
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- " Wettbewerb als Entdeckungsverfahren" Welcher ist ein Zentraler Grund für das Versagen von Planwirtschaften? Planwirtschaften sind mit der Menge der Informationen Überfordert. Es gibt ein Informationsproblem.
- Welches sind die Konstituierenden Merkmale nach Eucken? (a)Wirtschaftsverfassungsrechtliches Grundprinzip: Schaffung eines funktionsfähigen Preissystems durch wettbewerbliche Märkte (b) Währungspolitische Stabilität (c) Prinzip der offenen Märkte (d) Prinzip des Privateigentums (e) Prinzip der Vertragsfreiheit (f) Haftungsprinzip (g) Konstanz der Wirtschaftspolitik
- Welche Position nimmt der Ordoliberalismus mehrheitlich in Bezug von Marktregulierung und Umverteilung ein? Eingriffe dort, wo der Markt nicht funktioniert. Umverteilung, welche jedoch die Marktmechanismen aufrechterhält --> also Anreize schafft.
- Was versteht man unter einer Produktionsfunktion? Gibt an, welcher Output x bei gegebenen Inputleistungen (v1, v2) technisch effizient hergestellt werden kann (ökonomisches Maximalprinzip)
- Charakterisieren Sie limitationale Produktionsfunktionen limitational: Produktionsfaktoren können sich nicht ersetzen
- Charakterisieren Sie substitutionale Produktionsfunktionen! substitutional: Produktionsfaktoren können sich teilweise ganz ersetzen
- Erläutern Sie den Begriff der Grenzproduktivität Steigung der Produktionsfunktion. Wie viel zusätzliches Output kann durch eine marginale Erhöhung des Inputs erreicht werden.
- Def. von Isoquante Eine Isoquante zeigt für ein Output x alle unterschiedlichen Möglichkeiten an Inputfaktorkombinationen um diesen herzustellen.
- Zeichnen Sie limitationale und substitutionale Isoquanten
- Erläutern Sie verbal und grafisch die Bestimmung der Minimalkostenkombination. Was passiert, wenn sich der Preis eines Faktors erhöht? verbal: Minimiere die Isokostenfunktion unter der Nebenbedingung dass ein gegebenes x trotzdem noch erreicht wird.
- Wie ermittelt man die Kostenfunktion in Abhängigkeit vom Output? Wie sind Durchschnitts- und Grenzkosten definiert? Man ermittelt für jedes x die Minimalkostenkombination und trägt dann x gegen die Minimalen Kosten ab. -Durschnittskosten: c(x)/x -Grenzkosten: c'(x)
- Leiten Sie die Angebotsfunktion eines Unternehmens unter vollkommener Konkurrenz ab (Preis = Grenzkosten-Regel).
- Gegeben seien die Inputfaktoren Kapital und Arbeit. Bestimmen Sie die gewinnmaximale Nachfrage nach Arbeit (mit Grafik).
- Was ist eine Nutzenfunktion und welche Eigenschaften hat diese? Nutzenfunktion: Nutzen in Abhängigkeit der eingesetzten Konsumgüter
- Erläutern Sie den Begriff der Indifferenzkurve
- Warum können sich Indifferenzkurven nicht schneiden? Indifferenzkurven können sich nicht schneiden, da es sonst bedeuten würde, dass dasselbe Güterbündel zwei unterschiedliche Nutzen stiften würde. Verstoß gegen das Transitivitätsgesetz.
- Bestimmen Sie verbal und grafisch das Haushaltsoptimum! Verbal: Maximiere den Nutzen unter der Nebenbedingung, dass die Budgetrestriktion eingehalten wird.
- Erläutern Sie, wie man aus dem Haushaltsoptimum durch Preisvariation eine Nachfragefunktion erhält. Ermittelt man für jeden Preis des Produktes x1 das Haushaltsoptimum, erhält man auch für jeden Preis die dazugehörige Nachfrage die man dann direkt gegen den Preis abtragen kann.
- Erläutern Sie verbal und grafisch das Arbeits-Freizeit-Kalkül. verbal: Max u(x,F) unter der Nebenbedingung w/p *T-w/p*F
- [Erläutern Sie verbal und grafisch das Arbeits-Freizeit-Kalkül.] Was passiert, wenn der Reallohnsatz steigt? wenn der Reallohn steigt kommt es a) zum Substitutionseffekt: Die Opportunitätskosten von Freizeit sind gestiegen --> arbeite mehr, und b) zum Einkommenseffekt: Konsummöglichkeiten sind gestiegen, arbeite weniger!
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- Warum kann es rational sein, Konsumverzicht zu üben, d.h. zu sparen? Von welchen Größen hängt die Spar-Entscheidung in welcher Weise ab?
- Was versteht man unter homogenen und heterogenen Gütern?
