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Haushaltsökonomie und Konsum (Subject) / Definitionen + Vokabeln (Lesson)
Definitionen und Vokabeln aus der Zusammenfassung, manhe gekürzt so wie ich es für logisch empfunden habe
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- Was ist ein Forschungsprogramm forschungsprogramm geben auskunft über über den gegenstand, die ziele und die methoden einer wissenschaftsdisziplin und damit über fragestellungen und vorgehensweisen, durch die sich eine wissenschaftliche gemeinschaft verbunden fühlt.
- was sind Haushalte im Sinne der haushaltsökonomik primäre, sekundäre, tertiäre Versorgungssysteme; die in erster Linie an der Deckung des Bedarfs statt an Erwerbschancen orientiert sind
- Privathaushalte primäre Selbstversorgungssysteme -dienen der unmittelbaren Bedarfsdeckung durch Organisation der ersten und letzten Konsum- und produktionsprozesse. -Unterhaltswirtschaften -Grundhaushalte Bsp.: Familienhaushalt, WG
- Anstands-/Großhaushalte = sekundäre bzw. Fremdversorgungssysteme -dienen einer ergänzenden oder ersatzweisen Versorgung zum Zwecke der unmittelbaren Bedarfsdeckung und Bedürfnisbefriedigung -Bsp.: Kindergarten, Mensa
- Hauptgegenständer der HHÖ privathaushalte und anstandshaushalte
- Vereins- und Verbandshaushalte fungieren als Funktionskörperschaften , dienen aber einer ergänzenden haushaltsmäßigen Versorgung und bieten spezielle Güter an -tertiäres Versorgungssystem - bsp.: Sportvereine
- öffentliche Haushalte - fungieren als Gebietskörperschaften und dienen ausschliesslich der Fremdbedarfsdeckung -quartäres Versorgungssystem Bsp.: Bund, Länder, Staat
- Problemkern der HHÖ die HHÖ möchte einen Beitrag zum vernünftigen Gestalten leisten, d.h. zum Lösen wirtschaftlicher Probleme von HH beitragen -> Paradigma der HHÖ
- Eigenschaften von HHs -Systeme, die von sich aus Strukturen aufbauen und Funktionen für sich und für Umsysteme zum Zweck der Bedarfsdeckung und Bedürfnisbefriedigung erfüllen -reproduktive, sozioökonomische Systeme -Basiseinheiten von Wirtschaft und Gesellschaft
- Wirtschaften der vernünftige Umgang bei der Zielbestimmung und der Mittelverwendung zur Bedarfsdeckung und Bedürfnisbefriedigung
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- Wirtschaflichkeitsprinzip Ein gegebenes Ziel soll mit dem geringsten Mitteleinsatz erreicht werden bzw. mit gegebenen Mitteleinsatz soll der größtmögliche Zielertrag erreicht werden
- Aspekte (2) des Wirtschaftens 1. Materieller Aspekt: Güterversorung 2. formaler Aspekt: Entscheidung zwischen Alternativen, Abwägung der Kosten und Nutzen von handlungen zur Lösung des Verosrgungsproblems
- Arten der Knappheit - physiologisch bedingt: ständiger Energieabfluss -biol. bedingt: begrenzte Lebensspanne -soziokulturell bedingt: Konsumgüter -thermodynamisch bedingt: Entropie
- Erläutern Sie Wirtschaften im positiven und normativen Sinne! positiv wirtschaften: Lebensziele formulieren und Mittel zur Erreichung dieser Ziele einplanen; Prozesse abwickeln, die der Zielerreichung dienen -> erfordert Entscheidungen normativ: das auf Verwirklichung eines Lebensstandards gerichtete Vernünftige Handeln (Erich Egner)
- idealer Aufbau der HHÖ 1. Beschreibung 2. Erklärung 3. Anwendung 4. Wertung
- Arten (2) von Theorien 1. Deduktiv: Schluss von der Theorie auf den Einzelfall 2. induktiv: Ausbildung einer Theorie aufgrund vieler Einzelfälle
- Bereiche (4) der HHÖ 1. Haushalts-Begriffslehre 2. haushaltstheorie 3. Haushaltstechnologie 4. haushaltsphilosophie
- Nennen Sie 4 Analyse- und Gestaltungskonzepte und stellen Sie diese in Beziehung zueinander ( + je ein Beispiel)! Mikroanalysen: beziehen sich auf das Subsystem des HH OHNE Umweltbeziehungen Makroanalysen: Subsystem des HH + Umweltbeziehung Individualanalysen: beziehen sich auf einen bzw. einzelne HHs Sektoranalysen: beziehen sich auf viele bzw. alle HHs
- blinde Flecken des Kreislaufmodells -Nach Keynes kann der Konsument sein Einkommen nur konsumieren oder sparen, aber die Nutzung der Güter wird nicht erfasst und somit auch nicht der Konsum im Sinne von Verbrauch -Entstehung von Insitutionen neben dem Markt -private Netzwerke -Haushaltsproduktion und Familienfunktion -hybride Systeme -Einbettung der Wirtschaft in Gesellschaft und Natur etc
- Nennen sie 3 sozioökonomische Systeme und erklären Sie diese kurz. 1. Egner, von Schweitzer: HH als sozioökonomisches System, wobei das ökonomische System als Subsystem gilt -> die Familie hat einen Haushalt (Perspektive: anthropologisch-familiensolziologische HHÖ) 2. Tschammer-Osten, Seel: HH als sozioökonomisches System, wobei das soziale System als Subsystem gilt -> Der HH hat eine Familie (Perspektive: betriebswirtschaftliche Ansätze) 3. Piorkowsky: HH als sozioökonomisches System, wobei von einer Gleichrangigkeit der Teilsysteme auszugehen ist. Am sinnvollsten. HH: umfasst soziales + ökonomisches System Haushaltsbetrieb: ökonomisches teilsystem Haushaltsgruppe: soziales Teilsystem
- Beschreiben Sie die sozialen Teilsysteme soziales teilsystem: besteht aus Personen oder Gruppen und beschreibt, welche sozialen Komponenten im HH eine Rolle spielen. Primärgruppen: vergleichsweise klein, intensive Kommunikation, starker Einfluß auf einander (Bsp.: WG) Sekundärgruppen: groß, mit engeren oder weiteren Beziehungen, geringe Rücksichtsnahme (zb. Altenheim) Sonderfall Einpersonenhaushalt: Grenzfall der PrimärgruppenHH
- Nennen Sie 6 Merkmale von HHs Zusammenhang von HH-Gruppen und HH-Betrieb Zusammensetzung der HH-gruppe Sozialbeziehungen innerhalb der HH-Gruppe Träger des HH-betriebs Rechtsform des HH-Betriebs Ziele der HH-gruppe Art der Versorgungsgüter Umfang der Versorgung, etc....
- 4-Phasen-Modell = Bsp. der klassischen HH-Entwicklung einer Kleinfamilie 1. Phase: Gründung 2. Phase: Expansion 3. Phase: Kontraktion 4. Phase: Auflösung