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Wirtschaften mit Migrationshintergrund VO (Subject) / Wirtschaften mit Migrationshintergrund Prüfungsbvorbereitung (Lesson)
Wichtige Begriffe: Vorbereitung auf multiple Choice
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- Marktsituation (Akha, Trupp) Hohe Konkurrenz in Souvenirverkaufsgebieten Abhängigkeit von Tourismusentwicklung und -typ Sättigung der Nachgrage Räumliche Unterschiede in Hinblick auf Verkaufsgruppe
- Politisch-institutionelle Einbettung (Trupp, Akha) Niedriger Status und Negativimage in Thai-Minderheitsgesellschaft -Geringschätzung -Kein Zugang zum touristischen Binnenmarkt -Eingeschränkte Mobilität aufgrund von Staatsbürgerschaftspolitik UNklare Politik und Informationen gegenüber StraßenverkäuferInnen -Straßenverkauf strafbar - keine LIzenzen (Strafen) -Einfache Identifizierung als hilltribe Raumkonflikte Räumliche Unterschiede
- Perspektiven im Tourismusgeschäft (Trupp, Akha) Zukunftsplan eigenes Geschäft Zukunftsplan Dorfrückkehr Reproduktion von Marginalität Einschränkungen und Abhängigkeiten Selbstausbeutungsstrategie Berufliche Selbsständigkeit Mobilisierung und Akkumulation von Kapitalformen
- Migrantische Kulturökonomie: Eigenschaften (Migrantische Kulturökonomien, Gebesmair, Parzer) Beschäftigungsverhältnisse in "ethnischer" Ökonomie wie auch in Kreativwirtschaft prekär Auf Vereinsbasis, ehrenamtlich, auf informelle Unterstützung angewiesen, unterbezahlt Dennoch Beitrag zur regionalen Wirtschaft: Honorare für LehrerInnen und Kulturschaffende, Saalmieten, Catering, Sponsoren aus der Community, Medien, Ethno-Marketing
- Dimensionen migrantischer KÖ (Parzer, Gebesmair) Tradition und Moderne: Kulturvereine, Moscheen, Tempel, Diskotheken, Karaoke-Bars Nähe zum Machtfeld (vgl. Bourdieu): Chinesisches Nejahrsfest, keralesische Kulturvereine, World Music Bonding und Bridging: Moscheen, Tempel, Diskotheken, "Balkanmeile", World Music, Makamhane, Mansur Bildik Lokal, national, transnational: KUlturvereine, Lokale, regionale Medien (Okto, Yen Vatan Gazetesi) Veranstalter; transationale Medien
- Beispiel Sikh: Tempel (Migrantische Kulturökonomie, Parzer, Gebesmair) Einwanderungsgeschichte: seit 1980er Jahren verstärkte Auswanderung aus dem Punjab (Norden Indiens) infolge politischer und religiöser Spannungen, vorwiegend Männer, anfänglich vor allem als Zeitungskolporteure und Marktfahrer tätig Sikh Temepl als kulturelle Zentren der meist ehrenamtlichen Pflege udn Weitergabe von Traditionen
- Hennanacht (Migrantische Kulturökonomie; Parzer, Gebesmair) durch Bildungs- und Arbeitsmigration: Die kommerzielle Organisation von Hochzeiten, Hennanächten und Beschneidungsfeste ist ein zentraler Aspekt der türkischen kulturökonomie, communityspezifisch mit transnationalen Aspekten. Nebeneinander von Tradition und Moderne
- Goga Sekulic (Migrantische Kulturökonomie, Parzer, Gebesmair) In Belgrad lebende Turbofolk Sängerin, die sowohl im ehemaligen Jugoslawien, wie auch unter den von der stämmigen MIgrantInnen sehr populär Größte Migrationsgruppe Wien, Bsp: Die an der Grenze zwischen 16. und 17. Bezk. angesiedelten Lokale und CLubs werden fast ausschließlich von Jugendlichen mit Migrationshintergrund besucht, ethnisch heterogen, unterhaltungsorientiert
- Ceza (Migrantische Kulturökonomie (Parzer, Gebesmaier) Türkischer Rapper Diskotheken an der Peripherie als Pendant zur Balkanmeile in der türkischen Community
- Alp Bora Musikschaffender aus der Türkei: Migrationshintergrund: zum Studium nach Österreich Expliziet interkulturelle Ausrichtumg im World Music Segment ("bridging") Tradition und Moderne, starke Vernetzung in der regionalen Musikszene
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- China Book (Migrantische Kulturökonomie, Parzer, Gebesmair) Chinesische MigrantInnen: Kettenmigration seit den 1980er Jahren, frühe Unternehmensgründung, starke Hochkulturaffinität Sortiment richtet sich an ChinesInnen und MehrheitsösterreicherInnen. Einbindung in die lokale und transnationale Nischenökonomie
- Sandeep Kumar (Migrantische Kulturökonomien: Parzer, Gebesmaier) Migrationshintergrund: Sohne eines inidischen Deutschprofessors, Studium in Deutschland, seit 1989 als Topmanager in Ö Angeregt durch diverese Bollywood-Produktionen entschloss er sich 2008 einen Film zu drehen
- Positive Effekte migrantischer Kulturökonomie (Parzer, Gebesmaier) Beschäftigung und soziale Mobilität Migrantische Kultur und Identität Interkultureller Dialog und Integration
