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Soziologie (Subject) / Soziales Lernen und Sozialisation (Lesson)
Lernformen, Sozialisation, kognitives Lernen , Lernen am Modell
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- Welche einfachen elementaren Prinzipien des sozialen Lernens kennen Sie? 1. Effektgesetz 2. Vermeidungslernen 3. Generalisierung 4. Diskriminierung 5. Habitualisierung 6. Internalisierung
- Was versteht man unter dem Effektgesetz? Grundidee besteht in der Belohnung und Bestrafung / Abwägung von Kosten und Nutzen bestimmte Handlungsweisen werden wahrscheinlich häufiger Auftreten, wenn auf sie eine positive Reaktion erfolgt seltner auftreten, wenn negative reaktion erfolgt Schüler arbeitet im Unterricht gut mit > erhält gute Noten für Mitarbeit > wird wahrscheinlich häufiger mitarbeiten
- Was versteht man unter Vermeidungslernen? lernen der Bestrfaung zu entgehen, indem man sich bestimmte Handlungsweisen / Techniken aneignet sein handeln auszuüben, so dass man unendeckt bleibt
- Was versteht man unter Generalisierung? erfolgreiche handlungsmuster werden auf ähnliche Sachverhalte übertragen (generalisiert) Schüler arbeitet in Fach A gut mit und erhält gute Noten. Diese erfahrung überträgt er auf Fach B > Schüler arbeitet in fach B ebenfalls mit Gute Erfahrungen mit dem Kauf bzw. mit einer bestimmten Automarke.Diese Automarke wird bei einem erneuten Autokauf gewählt.
- Erklären Sie den Begriff Diskriminiertes Lernen. man unterscheidet ein und dieselbe Handlung mit unterschiedlichen Reaktionsfolgen (erfolgreich / nicht erfolgreich) bei der Diskriminierung handelt es sich um das Gegenprinzip der Generalisierung es werden nur situationsbedingt vorteilhafte Handlungen angewandt, die zum Erfolg führen Schüler arbeitet in Fach A und B gut mit und erhält gute Noten. In Fach C und D arbeitet er ebenfalls gut mit, erhält jedoch schlechte Noten. In Zukunft wird der Schüler in Fach C und D nicht mehr mitarbeiten
- Was versteht man unter Habitualisierung? Handlungsmuster werden zu gewohnheiten herausgebildet < festschreiben einer Habdlungssquenz eine belohnung / Bestrafung ist nicht mehr erforderlich z. B. Führerscheinneulinge werden sich der eiknzelnen Abläufe bewusst > erfahrene Autofahrer denkt über einzelne Abläufe des fahrens nicht mehr nach
- Was versteht man unter den Begriff Internalisierung? Von außen herangetragene Belohnungen / Bestrafungen werden verinnerlicht, so dass sie zu einer eigenen Handlungsnorm gebildet werden Kontrolle von außen nicht mehr nötig, d. h. sie entfällt, da innere kontrolle des Einzelnen stattfindet z. B. Mutter legt in der Kindheit von X sehr viel Wert auf Pünktlichkeit > dies wurde von X verinnerlicht, so dass X von sich aus einen hohen Wert auf Pünktlichkeit legt
- Eklären sie das Prinzip des kognitiven Lernens. ist die Aneignung von Sinnmustern > Handlungen in bestimmten Situationen unter Rückgriff auf andere Einstellungen Orientierung erfolgt an eigenen Wissensvorrat und an Siktuationen, die erfolgreich waren es handelt sich um eine stabile Verknüpfung von Wissen und Emotionen Orientierung auch an Gewissen, Gefühlen, und Einstellungen Je stärker eine Kognition und je besser sie sich bewährt haben, desto mehr verstärken sich die Verhaltensweisen
- Was versteht man unter der Nutzen-Erwartungstheorie Verhaltensweisen richten sich nach Höhe der Belohnung und am wissen daran, dass Belohnung erfolgt handeln oder nicht - lohnt sich das Handeln oder nicht
- Was verstehen sie unter Lernen am Modell? das Handeln (Handlungskomplexe) anderer Menschen wird beobachtet kommt der Betrachter in eine ähnliche Handlungssituation, wird die beobachtete Handlungabgerufen und angewandt > Beobachtete Handlung wird von Beobachter nachvollzogen die Modellperson muss interessant sein Modellperson ist in der Regel erfolgreich es erfolgt eine identifikation mit der Modellperson Ähnlichkeit mit der Modellperson muss vorliegen (dehnbarer Begriff)
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