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Frau Bötticher (Subject) / Validation (Lesson)

die vier Stadien der Demenz, Definitionen etc.

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  • Einen Zugang zum Dementen finden die 5 Schüssel 1. Zentrieren (für/mich sich selbst in der Mitte) 2. VAKOG (den Wahrnehmungskanal des Dementen finden) 3. Spiegeln (Körperhaltung, Atmung etc.) 4. Wiederholen (von Schlüsselbegriffen, 2x3 mal) 5. W-Fragen (wer, wie, wo, was, wann aber nicht: warum, wieso, weshalb)  
  • Was ist Empathie? 3 Punkte - Menschen so lassen, wie sie sind - Nachfühlen, was sie fühlen - in die Welt der Dementen eintreten  
  • Empathie bedeutet nicht - nicht für Ablenkung sorgen - nicht Verhaltenstraining - nicht Beruhigung (alles in Ordnung, gehen sie schlafen) - nicht Konfrontation (hören sie damit auf) - nicht Mitspielen - nicht Mitgefühl ( nur Erfahrungen, die man selber schon mal gemacht hat.)  
  • Wann wurde die Validation von wem entwickelt? ca. 1960 bis 1983 von NOAMI FEIL  
  • Was ist der Grundgedanke der Validation? "Verwirrte alte Menschen haben - noch mehr als alte Menschen - ein Bedürfnis nach Bestätigung."  
  • Was sind die Ansätze der Validation? - individuumsbezogen - biographieorientiert  
  • Was besagt die Entwicklungstheorie der Validation? Es ist für alte Menschen angenmessen, ihre Vergangenheit wieder herzustellen, um nicht bewältigte Lebenskonflikte zu lösen, bevor sie sterben.  
  • Was für eine Methode ist die Validation? Eine Methode zur Kommunikation mit alten desorientierten Menschen mit verbaler und nonverbaler Technik  
  • Wobei kann die Validation helfen? Kann helfen, bei alten Menschen die Grundbedürfnisse zu bedfriedigen und in Frieden zu sterben.  
  • Was versteht Naomi Feil unter Validation? An Gefühlen teilnzunehmen, sie anzuerkennen und als wahr zu bestätigen. Grundlage ist dabei die Annahme der Einzigartigkeit, Individualität und Würde.  
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  • Woher kommt der Begriff Validation? sinngemäß 4 Punkt vom lateinischen Wort VALOR = Wert, Wertschätzung. - Anerkennen - Bejahen = vollkommen akzeptieren + unterstützen - Jemanden sein Recht zuerkennen - In seinem Recht bestätigen  
  • Was sind die drei Bausteine der Validation 1. Leitbild (theoretisches Fundament) 2. Grundhaltung (Einstellungen u. Fähigkeiten des Anwenders) 3. Techniken (konkreter Umgang mit dem dementen Menschen entsprechend dem Stadum seiner Erkrankung)  
  • Woraus setzt sich das Leitbild zusammen? 3 Punkte 1. Der Symbolik von Siegmund Freund 2. Der Grundhaltung nach Carl Rogers 3. Entwicklung der Persönlichkeit nach Eriksons    
  • Was sagt die Symbolik von Siegmund Freund? 4 Punkte - um alte Menschen richtig zu verstehen, muss man seine Symbole richtig entschlüsseln - Objekte oder Personen der Gegenwart werden gebraucht, um frühere Empfindungen auszudrücken - ALLGEMEINE SYMBOLE (z.B. WC-Schild, Hotel-Schild etc) - SPEZIELLE SYMBOLE (z.B. nur für eine Berufsgruppe gültig)  
  • Was besagt die Grundhalt nach Carl Rogers? 3 Punkte 1. Grundhaltung der Wertschätzung und Akzeptans - angenehme Dinge aus der Vergangenheit wiederbeleben - demente nicht als Kinder behandeln - keine Verbote und Bestrafungen 2. Grundhaltung der Echtheit und Achtung - nicht vor Gefühle verschließen, aber auch nicht Gefühle erzwingen oder forcieren 3. Grundhaltung der Empathie  
  • was besagt die Grundhaltung der Empathie? 6 Punkte - die Welt mit den Augen des Dementen sehen - "In den Schuhen des anderen gehen" - Einfühlungsvermögen = Vertrauen - Vertrauen = Sicherheit - Sicherheit = Selbstwertgefühl -Selbstwertgefühl = verringert Angst, Stress  
  • Die 8 Punkte der Persönlichkeitsentwicklung nach E. Erikson 1. Vertrauen = Misstrauen 2. Autonomie = Scham und Zweifel 3. Initative = Schuldgefühl 4. Werksinn = Minderwertigkeitsgefühle 5. Identitätsfindung = Rollendiffusion 6. Intimität = Isolation 7. Zeugungsfähigkeit = Selbstabkapselung 8. Ich-Integrität = Verzweiflung  
  • Ergänzung von Naomi Feil zu den acht Stadien von E. Erikson 9. Verarbeiten = Vegetieren  
  • Wer kommt ins neunte Stadium? die, die keine Integrität besitzen um ihre ungelösten Aufgaben/Konflikte zu lösen.  
