8

Medizin (Subject) / psychologie (Lesson)

begriffe immp

This lesson was created by stex13.

Learn lesson

  • Akoasmen Akoasmen sind akustische Halluzinationen in Form ungestalteter akustischer Wahrnehmungen wie Pfeifen, Klopfen oder Rauschen.
  • Trimipramin Trimipramin ist ein stark sedierendes trizyklisches Antidepressivum, das bei Angst und innerer Unruhe eingesetzt wird.
  • tardive Dyskinesie Die tardive Dyskinesie bezeichnet die nach jahrelanger Neuroleptika-Gabe einsetzenden, extrapyramidal-motorischen Nebenwirkungen. Typisch sind abnorme, unwillkürliche Bewegungen hauptsächlich der Kopfmuskulatur und der Extremitäten.
  • Fluspirilen ist ein hochpotentes Neuroleptikum aus der Gruppe der Diphenylbutylpiperidine. Es wird bei Schizophrenie zur Langzeitbehandlung oder zur Rezidivprophylaxe 1-mal wöchentlich i. m. verabreicht.
  • Pseudodemenz Bei der Pseudodemenz handelt es sich um eine bestimmte Ausprägung der Depression, wobei die Symptomatik (psychomotorische Antriebsminderung, Konzentrationsstörungen) zunächst mit einer Demenz verwechselt werden kann. Dabei bleiben bestimmte Veränderungen der Hirnleistungen entgegen dem demenziellen Verlauf (mit zunehmender Ausprägung der Defizite) nur auf die depressive Phase beschränkt. Störungen der Konzentration und Aufmerksamkeit oder der Alltagsorientierung bilden sich nach Besserung der depressiven Phase zurück.
  • Konzept (nach Seligman)   Lerntheoretisch spricht man von erlernter Hilflosigkeit, wenn es sich um die Unfähigkeit und Ratlosigkeit in Konfliktsituationen handelt. Durch deren fehlende Bewältigung werden Konditionierungsvorgänge eingeübt und auch weiter unterhalten. Dies wird im Fall der beschriebenen Patientin hinsichtlich des Umgangs mit ihrer erkrankten Mutter deutlich. Die Patientin war damals nicht in der Lage, ihre Überforderung im Rahmen der Pflege zu lösen und erwartet jetzt in „gelernter Hilflosigkeit“ eine ähnliche Situation bei der Pflege der Schwiegermutter. Gelernte Hilflosigkeit führt häufig (wie bei der Patientin) zu depressivem Verhalten.
  • Rapid Cycling Von Rapid Cycling wird bei mindestens vier Stimmungsumschwüngen im Jahr gesprochen, 
  • Katalepsie (griechisch κατάληψις, katálēpsis - das Besetzen, Festhalten) wird teilweise auch als Stupor vigilans bezeichnet. Der Begriff beschreibt einen Zustand, in dem aktiv oder passiv eingenommene Körperhaltungen übermäßig lange beibehalten werden. Wird zum Beispiel ein Bein passiv von der Unterlage abgehoben, bleibt dieses nach dem Loslassen in der Luft. Diese Störung tritt vor allem bei schizophrenenErkrankungen auf, aber zum Teil auch bei organischen Hirnerkrankungen. Die Katalepsie ist oft vergesellschaftet mit einer starken psychomotorischen Verlangsamung und einer ausgeprägten Störung des Antriebs, ein Zustand, der als Stupor bezeichnet wird. Von einer Katalepsie Betroffene weisen nicht selten eine wächserne Erhöhung des Muskeltonus bei passiven Bewegungen auf, die sogenannte Flexibilitas cerea. D. h. die Gelenke lassen sich mit geringer Mühe passiv beugen und behalten die gegebene Stellung bei.[1] Neben der krankhaften Form kann die Katalepsie auch bei einer hypnotischen Trance als eines der sog. hypnotischen Phänomene auftreten oder gezielt der in Trance befindlichen Person vom Hypnotiseur suggeriert werden.
Advertisement