- Negative Effekte migrantischer Kulturökonomie (Parzer, Gebesmaier) Ethnische Etikettierung, Zwänge in ethnische Nischen Exotisierung Verschleierung sozialer Unterschiede
- Beschäftigung und soziale Mobilität (Migrantische Kulturökonomien, Parzer, Gebesmair) Arbeitsplätze in der migrantischen Kulturökonomie MOden und Trends als Gelegenheit für MigrantInnen in der Kulturindustrie Fuß zu fassen Selbständigkeit als Reaktion auf fehlende Chancen am Erwerbsarbeitsmarkt ("Reaktionsmodell") Verbesserung der sozioökonomischen Position (für einige) Prekarität und Selbstausbeutung (für viele)
- Migrantische Kultur und Identität (Migrantische Kulturökonomie, Parzer, Gebesmaier) Bewahrung, Weitergabe und Weiterentwicklung von kulturellen Traditionen des Herkunftslandes Lehren und Lernen: Vereine und religiöse Organisationen KulturkonsumentInnen: Shopping for Identity Geborgenheit und Schutz vor Fremdheitserfahrungen Dynamischer Charkter von Identiät (en) - neue Bedeutungen durch Rekontextualisierung -kritische Auseinandersetzung mit Herkunftsland - symbolische Ethnizität
- Interkultureller Dialago und Integration (Migrantische Kulturökonomie, Parzer, Gebesmair) Break- Out migrantischer Kluturunternehmen: ermöglicht auch KonsumentInnen jenseits der jeweiligen Community die Auseinandersetzung mit "fremder" Kultur Abbau von Vorurteilen und Förderung der Verständigung zwischen Mehrheits- und MInderheitsgesellschaten "Interkultureller Dialog": Integrationspotential oder Marketinglabel?
- Ethnische Etikettierung (Migrantische Kulturökonomie, Parzer, Gebesmaier) Ethnische Labels in der migrantischen Kulturökonomie ("Balkanakenrap") Fremd und Selbstzuschreibung Positionierung am Markt (Mim Sofyan) vs. ungewollte ethnische Etikettierung (Coup de Bam)
- Exotierung (Migrantische Kulturökonomie: Parzer, Gabesmair) Darstellungsweise, die dem "Fremden" eine grundlegende Andersartigkeit zuschreibt entspricht häufig der Erwartungshaltung der Mehrheitsgesellschaft - bestimmtes Bild von "Orient" oder Balkan - Konstruktion kultureller Differenzen -Homogenisierung -Migrantische Kltur als additives Element zur Mainstream Kultur
- Verschleierung sozialer Unterschiede (Migrantische Kulturökonomie, Parzer, Gebesmaier) Fokus auf kulturelle Differenzen --> Gefahr, dass soziale Unterschiede aus dem Blick geraten sozioökonomische und rechtliche Benachteiligungen von MigrantInnen Sozial vs. Kulturpolitik: Instrumentalisierung von Kunst zu sozialem Management" Migrantische Kulturunternehmen gelten im politischen Diskurs als Paradefall geglückter Integration
- 3. Ordnungsprinzipien der niueanischen Gesellschaft (Insel Niue, Auckland: Thode-Arora) Egalitäre Sozialstruktur Dorfzugehörigkeit Kirche
- Exkurs: Ethnizität (Niue, Auckland, Tode Arora) ethnische Selbst- und Fremdzuschreibung durch Akteure bewusste oder unbewusst aktivierte ethnische Markierungen Wir-Gruppen und Sie- Gruppen Zugang und Wettbewerb um sozial erwünschte Ressourcen
- Symbolisches Kapital nach Bourdieu Ökonomisches Kapital Kulturelles Kapital Soziales Kapital
- Niue von 1400 BewohnerInnen leben mittlerweile nur mehr 10% auf der Insel über 20 000 ausgewandert v.A. nach Auckland Menschen sind auf Subsistenzwirtschaft angewiesen 1901- 1974: neuseeländische Kolonie jetzt politischer Status der freien Assoziation mit NZ transnationale Gemeinschaft
- Niue als transnationale Gemeinschaft (Thode Arosa) Beziehungen, KOmmunikation und reziproke Transaktionen von <hüzrtn zwischen den NiuerInnen auf der Insel und in den Diasopora-Gemeinschaften: Geld und Essensendungen anlässlich von Zeremonien des Lebenszyklus in familiären, dorfgebundenen und krichlichen Netzwerken - die meisten leben mehrjährig auf der Insel und in der Diaspora (eher Pendeln, also unidirektionale Auswanderung)
- Umgang mit Migration (urbane Potenzial migrantischer Ökonomie, Yildiz) Normalisierung kultureller Hegemonie (Hegemonie-Dispositiv) Diese Art der Machtausübung ist nach Foucault eng mit Wissen verknüpft (Macht-Wissen-Komplex) Hegemonie-Dispositiv produziert durch verschiede e Praktiken der Reproduktion (Wissenschaft, Medien, Bildung, etc.) eine Form ethnisches Wissens über das Andere und definiert Normalitäten Repräsentationspraktiken reduzieren die gesellschaftliche Wirklichkeit auf "WIr" und die "Anderen" und räumen auf
- Eine andere Art des Sehens (Yldiz) Stadtentwicklung und Urbanität sind ohne geographische Mobilität von Menschen kaum vorstellbar Viele Stadtteile sind erst durch migrantische Mobilität entstanden Auch gegenwärtig gehören weltweite Wanderungsbewegungen zur Normalität Stadtgeschichten sind immer auch Migrationsgeschichten (Wien, Ottakringerstr.)