  • Die vier Phasen der Desorientierung nach N. Feil 1. Unglückliche Orientierung an der Realität 2. Zeitverwirrthei 3. sich wiederholende Bewegungen 4. Vegetieren  
  • Verhalten in der ersten Phase 9 Beispiele Unglückliche Orientierung an der Realität:1. Festhalten an gesell. Rollen, Regeln + sozialen Verpflichtungen(Ausnahme: alte Konflikte werden in verkleideter Form dargelegt, auf Personen der Gegenwart übertragen)2. Kontrolle + Verlegung von Gefühlen3. Klare Kommunikation4. Zeit-, Personen, Orts- u. Situationsorientiert5. Erschrecken über gelegentl. Ausfälle des Gedächtnisses6. Humor + Konfabulation sollen die Ausfälle überdecken7. Vermeidung von Körperkontakt8. oft sehr gerade Körperhaltung, wie unter Spannung9. will sich über das hier + jetzt unterhalten, nicht über d. Vergangenheit    
  • Verhalten in der zweiten Phase 9 Punkte Zeitverwirrtheit:1. Verluste können nicht mehr geleugnet werden2. Sozialer Rückzug3. Gefühle werden nun zugelassen4. Versuch der Lösung von unbewältigten Konflikten5. oft werden angenehme Gefühlsregungen aktiviert6. Fakten (z.B. Uhrzeit, Ort) sind unwichtig7. Wiederbelebung v. Personen aus d. Vergangenheit über Symbole8. Fordern die sofortige Befriedigung ihrer Bedürfnisse9. Eingeschränkte verbale Kommunikation (Zunahme an Wortneuschöpfungen)
  • Verhalten in der dritten Phase 8 Beispiele Sich wiederholdende Bewegungen: 1. zunehmender Rückzug in vorsprachliche Bewegungen + Klänge2. lebenslang unterdrückte Gefühle brechen nun unkontorlliert hervor3. gelebt wird nach dem eigenen Zeitgefühl4. Bewegungen halten den alten Menschen am Leben, indem sie ihn in die Vergangenheit transportieren5. Sprache wird unverständlich6. sich wiederholende Bewegungen7. Augen zumeist geschlossen bzw. der Blick ist nicht zielgerichtet8. Inkontinenz (kann auch schon eher vorkommen)  
  • Verhalten in der vierten Phase 8 Beispiele Vegetieren: 1. völlige Verschlossenheit von der Außenwelt2. Verarbeitung des Lebens wird aufgegeben3. Minimalr eigener Antrieb4. Angehörige werden nicht mehr erkannt5. Geschlossene Augen oder leerer Blick6. Ausdrucksloses Gesicht7. Ruhig sitzende oder liegende Körperhaltung (Embryonalstellung)8. bis auf häufige Fingerbewegungen sind kaum Bewegungen bemerkbar  
  • Beispiele für die Gundhaltung der Validaiton Einstellung und Fähigkeiten des Validationsanwenders - Echtheit/Authentiztät - Aufrichtigkeit - Geduld - Mitgefühl- Beharrlichkeit - Fantasie - Respekt - Empathie - Neutralität- Vorurteilslosigkeit - Engagment- Professionalitiät (Fähigkeit persönliche Emotionen + Probleme auszuklamern u, sich ganz auf die Arbeit einzustellen)- Aneigung der Theorie + Prinzipien der Validation in Ausbildung + eigener Praxis- Zustimmung zu den Prinzipie der Validation  
  • Welche Techniken können in der ersten Phase angewandt werden? Unglückliche Orientierung an der Realität: Fast ausschließlich verbale Techniken verwendet - W-Fragen- Wiederholung mit Schlüsselwörtern- Benutzen von VAKOG-Wörtern- Fragen nach dem Extrem (Wann ist es am Schlimmsten?)- Aktivierung von Erinnerungen durch "immer" oder "niemals"- Gefühle werden in diesem Stadium nicht gerne gezeigt- Berührungen werden nur ungern zugelassen  
