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Finanzmanagement (Subject) / Kapitel 5 theoretische Grundlagen (Lesson)

Beschreibung von internationalen Finanzbeziehungen, Gesetz des einen Preises, Paritätsbeziehungen

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  • Gesetz des einen Preises Auf der ganzen Welt kann für den gleichen Preis ein identischer Warenkorb erworben werden baut auf dem Prinzip der Arbitragefreiheit auf
  • Arbitrage risikoloses ausnutzen von Preisunterschieden bei gleiche Gütern auf verschiedenen Märkten zB: Aktie auf dem amerikanische Aktienmarkt billiger kaufen und auf dem deutschen Aktienmarkt teurer verkaufen
  • Arbitragefreiheit wird jedoch ein Gut auf dem einen Markt gekauft, steigt dort die Nachfrage und dessen Preis wird das gleiche Gut dann auf einem anderen Markt verkauft steigt dort das Angebot und der Preis sinkt dadurch gleichen sich die Preise auf beiden Märkten an Preisunterschiede können nicht mehr genutzt werden
  • Voraussetzungen des Arbitrage-Mechanismus keine Zölle oder andere Handelsbeschränkngen wie Importquoten
  • theoretische Zusammenhänge der internationalen Finanzwelt resultieren aus der Arbitragefreiheit Kaufkraftparität Fisher Effekt internationaler Fisher Effekt Zinsparität unverzerrte Prognose des Terminkurses für zukünftige Wechselkurse
  • Kaufkraftparität absolut:  Kaufkraft einer Währung ist im In- und Ausland gleiche hoch, für einen € sollte man überall den gleichen Warenkorb erwerben. Beruht auf dem Gesetz des einen Preises. Ignoriert Handelsbeschränkungen, Zölle, Transportquoten, nicht handelbare Inputfaktoren und staatliche Interventionen relativ unterschiedliche Inflationsraten zweier Länder die sich auf die Kaufkraft auswirken werden duch äquivalente Änderungen in den Wechselkursen ausgeglichen gleiche kaufkraft der beiden Währungen wird wieder hergestellt Gründe für Abweichungen: unterschiedliche Lebenshaltungskosten Importzölle & Handelsbeschränkungen  staatliche Interventionen
  • Fisher Effekt Zusammenhang zwischen Zinsunterschieden und Unterschieden der erwarteten Inflationsraten zweier Länder reale Zinssätze in allen Ländern sollen gleich hoch sein nomninaler Zins= realer Zins + Inflationsrate nominale Zinsdifferenz=erwartete Inflationsdifferenz zB: Inflation USA:4%, Inflation UK:7% --> nominaler Zins steigt in UK um 3% Annahen gelten nur ohen staatl. Interventionen wie Subventionen, Steuern, etc...
  • internationaler Fisher Effekt Währungen von Ländern mit hohem nominalen Zinsniveau werten ab Währungen von Ländern mit niedrigem nominalen Zinsniveau werten auf erwartete Änderung der Wechselkurse=Zinsdifferenz zB Zinsen EU:3%, Zinsen USA 8%--> Euro wertet um 5% auf
  • Zinsparität Währungen eines Landes mit hohen Zinssätzen werten auf dem Terminmarkt ab Währungen eines Landes mit niedrigen Zinssätzen werten auf dem terminmarkt auf
  • unverzerrte Prognose des Terminkurses für zukünftige Wechselkurse Wechselkursänderungen unterliegen dem Zufall Wechselkurse aus heutiger sichet eine unsichere Größe Deviseninvestmentkurs soll eine gute prognose für zukünftige Wechselkurse sein nicht empirisch bewiesen
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