- Worin besteht der Unterschied im Verhalten, wenn “viele” oder “wenige” Unternehmen am Markt tätig sind? Wenn viele am Markt tätig sind haben ihre Entscheidungen keinen Einfluss auf den Preis. --> keine Marktmacht -Analog dazu wenn wenige am Markt tätig sind. --> Marktmacht vorhanden
- Beschreiben Sie die Marktform der vollkommenen Konkurrenz
- Erläutern Sie den Verlauf der Marktangebots- und der Marktnachfragekurve sowie das Marktgleichgewicht (mit Grafik). Wann liegt ein Nachfrageüberschuss vor und mit welcher Preisreaktion ist dann zu rechnen? Nachfragekurve: je teurer das Produkt desto geringer die nachgefragte Menge. Angebotskurve: Je teurer das Produkt desto mehr Unternehmen treten in den Markt und die Angebotene Menge ist hoch. Marktgleichgewicht: Bei dem Preis von p* entspricht die Nachgefragte Menge der angebotenen Menge(x*). ------------------------------------------------------- Ein Nachfrageüberschuss liegt vor, wenn der Preis so hoch ist, dass zu diesem Preis die Nachgefragte Menge größer ist als die angebotene Menge. Der Preis steigt.
- Warum kann es im Fall sinkender Durchschnittskosten keinen vollkommenen Konkurrenzmarkt geben? Steigende Skalenerträge (Größenvorteile): sinkende Durchschnittskosten bei Massenproduktion führen dazu, dass es technisch effizient ist, jede weitere Produktionseinheit vom bereits bestehenden Unternehmen herstellen zu lassen (sog. “natürliches Monopol”).
- Was ist ein Oligopol? Ein Oligopol ist ein Markt mit wenigen Anbietern und vielen Nachfragern.
- Beschreiben Sie allgemein das Verhalten von Anbietern auf einem oligopolistischen Markt.
- Erläutern Sie anhand einer Grafik das Gleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt (Annahme: vollkommene Konkurrenz). Mit welchen Anpassungen ist zu rechnen, wenn (i) die Güterpreise sinken, (ii) die Grenzproduktivität der Arbeit durch bessere Ausbildu Die Anpassungen können in der Klausur variieren und sollten direkt aus dem Verständnis beantwortet werden.
- Aus verschiedenen Gründen ist der Arbeitsmarkt kein vollkommener Konkurrenzmarkt. Erläutern Sie kurz einige Besonderheiten des Arbeitsmarktes. -Nominallohn Flexibilität nur nach oben gegeben. Arbeit ist heterogen.-Informationsasymmetrien, Regulierende Eingriffe... (siehe Folien)
- Was versteht man unter einem Gleichgewicht im methodischen Sinn? Ein Gleichgewicht im methodischen Sinn, ist ein Zustand bei welchem kein Markteilnehmer den Anreiz hat, seine Entscheidung zu revidieren, da alle seine Pläne erfüllt sind.
- Was versteht man unter Rationierung?
- Erläutern Sie anhand einer Edgeworth-Box, dass durch Tausch ein wechselseitiger Vorteil entstehen kann. je weiter weg vom Ursprung desto besser. P0 ist der Ausgangspunkt. P1zeigt dass nach dem Tausch beide Individuen besser gestellt sind, da sie sich auf einer vom Ursprung weiter entfernten Indifferenzkurve befinden.
- Was charakterisiert einen pareto-effizienten Zustand? Der Pareto-effiziente Zustand ist erreicht, sobald niemand sich verbessern kann ohne dass ein anderes Individuum schlechter gestellt wird.
- Erläutern Sie die Anwendung des Pareto-Kriteriums in folgenden Situation. Ein Kuchen wird auf 5 Personen aufgeteilt: Zuvor hat jeder nichts. Egal wie der Kuchen nun aufgeteilt wird, keine kann sich verschlechtern unabhängig wenn einer alles bekommt.
- Erläutern Sie die Anwendung des Pareto-Kriteriums in folgenden Situation. Ein Teil der Studierenden fragt, ob man die Übung nicht verlegen könne, da sie am vorgesehenen Termin eine andere Verpflichtung haben. Solange es niemanden stört, da er oder sie andere Verpflichtungen hat die sich dann überschneiden würden, kann es zu einer Verbesserung und zu einem Pareto-effizienten Zustand führen.
- Erläutern Sie anhand einer Grafik das Konzept der Konsumenten- und der Produzentenrente. Warum ist die so charakterisierte Wohlfahrt im Monopol geringer als bei vollkommener Konkurrenz? (mit Grafik)
- Was ist ein (technischer) externer Effekt? Warum führen externe Effekte zu Ineffizienz?
- Geben Sie je 2 Bsp für pos. & neg. externe Effekte an! -negativ: Umweltverschmutzung etc. -positiv: Studium/gute Ausbildung, gesunde Ernährung
- Erläutern Sie anhand einer Grafik das Konzept der Pigou-Steuer zur Internalisierung externer Effekte.