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Allgemeine Fachoffene Didaktik (Subject) / 1.1 Allgemeine und nicht bestimmte Didaktik - System der Didaktik (Lesson)

Einführung

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  • Verhälnis von Didaktik und Pädagogik - Pädagogik hat größeren Gegenstandsbereich und Sozialisationsgedanken - Didaktik ist Subdisziplin der Pädagogik - Didaktik wird benötigt, um pädagogische Ziele zu erreichen
  • Verhältnis von Methodik und Didaktik Weber und Klafki = Wechselverhältnis, d.h. Didaktik: allgemein und Methodik: speziell Heimann und Schulz = Primat der Didaktik, d.h. Reflexion der Bildungsinhalte die Grundlage aller weiteren Überlegungen; Methodik muss nach der Bedeutung der Didaktik fragen
  • Pädagogik/Erziehungswissenschaft/Bildungswissenschaft Pädagogik= Theorie und Praxis der Erziehung Erziehungswissenschaft= Theorie (eher empirisch) Bildungswissenschaft= Theorie und Praxis, was aber ein Paradox darstellt da Bildung individuell ist und sich nicht verallgemeinern lässt konkurrierende Bezeichnungen stehen mitunter auch für konkurrierende Begriffe
  • Bezugswissenschaften der Didaktik Anthropologie: erster Lehrstuhl von Trapp vor 250 Jahren Ethnologie: didaktisches Handeln unterliegt ethnischen Regeln Philosophie: nach Trapp hießen Lehrstühle "Philosophie und Pädagogik" Theologie: zu Beginn systematisches Lernen nur an Klöstern (Comenius= erster Didakt; Schleiermacher und Grundwick auch Theologen) Biologie: aufgrund von biologischen Veränderungen der Pubertät wichtig Medizin: körperliche Defizite, Behinderte, Geräte zum Lernen Politologie: päd Handeln im Rahmen einer Gesellschaft, die durch Politik gestalltet wird Ökonomie: Erziehung verbraucht ökoomische Ressourcen und wirkt auf diese zurück Psychologie und Soziologie
  • Verhältnis von Didaktik und Fachdidaktiken A) Inklusin: Fachdidaktik in der Didaktik - Didaktik als wissenschaft nur wenn Fachdidaktik als Disziplin der Didaktik - Fachdidaktiken als spezielle Fachwissenschaften ordenen sich unter die Fächer, ihre Bedeutung wird dadurch runtergestuft   B) Kontingenz: Fachdidaktik der Didaktik nebengeordnet - Didaktik kann nicht inhaltsfrei argumentieren - Fachdidaktik muss sich auf Didaktik beziehen → doppelte Transzendenz  
  • Das didaktische Dreieck besteht aus Inhalt, Edukand und Erzieher 3 Elemente müssen in einer Situation vorhanden sein, damit es ene Lern/Lehrsituation ist idealisierte Darstellung, weil es eine dynamisches Verhältnis ist und in Zahl der Lehrer und Edukandi und der Genauigkeit der Inhlate variiert
  • Fachdidaktik als System wissenschaftlicher Sätze Idealmodell hat 3 Hauptsätze: Zahl der Edukanden, Zahl der Lehrer und Genauigkeit des festgelegten Inhalts - Allgemeinheit: Gilt das Satzsystem für alle Edukande? (Menge der Anwendungsfälle) - Bestimmtheit: Bezieht sich das Satzsystem auf inhaltlich streng festgelegte oder eher offen angelegte Bereiche? (Strenge der Prädikatoren/ Menge der festgelegten Kriterien)
  • Vereinfachte kategoriale Betrachtung (wissenschaftliche Sätze) Informationsgehalt bezogen auf ... ... Menge der Anwendungsfälle: je mehr Anwendungsfälle umso höher der Informationsgehalt ... Strenge der Prädikatoren: je mehr Eigenschafte einer Aussage zugeschrieben werden umso höher der Informationsgehalt  
  • Poppers Position zum kritischen Rationalismus - so lange nicht jemand das Gegenteil beweist ist es bewährt - Theoretische Sätze müssen mit Hilfe der Vernuft geprüft werden und können an der Wirklichkeit scheitern - wahr vs. bewährt - Falsifikation vs. Verifikation
  • Übertragung der vereinfachten kategorialen Betrachtung auf Didaktik spezielles, nicht bestimmtes Satzsystem: Zielgruppendidaktik (nicht bestimmte Spezialdidaktik), z.B. nur für Erwachsene spezielles und bestimmtes Satzsystem: zielgruppenspezifische Fachdidaktik, z.B. Muttersprachendidaktik in der Primarerziehung allgemeines, nicht bestimmtes Satzsystem: allgemeine, nicht bestimmte (fachoffene) Didaktik allgemeines und bestimmtes Satzsystem: allgemeine Fachdidaktik, z.B. Didaktik der Ökonomie
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  • Was bedeutet Erziehung? - personenbezogene Hilfe - findet in verschiedenen Kontexten statt - Enkulturationsgedanke (Hilfe zur Selbstverwirklichung) - jeder Mensch ist sowohl Erziehender als auch Zu-Erziehender
  • ethnische Dimensionen didaktischen Handelns - im Nutzen der Zu-Erziehenden - am Interesse der Zu-Erziehenden ansetzen - Erziehende sollten Macht nicht ausspielen - Zu-Erziehener an erster Stelle
  • Grund für Einrichtung von Institutionen - Professionalisierung des Personals - Erziehung - um lehrende und beratende Tätigkeiten durchzuführen - Wirksamkeit der Erziehung soll durchgesetzt werden - um Erziehungsprozess richitg zu gestellten → Didaktik als Ressource
  • Strukturen und Prozesse der Erziehung - Erziehung durchläuft verschiedene Strukturen ist aber insgesamt ein Prozess - man kann sich nur auf die Struktur ODER den Prozess konzentrieren - Struktur UND Prozess sind wichtig