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Cognitive Neuroscience (Subject) / decision making (Lesson)
Tobias Schicke
This lesson was created by jonna.
This lesson is not released for learning.
- Jonna, welche beiden Entscheidungstheorien kennst du und welche ist die bessere und warum? - Signalentdeckungstheorie (erklärt nicht, wie Entscheidungen über die Zeit entstehen) - Sequential Analysis (ist die bessere, weil es empirische Evidenz gibt: Zum Beispiel das Affen-bewegte-Punkte-Experiment: MT (middle temporal visual area) feuert, so lange es Evidenz für eine Richtung gibt. Im LIP (lateral intraparietal) summiert sich die sensorische Information aus dem MT auf und wird integriert. Wenn ein bestimmter Schwellenwert erreicht ist, wird eine Entscheidung getroffen. Dieser Schwellenwert ist immer gleich (bei gleich bleibendem Kontext), so dass ein stärkeres Signal (also im Beispiel: Alle Punkte in die selbe Richtung) zu einer schnelleren Entscheidung führt.
- Sind Entscheidungen Effektor-spezifisch oder nicht? Was ist das überhaupt? Soll heißen: Von dem Areal, das den Effektor koordiniert. Was ist der Effektor? Im Affenbeispiel: Sie werden in LIP getroffen, d.h. von einem Areal, was für diePlanung der motorischen Reaktion zuständig ist. Würde der Affe mit einerHandbewegung antworten müssen, dann wäre PRR anstelle von LIP für die Integration der Evidenz zuständig und LIP würde keine Aktivität zeigen.
- Bestehen feste Verbindungen zwischen MT und LIP (man ist immer noch beim Affen-Punkte-Beispiel) Nein, wahrscheinlich nicht, weil man irgendein Neuron herauspickt und dann versucht, sein rezeptives Feld zu finden. Während des Versuchs kann aber eine Verbindung hergestellt werden, d.h. sobald eine Entscheidung getroffen werden soll, entsteht eine Verbindung zwischen MT und LIP
- Wie zeigt Tosoni uns, dass wir uns nicht von den Affen unterscheiden? Er zeigt, dass es kein übergeordnetes Areal gibt, welches bei verschiedenen motorischen Entscheidungs-Antworten aktiv ist. Wie erklärt er sich die Ergebnisse von den anderen ? (Heekeren et al.) ? SFS sein Teil eines "default networks", welches immer dann aktiv ist, wenn dem Gehirn langweilig ist. Bei den klaren Evidenzen war ihm also einfach langweilig.
- Was ist der valuation circuitry? Ein zweites Entscheidungsnetzwerk, in dem die Values absolut und transitiv sind. Dies ermöglicht es, sehr verschiedene Alternativen gegeneinander abzuwägen.
- Die Studie von Heekeren et al. Den Probanden wurden Häuser und Gesichter gezeigt, mit unterschiedlicher Verschwommenheit. Sie sollten sich entscheiden, ob sie ein Haus oder ein Gesicht sehen. Ergebnis: Der SFS (superiore frontale Gyrus) war die ganze Zeit aktiv, bei einfacheren Entscheidungen stärker als bei schweren. Außerdem aktiv: FFA (fusiform face area) und PPA (parahippocampal place area). Schlussfolgerung: SFS ist ein effektorunspezifisches Entscheidungsareal.
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