  • Welche Techniken können in der zweiten Phase angewandt werden? Zeitverwirrtheit: Schwerpunkt immer noch mehr auf verbale Kommunikation! - Berührungen- Direkter, längerer Augenkontakt- Stimme: klar, warm, tief, liebevoll- Emotionen des Dementen beachten = Spiegeln von Gefühlen, Stimme, Körperhaltung etc.- Zusammenhang zwischen Verhalten des alten Mensche u. grundlegenden menschlichen Bedürfnissen versuchen herzustellen- Einsatz von Musik  
  • Welche Techniken können in der dritten Phase angwandt werden? Sich wiederholende Bewegungen: ab hier Schwerpunkt mehr auf non-verbale Kommunikation - Berührungen mit Erinnerungen an Kindheit verknüpfen - Kommunikation über Singen bekannter Lieder, Gebete oder vertrauter Gedichte - Spiegelung der Körperhaltung + der Atmung  
  • Welche Techniken können in der vierten Phase eingesetzt werden? Vegetieren - im Mittelpunkt steht die non-verbale Kommunikation- mit aufrichtiger, fürsorglicher Stimme sprechen- Einsatz von Musik- versuche Blickkontakt herzustellen (schwer in dieser Phase)- Biografiearbeit hat große Bedeutung = Wissen über ie Wünsche + Bedürfnisse der Person, da diese sich verbal nicht mehr äußert- vorwiegend werden Instrumente der basalen Stimmulation eingesetzt- durch Massage, Ölen, Aromatherapie etc.  
  • Wie heißen die 5 Wahrnehmungstypen? 1. Visuell 2. Auditiv 3. Kinästätisch 4. Olfaktorisch 5. Gustatorisch  
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  • Schlüsselwörter für den visuellen Wahrnemungstyp - schwarz sehen- grünes Licht haben- keinen Überblick haben- bessere Tage gesehen haben- mir geht ein Licht auf- jemanden die Augen öffnen- Einblick gewähren- über etwas hinweg sehen- das Nachsehen haben- in Augenschein nehmen- zu Gesicht bekommen- bei nährer Betrachtung  
  • Schlüsselwörter für den auditiven Wahrnehmungstyp: - Gehör schenken- nur mit halben Ohr mithören- überhören- etwas zur Sprache bringen- nicht zu Wort kommen- Mißklänge- etwas verschweigen- sich herausreden- anrufen- Ausreden gebrauchen
  • Schlüsselwörter für den kinestätischen Wahrnehmungstyp: - aus der Rolle fallen- sich in die Nesseln setze- jemanden aufs Dach steigen- nach jemandens Pfeife tanzen- durch dick und dünn gehen- am gleichen Strang ziehen- aus dem Gleichgewicht sein- hochgehen- aufbrausen- in die Luft gehen- jemanden an der richtigen Stelle treffen  
  • Schlüsselwörter für den ofaktroischen und gustatorischen Wahrnehmungstypen - dufte- mir stinkts- ich habe die Schnauze voll- durchkauen- süßes Leben- Spürnase- ein gefundenes Fressen- das zergeht einem auf der Zunge- zum Kotzen finden- in eine Sache reinrichen  
  • 1. Punkt Eriksson Vertrauen = Misstrauen  
  • 2. Punkt Eriksson Autonomie = Scham + Zweifel  
  • 3. Punkt Eriksson Initiative = Schuldgefühl  
  • 4. Punkt Eriksson Werksinn = Minderwertigkeitsgefühl  
  • 5. Punkt Eriksson Identität = Isolation  
  • 7. Punkt Eriksson Zeugungsfähigkeit = Selbstabkasplung  
  • 8. Punkt Eriksson Ich-Integrität = Verzweiflung  
  • 3. Grundhaltung nach Rogers Grundhaltung der Empathie  
  • 2. Grundhaltung nach Rogers 1 Punkt Grundhaltung der Echtheit und Achtung - nicht vor Gefühlen verschließen, aber auch nicht Gefühle erzwingen oder forcieren