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Publikumsforschung (Subject) / Leserschaftsforschung (Lesson)

Theis-Berglmair

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  • intramedial Vergleich innerhalb eines Medientypus (z.B. Zeitungen)
  • intermedial Vergleich zwischen verschiedenen Medientypen (z.B. zw. Zeitung und Radio)
  • Erste gemeinschaftliche Leseranalysen 1957/58 Die Zeitungsleser (BDZV)1960/61/66 Wiederholung
  • Erste Leseranalysen Publikumszeitschriften zwischen 1950 und 1967: mehr als 180 objektspezifische Studien (z.B. 1951 Spiegel, 1950: Constanze, Revue)
  • Erste intermediale Analysen 1959 "Werbefunkhörer und Zeitschriftenleser" (+Werbefernseher)
  • Gründungsdatum der AWA 1960
  • Media-Analyse der AG.MA liefert: Informationen zur Mediennutzung,Informationen zu Eigenschaften der Person zur Definition werblicher Zielgruppen (demographische Merkmale, Besitz-und Konsumdaten)
  • Auswahlgrundlage der ma 1. Stufe: Ziehung der Zufallsstichproben (aus 80.000 Stimmbezirken des ADM Stichprobensystems),2. Stufe: Zufällige Auswahl der Haushalte (random walk)3. Stufe: Zufällige Auswahl der zu befragenden Personen (Schwedenschlüssel)
  • Wozu dienen Medien-Kontakt-Einheiten (MKE)? Der Vergleichbarkeit von Print-, Film- und Rundfunknutzungsdaten
  • Medien-Kontakt-Einheit gedruckter Medien einzelne Ausgabe einer Zeitung oder Zeitschrift
  • Advertisement
  • Medien-Kontakt-Einheit Fernsehen durchschnittliche halbe Stunde
  • Medien-Kontakt-Einheit Hörfunk durchschnittliche Stunde
  • Medien-Kontakt-Einheit Film Mindestbelegung
  • werbeführende Seite mind. 25% der Fläche enthalten Werbung
  • Leser pro werbeführender Seite (LpwS) nicht in Reichweitenanalyse enthalten, seperate Parallelbefragung, Copy-Test (mit ausgewählten Titeln)
  • Leser Person, die ein Blatt durchgeblättert hat
  • Leser pro Nummer (LpN) Alle Personen, die im Erscheinungsintervall mit irgendeiner Ausgabe des Blattes Kontakt haben
  • Leser pro Ausgabe (LpA) Entspricht Leser pro Nummer: Alle Personen, die bei einmaliger Insertion erreicht werden
  • Leser pro Exemplar (LpE) Zahl der Leser, die ein durchschnittliches Exemplar lesen. Leser pro Nummer dividiert durch Auflagenzahl
  • Kumulation Zuwachs an Lesern bei mehrfacher Insertion
  • Weitester Leserkreis (WLK) Alle Personen, die im 12fachen Erscheinungsintervall mindestens eine Ausgabe durchgeblättert haben.Tageszeitung-letzte 2 Wochen,Wochenzeitung-letzte 3 Monate,Monatszeitschrift-letztes Jahr
  • Befragung der AWA 2 mal jährlich je 7000 Personen (berücksichtigt: 3Erhebungswellen)
  • Auswahlverfahren der AWA Quotenverfahren (orientiert am Mikrozensus)
  • Methode der AWA Face to Face mit Titelkarten
  • Methodische Probleme und Einschränkungen (5) Kontaktvalidierung,        Basis: Selbstaussagen,    Representativität,   Tendenz zu Nein-Aussagen,   Image und soziale Erwünschtheit
  • Abfragemodel der MA 1. Generalfilter: Zeitung/Zeitschrift überhaupt bekannt?  2. Großer Zeitfilter: War die letzte Nutzung innerhalb des 12fachen des Erscheinungsrhythmus? Ergebnis= WLK;  3. Abfrage der Lesehäufigkeit: Wieviele Ausgaben gelesen?4. Kleiner Zeitfilter: Tageszeitung: gestern; Wochenzeitung: letzte 7 Tage; Monatszeitschrift: letzte 4 Wochen; Ergebnis = LpN/LpA
  • Aufgaben der IVW in der Leserschaftsforschung IVW ist zuständig für die Erhebung und Prüfung aller Auflagen-und Absatzdaten von Werbeträgern, die nicht auf Stichproben basieren.Mitglieder melden nach einem standardisierten Verfahren und zu festen terminen ihre Auflage.viermal jährliche Veröffentlichung der Listen;> Grundlage der Forschung!> quantitative Zahlen
  • 4 Merkmale einer Zeitung Aktualität; Periodizität; Universalität (nicht thematisch beschränkt); Publizität (öffentl. Zugänglichkeit muss gewähleistet werden)
  • Abfragemodell der AWA 1. Frequenzabfrage: Name bekannt/unbekannt; Lese ich regelmäßig, ab und zu.... führt dirket zum WLK;2. Zeitfilter: Wann zuletzt gelesen? Führt zum LpN
  • Grundgesamtheit der AWA deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahre in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung in der Bundesrepublik Deutschland