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Cognitive Neuroscience (Subject) / learning and memory (Lesson)
Michael Rose
This lesson was created by jonna.
This lesson is not released for learning.
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- Verschiedene Hernagehensweisen um Gedächtnis zu untersuchen: 3 Stück 1. Läsionen und die daraus enstandenen Gedächtnisdefizite und intakten Skills 2. Korrelation von erfolgreicher Erinnerung & neuronaler Aktivität während der Enkodierung: DM-Effekt 3. Erstellen eines Zeit x Bedingung - Interaktionseffektes (unspezifische Effekte werden kontrolliert)
- 1. Läsionen und die daraus enstandenen Gedächtnisdefizite und intakten Skills Ihm wurde der mediale Temporallappen (bilateral) entfernt. Daraufhin hatte er eine schlimme anterograde Amnesie. Sein IQ, seine Personalität, Identitätssinn und logisches Schlussfolgern waren nicht beeinträchtigt. er konnte: Spiegelzeichnen lernen (=implizit), Karten sortieren (?) er konnte nicht: Gesichter erkennen (=explizit) ... aber er zeigte Anzeichen von explizitem Gedächtnis: Befunde: O'Kane, 2004: HM konnte semantisches Wissen lernen Corkin, 2002: HM hat explizites, räumliches Gedächtnis Diekelmann, 2007: HM kann keine implizite Finger-Tipp-Aufgabe lernen
- 2. Korrelation von erfolgreicher Erinnerung & neuronaler Aktivität während der Enkodierung: DM-Effekt DM = difference due to memory Er gibt darüber Aufschluss, welche Hirnareale differenziell bei der erfolgreichen Enkodierung aktiviert waren und damit potenziell eine Rolle für das bessere Erinnern gespielt haben. Man kann also die Erinnerungsleistung vorhersagen! ERP-Effekt DM-Effekt auch im fMRT gefunden, bei visuellen Objekten (Drewer et al.,Science, 1998)
- 3. Modellierung eines Zeit x Bedingung - Interaktionseffektes (unspezifische Effekte werden kontrolliert) Man wollte herausfinden, ob die Abnahme der Rekationszeit und die Zunahme der Aktivität (in den Basalganglien) einfach nur aus unspezifischen Zeiteffekten heraus begründet ist. Daher haben sie einen Kontroll- vs einen Experimentallerntask (serial reaction time task) gemacht und herausgefunden, dass es einen Interaktionseffekt zwischen Zeit x Kondition gibt. Das heißt: Es gibt beim SRTT eine stärkere Abnahme der Rekationszeit mit der Zeit als in der Kontrollbedingung und eine beim SRTT eine stärkere Zunahme des BOLD-Signals (in den Basalganglien) mit der Zeit als in der Kontrollbedingung
- 'Basierend auf der Trennung in "bewusst - unbewusst" können zwei große Kategorien von Gedächtnis unterteilt werden... explizit: episodisch, semantisch, medialer Temporallappen implizit: Priming, prozedurales Gedächtnis, klassische Konditionierung, Habituation, Basalganglien
- Die alte Einteilung in bewusstes und unbewusstes Gedächtnis ist FALSCH, weil... ... die Ergebnisse der neuronalen Korrelate damit nicht übereinstimmen. - kaputter MTL hat auch Effekte auf implizites Lernen - fMRT Studien zeigen einen Effekt impliziten Lernens im MTL
- Es gibt ein neues Modell, welches ... mehr mit den neurowissenschaftlichen Ergebnissen übereinstimmt und den Informationsfluss reflektiert. Es unterteilt in Assoziationen zwischen Stimuli (MTL) und in Assoziationen zwischen Stimuli und motorischen Antwort (Basalganglien). Dann entscheidet der Grad der Bewusstheit die Unterklassen.
- Ok. welche neuen Ergebnisse indizieren eine Dissoziation des Gedächtnissystems, basierend auf Informationsflussprozessen? - Subdivisionen innerhalb des MTL (Parahippocampus = Vertrautheit, Hippocampus = Recollection, Wiedererinnerung) - Stimulus-Response- und Stimulus-Stimulus-Assoziationen
- Definition: Lernen Akquisition von Informationen um zukünftiges Verhalten zu planen. Ein externaler Stimulus ist präsent.
- Definition: Gedächtnis Ist das Resultat von Lernen, für später gespeichert. Zeigt sich in Veränderungen im Gehirn. Stimulus ist nicht präsent aber rekonstruiert.
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- Roses Studie zusammengefasst Number Reduction Task: Es wurde eine Stimulus-Response-Assoziation (Die Regel der Aufgabe) und eine Stimulus-Stimulus-Assoziation (die geheime, einer Regel folgende Reihenfolge) gelernt. Implizites Lernen hat den MTL aktiviert. (stimulus-stimulus-assoziation) Eine gelernte Stimulus-Response-Assoziation hat die Basalganglien aktiviert. -> Spricht dafür, dass es nicht um den Grad der Bewusstheit geht, sondern um die Art von Assoziation, welche gelernt wird.