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Histologie (Subject) / Allgemeine Histologie (Lesson)

Gewebetypen

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  • Funktionen des Bindegewebes 3D-Netz: Gerüst Stütz- und Haltefunktion immunologische Abwehr Ernährung
  • Zelltypen des BG/Stützgewebe Fixe Zellen Mobile Zellen
  • Welche Zellen gehören zu den fixen Zellen? mesenchymale Zellen Fibrozyten und Fibroblasten im BG Chondroblasten und Osteoblasten im Stützgewebe Adipozyten Endothelzellen
  • Welche Zellen gehören zu den mobilen Zellen? Histiozyten Monozyten Makrophagen Mastzellen Plasmazellen Leukozyten
  • Welche Komponenten der extrazellulären Matrix im BG gibt es? Fasern: Kollagenfasern Retikuläre Fasern Elastische Fasern Grundsubstanz: Glykosaminoglykane (GAG) Proteoglykane Glykoproteine EZ-Flüssigkeit
  • Funktionen von Fettgewebe Beuelement (Niere, Herzoberfläche, Augapfel) Polster (Fußsohle, Fingerbeere) Energiespeicher (Bauch, Gesäß) Wärmeisolierung (Unterhaut) Wärmeproduktion
  • 2 Formen von Fettgewebe braunes Fettgewebe weißes Fettgewebe
  • Eigenschaften von braunem Fettgewebe Fettzelle: 15 - 25µm Plurivakulär, Kern zentral oder randständig viele kleine Fettvakuolen mehr Nerven und Gefäße zahlreiche Mitochondrien (Cytochromhaltig -->braune Farbe) Wärmeproduktion
  • Eigenschaften von weißem Fettgewebe Fettzelle: bis zu 100µm univakulär, kleiner Kern, randständig wenig Organellen eine große Fettvakuole Bauchfett Polsterfett Speicherfett Wärmeisolierung
  • 3 Arten von Knorpel hyaliner Knorpel elastischer Knorpel Faserknorpel
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  • Knorpelzellen Chondroblasten (Korpelbildner) Chondrozyten (eigentliche Knorpelzellen) Chondroklasten (Knorelabbau) Chondron = funktionelle Einheit (Knorpelaufbau)
  • Aus welchen Bestandteilen besteht ein Chondron (Territorium)? Condrozyten mit Zellkern Knorpelhof Knorpelkapsel
  • 2 Arten des Knorpelwachstums Appositionelles WT Interstitielles WT
  • Knorpelmatrix Kollagenfibrillen Typ II 15% Grundsubstanz 15% (GAGs, Proteoglykane, Hyaluronan) hoher Wassergehalt 70%
  • Eigenschaften und Vorkommen von hyalienen Knorpel Chondron 2-8 zellig Matrix stark basophil druckfest Kollagenfibrillen Typ II (maskiert) gefäßfrei hohe mechanische Belastung Gelenke und Rippen Nase Kehlkopf Trachea und Bronchien Embryoskelett
  • Eigenschaften und Vorkommen von elstischen Knorpel Kollagenfibrillen Typ II + Elastin bilden dichte Fasernetze Chondron meist 2-3 zellig druck- und biegeeslatisch EvG-positiv äußerer Gehörgang Kehldeckel Ohrmuschel
  • Eigenschaften und Vorkommen von Faserknorpel relativ zellarm, wenig GS Chondron meist 1-zellig, schmaler basophiler Hof druckelastisch und zugfest Kollagen II + viel Kollagen I Bandscheiben Schambeinfuge Meniskus
  • Funktionen von Knochen Skelettfunktion: Starrheit und Härte Schutz: Schädel, Thorax, Becken Blutbildung im Mark Calciumreservoir
  • 2 Knochenarten Geflechtknochen Lamellenknochen
  • Zellen des Knochengewebes Osteoprogenitorzellen Osteoblasten -->Matrixbildung Osteozyten -->Matrixerhalt Osteoklasten -->Matrixabbau
  • Knochenmatrix Kollagenfibrillen Typ I Proteoglykane + Glykoproteine Hydroxyapatit-Kristalle (Calciumphoshat)
  • 2 Arten von Knochenentwicklung desmale Ossifikation (direkt) chondrale Ossifikation (indirekt)
  • Funktionen des Muskelgewebes Fortbewegung Körpererhaltung Atmung Kommunikation Konstriktion von Organen und Gefäßen Wärmeproduktion -->Muskelzittern Wachen über Körpereingänge und Körperausgänge
  • 3 Muskelarten glatte Muskulatur (langsam) Skelettmuskulatur (willentlich) Herzmuskulatur (autonom, rhythmisch)
  • Bauelemente des Muskelgewebes Myofilamente: Aktin Myosin weitere Proteine
  • Muskelkontraktion durch Ca2+-Freisetzung Einströmen von extrazellulärem Ca2+ durch Membrankanäle Freisetzung aus intrazellulären Speichern
  • Eigenschaften von Sekelletmuskulatur quergestreifte Muskulatur bis 20 cm Kerne randständig, viele, oval-linsenförmig Bildung von Sarkomeren Nervale Versorgung über somatisches NS bedingte Regeneration keine Erregunsübertragung von Zelle zu Zelle -->sonder über motorische Endplatten Ca2+-Quelle: Sarkoplasmatisches Retikulum Verbindungen der Muskelzellen untereinander: Endomysium, Sarkolemm
  • Eigenschaften von Herzmuskulatur 100 - 150 µm lang 1-2 Kerne, zentral quergestreifte Muskulatur Bildung von Sarkomeren nervale Versorgung über vegetatives NS keine Regeneration Erregungunsübertragung über gap junctions und Synapsen SR als Calciumquelle
  • Eigenschaften von glatter Muskulatur 30 - 200µm lang 1 zentraler kern, stäbchenförmig Myofilamente/gitterartiges Netzwerk keine Sarkomere nervale Versorgung über vegetatives NS gute Regeneration Erregungsübertragung über gap junctions und Synapsen SR als Calciumquelle
  • Aufbau eines Skelettmuskels Bindegewebshülle Sarkoplasma (Zytoplasma) Sarkoplasmatisches Retikulum (glatte ER) Sarkolemm (Plasmamembran) Satellitenzellen -->Regeneration
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  • 4 verschiedene Arten von Bindegewebshüllen bei einem Skelettmuskel Faszie (straffes BG)-->umhüllt gesamten Muskel Epimysium (lockeres BG) -->unter Faszie, umgibt viele Muskelbündel Perimysium (straffes BG) --> umgibt Muskelfaserbündel Endomysium (retikuläres BG) -->umgibt einzelne Muskelfasern