- Postmigrantische Urbanität (Yldiz) Postmigrantisches Theater (z.B. Wien, Garage X, Pimp my integration) Man spielt bewustst mit den existierenden Klischees Neue Bilder und Detungen im Kontext von Migration
- Die Öffnung der Orte zur Welt/Kennzeichen unserer Zeit (Yldiz) Migration Glokalität Pluralität/ Diversität Hybridität Heterogenität --> Bewegte Beiographien, Orte und Verbindungen --> 1. Mobile Sesshaftigkeit --> 2. Sesshafte Mobilität Bewegung wird zum Lebensentwurf
- Die Öffnung der Orte zur Welt (Yldiz) --> Durch weltweite Öffnungsprozesse, die potentiell neue Möglichkeiten für Lebensentwürfe eröffnen, wird das Alltagsleben immer reflexiver und reflexiv gestalteten Lebenswelten werden z einem zentralen Moment der Strukturierung von Biografien --> Durch transnationale Bindungen und Verbindungen und deren Nutzung vor Ort werden neue Kompetenzen entwickelt, soziales und kulturelle Kapital akkumuliert. trannationale Räume werden zu Möglichkeitsräumen --> Lebenspraxis zeigt, dass Menschen mehrere Heimaten und Zugehörigkeiten haben (können), mehrere kulturelle und soziale Bindungen entwickeln und leben können
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- Vorteile der Selbständigkeit (Yldiz) SChutz vor Diskriminierung Ökonomische Unabhängigkeit Aufwertung sozialen Status --> Aufstiegschancen durch Selbstinitiative
- Fremd und Selbstethnisierung als eine spezifische Praxis (Yldiz) Selbstethnisierung als eine strategisch eingesetzte Kompetenz und als Vermarktungsstrategie --> Türkisch sein, wird im lokalen Kontext erfunden und als Geschäftsstrategie eingesetzt --> MIgrantInnen und deren Nachkommen schaffen durch ökonomische Aktivitäten "mehrheimische Eäume" jenseits ethnischer und nationaler Mythen --> Räume unterscheiden sich von den gesellschaftichen Räumen in denen Eindeutigkeit und Monokulturalität die Norm ist --> Transtopien, in denen ökonomische Strategien und neue Umgangsweisen mit zugeschriebenen Klischees entwickelt werden
- Trankskulturelles Sozialkapital als Erfolgsstrategie Yldiz) Da sich die unternehmerischen Tätigkeiten oft unter prekären Bedingungen vollzogen, waren die Akteuere auf informelle Unterstützung durch Familie, Freunde, Bekannte angewiesen Ohne Nutzung von informeller Ressourcen wäre die Etablierung ihrer Kultur der Selbständigkeit nicht denkbar Akkumulation sozialen Kapitals auf lokaler wie globaler Ebene waren oft die Vorraussetzung für den ökonomischen Erfolg --> Transnationale Räume werden zu lokalen Möglichkeitsräumen
- Postmigrantische Geschäftsstrategien (Yldiz) Orientalische Inszenierung als postmigrantische Praxis Kreative Parallelgesellschaft - Stigmatisierung als Chance und Geschäftsstrategie - Stuart Hall: Praxis der Transkodierung
- Hall: Praxis einer Trankskodierung (Yldiz) Es geht darum, sich existierende Bedeutungen anzueignen indem man sie neu besetzt
- Postmigrantische Alltagspraxis als Transtopie Orientalische Inszenierung + Identifikation mit + Transkodierung als Geschäftsstrategie dem Stadtteil = Urbane Räume (Transtopien)
- Transtopien (Yldiz) - Orte des Übergangs - Orte der Übersetzung -Denkräume - Virtuelle Räume - Lebensentwürfe
- Überblick über Stadtteilentwicklung in NYC(Stadtteilentwicklung NYC Franz) - Bevölkerung - Ökonomie -Kultur - Politische Instrumente - Wohnungsmarkt = Stadteilentwicklung